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Thema: FC-28 / FF-9 - Funktioniert das PLL-HF-Modul der FF-9 auch mit der FC-28 ?!?

  1. #1
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    Frage FC-28 / FF-9 - Funktioniert das PLL-HF-Modul der FF-9 auch mit der FC-28 ?!?

    Hallo!

    Kann man eigentlich das HF-PLL-Modul der FF-9 (Best.-Nr. F1936) auch in einer FC-28 betreiben kann.

    Ich frage, da das PLL-HF-Modul der FF-9 deutlich preiswerter und zudem eine jüngere Entwicklung ist. Außerdem gibt sogar Robbe zu, daß es mit dem PLL-Synthesizer der FC-28 gelegentlich Probleme gibt hinsichtlich Störungen durch Handys, etc.

    O.k., PLL-Synthesizer sind da wohl eh anfälliger, aber das PLL-Modul der FC-28 muß besonders schlimm sein (dazu gibt es auch einen Bericht des DMFV).

    Ausserdem funktioniert das Modul nicht mit allen Empfängern von anderen Herstellern (auch das hat Robbe mir bestätigt)....

    Soweit ich weiß, sind die Gehäusebauform und die Pin-Belegung bei den Robbe-HF-Modulen gleich. Vom HF-Modul geht's ab in die Antenne, ist bei der FC-28 und FF-9 jeweils die gleiche Antenne.

    Müsste also doch eigentlich funktionieren, oder?

    Ich habe bereits bei Robbe gefragt, ob man die Module tauschen kann, aber verständlicherweise druckste der Techniker am Telefon nur rum und konnte sich dann schließlich zu einem "jein" hinreissen lassen, da man es noch nicht getestet habe...

    Ich weiß, daß der Betrieb des FF-9-PLL-Moduls mit der FC-28 wahscheinlich nicht erlaubt ist, da es von Robbe keine offizielle Zulassung/Freigabe gibt und wahrscheinlich auch nie geben wird - dennoch interessiert es mich jetzt einfach mal.

    Also, seid mir nicht böse, ich möchte hier keine Belehrungen hinsichtlich Rechtmäßigkeit, Versicherungsschutz, etc. sondern einfach nur wissen, ob es technisch geht oder es jemand z.B. aus Jux schon mal probiert hat.

    Außerdem wüsste ich gerne, ob das FF-9-PLL-Modul auch Probleme mit Empfängern von anderen Herstellern hat oder nicht (mehr), da es eine neuere Konstruktion ist i. Vgl. zum PLL-Modul der FC-28.

    Also, hat das jemand schon mal probiert? Wie sieht's aus?

    Danke und schönen Gruß,

    Thomas
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  2. #2

    Standard

    Hallo,

    von der Hollandische Technicus von Futaba-Graupner-Multiplex usw :
    http://www.modelbouwforum.nl/phpBB2/...dule&&start=15 :
    FP-TK für T9Z..
    FP-TK-FSS für T9Z..
    FP-TP für FF7 und FF8
    FP-TQ für F16 und FC18 (FC16 ist andere Sender wie F16)
    FP-TQ-FC28 für FC28 (für 40MHz ist TQ zowohl für F16,FC18 und FC28).
    FP-TQ-FSS für FC28
    FP-TW für FF9
    FP-TJ für T3PJ

    Was er auch sagt :
    Alle andere typen modulen passen en werken ook, maar leveren beslist onvoldoende zendvermogen!

    Das meinst : alle andere typen Modulen funken auch, aber haben sicher nicht genug Send-Kraft!

    Olivier
    http://users.belgacom.net/TX2TX : L/S-Verträglichkeit-Probleme
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  3. #3
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    Standard

    Hallo Olivier,

    Danke für die Antwort!

    ...verstehe nur nicht ganz, warum die Sendeleistung geringer sein soll.

    Nach dem HF-Modul gibt es doch keine weitere Verstärkereinheit bevor das Signal an die Antenne geleitet wird.

    Oder sehe ich das falsch?

    O.k., ich habe gelesen, daß das Modul an das Sendergehäuse angepasst wird - aber hat das wirklich einen so großen Einfluß? Und falls ja, wieso eigentlich?

    Klingt ein bißchen nach "Voodoo"...

    Gruß, Thomas
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  4. #4
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    Hallo Thomas,

    HF Technik ist VooDoo. Jedenfalls zu einem Teil. Oft kann man nicht oder nur schwer erklären warum die HF Technik so funktioniert.

    Ein Ausbilder von mir sagte mal "HF ist keine Klingelleitung". Damit hatt er vermutlich den Nagel auf den Kopf getroffen. Allerdings sollte es möglich sein das Modul der FF9 auf die FC28 anzupassen, wenn es nur um die Sendeleistung geht. Ich vermute allerdings das das nur ein Teil des Problems ist!

