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Thema: Bau- und Erfahrungsbericht Premier Aircraft Mamba 70 CC (Pitts S12) 198cm

  1. #1
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    Standard Bau- und Erfahrungsbericht Premier Aircraft Mamba 70 CC (Pitts S12) 198cm

    Hallo,

    Voll dabei, wie es ein Schweizer Foren Teilnehmer nannte... ja, das ist zutreffend. Eigentlich wollte ich dieses Jahr nicht mehr viel dazu kaufen, aber irgendwie läuft es manchmal anders und dann macht man sich auch noch gegenseitig an.
    Durch Tauschgeschäfte bin ich an einen 60ccm RCGF Motor gekommen und suchte ein Einsatzgebiet für ihn. Nach längerem Hin und Her bin auch auf die Hangar 9 P3 Revolution gekommen. Das Skip Steward Design hat mich schon immer vom Hocker gehauen.
    Allerdings waren die Meinungen zu dem Modell nicht so toll, auch von der Qualität des Baukasten.
    Irgendwann wurde in den Threads dazu dann auf die Premier Aircraft Mamba 70cc aufmerksam gemacht, die keine Qualitativen und auch keine fliegerischen Mankos haben sollte. Anfänglich konnte ich mich nicht so begeistern, da mir einfach das Skip Steward Design so im Kopf hing. Aber Videos überzeugten mich dann fliegerisch.

    Zunächst mal etwas Technische Daten zur Premier Aircraft Mamba 70cc.

    Herstellerdaten:

    Spannweite: 196 cm
    Länge: 202 cm
    Gewicht: ca.8410 g
    Flächeninhalt: 136,6 DM²
    Motor: 50- 70ccm (DA 70ccm empfohlen)
    Das Modell ist mit Oracover bespannt.

    Oracover Farben:

    HANU872: leuchtend gelb
    HANU881: silber
    HANU874: schwarz
    HANU870: weiß

    Name:  mamba lindi2.jpg
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    Quelle: www.lindinger.at

    Name:  mamba lindi1.jpg
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    Quelle: www.lindinger.at

    Die Mamba ist in 2 Versionen bei uns erhältlich, einmal als ARF und einmal als ARFSV (SV=Servos).
    Bei der ARFSV sind 6 Servos bereits eingebaut und die Servohebel mit Anlenkstangen montiert. (Nur das Gasservo muss noch erworben werden)

    Achtung:
    Wer die ARFSV kauft, sollte die Schraube des Servoarm kontrollieren. Diese wurden wohl nicht mit Schraubensicherung gesichert und können sich lösen. Weiterhin wurden die Mesingabstandshalter bei den Servos teilweise vom Werk falsch montiert, so dass die mit der offenen Seite zum Holz zeigen und sich mit der Zeit reinbohren können (ist nicht ideal, meist geht das aber lange Zeit gut. Viele montieren diese Hülsen ebenfalls falsch herum (wie ich bis vor einem Jahr. Wurde dank RCN ja aber darauf hingewiesen )
    Weiterhin sollten die Tragflächen gut kontrolliert werden. Bei einigen haben sich die montierten Servoarme in die Folie der gegenüberliegenden Fläche "reingebohrt" (kann sein, dass das mittlerweile durch bessere Versandverpackungen behoben wurde)

    Ich habe mich für die ARF Version entschieden:

    https://www.lindinger.at/de/flugzeug...f-doppeldecker

    Derzeit ist die Mamba meines Wissens zu einem vernünftigen Preis in Europa nur bei Lindinger zu bekommen.

    Die Mamba ist für Verbrenner Motoren konstruiert, es kann aber relativ Easy ein Elektromotor eingebaut werden. Genügend Platz für die Akkus sollte vorhanden sein und man ist durch diverse Optionen vom Schwerpunkt her relativ flexibel.

    So kann man die Mamba mit einem oder zwei Höhenruder ausstatten. Bei einem (Standard) wird ein Metallverbinder verwendet. QQ findet das als ausreichend stabil und fliegt die Werksmaschine auch so.
    Weiterhin kann man sich beim Seitenruder für ein mittig sitzendes Push/Pull oder ein im Heck sitzendes Pull/Pull Servo entscheiden.
    Also hat man die Option 1, 2 oder 3 Servos im Heck sitzen zu habe, was schon einen enormen Einfluss auf den Schwerpunkt nimmt.

    Eine vor der Serienfertigung angedachte Anlenkung der 2 Tragflächen mit nur 1 Servo wurde verworfen, da dies wohl bei älteren Servos zum flattern führte.

