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Thema: Projekt Flurry

  1. #1

    Beitrag Projekt Flurry

    Nachdem es hier im Forum ja einige sehr schöne Baudokumentationen zu bewundern gibt, will ich auch mein derzeitiges Bauprojekt etwas vorstellen. Vor allem, weil die gewählte Bauweise recht interessant wenn auch relativ aufwändig ist.

    Ausgangspunkt war im Sommer bei einer ziemlich schwachen Thermiklage, daß mich einer der älteren Herrschaften aus unserem Club mit einem "Anfängersegler" gnadenlos ausgekurbelt hat, weil ich mit meinem Pfeil aufgrund etwas höherer Flächenbelastung einfach nicht eng und langsam genug kreisen konnte. Kann man sich als Nuri-Konstrukteur denn sowas bieten lassen ? Also gut, was leichtes muß her und nach einiger Meditation und ein paar Abenden am Rechner enstand folgender Entwurf.

    Name:  construction.jpg
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    Spannweite 2.35m, nur geringe Streckung damit viel Fläche (65dm²) und geringe Flächenbelastung (max. 1200g, d.h. unter 20g/dm²), Tiefensprung am Querruder-Anfang für gutmütiges Abrißverhalten, und ein eigens entwickeltes recht dünnes Profil, das trotz der geringen Flächenbelastung noch ein einigermaßen brauchbares Gleiten ergeben soll.

    Die gewählte Bauweise stammt aus der Erfahrung mit GFK-Positivflächen bei HLGs, kombiniert mit der umwerfenden Erkenntnis, daß man nichts leichteres einbauen kann als Luft.
    Getestet hab ich das erst mal an ein paar Winglets. Die Nase wird aus Styro geschnitten und mit Kohlegewebe unter Vakuum "beplankt". Als Folie zum Pressen der Oberflächen verwende ich Hostaphan RN, eine Mylar-ähnliche sehr steife Folie in 0.3mm Dicke. Daran werden Halbrippen aus Balsa und eine Kohlefaser-Endleiste angeklebt und fertig zum Bespannen.

    Name:  img_3573_small.jpg
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    Ulf Lehnert

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  2. #2

    Beitrag Flügel D-Box

    Da das mit den Winglets so schön lief, ging es weiter mit den D-Boxen für die Flügel.

    Name:  img_4628_small.jpg
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    Die Kerne geschnitten und den Holm eingearbeitet. Der Holm besteht aus 4x1mm Kohleprofilen, die mit einem Steg aus 1mm Balsa verbunden wurden und dann das ganze einseitig mit 93er Kohlegewebe (45 Grad) beschichtet. Im Wurzelbereich wir das ganze Sandwich doppelt genommen. Die Folien werden entsprechend zugeschnitten und gewachst und ich hab sie dann auch noch mit einer dünnen Schicht Klarlack übernebelt, um nach dem Laminieren eine einwandfreie Oberfläche (Sichtkohle) zu erhalten.

    Auf die Nasenleiste der Kerne wird mit Sprühkleber erst eine Lage Kohlegewebe und dann eine dünne Glaslage geheftet. Auf der Mylar-Folie wird erst eine dünne (25er) Glaslage mit Harz aufgerollt. Die sollte man angelieren lassen um eine porenfreie Oberfläche zu erhalten. Wenn man mit wenig Harz arbeitet ziehen das danach aufgebrachte Kohlegewebe und der Schaum sonst gerne mal zuviel Harz von der Oberfläche weg und man bekommt kleinste Luftbläschen in den Garnkreuzungen. Dann noch das Nasen-Gewebe mit Harz tränken, zusammenlegen und ab in den Vakuum-Sack. puh-geschafft, hoffentlich nichts falsch gemacht
    sicherheitshalber auf dem Tisch festspannen, damit alles gerade bleibt.

    Name:  img_4631_small.jpg
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    Bei meiner Methode bildet das Oberseiten- und Unterseiten-Gewebe einen minimalen Überstand an der Nasenleiste. Der wird nachdem alles ausgehärtet ist verschliffen bis auf die extra aufgebrachte Nasen-Gewebelage. Bei meinen HLGs war das auch nie ein Problem - wie ich jetzt weiß aus gutem Grund verwende ich dort Kevlar. Das schleift man so schnell nicht durch. Hier aber mit gut schleifbarer Kohle und dem entstehenden schwarzen Schlamm (trocken mag ich Kohle nicht schleifen) sieht man erst zu spät was passiert.

