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Thema: Agusta Westland AW 609: Baubericht (Urmodell-Formenbau-GfK-Rumpfbau in Sandwichbauw.)

  1. #46
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    Standard Rotorblätter

    Hallo PeterKa,

    Ich weiß nicht, ob Du meinen Mustang Thread verfolgst,...
    - ab jetzt schon

    Ich war hier im Forum in den vergangenen Jahren nicht so aktiv, da das Feedback auf meine Fragen zu Beginn meines Projekts z.T. etwas - nun ja - "seltsam" war. Das Modell als Fläche mit Propellern zu testen ging am Thema quasi "fett" vorbei. Aus dem Grund hatte ich den Baubericht der Mechanik in zwei Heli Nachbarforen veröffentlicht.
    Dort habe ich dann auch zwei weitere Modellbauer kennengelernt, die jeweils an einer Osprey im gleichen Maßstab bauen - einer von Ihnen ist Norbert Schürz.

    Keine Sorge, es wird ganz bestimmt "twisted blades" geben, doch erst wenn das Modell einen Rumpf, Tragflächen, Spinner und Gondelverkleidungen bekommen hat. Die Blätter könnten so etwas wie das I-Tüpfelchen zu meinem Projekt werden ...

    Bei dem Projekt sind in den vergangenen Jahresn so viele Bauteile und Steuerungsdetails entstanden, die selbst entwickelt werden mussten, da werde ich doch zum Schluss keine Blätter zukaufen ...
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  2. #47
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    Standard Spantenbauweise

    Nach vielen Stunden Berichte lesen, Foreneinträge durchforsten und Internetrecherche habe ich zwei Modelle gefunden, die ebenfalls in der Spantenbauweise mit ähnlichen Materialien entstanden sind. Das fertige Modell stammt aus Australien. Ich hatte mit dem Besitzer in einem Heli Forum Kontakt, der den Rumpf extra nach Einfallstellen untersucht hatte.

    Er hatte im Heck eine kleine Einfallstelle gefunden, allerdings nur weil er intensiv danach gesucht hatte. Mit solch einem Ergebnis wäre ich bei meinem Modell mehr als zufrieden. Also werde ich die Bauweise wie geplant angehen und hoffe dass ich Eure Kritiken mit geeigneten Maßnahmen berücksichtigen kann ...

    Diese Modelle möchte ich Euch natürlich nicht vorenthalten.

    Nun werde ich die Dekupiersäge und den Styroschneider abstauben und mit den weiteren Spanten loslegen ...

    Gruß Markus
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  3. #48
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    Standard Spantenaufbau - der Anfang

    Gestern habe ich mir einen kleinen "Ausrichttisch" aufgebaut. Der "Tisch" wurde mit der Wasserwaage ausgerichtet.

    Nun habe ich die ersten drei bereits verklebten Spanten und die beiden mittleren Alurohre mit Linienlaser, Winkel und Lineal eingemessen. Das klappte deutlich schneller als vermutet, da die Laserlinien auf den Bauteilen sehr gut zu erkennen sind.

    Die roten Markierungen an den Spanten wurden von den Papierschablonen nach dem Aussägen abgenommen, so dass ein Spant anhand von vier 90° versetzten Strichen am Umfang mit dem Linienlaser einjustiert und ausgerichtet werden kann.

    Nun wurden die Alurohre mit Klebeband gegen Verrutschen auf den "Tischplatten" gesichert.

    Zur Abstandskontrolle habe ich je einen Spant lose an den Rohrenden aufgesteckt und wieder mit dem Laser ausgerichtet, so dass die Rohre auch wirklich parallel verlaufen.

    Zu guter Letzt habe ich die beiden Alurohre in die mittleren drei Spanten mit eingedicktem Epoxydharz eingeharzt.

    Nach dem Aushärten wird das ganze Konstrukt vertikal aufgestellt und nun Scheibe für Scheibe weiter ausgerichtet und eingeharzt.

    Gruß Markus
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  4. #49
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    Standard vertikaler Aufbau

    Um die einzelnen Spantenscheiben vernünftig verkleben und auch beschweren zu können, habe ich den Rumpf (oder besser: der es einmal werden soll) vertikal aufgestellt. So kann ich nun eine Scheibe nach der anderen auffädeln, mit dem Laser ausrichten und einzeln verkleben. Sicherlich ist das nicht die schnellste Methode, doch da unter der Woche nicht viel Zeit für das Hobby bleibt, können die einzelnen Teile in Ruhe aushärten.

