Nachdem es hier im Forum ja einige sehr schöne Baudokumentationen zu bewundern gibt, will ich auch mein derzeitiges Bauprojekt etwas vorstellen. Vor allem, weil die gewählte Bauweise recht interessant wenn auch relativ aufwändig ist.
Ausgangspunkt war im Sommer bei einer ziemlich schwachen Thermiklage, daß mich einer der älteren Herrschaften aus unserem Club mit einem "Anfängersegler" gnadenlos ausgekurbelt hat, weil ich mit meinem Pfeil aufgrund etwas höherer Flächenbelastung einfach nicht eng und langsam genug kreisen konnte. Kann man sich als Nuri-Konstrukteur denn sowas bieten lassen ?Also gut, was leichtes muß her und nach einiger Meditation und ein paar Abenden am Rechner enstand folgender Entwurf.
Spannweite 2.35m, nur geringe Streckung damit viel Fläche (65dm²) und geringe Flächenbelastung (max. 1200g, d.h. unter 20g/dm²), Tiefensprung am Querruder-Anfang für gutmütiges Abrißverhalten, und ein eigens entwickeltes recht dünnes Profil, das trotz der geringen Flächenbelastung noch ein einigermaßen brauchbares Gleiten ergeben soll.
Die gewählte Bauweise stammt aus der Erfahrung mit GFK-Positivflächen bei HLGs, kombiniert mit der umwerfenden Erkenntnis, daß man nichts leichteres einbauen kann als Luft.
Getestet hab ich das erst mal an ein paar Winglets. Die Nase wird aus Styro geschnitten und mit Kohlegewebe unter Vakuum "beplankt". Als Folie zum Pressen der Oberflächen verwende ich Hostaphan RN, eine Mylar-ähnliche sehr steife Folie in 0.3mm Dicke. Daran werden Halbrippen aus Balsa und eine Kohlefaser-Endleiste angeklebt und fertig zum Bespannen.
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Also gut, was leichtes muß her und nach einiger Meditation und ein paar Abenden am Rechner enstand folgender Entwurf. 

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