    Name:  img_4736_small.jpg
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    Na gut, hilft nichts. Nochmal Harzpanschen. Mit ganz dünner Folie (Overhead-Folie) werden noch ein paar Kohleflicken und ein Kohleroving mit Lage dünnes Glas über die Nasenleiste drüberlaminiert. (Im Bild rechts sieht man schon die vorbereitete Folie angeheftet.) Der Profiletreue hat die Aktion glücklicherweise keinen Abbruch getan, nur hab ich jetzt soviel schleifen müssen, daß ich jetzt die Oberfläche neu finishen darf. Eigentlich mache ich ja deswegen das Positivverfahren, weil man vorher auf der Folie lackieren kann und alles (fast) fertig aus dem Sack kommt. Hier ist nun leider doch wieder die viele Nacharbeit für die Oberfläche entstanden.
    Ulf Lehnert

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  3. #3

    Idee Pumpe

    Ich bin gefragt worden, was das für eine Vakuum-Pumpe ist, die ich da verwende.

    Die ist von Schego (Typ M2K3), das ist eine Membranpumpe (für Industrieanwendungen), die den Anschluß auf der Saugseite hat. Normale Aquarienpumpen blasen Luft in das Aquarium, wenn man sie "umdreht", also den Schlauch auf der anderen Seite des Membran/Ventil-Systems anschließt erzeugen sie einen Unterdruck. Die meisten aber nicht sehr viel, deswegen die Industrie-Ausführung, da wird der Unterdruck spezifiziert. Bei meiner habe ich einen Enddruck von 0.7 bar (also 0.3 bar Unterdruck) gemessen.

    Für GFk-Positiv Zwecke sind 0.25-0.3 bar Unterdruck ausreichend, mehr hält Styropor z.B. nicht aus, wird verpresst und strukturell zerstört. Härtere Schäume (ich nehme Styrodur) vertragen etwas mehr, braucht man aber auch nicht unbedingt. Beim Absaugen von Negativ-Formen geht man natürlich gerne an's Limit (-1 bar), wenn man eine Pumpe hat, die das kann, dann braucht man aber auch einen Druckregler, wenn man damit Styro-Flächen pressen will.
    Ulf Lehnert

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  4. #4

    Daumen hoch

    Zitat Zitat von NuriULF
    Die ist von Schego (Typ M2K3)
    Firma aus Offenbach/Main. Der freundliche Zoofachhändler kann da weiterhelfen...

    Tolles Bauprojekt. Weiter so!


    PHILIPP
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  5. #5
    Vereinsmitglied Avatar von Hans Rupp
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    Standard Mehr, mehr, mehr...

    Hallo,

    genau die Bauweise habe ich mir auch schon überlegt.

    Und jetzt kommt einer und macht Fehler, die ich dann vermeiden kann.
    Das finde ich spitze .

    Wie hast Du die Halbrippen angeklebt? Mit Hilfe einer Schale / Schablone oder freifliegend?

    Hans
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  6. #6

    Standard

    Bei den Winglets hab ich die Rippen freifliegend angeklebt. Natürlich die Verwindung genauestens über den Daumen gepeilt. Profil an der Wurzel des Winglets entspricht dem Flügelprofil unter Null Grad Anstellwinkel, d.h. die Rippe, die die Montage am Flügel ermöglicht liegt in der Profilsehne. Der Randbogen ist auf den zugehörenden Profiltropfen gestrakt, Winkel Null kann man gut prüfen, wenn man die Montage-Rippe auf der Tischkante auflegt. Die Sehne muß dann auch horizontal stehen.

    Für den Hauptflügel werden Helling-Rippen gebaut, an genau den Stützstellen, an denen ich die Verwindung festgelegt habe (Wurzel, Anfang und Ende des Tiefensprungs und Randbogen). Damit werden genau diese vier Rippen richtig ausgerichtet. Dann eine gerade Endleiste dran und der Rest der Rippen wieder frei Schnauze. Wenn ich soweit bin gibts Fotos.
    Ulf Lehnert

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  7. #7

    Beitrag Rumpf

    So, hier gehts weiter. Ein Grundgerüst des Rumpfes ist fertig.