    Gruß Holger
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  5. #5

    Standard Deshalb braucht jeder Sendertyp sein spezielles Modul

    Hallo Thomas,

    damit ein Sender ein elektromagnetisches Feld erzeugen kann, braucht er genau genommen zwei Antennen, zwischen die er sein HF-Signal anlegen kann. Der eine Pol der Antenne ist das, was wir "Antenne" nennen, der andere Pol ist das Sendergehäuse, die Elektronik und derjenige, der den Sender hält. Die eigentliche Antenne mag bei verschiedenen Sendern gleich sein, der Gegenpol ist es jedoch nie. Das gilt übrigens auch, wenn das Sendergehäuse aus Plastik ist, denn die Gesetze aus dem Gleichstromstromkreis gelten hier nicht mehr.

    tschüß,
    Pike
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  6. #6
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    Zitat Zitat von Pike
    Hallo Thomas,

    damit ein Sender ein elektromagnetisches Feld erzeugen kann, braucht er genau genommen zwei Antennen, zwischen die er sein HF-Signal anlegen kann. Der eine Pol der Antenne ist das, was wir "Antenne" nennen, der andere Pol ist das Sendergehäuse, die Elektronik und derjenige, der den Sender hält. Die eigentliche Antenne mag bei verschiedenen Sendern gleich sein, der Gegenpol ist es jedoch nie. Das gilt übrigens auch, wenn das Sendergehäuse aus Plastik ist, denn die Gesetze aus dem Gleichstromstromkreis gelten hier nicht mehr.

    tschüß,
    Pike
    Danke für die Erklärung - ich meine, so was hätte ich schon mal irgendwo gelesen bzw. aus dem Physikunterricht noch dunkel im Hinterkopf...

    Aber wie ist das dann mit dem Faktor "Pilot" - der ist ja auch eine Antenne und wird damit die Sendeleistung je nach seinem Gewicht und der Körpergröße, Konstitution, etc. doch auch erheblich ändern, oder?!?

    Szenario 1)
    Kleiner, cooler 10-jähriger mit f*rztrockenen Fingern im Winter (wenig Luftfeuchte)

    Szenario 2)
    Aufgeregter 1,90m-Mann mit 110 kg und feuchten Händen (fliegt zum ersten Mal einen Heli) an einem schwülen Tag im Sommer

    Und für diese beiden völlig unterschiedlichen Situationen/Piloten muß man dann nichts mehr anpassen?
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  7. #7

    Standard Man kehrt den Bierbauch unter den Teppich!

    Hallo Thomas,

    man kann bei verschieden großen und verschieden schweren Piloten und sogar bei verschiedenen Untergründen schon minimale Unterschiede in der Abstrahlung erahnen. Zum Glück beeinflussen die Dinge, die dem HF-Modul am nächsten gelegen sind, auch den Abgleich am meisten. Damit hängt der Abgleich eben hauptsächlich von der Senderelektronik und dem Sendergehäuse ab. Die Größe und die Masse des jeweiligen Piloten kennt der, der den Sender abgleicht nicht, daher geht man von einem mittelgroßen und normalgewichtigen Menschen aus und kehrt Größenabweichungen unter den Teppich.

    Übrigens ist es auch kaum entscheidend, wie feucht die Hände des Piloten sind, es fließt nämlich kein Strom aufgrund von Stromleitung durch das Sendergehäuse in den Piloten, es wirkt jedoch ein elektromagnetisches Feld zwischen Sender und Pilot.

    tschüß,
    Pike
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  8. #8
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    Zitat Zitat von Pike
    Hallo Thomas,


    Übrigens ist es auch kaum entscheidend, wie feucht die Hände des Piloten sind, es fließt nämlich kein Strom aufgrund von Stromleitung durch das Sendergehäuse in den Piloten, es wirkt jedoch ein elektromagnetisches Feld zwischen Sender und Pilot.

    tschüß,
    Pike
    Und da soll der Übergangswiderstand (=feuchte Hände) keine Rolle spielen?!?

    Sorry, auch wenn ich ein Laie bin, das glaube ich aber mal gar nicht, daß das keine Rolle spielen soll...
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  9. #9

    Standard

    Es war die Rede von "kaum entscheidend" nicht von "gar keine Rolle"!
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  10. #10
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    Zitat Zitat von Pike
    Es war die Rede von "kaum entscheidend" nicht von "gar keine Rolle"!
    O.k., dann spielt es also kaum entscheidend keine Rolle - trotzdem "Danke" für Deine Antwort...klingt aber irgendwie doch alles reichlich unkalkulierbar..."Voodoo" halt.
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