    Als nächstes werde ich die Teile für den Bug ausschneiden. Hier werden einige Konturspanten hinzukommen, um die Fenster Geometrie zuverlässiger vorzuformen.
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  5. #50
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    Neuigkeiten?

    VG
    Marvin
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  6. #51
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    Standard Spantenaufbau Gesamtrumpf

    Hallo Marvin,

    ja, ein paar kleine Neuigkeiten zum Rumpf gibt es wieder. Der Rumpfbau dauert etwas länger, da ich parallel eine neue, überarbeitete Version der Mechanik / Steuerung aufbaue. Diese soll nach Möglichkeit im Herbst wieder fliegen.

    In den letzten Wochen sind die fehlenden Spanten für den Bugbereich aufgeklebt und ausgesägt worden. Wie immer mit Weißleim geklebt und mit der Styroporsäge ausgeschnitten - die Details kennt ihr ja schon.

    Auch die zusätzlichen Holzteile, die ich als Leitspanten für die Fensterkonturen im Bugbereich verwende sind ausgesägt.

    Um eine grobe Vorstellung über den Bug zu bekommen habe ich die Spanten einfach mal grob übereinander gestapelt - das Modell wird wirklich groß ...

    Als nächstes werden die Spanten und Leitspanten im Bugbereich verklebt und grob verschliffen.
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  7. #52
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    Standard Spantenaufbau Bug

    Nach Anpassarbeiten der einzelnen Teile habe ich den Bugbereich verklebt und ganz grob verschliffen.

    Zum Verscheifen verwende ich zwei Schleifklötze von Permagrid unterschiedlicher Länge. Mit diesen ist die Abtragsleistung auch im manuellen Betrieb groß und auch die Holzspanten lassen sich problemlos bearbeiten.

    Durch die steifen Alu Schleifklötze wird zwischen den Spanten keine Vertiefung herausgeschliffen, wie dies bei weicheren Klötzen aus Kork bzw. mit Gummiauflagen evtl. passieren würde.

    Nun geht´s weiter mit den restlichen Heckspanten - Papierschablone ausschneiden, aufkleben, Holzspant aussägen, Styrodur aufkleben, Styrodur mit der Heißdrahtsäge ausschneiden - kennt ihr ja schon ...
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  8. #53
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    Standard Spantenaufbau Gesamtrumpf

    Die fehlenden Rumpfscheiben habe ich Euch in meinem neuesten Beitrag erspart - denn die waren nun wirklich nicht spaktakulär oder gar spannend. Nur etwas kleiner als die bisherigen ...

    Um von meiner Liebsten nicht auf die Couch "strafverlegt" zu werden, habe mich breitschlagen lassen die anstehenden, groben Schleifarbeiten von der Küche in den Hof zu verlegen. Obwohl ich immer noch der Meinung bin, dass unsere Dunstabzugshaube eine wirklich große Hilfe gewesen - auf Stufe 5 - ...

    Die restlichen Spanten sind nun ausgeschnitten, aufgeklebt, gesägt und wieder verklebt worden. Dann ging´s in den Hof zum groben Schleifen der Außenkontur. Bisher reicht der Permagrit Schleifklotz aus, wobei sich die längere Version deutlich "geschmeidiger" über die langen Konturen führen lässt.

    An den Holzspanten sieht man seitlich gut, ob die Kontur bereits über die ganze Spantendicke verschliffen ist, oder doch noch etwas fehlt.

    Der "stehende" Aufbau ist stabil und lässt sich gut handeln und festhalten. Allerdings geht´s bis zum Heck nicht ohne eine kleine Leiter. Wenn ich den erwische, der sich den Maßstab ausgeschaut hat ...

    Nun werde ich den vorgeschliffenen Bug verkleben und die Konturen weiter verschleifen. Es gibt noch einige Baustellen, denn der "Kupplungsspant" für das Seitenleitwerk fehlt noch und auch der Bereich um die Tragflächenanbindung ist noch sehr grob. Ich versuche in diesem Stadium so viel wie möglich der später fertigen Geometrie zu schleifen, denn mit Gewebe und "Hartspachtel" dauert das schleifen deutlich länger.

    Die Bilder sind nicht ganz so toll geworden, denn es war gestern wirklich spät geworden und das Licht war auch schon fast untergegangen ...
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  9. #54
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    Standard Spantenaufbau Gesamtrumpf

    ... und nun ist die Nase endlich da, wo sie auch hingehört. Der Bugteil wurde mit dem restlichen Rumpf verklebt, so dass die erste Bauphase am Urmodell beendet ist...

