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Thema: Vorstellen und Hilfe bei Hülle

  1. #1
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    Standard Vorstellen und Hilfe bei Hülle

    Hallo,
    mein Name ist Jens .
    Ich komme eigentlich aus dem Kopterberreich und dies sind meine ersten Schritte im Luftschiffbau.
    In unserer Watsappgruppe haben wir vor ein paar Wochen gewitzelt und sind irgendwie auf das Thema Luftschiff und Solarzellen gekommen.
    ("Leider") hat sich die Idee bei mir so festgefressen das ich es jetzt angefangen habe zu Bauen.
    Seit 3 Wochen lese ich mich intensive in die Materie ein.
    Ziel ist ein schnelles Outdoor Luftschiff ähnlich agil dem Hyperblimp.
    Allerdings nicht mit Vektorsteuerung sondern konventionell mit Höhen und Seitenleitwerk.
    Die mini APM könnte so auf ein simples Flächenmodell eingestellt werden.
    Als Hülle hab ich mich für die Iris leicht modifiziert entschieden (ca 20 cm länger).
    Das Gewicht der Teile( Hülle 60g, Leitwerk 4x ca14g, Gondel 6g, Elektronik 60g, sollte mit ca 180g auch passen.
    Die Hülle der Solarversion mit 150g extra kommt später.
    Antrieb macht 150g Schub auf dem Leistungsstand bei 2A und ca 8V.
    Leider scheitere ich erbärmlich an der Hülle.
    Hab aus Rettungsdecken die Teile mit 5mm extra an jeder Seite für die Hülle ausgeschnitten.
    Als Kleber funktioniert UHU Por Waschbenzin 50/50 am besten. Auf Zug ist das extrem stabil. Zwei Stücke mit 10cm Länge auf 1cm verklebt halten min 4Kg auf Dauer.
    Aus 6mm Pappelsperholz hab ich mir eine Helling ausgeschnitten und mit einem 1cm breiten Streifen 3mm Pappel beklebt. So das ich genau 1cm Klebefläche für die naht habe.
    Ich bekomme aber die Folie nicht sauber aufgelegt. Zum Ende bilden sich immer Falten. So das sie sich nicht sauber und faltenfrei verkleben lässt.
    Damit die erste Lage auf der Helling hält. die Auflagefläche habe ich dünn mit UHU POR bestrichen und komplett trocknen lassen (wirkt wie eine Gummierung ohne zu Kleben).
    Kann es sein das sich das Material einfach nicht eignet oder kann man die Schablone für die 6 einzelnen Stücke nicht als Schablone für die Helling verwenden kann?
    Hoffe jemand hat eine idee.
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    Geändert von hampi83 (26.09.2016 um 16:04 Uhr) Grund: rechtschreibung
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  2. #2
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    Standard Herzlich Willkommen bei "Leichter als Luft".

    .
    Hallo Jens
    .
    Hallo,
    mein Name ist Jens .
    Herzlich Willkommen im Forum und im Luftschiffbau.
    Vielleicht gibt unser Modertor - - - Johannes Eissing - - - noch ein paar Tipps, denn es ist sein „Luftschiff“.
    Thema Luftschiff und Solarzellen gekommen.
    ("Leider") hat sich die Idee bei mir so festgefressen das ich es jetzt angefangen habe zu Bauen.
    Meine Meinung, bei Solarzellen wirst Du am Gewicht und dem Luftschiffmodell scheitern.
    Ziel ist ein schnelles Outdoor Luftschiff ähnlich agil dem Hyperblimp.
    Schnell - - haut auch nicht hin, so müsste es mit kleinen Impellermotoren ausgerüstet sein und da gibt es wieder das Gewichtsproblem.
    Als Hülle hab ich mich für die Iris leicht modifiziert entschieden (ca 20 cm länger).
    Das Gewicht der Teile( Hülle 60g, Leitwerk 4x ca14g, Gondel 6g, Elektronik 60g, sollte mit ca 180g auch passen.
    Die Hülle der Solarversion mit 150g extra kommt später.
    Der Luftschiffbau ist nicht mit dem Modellbau der Flächenflieger zu vergleichen.
    Es ist die Masse der Hülle mit dem Gas (Ballongas oder Helium) - Motore und Energie (Batterie) was dann zu schaffen macht.
    Leider scheitere ich erbärmlich an der Hülle.
    Folienauswahl gibt es neben MYLAR reichlich.
    PET - Folien: http://www.modellzeppelin.de/viewforum.php?f=7 . Nur eine Frage des Gewichts.
    Ich bekomme aber die Folie nicht sauber aufgelegt. Zum Ende bilden sich immer Falten. So das sie sich nicht sauber und faltenfrei verkleben lässt.
    Diese Probleme habe ich auch, jedoch schneidet man sich einen „Papprundkegel“ und versteckt . . .
    .
    Als Ideen-Sammlung von Johannes Eissing kann ich Dir etwas anbieten: http://www.modellzeppelin.de/viewtopic.php?p=1512#1512
    .