    Name:  img_4855_small.jpg
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    Der soll im vorderen Bereich einen 3S Lipo aufnehmen. Welchen genau steht noch nicht fest, der Platz reicht für die meisten Zellen bis zur 1500er Größe, bis 2000 wenn ich mir dünne Zellen suche. (lichte Höhe ca. 20mm) Gekauft wird der Akku erst, wenn ich den Schwerpunkt abschätzen kann. Ich hab zwar alles haargenau in meiner Tabellenkalkulation, und die sagt mir, daß ich 150g Akku verbauen soll um auf den korrekten Schwerpunkt zu kommen, aber da ist noch zu viel Schätzometrie im Spiel. Hinten dran kommt ein kleiner 2212er Axi, der schon Erfahrung mit Pfeilen dieser Gewichtsklasse hat. Der Antrieb ist eher an der unteren Leistungsgrenze einzuordnen, reicht aber aus.

    Der Empfänger kommt nicht in den Rumpf sondern wird in die Flügelwurzel geschoben. Man sieht in der Wurzelrippe die Aussparungen für die Steckung, Multilock, Empfänger und Multiplex-Stecker für die Verdrahtung. Das hat zwei Vorteile: erstmal ist der Empfänger weiter vom Antriebsstrang weg und ich weiß vom alten Modell, daß ich ziemlich rumgedoktort hab bis die Kombination Störungsfrei lief. Zum Anderen kann man die Antenne bequem im Flügel verlegen und nicht vergessen, sie beim Aufbau anzustecken. (Mein HLG fliegt nachweislich auch ohne Antenne )

    So, und jetzt gehe ich und kleistere mir aus einem Kevlar-Schlauch eine Tasche für das Steckungsrohr (12er Kohlerohr).
    Ulf Lehnert

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  8. #8
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    Standard

    Kannst du mal die Profile veröffentlichen, ich will einen Antikflieger bauen,
    "RHÖNKÄMPE" da brauche ich noch ein paar taugliche Profile.

    bisher wollte ich CJ3309 nehmen Modell 180 cm Spannweite, 450g Gewicht

    " WIESEL "
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  9. #9

    Standard Profil

    Eigentlich möchte ich das Profil noch nicht veröffentlichen. Sobald das Modell geflogen ist und ich einigermaßen einschätzen kann, ob es das macht wofür es entwickelt wurde, stelle ich es hier rein (oder lösche es von meiner Festplatte).
    Ulf Lehnert

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  10. #10
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    Standard RÖHNKÄMPE

    Name:  015.JPG
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    Schau mal ob du nicht ein gutes Thermikprofil für diesen Flieger hast.

    " WIESEL "
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  11. #11

    Standard Profile

    Hallo Leute,

    Also ganz super die Bauweise!!! Sehr interessant und schön dazu! Bin mal gespannt wie das Teil denn Fliegen wird.

    Zum Thema Profile für den Antikflügel, kann nur sagen das das CJ 3309 das beste ist was mir untergekommen ist. Fliegt ohne Schränkung besser als mit! Also Baubrett ist die Helling weil unten glatt. Sehr stabil, weil nicht zu flach. Das allerbeste ist der Geschwindigkeitsbereich! Ich verwende das Profil bei meinem WING4 Der war mal als Hangsegler geplant. Was daraus geworden ist könnt Ihr auf meiner Seite sehen. www.wegner-flugmodelle.de
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  12. #12
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    Standard

    Da du schon der 2 bist der auf das Profil CJ3309 hinweist, werde ich solch einen Nurflügel bauen und hier im FORUM die Bauvorgänge mit Fotos zeigen.

    Das Modell soll bei Antikflugmodellwettbewerbe ( AMD )eingesetzt werden.

    " WIESEL " GER 86 Ich glaube nur was ich sehe!
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  13. #13

    Beitrag Rumpf

    Hallo, hab ne Weile nichts zu schreiben gehabt, aber hier solls mal ein bischen weiter gehen.

