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RC-Network Hangflugführer
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Thema: Eigenbau mit CNC gefrästen Kernen

  1. #91
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    Zitat Zitat von jonasm Beitrag anzeigen
    Wenn du mal von deinem Kugelfräser wegkommen würdest, könntest du die Nuten für die Holmgurte einfach mitfräsen....

    Querruderscharniere mit Tesa können eher so garnix, Jan Henning macht das doch auch nur an den Leitwerken, die Flächen haben ganz normal Kevlar drin.
    Moin Jonas,

    Das Mitfräsen der Nuten bei weiteren Kernen ist geplant. Nur haben die ersten Kerne halt noch keine Nut, sodass diese in dem Fall per Hand gemacht werden müssen.
    Wie machst du die Nuten rein wenn du sie im Nachgang machst?

    Ok, hatte es nicht auf dem Schirm, dass nur die Leitwerke mit Tesa gemacht werden.
    Mein Gefühl sagt mir auch, dass es bei Flächen nicht so alltagstauglich sein könnte.

    Gruß Marc
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  2. #92
    User Avatar von jonasm
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    Wir fräsen die Nuten auch (noch) nicht, wenn, dann wahrscheinlich mit einem kleinen 1mm Schaftfräser oder so, damit die Nut exakt mit der Profilwölbung mitläuft.

    Bisher drücken wir die Flachprofile in den Schaum, also mit einem Reststück Kohle wird entlang eines Stahllineals der Schaum so tief runtergedrückt, bis der Holmgurt bündig zur Oberfläche abschliest.
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  3. #93
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    Moin Jonas,

    An einen 1mm Schaftfräser zum Nuten fräsen hatte ich auch gedacht...

    Das Eindrücken werde ich mal testen, danke für den Tipp. Laminierst du das Flachprofil direkt mit ein? Ich denke sicherer ist ein gesonderter Arbeitsschritt.

    Gruß Marc
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  4. #94
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    Moin Jonas
    Ja jetzt mach ich es so aber ganz zu Anfang bis vor 3 Jahren hab ich noch einen Teseanut reinlaminiert.das hält auch lange aber im Bereich der Ruderhörner nicht ewig .Ich habe das auch bei meinem 4 Klappenflügel für den Hang 1.9m Spannweite su gemacht hält seit 5 Jahren super.
    Gruß Jan Henning
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  5. #95
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    Hallo zusammen,

    hat jemand einen Tipp wo man sich ordentlich Aufkleber (Folie weiß) und Lackierschablonen (Maskierfolie negativ mit Transferklebefilm) plotten lassen kann?

    Gruß Marc
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  6. #96
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    Standard Einige Fragen zur Herstellung der Vakuumaufnahme für Rohlinge

    Hallo Marc,

    Ich verfolge deine Fortschritte und hast du mir inspiriert das Flügelkernenfräsen selbst zu versuchen.

    Ich habe folgende Fragen zur Vakummaufnahmen welche für Befestigung der Rohlinge benutzt werden.

    Klicken Sie auf die Grafik für eine größere Ansicht 

Name:	IMG_0440.jpg 
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Größe:	340,5 KB 
ID:	1751004

    1) Wie wird das Rohling im Vakuumaufnahme referenziert (formschlussig am Profilform "Z" & am Vakuumaufnahme "XY"

    2) ist die Z des Werkzeuges am Ref Z im Vakuumaufnahme genullt?

    3) Wie weit fliegen LE & TE zur Vakuumaufnahme? (Abstand?? Im Bild sehen um frage besser zu verstehen)

    4) Wie sind die Auslaufflächen LE & TE im Rohling konstruiert ? parallel zur Z Axis der Fräse oder Tangenten zur Mittellinie des Profil ?

    5) Kontakt zwischen Rohling und Vakuumaufnahme nur an profilfläche oder hast du auch die Auslaufflächen der Rohling auf Kontakt mit Vakuumaufnahme gebracht ?

