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Thema: Eine F3K-Baureihe mit Jan-Henning

  1. #211
    User Avatar von STM2015
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    Standard Roving und Transferklebeband

    Ich mache das bei der Nasenleiste vom Flügel so:
    >24g/m2 Glas unter 45 Grad auf beiden Seiten mit Tesa Krepp abkleben und den Rest mit Zeitung abdecken
    >das Glas mit Sprühkleber dünn einnebeln
    >den Roving drauf drücken und flach streichen
    >dann Transferklebeband aufbringen
    >zuschneiden

    Auf diese Art erhält man ein einfach zu handhabendes Band, welches sich passgenau auf die Nase kleben lässt; liegt dann in der Reihenfolge >Schaum>Transferband>Roving>Glas außen. Beim Tränken mit Harz muss man aufpassen, dass das Harz wirklich bis zum Schaum durchdringt - evtl. Etwas mit dem Fön anwärmen. Beim Schleifen der Nase merkt man sofort, wenn das Glas durchgeschliffen ist-dann steht immer noch ausreichend C- Roving für eine stabile Nase.
    Zitat Zitat von amoc Beitrag anzeigen
    Und noch ne Frage hinterher: hat schon mal jemand mit der Transfklebeband-Methode auf gleich noch nen Roving mit eingelegt?
    Würde den Roving gerade aufs Glasgewebe legen, dann beides gleichzeitig mit dem Klebeband fixieren und dann aufs Leitwerk packen. Meint ihr, das geht so und ist vom Handling her nicht zu frickelig?
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  2. #212
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    Standard

    Zitat Zitat von STM2015 Beitrag anzeigen
    Ich mache das bei der Nasenleiste vom Flügel so:
    >24g/m2 Glas unter 45 Grad auf beiden Seiten mit Tesa Krepp abkleben und den Rest mit Zeitung abdecken
    >das Glas mit Sprühkleber dünn einnebeln
    >den Roving drauf drücken und flach streichen
    >dann Transferklebeband aufbringen
    >zuschneiden

    Auf diese Art erhält man ein einfach zu handhabendes Band, welches sich passgenau auf die Nase kleben lässt; liegt dann in der Reihenfolge >Schaum>Transferband>Roving>Glas außen. Beim Tränken mit Harz muss man aufpassen, dass das Harz wirklich bis zum Schaum durchdringt - evtl. Etwas mit dem Fön anwärmen. Beim Schleifen der Nase merkt man sofort, wenn das Glas durchgeschliffen ist-dann steht immer noch ausreichend C- Roving für eine stabile Nase.
    Prima, Danke für den Tipp mit dem Sprühkleber.
    Ist da irgendein spezieller notwendig oder ist das im Prinzip egal?
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  3. #213
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    Hallo.

    Zuverlässig funktioniert der 3M 77. Ich hab aber auch schon gelesen, dass andere eingesetzt worden sind.
    Grüße

    André
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  4. #214
    User Avatar von STM2015
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    Standard Sprühkleber

    Sprühkleber: ich achte darauf, dass er transparent und mit Schaum verträglich ist. 3M geht (siehe nächster Post) oder auch der von UHU
    GRuß Klaus
    Zitat Zitat von amoc Beitrag anzeigen
    Prima, Danke für den Tipp mit dem Sprühkleber.
    Ist da irgendein spezieller notwendig oder ist das im Prinzip egal?
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  5. #215
    User Avatar von VolkerR
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    Standard Nasenleiste

    Moin,
    warum so kompliziert?
    Erst den Rowing mittig auf das Transferklebeband kleben und dann das Ganze aufs Glasgewebe.
    Geht dann ohne Sprühkleber.
    50g Glasgewebe ist, meiner Meinung nach, besser man hat dann etwas mehr zum Schleifen und vom Gewicht ist es zu vernachlässigen.

    Grüße Gerald
    F3K Das ist hier doch eine Wegwerfgesellschaft.....
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  6. #216
    User Avatar von STM2015
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    Vielleicht hast Du recht!?: dann muss aber das Transferklebeband innen am Schaum liegen und hält den Rowing links und rechts -????- sonst wird der Rowing nicht mit Harz getränkt??