    Nun werden alle Öffnungen und Vertiefungen verspachtelt. Hierzu verwende ich den Softspachtel von Standox. Dieser hat in etwas die Härte von Styrodur und lässt sich gut bearbeiten bzw. schleifen.
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  10. #55
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    Standard

    Hallo Markus,

    wie sieht es mit dem Urmodell aus? Wie weit bist du? Dein letztes Posting is ja schon einige Monate her und mich interessiert wie es weiter gegangen ist.

    Aus den letzten Bildern stellt sich mir die Frage, ob du für die Zwischensegmente in Hartschaum nun doch Styropor genommen hast!?
    Es sieht recht ausgefranzt aus. Normal kann man Hartschaum wie Styrodur oder auch Maestrotherm recht glatt schleifen. So meine Erfahrung. Sieht man auch in deinem Beispiel mit dem Helirumpf und Styrodur. Ich denke die Gefahr mit dem Abzeichnen der Holzspanten wird um so größer, je weicher das Füllmaterial ist.

    Könntest du hier vielleicht noch ein paar Detailbilder deiner Mechaniken und der Tragflächenkonstruktion einstellen? Wäre toll!

    Ich hatte auch mal an eine Umsetzung solch eines Projekts in Leichtschaum gedacht. Es aber wegen dem finanziellen Aufwand für zwei Helimechaniken und dem Formenbau für die gegenläufigen Rotoren bisher verworfen. Vielleicht gehe ich das ganze noch mal pragmatischer mit Drehzahlsteuerung der Motoren an. Gibt da ja schon einige die das umgesetzt haben. Zumindest in der Ospreyvariante.

    Das Projekt ist sehr spannend und ich würde mich freuen, wenn du das hier weiter ausführst.

    Grüße, Bernd
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  11. #56
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    Standard Aktueller Stand

    Hallo Bernd,

    sorry für meine späte Nachricht, doch in den vergangenen Wochen war nur wenig Zeit zum Schreiben. Gerne möchte ich Dir in den nächsten Posts Deine Fragen beantworten.

    Nein, keine Sorge. Styropor habe ich nicht verwendet. Die rauhe Oberfläche kommt einfach durch die noch grobe Bearbeitung mit Raspel und co. Da die Spanten ja auch auf Kontur geschliffen werden müssen, war ich im ersten Schritt - nun sagen wir mal - nicht zimperlich. Der nächste feine Schliff steht noch aus.

    Der aktuelle Stand am Urmodel ist im Moment noch genauso, wie auf den Bildern vom August. Im Herbst kam ein Baumhaus für die Kinder dazwischen und im Winter war´s einfach zu kalt, da ich leider nur eine unbeheizte Werkstatt habe.

    Doch natürlich hat sich in der Zwischenzeit trotzdem einiges getan. Nachdem ich im vergangenen Sommer mit meiner Mechanik wieder einen bitteren Rückschlag hinnehmen musste, hatte ich mir erst eine Pause und dann ein "gehe zurück auf Los" verordnet.

    Das Modell hatte sich auf Grund von Resonanzfrequenzen im Flug zerlegt - Totalschaden ... Ich wusste nicht, dass Rotorköpfe so weit fliegen, also ohne Rotorwelle ...

    Nachdem das Krönchen wieder gerichtet war kam eine Pause mit Urlaub gerade recht. Nach vielen Gespräche mit Modellbaukollegen ähnlicher Modelle (mit ähnlicher und z.T. noch schlimmerer Leidensgeschichte) ging ich wieder motiviert zurück ans Projekt - allerdings ganz zurück - direkt ans Zeichenbrett.

    Im Herbst und Winter habe ich daher die Zeit genutzt um die Mechanik an verschiedenen Schlüsselstellen zu überarbeiten. Folgende Bereiche bekamen daher ein völlig neues Design:

    - verstärkte Rotorwelle von Ø10 auf Ø12mm
    - neue Freilaufkonstruktion
    - der Taumelscheibenmitnehmer entfällt und wird in die Taumelscheibe integriert
    - neue, spielärmere Taumelscheibe mit überarbeiteter Servoanlenkung
    - überarbeitetes Chassis der beiden Gondeln
    - Neukonstruktion der Schwenkwellenanbindung
    - neuer spielärmerer Schwenkantrieb
    - neue Position des Schwenkzylinders (Gewichtsverlagerung zum Bug hin)
    - optimierte Position der Flug Akkus um das noch notwendige Gegengewicht einzusparen
    - neue Elektronik für den Schwenkantrieb
    - neuer Werkstoff der Schwenkwelle
    - überarbeitetes Welle in Welle (Tragrohr / Schwenkwelle) Konzept

    Wenn man in der Konstruktion gedanklich weit genug zurückgeht, klappt es plötzlich wieder mit neuen Ideen, weil man nicht mehr am alten "Zopf" festhält. Dazu musste wirklich seeeehr weit zurückgehen ...

