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Thema: Eigenbau mit CNC gefrästen Kernen

  1. #151
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    Moin,

    als sonst stiller Mitleser muss ich mich nun auch mal zu Wort melden.

    @Marc Op.: Einfach super was du hier auf die Beine stellst und uns auch noch voll am Prozess teilhaben lässt. Vom CAD über das Fräsen bis zur Fertigung - einfach nur super! Da kann man sich Einiges abschauen und dazu lernen. Finde ich super. Bitte weiter so
    Da bekommt man richtig Lust auch mal selber zu konstruieren/bauen, wenn die Zeit nicht wäre. Vielleicht später mal

    Gruß und schöne Feiertage,

    Lukas
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  2. #152
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    Zitat Zitat von Marc P. Beitrag anzeigen
    Jan Hennings und Norberts Baureihe ist eine super Aufarbeitung geballten Wissens, was sicher einige Leute motiviert überhaupt anzufangen! Momentan scheint der Wandel auch im Selbstbaubereich in Richtung CNC Fertigung zu tendieren. Freut mich, dass der Start meiner Berichterstattung Anfang 2016 schienbar einen leichten Boom ausgelöst hat.
    Moin Marc,

    dank Gideons Hinweis auf Deinen schönen Baubericht konnte ich mir hier auch so einige Tipps abholen

    http://www.rc-network.de/forum/showt...en-wird/page13

    Zweckentfremdet, aber es funktioniert einwandfrei bei mir.

    Woher beziehst Du eigentlich die dünne Mylarfolie?

    Robert
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  3. #153
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    Moin,

    Freut mich dass es gefällt!
    Das dünne Mylar ist eine Folie aus dem Druckerbereich. Der Vater eines Kumpels ist Drucker und hat mir diese mitgebracht. Um saubere Oberflächen zu erhalten ist diese Folie aber zu dünn. Bei Flächen werde ich wohl wieder auf das Standardmylar zurück gehen. Da ich die Leitwerke eh überarbeiten möchte werde ich dafür dann evtl gleich Negativformen aus Alu machen.

    @Robert, wenns mal passt müssen wir mal zusammen kommen. Ich wäre sehr an einem Erfahrungsaustausch interessiert. Nur die liebe Zeit ist meist knapp...

    Gruß Marc
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  4. #154
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    Zitat Zitat von Thomas_V Beitrag anzeigen
    Ich mache es mittlerweile so wie du, das Gewebe an der NL überstehen zu lassen, als Trennfolie kommt die dünne Geschenkfolie zum Einsatz plus, und das hat es bei mir bisher am besten gebracht, Silikonfolie aus dem medizinischen Bereich in 0.5mm stärke. Damit legt sich die Trennfolie top um alle Radien, ist zudem selbsttrennend und flexibel genug.
    Hallo Thomas,

    hätte mich auch gewundert wenn nicht noch Andere drauf gekommen sind das Gewebe vorne etwas überstehen zu lassen.
    Ich lege den kern zwischen eine dünne, fleixible Folie die ich aus Möbelsäcken herausschneide. Aus der selben Folie sind auch die Vakuumsäcke die ich benutze. Das legt sich perfekt um die Nasenleisten.

    Wie bist du in Sachen Mylar vorgegangen? Das störrische 0,35 mm Zeug am Rand ausdünnen, oder hast du auch was anderes verwendet?

    Gruß Marc
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  5. #155
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    Standard CW20?