    Gruß Klaus
    Zitat Zitat von VolkerR Beitrag anzeigen
    Moin,
    warum so kompliziert?
    Erst den Rowing mittig auf das Transferklebeband kleben und dann das Ganze aufs Glasgewebe.
    Geht dann ohne Sprühkleber.
    50g Glasgewebe ist, meiner Meinung nach, besser man hat dann etwas mehr zum Schleifen und vom Gewicht ist es zu vernachlässigen.

    Grüße Gerald
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  7. #217
    User Avatar von foobar
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    Moin,

    waehrend wir alle auf neue Videos mit und von Jan-Henning warten... Ich war nach dem letzten Wettbewerb leider gezwungen, einen Midair-Schaden zu reparieren und habe das mal unkommentiert "mitgeschnitten". Vielleicht ist es ja dem ein oder anderen nuetzlich.

    (Das ist nur eine von mehreren Moeglichkeiten so etwas zu machen. Dummerweise habe ich vor dieser Reparatur nicht genug nachgedacht und eine Fehlannahme getroffen. Diese hatte zur Folge, dass ich etwas umfangreicher nachbessern musste. Wer findet den Fehler?)

    --
    Norbert hat viel Spass am Putzaleit!
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  8. #218
    User Avatar von jonasm
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    Nach der (unnötigen) Holm"reparatur" würde es mich nicht wundern, wenn der Flieger demnächst an genau der Stelle zerplatzt....
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  9. #219
    User Avatar von foobar
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    Moin Jonas,

    der Holm ist ja wieder "hergestellt" - inkl. der Gurte. Das haelt - bis 80 Gramm getestet... Aber natuerlich war das SEHR doof von mir Natuerlich ist ein komplett unbeschaedigter Fluegel besser, aber man kann ja nicht gleich bei jedem Ditsch - auch inkl. Holmverletzung - den Flieger entsorgen...
    --
    Norbert hat viel Spass am Putzaleit!
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  10. #220
    User Avatar von jonasm
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    Es hat ja auch niemand von entsorgen gesprochen, aber ordentlich reparieren geht halt anders. Mit zwei kleinen Rovingfetzen ohne Schäftung ist es nicht getan.
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  11. #221
    User Avatar von foobar
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    Moin Jonas,



    Das hier habe ich gemacht. Keine perfekte Schaeftung, aber in Ansaetzen so gedacht/gemacht.

    Wie wuerdest du einen Holm inkl. Gurte bei diesen Dimensionen reparieren?
    --
    Norbert hat viel Spass am Putzaleit!
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  12. #222
    User Avatar von STM2015
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    Standard Pressen der Reparaturstelle

    Hallo zusammen,

    das Pressen von Reparaturen mit Schaumgummi geht gut, solange der Druck gleichmäßig und an der richtigen Stelle aufgebracht wird. Manchmal ist das aber schwierig zu bewerkstelligen. Ich habe mir daher aus dicker Malerabdeckfolie einen Vakuumsack gemacht in den der ganze Flügel passt. Mit !!moderatem!! Vakuum läßt sich die Reparaturstelle prima und gleichmäßig pressen. Der Wurfstift und die Ruderhörner geben Beulen in der Folie-stört aber nicht. Das Vakuum muss so eingestellt (reduziert) werden, dass Hohlräume im Flügel (bei Schalenflügeln insgesamt und ansonsten die Rudermaschinenschächte) nicht kollabieren.
    Ergibt perfekte Ergebnisse...

    Gruß vom Klaus
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  13. #223
    User Avatar von jonasm
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    Standard

    Hallo Norbert,

    gehen wir mal davon aus, dass der Holm wirklich mit beschädigt ist, bzw. komplett durch ist. Zu allererst würde ich die Fläche mit kleinen Alulatten oder dergleichen (Hauptsache gerade) schienen, sodass sie beim Hantieren nicht krumm wird und man nicht noch mehr kaputt macht. Wenn der Holm wirklich komplett durchgebrochen ist, hat deine Fläche ja keine eigene Biegesteifigkeit mehr. Danach würde ich zuerst den Holm (auf der Seite, wo keine Schienen sind) freilegen, also das Gewebe im Holmbereich vorsichtig von Hand wegschleifen. Dann erst sieht man ja, wie der Holm aufgebaut ist und was überhaupt kaputt ist. Auf der Homepage vom Vladimir sieht man ja sehr schön, wie die Fläche gebaut ist:

    http://f3j.in.ua/media/snipe-technol...nstruktion.jpg

    Wenn jetzt vor und hinter dem Holmgurt kein Gewebe mehr ist und der Schaumkern zu sehen ist, kann man mit dem Messschieber die Holmgurtdicke messen. Angenommen der Gurt wäre 0.5mm dick, würde ich mit einem Schäftverhältnis von 1:50 arbeiten, die Schräge der Schäftung würde also vom Riss ausgehend 25mm zu jeder Seite betragen. Diese Länge kann man auf dem Holmgurt anzeichnen und dann mit einem kleinen Schleifklotz oder einer Permagrit-Flachfeile vorsichtig und mit viel Geduld die Schäftungen herstellen. Dabei immer mal wieder mit einem Stahllineal hochkant über den Riss gelegt anhand des Lichtspalts kontrollieren, ob die Schäftung gleichmäßig und gerade wird. Ideal wäre also ein ganz flaches Dreieck als Lichtspalt.

    Als nächstes wird das erste mal geharzt: Aus Rovings oder UD-Gelege wird der neue Holmgurt aufgebaut. Also den Bereich vor und hinterm Holmgurt im Bereich der Schäftung abtapen, damit kein Harz neben den Gurt kommt. Dann den Bereich der Schäftungen mit Laminierharz einstreichen und die trockenen Fasern passend auflegen. Mit dem Pinsel vorsichtig von unten durchtränken, dabei sehr genau drauf achten, dass die Fasern gerade in Holmrichtung ausgerichtet bleiben. Man legt jetzt soviel an Fasern auf, bis an der tiefsten Stelle, also genau überm Riss, die Dicke des Gurtes wieder hergestellt ist. Nach dem Aushärten wird mit einem Schleifklotz die Kohle soweit heruntergeschliffen, bis keine Wellen oder Buckel mehr vorhanden sind (Lichtspaltmessung mit Stahllineal).

    Danach würde ich die reparierte Seite ebenfalls schienen und auf der anderen Seite die Schienen wegnehmen. Den Holmgurt auf der zweiten Seite ebenfalls reparieren, genauso wie oben beschrieben.

    Sobald beide Gurte wieder ganz sind, können die Schienen ab, die Fläche hat ja jetzt ihre volle Biegesteifigkeit wieder. Jetzt kann man vorne den zertrümmerten Bereich mit einer Säge, wie du es gezeigt hast, heraustrennen. Dabei würde ich allerdings ein Trapez ausschneiden, so dass ich von vorne auf den Holmsteg gucken kann. So ca. 5mm links und rechts vom Riss sollte sichtbar sein. Diesen Bereich anschleifen und eine Lage dünnes Kohlegewebe unter 45° von vorne auflegen, gleiches Vorgehen wie beim Harzen vom Holmgurt.

    Danach kann ein Stück Schaum in den trapezförmigen Ausschnitt eingepasst werden und so fortgefahren werden, wie du es im Video zeigst, das war ja voll in Ordnung. Ich würde allerdings niemals diese weichen Schleifschwämme nehmen, damit kriegt man nie eine saubere und wellenfreie Oberfläche hin, je härter der Schleifklotz, desto besser.
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  14. #224
    User Avatar von foobar
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    Jan-Henning zeigt, wie man eine Ruderanlenkung in einem F3K-Rumpf mittels Schmuckdraht und Feder herstellen kann.
    Hier das Intro zur (kurzen) Videoreihe. Ausserdem duerft ihr abstimmen, was zu Ehren (kommenden) der 1k-Abonnenten passieren soll...

    (Der Laberkopp da oben zeigt uebrigens in die falsche Ecke )
    --
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  15. #225
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    ....“and now for something completely different „ ...Eine namentlich bekannte Komikertruppe aus England lässt grüßen, he he.
    Schön, dass ihr wieder vor der Kamera seid.
    Bin gespannt.
    Gruß
    Stephan
    F3K..what else???
    Fireblade und Schmeißfliege(r).....Schwestern im Geiste :-)
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