    .
    MfG BIGJIM
    www.modellzeppelin.de - - - Ideen sind gesucht - wer macht mit . . .
    . . . bin wieder oben - https://lh3.googleusercontent.com/-d...420/homelg.jpg
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  3. #3
    User Avatar von hastf1b
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    Zitat Zitat von BIGJIM Beitrag anzeigen


    Diese Probleme habe ich auch, jedoch schneidet man sich einen „Papprundkegel“ und versteckt . . .



    Heinz
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  4. #4
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    Danke für die Antwort.

    Dein Forum habe ich auch schon ausgiebig erkundet.
    Aber detaillierte Anleitungen zum Hüllenbau kann man fast an einer Hand abzählen.

    Darauf das der Bau nicht leicht wird, habe ich mich schon eingestellt.
    Und das es geht haben auch schon ein paar Leute bewiesen.
    (https://www.youtube.com/watch?v=3-DXMtpsNpI)
    Einen EDF ist für solche Zwecke absolut ineffizient.
    Es gibt heute so schöne kleine Aussenläufer mit hoher kv.
    Bei mir ist es ein 2804 mit 2600kv.

    Die Solarzellen 20/22 x (sunpower maxeon c60 ) an einem mppt Regler sollten auch durchaus in der Lage sein das Luftschiff zu versorgen.
    Leider kommen die Zellen erst im laufe der Woche an. Mit den einfachen Monokristallinen hab ich schon einige Erfahrungen gesammelt. Leider sind diese zu Spröde um sie einzusetzen.

    Zur Hülle:
    Habe jetzt den großen Haufen glitzernde knisterfolie meiner Tochter geschenkt :-).
    Ein paar Telefonate später bekomme ich Folienschlauch von 10 my bis 25my mit 600 und 800 mm Durchmesser als Muster zugeschickt.
    Leider konnte ich nicht erfahren wie gasdicht diese sind (PE Folie). Würde sich aber für meine Form anbieten. Front und Heck werden als Negativform auf meine CNC aus Styrodur zugeschnitten und als Vorlage für die Folie genutzt.
    Mal schauen ob das hinhaut :-).
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  5. #5
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    Standard Gashülle aber wie -

    .
    Hallo Jens
    .
    . . . später bekomme ich Folienschlauch von 10 my bis 25my mit 600 und 800 mm Durchmesser als Muster zugeschickt.
    Leider konnte ich nicht erfahren wie gasdicht diese sind (PE Folie).
    Mit Folienschlauch habe ich auch schon probiert, ist nicht ganz so mein Ding.
    .
    Ich bleibe bisher noch bei MYLAR-Folien, da ich selbige als Meterware habe.
    .
    Versuche gab es bei mir auch schon mit dem „Riesenschlauchballon“ - - 60x150 cm - -
    Link: http://www.ballonsupermarkt-onlinesh...n-schwarz.html
    .

    .
    MfG BIGJIM
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    . . . bin wieder oben - https://lh3.googleusercontent.com/-d...420/homelg.jpg
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  6. #6
    User Avatar von hastf1b
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    Zitat Zitat von BIGJIM Beitrag anzeigen

    Diese Probleme habe ich auch, jedoch schneidet man sich einen „Papprundkegel“ und versteckt . . .
    Zweiter Versuch. Könntest du bitte mal erklären was damit gemeint ist?