    Zitat Zitat von Marc P. Beitrag anzeigen
    Hinten habe ich einen 5 mm Streifen heraus geschnitten und nach vorne und hinten mit CW20 verkastet. Dieses Material hatte mir Gideon zu R-G Zeiten als Probematerial zur Verfügung gestellt. Es war und ist auch nach wie vor für Leitwerke geplant.
    ..
    Was ist CW20? Ich kann es nicht finden. Danke.
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  6. #156
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  7. #157
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    Das ist CARBOWEAVE, das es mittlerweile bei verschiedenen Anbietern gibt (so auch bei mir). Bei Interesse gerne PN.
    Viele Grüße,
    Stefan
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  8. #158
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    @ Marc_P:

    Wie bist du in Sachen Mylar vorgegangen? Das störrische 0,35 mm Zeug am Rand ausdünnen, oder hast du auch was anderes verwendet?
    Also, ich baue schon länger keine F3K Flächen mehr, aber für meine Hangsegler nutze ich seit einiger Zeit statt Mylar oder Laminierfolie die Kombination aus dünner Klarsichtfolie(Geschenkfolie/Blumenfolie) und dieser 0.5mm Silikonfolie aus dem Medizinbereich. Die Klarsichtfolie wird ganz normal gewachst und poliert, die Silikonfolie braucht kein Wachs, die trennt von alleine. In dieser Kombi legt sich das Gewebe an der Nasenleiste unter Vakuum sehr schön an und kann dann vorsichtig geschliffen werden. Bisher blieb das Gewebe auch immer in Form und hat sich nicht in Wellen oder so verzogen. Selbst das momentan von mir benutzte BiDiag Gewebe von HP ( https://shop.hp-textiles.com/shop/de...-SP-B141C.html ) geht einwandfrei. Und für die Hangsegler kann es ja auch gerne rustikal und stabil sein.

    BG
    Thomas
    das Leben ist zu kurz um schlechten Wein zu trinken
    F3K: Vortex 2.5, YASAL ,Chilli Race
    F3J: High Aspect von Art-Hobby
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  9. #159
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    Dann möchte ich mich auch mal in die Gruppe der Kern-Fräser einordnen. Der Flügel basiert auf den Profilen von BS (Whirli 6). Ich finde es spannend, da Jan Henning (Whirli 8), Marc und Dominik (Bolt II) ebenfalls modifizierte Whirli 6 Profile einsetzen. Da wird es sehr interessant mal gemeinsam zu fliegen und zu sehen, was dabei herauskommt. Ich bin allerdings noch in der Erprobungsphase der Frässtrategie und rechne erst mit einer Fertigstellung dieser Tragfläche im Spätsommer.

    Sobald ich mit dem Fräsergebnis zufrieden bin werde ich mir eine Vakuumschale fräsen und dann geht es mit der Unterseite weiter.

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    Grüße,

    André
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  10. #160
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    Standard Endmontagebericht

    Hallo Selbstbauer und Zuschauer, da in der letzten Zeit wenig berichtet wurde, aber viel passiert ist gibts nun endlich die Bilder von der Endmontage.

    1. Die Hardpoints wurden beim zusammenkleben der Flächen erstellt.
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    2. Für senkrechte Bohrungen der Flächenverschraubung wurde die Flächenverklebevorrichtung auf der Standbohrmaschine ausgerichtet.
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    3. Die Flächenverschraubung wurde mit in Frästeile eingelassene Muttern realisiert. Das wird in Zukunft noch vereinfacht.
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    4. Hier der HLW Pylon für innenliegende Anlenkung
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    5. Und das HLW mit Pylon und Ruderhorn
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    6.Zur Konzipierung der QR Anlenkung aus dem Rumpf wurde einen Ausschuss Rumpf modifiziert.
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    7. Nach langem grübeln 3D CAD Konstruktion und dem Fräsen mehrerer Versionen, habe ich die für mich optimale Positionierung und Befestigung der 4 Servos im Rumpf entschieden. SLW und HLW vorne quer hintereinander und die QR Servos gleich dahinter übereinander. Alles wurde geschraubt ausgeführt.
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  11. #161
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    8. Hier die Endversion der QR Anlenkhebel. Die Erstellung einer sauberen und mechanisch vernünftig dimensionierten QR Anlenkung hat Zeit gefressen. Beim nächsten Flieger geht das sicher schneller.
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    9. Um das Seitenleitwerk im Nullauftriebswinkel von 0,6° zur Rumpfachse zu positionieren habe ich mir eine Klebevorrichtung konstruiert und gefräst. Das ist nix neues. Hat es zum Beispiel beim Yasal schon gegeben.