    Aber zunächst mal ein paar Videos, die bei mir mitunter dazu führten mich für die Mamba zu entscheiden.

    The Master himself:


    Lindinger Teampilot:


    Elektrische Mamba


    Ein zum Kauf entscheidendes Kriterium ist bei manchen der Transport. Bei der Mamba ist etwas schade, dass man das Höhenleitwerk nicht abnehmen kann. Bei über 2 Meter Länge mit fest installiertem Höhen und Seitenruder ist das für den ein oder anderen evt. ein Problem.
    Ich hab nen langen Kombi.... also....dann.... den kauf Button klicken.....
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  2. #2
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    Standard

    kaum gedrückt kam auch schon die Versandbestätigung und in gewohnter Manier war wenige Tage später das Paket vor der Haustüre.
    Für den ein oder anderen evt. auch interessant sind die Abmessungen des Karton:

    ca. 65x 45x 155 cm.

    Das ist ein noch relativ kompaktes Paket, das von Lindinger zumindest nach Deutschland Versandkostenfrei ausgeliefert wird. Das Transportunternehmen war hierbei Transoflex.
    Die Mamba wird doppelt verpackt, d.h. zum normalen Karton wird nochmals einer zum Versenden drumherum gebastelt.
    Wenn man den Auslieferer auf seinem Wagen so beobachtet, ist das auch zwingend Erforderlich. Wenn man sein Objekt der Begiert auf der Ladefläche weiß und sieht, wie die Kartons dort umher geworfen und herunter gezogen werden ist man glatt geneigt den Fahrer auch mal kurz herunter zu ziehen...
    Egal, die Umverpackung war an mehreren Stellen lädiert. Der innere, eigentlich Karton hatte keinerlei Beschädiungen. Dieser bestand auch aus einer Waben Konstruktion. Meine Kinder lieben es, wenn sie auf dem (dann leeren) Karton liegen und stehen können und der nicht nachgibt. (Meine Frau glaubt es mir dennoch nicht, dass ich die Flieger nur wegen der Kartons für die Kinder kaufe )

    Umverpackter Karton:

    Name:  Zwischenablage01.jpg
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    Der eigentliche Karton, in Wabenkonstruktion
    Name:  Zwischenablage02.jpg
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    Seit langem mal habe ich einen Karton nicht gleich geöffnet, sonder ein paar Tage gewartet (Ich wusste nicht, wie ich das meiner Frau erklären sollte ). Ich hatte etwas Angst, ich liebe ja fette Rümpfe. Und bei der Premier Aircraft Mamba wurde der Rumpf etwas auf Flugeigenschaften optimiert, sprich schlanker gemacht. Ich hatte dabei immer die Sebart Pitts Phyton im Kopf, die sehr schlank war.

    Als ich den Karton allerdings öffnete, um nur mal kurz rein zu sehen, bekam ich ein seeehr breites Grinsen. Normalerweise sieht man erst mal nur Tragflächen und sonstiges. Bei der Mamba war aber der ganze Karton erstmal nur ein Rumpf.

    Name:  Zwischenablage03.jpg
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    Bevor ich weiter mache, nenne ich mein geplantes Setup:

    RCGF 60ccm Einzylinder
    Pefa RDL 60
    Falcon 24x9
    KST BLS 825 Servos (35KG)
    125mm Spinner Topmodel

    Ich hatte praktisch schon die meisten Komponenten. LS und Spinner habe ich bei Lindinger mitbestellt. Hätte ich die weiteren Komponenten nicht gehabt, hätte ich mir die ARFVS Version und den von Lindinger vertriebenen DLE 61 überlegt. Insbesondere, weil Lindinger auch einen Dämpfer mit passend konfiguriertem Krümmer für die Mamba im Angebot hat. Das finde ich sehr interessant, dann entfällt da ganze Anpassen des Dämpfers und auch das Hartlöten.

    So ausgepackt sieht der Rumpf auch schnuckelig aus. Und noch richtig bullig, wie ich es liebe.

    Name:  Zwischenablage04.jpg
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    Der komplette Karton Inhalt im Esszimmer ausgebreitet. Der Rumpf liegt übrigens auf einem Keyboard Ständer der Mit Isolierung für Heizungsrohre überzogen wurde. Unter 20 Euro und eine super Montagehilfe, egal bei welcher Größe von Modellen.

    Name:  Zwischenablage08.jpg
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    Beim Auspacken beginnt bei mir ja das übliche Wiegen aller Komponenten. Waren diesmal doch einige mehr als sonst. Viele erachten das ja als überflüssig, ich finde es aber immer wieder praktisch wenn ich ein neues Modell bekomme, kann ich im Vergleich zu den vorherigen immer wieder abschätzen, wie schwer es werden wird. Bzw. auch ob und wo sich am besten Gewicht sparen lässt.