    Danke im Voraus für deine Hilfe

    Gruß

    Marcos.
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  7. #97
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    Hallo Marcos

    Zitat Zitat von mwq1971 Beitrag anzeigen
    1) Wie wird das Rohling im Vakuumaufnahme referenziert (formschlussig am Profilform "Z" & am Vakuumaufnahme "XY"
    Ich referenziere in X und Y über die linke und vordere Außenkante der Vauumaufnahme. Der Rohling ist genauso groß wie die Vakuumaufnahme und liegt somit Deckungsgleich. In Z Nulle ich mittlerweile auf der Lochrasterplatte des Vakuumtisches (Unterseite Vauumaufnahme). Bei den Leitwerken war es noch Oberseite der Vauumaufnahme, also die Trennebene Z=0.

    2) ist die Z des Werkzeuges am Ref Z im Vakuumaufnahme genullt?
    Siehe oben

    3) Wie weit fliegen LE & TE zur Vakuumaufnahme? (Abstand?? Im Bild sehen um frage besser zu verstehen)
    Garnicht. Da ich einen Kugelfräser einsetze habe ich umlaufend um die Bauteilkontur eine Nut in der "Trennebene" der Vauumaufnahme. Das Profilfläche des Flügels in der Vauumaufnahme entspricht genau der Größe des Bauteils.

    4) Wie sind die Auslaufflächen LE & TE im Rohling konstruiert ? parallel zur Z Axis der Fräse oder Tangenten zur Mittellinie des Profil ?
    Die Auslauffläche vorne und hinten ist eine umlaufende, horizontale Ebene. In dieser Ebene liegt das Profil genau mit der Nulllinie. Ist analog zu negativen Laminierformen aufgebaut. Da entspricht die "Trennebene", wenn sie denn gerade ist, auch der Profilnullinie um keine Hinterschneidungen zu bekommen.

    5) Kontakt zwischen Rohling und Vakuumaufnahme nur an Profilfläche oder hast du auch die Auslaufflächen der Rohling auf Kontakt mit Vakuumaufnahme gebracht ?
    Auch die Auslaufflächen des Rohlings liegen auf der Trennebene auf.

    Es gibt sicher viele verschiedene Möglichkeiten. Andere nutzen z.B. Schaft- anstatt Radiusfräser, verschiedene Strategien, usw... Die Sache mit den Rohlingen hat den Vorteil, dass ich Rohlinge vorproduzieren und diese später wieder genau referenzieren kann. So kann man in Etappen arbeiten. Wenn ich in Serie produzieren würde, wäre es mir auch zuviel Aufwand aber bei den paar Flächen hat es sich für mich als angenehme Lösung etabliert.

    Gruß Marc
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  8. #98
    User Avatar von jonasm
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    Übrigens, heute hatte unser erster DLG mit gefrästen Flächen- und Leitwerkskernen Erstflug. Die Flugleistungen sind schon spürbar besser geworden, im Vergleich zu den heißdrahtgeschnittenen Vorgängern.





    Gewicht ist 257g, trotz 80er A-Spread auf den Flächen...
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  9. #99
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    Moin Jonas,

    das klingt gut! Hast du auch was an der Flächentiefe und Geometrie gemacht oder ist wirklich nur das Herstellungsverfahren anders? Wäre für die Vergleichbarkeit interessant.

    Ich bin gerade an der Rumpfform dran. Geht ordentlich Zeit rein. Wenn die Rumpfform fertig ist wird erstmal gebaut. Die Leitwerksformen müssen dann noch etwas warten. Testfräsungen sind gemacht und morgen wird Material bestellt:

    Name:  Testform_01.jpg
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    Oben war der erste Versuch mit Schaftfräser, darunter habe ich verschiedene Strategieen und Zeilenabstände mit nem Radiusfräser probiert und unten ist dann das Ergebnis der Vorversuche. So werde ich es machen.

    Name:  Testform_02.jpg
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    Gruß Marc
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  10. #100
    User Avatar von jonasm
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    Der Flügel ist ziemlich genauso wie die heißdrahtgeschnittenen, nur halt profiltreuer. Die schmalere Fläche aus Beitrag #72 wird dann noch gebaut und dann mit dem gleichen Rumpf geflogen. Mal gucken, wie das dann im direkten Vergleich ist.