    Heinz
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  7. #7
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    Luftschiffe und Ballone
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    Standard Hallo Jens,

    Hi Jens,

    "Iris" ist schon mal ein guter Start
    Die "Hyperblimps" von Dan Geery sind _sehr_ schlank. Dadurch bekommt das Luftschiff relativ viel Oberfläche im Verhältnis zum Volumen, was schlecht für das Gewicht und den Widerstand ist. Auch neigen sehr schlanke Schiffe, insbesondere mit Heckantrieb, zum "buckeln" (englisch "hogging"), da Gewicht am Heck mit Gewicht am Bug ausgeglichen werden muss. Das Widerstandsmoment ist auch gering, also lassen sie sich leichter biegen als nicht ganz so schlanke Kollegen. Ein Schlankheitsgrad (Verhältnis von Länge zu Durchmesser) zwischen 4 und 7 ist ok, ich bevorzuge 5 bis 6.

    Solarzellen sind eine echte Herausforderung. Sie verlagern den Schwerpunkt nach oben: Es gab schon ein Solarluftschiff, das sich nach dem ersten Zusammenbau erst'mal auf den Rücken gerollt hat. Weiterhin werden sie warm. Das ist u.U. nicht einfach für die Hülle, und für den Klebstoff zwischen Hülle und Solarzelle, sondern auch für das "Superheat" verhalten des Traggases: Ist das Traggas wärmer als die Umgebungsluft, dehnt es sich aus. Ohne Ballonets belastet das wiederum die Hülle, und das Luftschiff wird leichter. Das wär' ja ok, wenn das konstant der Fall wäre, allerdinge ändert sich das mit der Sonneneinstrahlung. Eine vor der Sonne vorbeiziehende Wolke hat schon einen erheblichen Einfluss auch ohne Solarzellen. Ich würde mich zunächst auf konventionellen Batteriebetrieb konzentrieren, und erst als Ausbaustufe Solarzellen anvisieren.

    Rettungsfolie ist tatsächlich nicht einfach zu kleben. Ich habe da auch keine Lösung. Als Kleber benutzte ich gerne den schwarzen, ovalen Pattex- Klebestift, aber der ist nicht mehr auf dem Markt glaube ich. Pattex Kontaktkleber (der braune) geht aber auch, wenn man ihn verdünnt und mit dem Pinsel aufträgt.

    Nächstes Jaht im Oktober oder November gibt es in London das nächste "Hugo Eckener Trophy" Rennen, mit Geld- Preis, wär klasse, wenn Du da mitkommen könntest


    Gruss,
    Johannes

    Zitat Zitat von hampi83 Beitrag anzeigen
    Hallo,
    mein Name ist Jens .
    Ich komme eigentlich aus dem Kopterberreich und dies sind meine ersten Schritte im Luftschiffbau.
    In unserer Watsappgruppe haben wir vor ein paar Wochen gewitzelt und sind irgendwie auf das Thema Luftschiff und Solarzellen gekommen.
    ("Leider") hat sich die Idee bei mir so festgefressen das ich es jetzt angefangen habe zu Bauen.
    Seit 3 Wochen lese ich mich intensive in die Materie ein.
    Ziel ist ein schnelles Outdoor Luftschiff ähnlich agil dem Hyperblimp.
    Allerdings nicht mit Vektorsteuerung sondern konventionell mit Höhen und Seitenleitwerk.
    Die mini APM könnte so auf ein simples Flächenmodell eingestellt werden.
    Als Hülle hab ich mich für die Iris leicht modifiziert entschieden (ca 20 cm länger).
    Das Gewicht der Teile( Hülle 60g, Leitwerk 4x ca14g, Gondel 6g, Elektronik 60g, sollte mit ca 180g auch passen.
    Die Hülle der Solarversion mit 150g extra kommt später.
    Antrieb macht 150g Schub auf dem Leistungsstand bei 2A und ca 8V.
    Leider scheitere ich erbärmlich an der Hülle.
    Hab aus Rettungsdecken die Teile mit 5mm extra an jeder Seite für die Hülle ausgeschnitten.
    Als Kleber funktioniert UHU Por Waschbenzin 50/50 am besten. Auf Zug ist das extrem stabil. Zwei Stücke mit 10cm Länge auf 1cm verklebt halten min 4Kg auf Dauer.
    Aus 6mm Pappelsperholz hab ich mir eine Helling ausgeschnitten und mit einem 1cm breiten Streifen 3mm Pappel beklebt. So das ich genau 1cm Klebefläche für die naht habe.
    Ich bekomme aber die Folie nicht sauber aufgelegt. Zum Ende bilden sich immer Falten. So das sie sich nicht sauber und faltenfrei verkleben lässt.
    Damit die erste Lage auf der Helling hält. die Auflagefläche habe ich dünn mit UHU POR bestrichen und komplett trocknen lassen (wirkt wie eine Gummierung ohne zu Kleben).
    Kann es sein das sich das Material einfach nicht eignet oder kann man die Schablone für die 6 einzelnen Stücke nicht als Schablone für die Helling verwenden kann?
    Hoffe jemand hat eine idee.
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  8. #8
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    Hallo