    Deswegen hier die Gewichte:

    Rumpf: 1743g
    Fläche oben mitte: 226g
    Fläche oben links: 349g
    Fläche oben rechts:376g
    Fläche unten links: 425g
    Fläche unten rechts: 425g
    Steckungsrohre: 184g
    Fahrwerk: 276g
    Motorhaube: 329g
    Seitenruder: 101g
    Höhenruder+ LW: 276g
    Radschuhe: 130g
    Haifisch Zähne: 16g
    Verstärkung Aura8: 7g
    Flächenverbinder: 95g
    Halter Flächenverbinder: 44g
    Baldachin: 76g
    Räder: 93g
    Ruderhörner: 32g
    Anlenkstangen: 16g
    Div. Schrauben: 119g
    Kugelköpfe: 43g
    Div. Kleinteile: 59g
    Tank: 132g
    Hecksporn: 19g
    Kleinteile: 15g
    Holzteile: 40g

    Gesamt: 5700g

    wenn ich das mit meinen 2,35m Kunstfliegern vergleiche ist die Mamba ca. 1 Kg schwerer als eine Graupner Hottrigger bzw. Aeroplus Edge. 2 QR Servos mehr, dafür 1 weniger beim HR. Also macht das keinen wesentlichen Unterschied. Der riesen Spinner schlägt mit 132g zu Buche.

    Ich sehe es als realistisch an, die Mamba mit ca. 9,5 Kg Flugfertig betankt in die Luft zu bekommen. Die angegebenen 8,4- 8,6Kg (da gibt es unterschiedliche Angaben) halte ich nicht für realistisch.
    Auch die Maschine vom Teampilot von Lindinger wird mit 9,5 Kg angeben.

    Aber auch das ist ja noch ein guter Wert für einen Doppeldecker in der Größe.
    Nebenbei, ich habe vor auf das Gyro System zu verzichten. Die Amis fliegen das ja immer gerne heute, aber ich bin da puristisch.

    Ansonsten bleibt mir heute nur zu sagen, dass die Mamba einen guten Eindruck hinterlässt. Alles macht einen guten, sauberen und robusten Eindruck. Sieht nach einem "easy going" beim Aufbau aus. Das meiste scheint sehr durchdacht und gut vorbereitet. Die Anleitung liegt in Deutsch bei und entgegen der Anleitung sind praktisch alle Öffnungen an der Folie schon vorgenommen. Servos sind für die Schrauben vorgebohrt und auch für den Motor (DA 70/ DA60 und auch für den RCGF/ DLE passend die zu bohrenden Löcher "angelasert".

    Nicht ganz ins detail optimiert sind die Packungen mit dem Zubehör. Während viele Hersteller heute das Material zu Baugruppen zusammen fassen, ist bei der Mamba das Zubehör eher nach Einkauf sortiert. D.h. Eine Packung mit allen Schrauben, eine Packung mit allen Unterlegscheiben, eine Packung mit allen Kugelköpfen.
    Die Packung mit Fahrwerk/ Hecksporn bildet hier schon eine Ausnahme...
    Aber das ist schon Jammer auf sehr hohem Niveau.
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  3. #3
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    Standard

    Nach einer ersten Sichtung sieht so weit alles sehr ordentlich aus, der Baukasten macht einen durchdachten Eindruck. Alles nachzubügeln, insbesondere die Kanten an Tragflächen oder sonstigen Teilen ist zu Beginn immer Sinnvoll, vor allem kommt man so noch überall gut heran.

    Die Bauanleitung ist soweit in Ordnung. Teilweise beschreibt sie sehr gut, auch welche Dinge für welchen Arbeitsschritt benötigt werden, kleine Details lässt sie manchmal aber offen oder sind nur im Bild zu sehen. Das ist wiederum in der gedruckten Schwarz/ Weiß Version nicht immer zu erkennen.
    Generell ist es aber eine von den besseren Anleitungen auch mit Tips und Erklärungen wie ich sie bislang nur bei Graupner Modellen gesehen habe.

    Aufbau:

    Zunächst hole ich mir für solche Modelle immer Frischen Kleber. Gerade beim dünnflüssigen Sekundenkleber wird dieser mit der Zeit doch etwas zäher wird. Ok, hier haben wir keine Vliesscharniere, dennoch.
    Ich habe mir gleich von Lindinger das Passende Sekundenkleberset mit bestellt. Dünn, mittel und dicker Sekundenkleber und Aktivator für 8 Euro ist ein Wort. Das nehme ich auch oft, um den Betrag für eine kostenlose Lieferung voll zu bekommen
    Uhu Endfest 300 ebenfalls. Ich habe auch andere Harze im Einsatz, dem Vertraue ich aber.