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    10. Hier nun der "fertige" Ausbau des Rumpfes. Fertig in Anführungszeichen, da ich gern noch ein Haubenverschluss per Magnet und eine Ballastkammer/Rohr einbauen möchte. Das war für den Erstflug aber erstmal nicht so wichtig. Die vorderen Servos sind mit zwei GFK Streifen geschraubt. Diese wurden zum Einbau an die Servos geschraubt und auf Maß gechliffen. Danach im "Paket" zusammen mit den Servos verklebt, sodass alles passt. Hat gut funktioniert. Das ergibt eine maximale Packungsdichte mit bester Zugänglichkeit an alle Komponenten. Wenn die vorderen Servos rausgeschraubt werden, kann bequem der Akku entnommen werden.
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    11. Da es mit dem Lackieren nicht sonderlich gut geklappt hat, habe ich mich entschieden die Schriftzüge auf der CNC zu Plotten. Der Name des Fliegers steht schon lange fest und nun ist es raus. Er wird RISE heissen. Nicht zu verwechseln mit "Riese".
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    12. Da ist er nun! Voreingestellt auf einen SP von 65 mm bereit für den Erstflug. Ich habe es Jan Henning und Norbert nachgemacht und erstmal ein bissl Blei auf die Nase geklebt. Der Schriftzug auf der Unterseite hats mir angetan! Kommt gut.
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    Zu dem letzten und interessantesten Teil des ganzen Projekts komme ich im nächsten Beitrag. Das wird aber heute nichts mehr. Eins kann ich vorweg verraten, er fliegt!

    Gruß Marc
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  12. #162
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    Daumen hoch 1000 Punkte

    Marc,
    von meiner Seite 1000 Punkte. Sehr beeindruckend. Wo hat der Bub nur die Zeit dafür abgezwackt .
    Deine Mimik für die Servomontage übereinander gefällt mir besonders. Gibt noch einmal einen "Tausender" extra.

    Grüße aus dem Süden

    Jörg Baumann
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  13. #163
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    Standard

    Marc, Weltklasse sieht er aus, der Rise!
    Geschmackvoller Name, schickes Design und ich kann mir lebhaft vorstellen, dass er/sie fliegt!
    Hut ab für die ausführliche Dokumentation und die wie immer saubere Bauausführung.
    Freue mich schon, den Rise in natura bewundern zu dürfen.
    LG
    Stephan
    F3K..what else???
    Fireblade und Schmeißfliege(r).....Schwestern im Geiste :-)
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  14. #164
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    Standard Flugbericht

    Am Wochenende war ich mit meiner Jugendgruppe im schönen Laucha an der Unstrut und konnte neben den Wettbewerben meinen Rise fliegen. Ich habe beinahne jede Möglichkeit dazu genutzt und bin mittlerweile bei über 5 Stunden Sticktime.
    Der Erstflug lief bei fast Windstille ab und später konnte ich auch das Verhalten bei mehr Wind testen. Thermisch waren das ganze Wochenende gute Bedingungen.

    Begonnen habe ich bei 174 mm Flächentiefe mit einem Schwerpunkt von 65 mm und 0,9 Grad EWD. Nach dem ersten leichten Speerwurd war ich vom Gleitwinkel überrascht. Nach einigen Flügen bin ich auf ca. 67 mm zurück gegangen. Die EWD passt, da sich bei 67 mm SP eine neutrale HR Trimmung ergibt. Das Abfluggewicht liegt wie erwartet bei ca. 275 gr. Bei dem Prototypen sind ca. 15 gr Blei nötig um den SP zu erreichen. Das hatte ich erwartet und die Bleimenge soll später durch leichtere Leitwerke und ein leichteres Rumpflayup noch deutlich reduziert werden. Bei einem Hebelarm von ca. 1:3 zählt jedes Gramm was hinten gespart wird.