    Alles in allem konnte ich alle Punkte lösen und bin wieder beim Aufbau. In der Summe hoffe ich in dieser Saison früher starten zu können und endlich eine zuverlässige und vibrationsarme Mechanik zur Verfügung zu haben.

    Im folgenden will ich Dir (Euch) gerne ein paar Details zu den neuen Gondelmechaniken zeigen.
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  12. #57
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    Standard Die Mechanik der Gondel

    Bei den Gondeln sind Antrieb, Riemenscheiben und die Riemenlänge unverändert geblieben. Ansonsten ist nichts so, wie vorher. Der Umabu von der Rotorwelle Ø10mm in Ø12mm hat folgende Änderungen zur Folge:

    - neue Lager und Aufnahmen der Flanschlager
    - neuer Freilauf
    - neue Taumelscheibe
    - neuer Rotorkopf (naja, die waren ja sowieso abgeflogen ...)

    Bisher konnte ich viele "Kaufteile" aus vorhandenen Mechaniken verwenden. Mit der Entscheidung von vorne anfangen, habe ich mich entschlossen auch einige dieser Bereiche selbst zu konstruieren - mit Ausnahme des Rotorkopfes.
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  13. #58
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    Standard Gondeln

    ... und so sehen die Gondeln im Moment aus, allerdings noch ohne Rotorkopf. Auch die Riemenscheiben und Servos müssen noch eingestellt werden. Doch im Grunde warten die Mechaniken auf den Anbau an die Tragflächen.
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  14. #59
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    Standard

    Hallo Markus.
    Ich habe keine Ahnung von Helis, aber Dein Projekt verdient meinen allerhöchsten Respekt.
    Ich wünsche Dir viel Erfolg bei den neuen Gondeln.

    Gruß
    Juri
    ich bin ein Berliner. 19-12-2016
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  15. #60
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    Standard Die Tragflächen

    Im Gegensatz zu den Osprey Modellen habe ich in der AW609 nur zwei ineinanderliegende Wellen bzw. Achsen in den Tragflächen.

    Die V-22 Osprey hat ein Synchronisationsgetriebe mit dessen Hilfe beim Ausfall einer Turbine die zweite beide Rotoren antreiben kann.
    Dieser Antrieb synchronisiert beide Rotoren, d.h. sie drehen immer schlupffrei mit gleicher Drehzahl. Nur so lassen sich die Rotorblätter einfahren, parallel ausrichten und später auf dem Flugzeugträger die komplette Tragfläche auf dem Rumpf drehen.
    Wenn man dies in einem Modell mit einem zentralen Antrieb nachbaut, verlaufen in der tragenden Achse der Tragfläche zwei drehende Wellen. Norbert Schürz hat dies in seiner V-22 in beeindruckender Weise umgesetzt.

    In der AW609 habe ich dieses Problem zum Glück nicht. Die AW609 hat (soweit ich dies auf den Internet Videos sehen konnte) kein Verbundgetriebe. Eine Erklärung für das Zivilflugzeug könnten sein:
    - Gewichtsreduzierung
    - kleinere Triebwerke (da keine Redundanz um auch den zweiten Rotor anzutreiben)
    - höhere Effizienz der Triebwerke (fehlende Reibungsverluste durch das Verbundgetriebe)
    - und natürlich Kosteneinsparung

    So habe ich mein Modell mit zwei Antrieben in den Gondeln ausgerüstet und nicht mit einem zentralen im Rumpf. Somit habe ich wie gesagt im tragenden Tragflächenrohr nur die Schwenkwelle, mit der die Gondeln um 90° gedreht werden können um im Flugzugmodus fliegen zu können.

    Die ersten Tests waren ohne Beplankung um zu klären, ob die Kräfte alleine durch die Tragwellen aufgenommen werden können - und das können sie.
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