    Nach zwei Flugtagen kann man schon sagen, dass der neue besser läuft, beim engen Kurbeln ruhiger fliegt und weniger Korrekturen braucht.
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  11. #101
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    Standard Leitwerkskern

    Hallo
    Dieser Thread hat mich motiviert das Kernefräsen auch mal zu probieren.
    Ist zwar ein Kern für ein F3F Leitwerk, aber die Vorgehensweise ist analog dem hier beschriebenen.
    Der Kern soll in eine Negativform eingesetzt werden.
    Das Ganze hat für das erstemal erstaunlich gut funktioniert und das Ergebnis ist durchaus brauchbar.
    Fazit: beim nächsten Mal würde ich die Zentrierung der Teile auf dem Vakuumbett über eine umlaufende Kante machen.
    So wie es hier im Thread auch beschrieben ist ("Ralf's Patent").
    Die Fräszeit minimiert sich dadurch erheblich.
    Die Abzeilstrategie behalte ich bei.

    Gruss Markus

    CAM: MegaNC 2015 von 4Cam
    Werkstoff: XPS Schaum URSA (Bauhaus)
    Vorschub: 2500 mm/min
    Drehzahl: 18000 1/min
    Fräser: 6mm 2 Zahn https://shop.vhf.de/articleGroups/Zw...4679A697D06DD9
    Seitliche Zustellung beim Abzeilen: 0.5mm
    Abzeilen in Flugrichtung Gegenlauf und Gleichlauf
    Ohne Schruppen.
    Bohrungen für das Vakuum: d3mm
    Vakuumbett ebenfalls aus XPS Schaum.
    Vakuum über eine Thomasvakuumpumpe (90l/min)
    Endleiste ca. 0.3mm dick


    Klicken Sie auf die Grafik für eine größere Ansicht 

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  12. #102
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    Zitat Zitat von Marc P. Beitrag anzeigen
    Hallo,

    ich möchte das Thema gerne über das Herstellen der Kerne hinaus erweitern und über das Projekt "neuer Rumpf" berichten.

    Anhang 1740639
    Hi Marc,

    ich hab eine generelle Frage. Hat es aerodynamische Vorteile, dass der Rumpf vorn leicht "runterhängt" oder ist es nur eine optischer Sache? Den Formenbau macht es ja schwieriger.
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  13. #103
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    Zitat Zitat von jonasm Beitrag anzeigen
    Übrigens, heute hatte unser erster DLG mit gefrästen Flächen- und Leitwerkskernen Erstflug. Die Flugleistungen sind schon spürbar besser geworden, im Vergleich zu den heißdrahtgeschnittenen Vorgängern.
    Hallo Jonas,
    Heißdraht geschnittene Kerne sind ja auch nicht schlecht, ich sehe den Hauptunterschied im Bereich der Nasenleiste, denn da wird ja von Hand geschlifffen.
    Mich würde auch interessieren ob die Übergänge zw. den Segmenten abgerundet oder stufig besser sind. Klar, optisch sind verschliffene Übergänge schöner, ich kann mir aber auch gut vorstellen, dass, vor allem bei CNC geschnittenene Kernen, das korrekte Profil der NL wichtiger sein könnte und zu besseren Flugeigenschaften führt und daher stufige Segmente besser sind.
    Wolfgang
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  14. #104
    User Avatar von jonasm
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    Hallo Wolfgang,

    wir haben die Kerne an den Übergängen immer mit einem kleinen Klotz verrundet, damit ging es recht gut, die richtige Kontur beizubehalten. Fliegerisch macht es wahrscheinlich kaum einen Unterschied ob eckig oder verrundet.
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  15. #105
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    Zitat Zitat von komischeszeichen Beitrag anzeigen
    Hi Marc,

    ich hab eine generelle Frage. Hat es aerodynamische Vorteile, dass der Rumpf vorn leicht "runterhängt" oder ist es nur eine optischer Sache? Den Formenbau macht es ja schwieriger.
    Hier ist ein Kommentar von G_T aus den RC Groups zu dem Thema. Der Rumpf von Marc ist sehr ähnlich zu dem von jonasm:


    Hi Jones and Jessica,

    On the fuselage sketch, I'd like to suggest considering a minor alteration. The forward part in front of the wing might be better if it were vertically symmetric about the expected freestream line. Towards the nose, that is essentially pointing down the glide slope. The shape people usually draw seems to be based on aesthetics derived from a lifetime of seeing fuselages designed as a compromise between aerodynamics and pilot visibility, or between aerodynamics and sticking a landing. But, no pilot, and hand catch...

    Gerald
    Grüsse,

    André
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