    Nun zu den Flugeigenschaften. Das Handling ist angenehm und steht dem des Flitz 1 kaum bis garnicht nach. Der Gleiteinkel ist gut und es lässt sich in Bodennähe sehr gut basteln. Er ist unempfindlich gegen Überziehen was ebenfalls angenehm ist. So sollte meiner Meinung nach ein gutes Handling aussehen. Ziel erreicht.
    Bei den Kreisflugeigenschaften Macht sich die kurze Nase bemerkbar was sehr enges, neutrales Kreisen und flotte Kreiswechsel ermöglicht. So soll es sein. Ziel erreicht.
    Die Querruderanlenkung steht in der Steifigkeit einer Z Anlenkung aus der Fläche in nichts nach. Auch bei windigen Powerwürfen ist keinerlei Flatterneigung erkennbar. Das war eine meiner größten Sorgen. Ziel erreicht. Die Starthöhen habe ich bei fast Windstille direkt mit dem Flitz 1 verglichen. Flitz 1 mit 250 gr vs. Rise mit 275 gr beide im Schnitt um die 58 m. Bei leichtem Wind ging der Rise dann ca. auf 60m. Es fällt auf, dass der Schiebewinkel nach dem Abwurf etwas höher ist als normal. Das schreibe ich dem Glasleitwerk zu. Die anschließende Pendeldämpfung hingegen funktioniert ordentlich, was am kaum erkennbaren Nachpendeln festzumachen ist. Mal sehen ob da mit einem stabileren SLW noch was geht.
    Auf Verwölbung reagiert der Flieger sehr gut und direkt. So steigt er in der Thermikstellung gut weg und beginnt bei leichter Entwölbung bereits ohne trimmen zu laufen.
    Am Sonntag konnte ich den Rise dann bei Wind testen. Wie stark der Wind genau war kann ich nicht sagen, aber ich würde ihn als steife Brise bezeichnen. Hier war ich überrascht, dass er sich auch hier noch vernünftig schlug. An den Flitz 2 kommt er nicht ran aber das war auch nicht das Ziel. So wie ich es bisher sehen konnte läuft das W6 Profil mit einer geringeren Wurzeltiefe besser als der Flitz 1. Ziel erreicht.

    Nach dem Wochenende konnte ich es ehrlich gesagt kaum glauben, dass ein solch stressfreies Modell mit ehrlichem Potential entstanden ist. Mal sehen ob eine bessere Oberflächenqualität des Flügels noch eine Verbesserung bringen kann. Es scheintlich jedoch gelohnt zu haben Energie in die Profiltreue Umsetzung der Nasenleiste zu stecken. Deutliche marotten in Bezug auf das Flugverhalten waren jedenfalls nicht erkennbar. Ich konnte am Wochenende kaum genug bekommen und bin seh zufrieden. Nun muss er sich im Wettbewerbseinsatz bewähren. Auf dem Testplan steht nun noch das Abgleiten in toter Luft. Ich werde es bei der nächsten Gelegenheit testen.
    Ich bin froh, dass sich die 2,5 Jahre Aufwand gelohnt zu haben scheinen und werde das Projekt auf jeden Fall weiterführen. Es sollen die Einzelgewichte aller Komponenten gesenkt werden, ich denke es wird kleine Leitwerke geben die bei gut Befund in Alu Negativformen gebaut werden. Dann werde ich eine Pylon- und Wurfstiftform erstellen und die Oberflächen berbessern. Bei den Flugeigenschaften habe ich bereits über Alu Flügelformen nachgedacht, wobei ich mir das mit einer Fräse mit 500 mm Verfahrweg eher nicht antun werde.
    Bei dem schönen Wetter werde ich mich aber sowieso erstmal mit fliegen anstatt bauen beschäftigen.

    Gruß Marc

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  15. #165
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    Wunderbar, das hört sich grandios an, Marc.
    Glückwunsch zum neuen Baby, klasse wenn sich die Mühen und der ganze Hirnschmalz auszahlen.
    F3K..what else???
    Fireblade und Schmeißfliege(r).....Schwestern im Geiste :-)
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