    Über Weihnachten/Neujahr hab ich nur wenig Zeit zum Bauen gehabt, trotzdem ist der Rumpf fertig geworden. Fotos von den Anfängen gab es ja schon. Ich hab dann zunächst die Oberseite fertig mit 1.5mm Balsa beplankt und verschliffen. Dann außen und im Bereich der Haubenöffnung auch innen mit 53er Glasgewebe belegt. Dann erst die Unterseite fertig beplankt und ebenfalls mit Glasgewebe beschichtet. Im Bereich der Nase, wo man immer drauf landet, ist noch etwas Kevlar-Gewebe mit verbaut worden. Dann die etwas Ausdauer erfordernde Arbeit Spachteln/Schleifen, bis man endlich eine lackierfähige Oberfläche hat. Lackierung dann mit weißem Acryllack aus der Spraydose. Vor dem Lackieren hab ich dann mit Dremel und einem hauchdünnen Sägeblatt den Haubendeckel ausgeschnitten. Die Befestigung erfolgt durch einen schmalen Holzstreifen, auf dem der Deckel aufliegt, einem Holzstreifen am vorderen Ende des Deckels, der unter die Beplankung greift und einen Magneten, der das hinter Ende des Deckels hält. Ist ohne Werkzeug gerade so von Hand zu öffnen, hält im Flug aber bombig. Das Foto zeigt das fertige Resultat.
    Name:  img_5113_small.jpg
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    Im Moment geht es leider nur schleppend voran. Die Profiltreue der Nasenleiste meiner D-Box hat mich noch nicht so recht befriedigt. Ich hab nochmal dran rum gekleistert und bin jetzt dabei das ganze schön nach Schablonen hinzuschleifen. Dauert aber ewig, dreimel mit dem Schleifklotz drüber, abwischen, mit Schablone kontrollieren, wieder Schleifklotz. Wenn ich mal abends ne halbe Stunde Zeit habe, schaffe ich so ein 20cm Stück. Motivationsfördernd ist das auch nicht gerade, so daß sich andere Projekte gerne in den Vordergrund drängeln. Aber es geht weiter
    Ulf Lehnert

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  14. #14

    Lächeln es geht weiter

    mal ein kurzes update

    Ich hab endlich die ärgerliche Schleiferei an der Nasenleiste für beendet erklärt.
    Nun kann man endlich mal wieder etwas bauen, wo man einen Fortschritt sieht und was etwas mehr Spaß macht. Als erstes Hab ich mal die Wurzelrippen und Steckung
    fertig gemacht. Die Verdrehsicherung wurde ja schon beim Rumpfbau mit angepaßt.
    Nun noch die Steckungs-Hülsen (am Rumpf ausgerichtet) mit den Wurzelrippen verklebt und im nächsten Schritt dann das ganze Teil mit den D-Boxen verklebt.
    Das vereinfacht das Ausrichten, denn wenn man die Aussparung im Holmsteg an der richtigen Stelle gemacht hat stimmen danach alle Winkel (Pfeilung und neg. V-Form)
    beim Verkleben automatisch. Mit Dremel und kleinem Zylinder-Fräser wird dann das Styro im Wurzelbereich der D-Box so ausgefräst, daß die Wurzelrippe saugend reinpaßt.
    Geht frei Hand hervorragend - für ganz enge Ecken hab ich meiner Zahnärztin ein paar alte Bohrer abgeschwatzt..
    Zur Aufnahme der Biegemomente und Einleitung in den Holm werden hier gerade noch ein paar Kohle-Rovings auflaminiert.

    Name:  img_5003_small.jpg
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    Ulf Lehnert

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  15. #15

    Idee Flügelwurzel

    Der Wurzelbereich des Flügels bekommt eine Beplankung. In dem Zuge werden dort
    auch noch ein paar (notwendige) Verstärkungen angebracht. Entlang der Wurzelrippe
    liegen Kohlerovings, die sollen Torsionslasten und einen Teil der von der Steckung
    erzeugten Querkraft in die D-Box einleiten. Um Längskräfte auf den Flügel
    abzufangen dienen UD-Kohlestreifen, die vom hinteren Bereich der Wurzelrippe
    (hinterer Steckbolzen) schräg nach vorne zum Holm gehen. Beim Schließen
    der Beplankung werden diese beiden Streifen durch einen Balsa-Steg verbunden.
    Hier im Bild ist die untere Beplankung geheftet und die Verstärkungen direkt
    einlaminiert. Die obere Beplankung wird vorgefertigt, und nach dem Anpassen
    mit tixotropem Harz verklebt. So entsteht auch gleich ein "Kasten" der später
    den Empfänger aufnehmen wird. Die Aussparung in der Wurzelrippe dafür ist schon drin.
    Sicherung der Fläche am RUmpf erfolgt mit Multilock (schon verklebt).

    Name:  img_5195_small.jpg
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    Ulf Lehnert

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