    Die Hülle die habe (seit jahren auf dem Dachboden) ist auch aus Rettungsfolie denke Ich.
    Diese ist mit dünnem Doppelklebeband auf einer Helig geklebt worden. (Schmaler geschnitten (5 mm) auf einer Durchlauf-Vorrichtung).
    Diese wurde dann durch einen kleinen Schlitz zum Schluß herausgenommen.
    Über die Klebebandnaht, kam dann noch ein Tesastreifen für mehr Sicherheit.
    Danach aufblasen und mit einem Heisluftfön alle Knitter glätten, was sehr gut ging !

    Gruß Aloys.
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  9. #9
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    Standard

    Hat ein bisschen gedauert aber nu konnte ich endlich weitermachen.
    Das mit den Zellen auf der Hülle ist ein echtes Problem. Ich hoffe das durch die Anordnung und Gewichtsverteilung in den Griff zu bekommen.
    Baue auch erst eine Version ohne Solarzellen. Parallel dazu sammele ich aber schon Erfahrungen mit den Dingern.
    Selektieren und MPP kurven messen um "Faule Eier" zu suchen macht irgendwie Spaß :-).
    Mittlerweile hab ich aufgegeben die Hülle aus mehreren Teilstücken zu kleben. Das raubt mit echt jeden Nerv .
    Die PE Schläuche sind derweil auch bei mir eingetroffen und verarbeitet :-) .
    Leider hat der größte nur einen Durchmesser von nur 40cm so das ich doch in die Länge gehen musste um das nötige Volumen zu erreichen.

    Alle Gewichtsangaben sind aufgerundet um noch "Luft nach oben" zu haben

    Elektronik ca. 100g
    Hülle ca. 90g
    Leitwerk ca. 60g
    Kabel/CFK/Spannbänder ca. 30g

    Die Hülle besteht aus einem Zylinder mit 250 x 40 cm und einem Volumen von 286L
    und 2 Kegeln mit jeweils 60cm und 23L was zusammen ca. 332l ergibt.
    Kann die Hülle leider erst nächste Woche auf Dichtheit prüfen.
    Sollte sie dennoch zu weich und instabiel werden, gibts n Korsett aus CFK Stäben.

    Das Problem mit dem durch die Temperatur abhängigen Auftrieb sollte bei mir nicht so deutlich auftreten, da ich ja in dem sinne keinen Schwebeflug mache.
    Das Luftschiff ist ja permanent im Vorwärtsflug und die APM sollte das mit den Höhenrudern kompensieren können.

    Macht im Moment alles einen recht stimmigen Eindruck und ohne größer Probleme könnte ich in ein paar Wochen mal den Erstflug Wagen.

    London klingt sehr interessant. Danke für das Angebot aber erstmal muss das Ding in die Luft.


    Gruß Jens
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