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    Sämtliche Arbeiten mache ich auf Malervlies. Das schützt zum einen die Folie der Bauteile, zum anderen lässt es keine Kleber oder sonstigen Dinge auf den Tisch durch.

    Ich beginne mit den Tragflächen. Hier müssen Servos installiert, Ruder anscharniert und Ruderhörner eingeharzt werden. Die optional zu montierenden Haifisch Zähne an den Vorderseiten der Tragflächen lasse ich zunächst aus optischen Gründen weg. Diese lassen sich jederzeit einfach später installieren.


    Obere Tragfläche Ober- und Unterseite. Man sieht die ausgeschnittenen Servohalterungen und die Ausschnitte für die Flächenverbinder:

    Name:  Zwischenablage07.jpg
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    untere Tragfläche Ober- und Unterseite. Die silberne Mamba ist mit Oracover aufgebügelt, würde sich entfernen lassen für diejenigen die es nicht mögen.

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    zunächst werden die Ruder von den Tragflächen getrennt und alle Scharniere heraus gezogen. Die Stiftscharniere habe ich gem. Anleitung alle leicht angeschliffen um einen besseren Kontakt von Harz zu Scharnier zu ermöglichen. Zu viel sollte man aber nicht anschleifen.

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    Die Gelenke der Scharniere werden mit Vaseline eingefetter. Dies verhindert ein Verkleben, falls versehentlich Harz ran kommt. Vorsicht sollte man walten lassen, dass keine Vaseline an die zu verklebenden Flächen kommt, dort würde das Harz nicht mehr haften. Die zu verklebende Fläche reinige (entfetten) ich mit Isopropyl Alkohol oder Azeton Reiniger.

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    in die Löcher der Tragflächen habe ich Uhu Endfest 300 mit einem Zahnstocher eingebracht und verteilt. In Ausreichender Menge, damit hinterher ein guter Kraftschluss zu dem eingeführten Stiftscharnier stattfinden kann.

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    Danach kommt noch etwas Harz auf das Scharnier. Nicht zu viel, weil dies gerne zum Abstreifen neigt und dann die Gelenke verklebt. Danach die Stiftscharniere in die Tragflächen richtig ausgerichtet einführen und das gleiche Prozedere bei den Rudern machen und zusammen stecken. Ich drücke dann das Ruder sehr zur Fläche, wische überschüssiges Harz mit Isopropyl ab und schaue dann, dass ich die Ruder so weit nach oben und unten bewegen kann wie gewünscht. Der Spalt Ruder/ Tragfläche versuche ich so klein wie möglich zu halten, aber dennoch sollte er die vollen Ausschläge zulassen.
    Bei der Mamba passt das alles sehr gut und mit relativ kleinen Spalten bekommt man große Ausschläge. Die Ruder und Tragflächen sind auch sehr gerade an diesen Stellen, das habe ich schon deutlich schlechter bei anderen Bausätzen erlebt.

    Ich fixiere die Ruder mit etwas leicht klebendem Malerband, dass sie sich nicht verschieben können.

    Als nächstes kümmere ich mich gleich um die Ruderhörner. Bei der Mamba werden Ruderhörner für alle möglichen Konfigurationen mitgeliefert (1 HR Servo, 2 HR Servos, Seil Anlenkung SR oder PULL PULL Anlenkung)

    Die Klebeflächen bearbeite ich mit der Schleifmaschine und entferne die obere Schicht, somit sollte eine Bessere Verbindung des Harz ermöglicht werden. Geht auch mit dem Schleifpapier, aber mit der Maschine bedeutend scheller (Atemmaske tragen empfiehlt sich)

    Oben links sind die Ruderhebel für die Querruder. Rechts die etwas Kürzeren (1 Loch) sind für die Höhenruder. Darunter befinden sich die beiden für die SR Anlenkung Der einzelne Helbel unterscheidet sich von der Größe her etwas von der HR Anlenkung.

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    Die Schlitze für die Hörner sind ebenfalls schon geöffnet. Probestecken der Ruderhörner und danach klebe ich mit dem Malerband die umliegende Folie ab.

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    Die Ruderhörner bereite ich vor, indem ich geschliffenen Flächen mit Isopropyl Alkoholdie reinige und die Kugelköpfe bereits einschraube. Dadurch habe ich nachher bei allen Hörnern den selben Abstand. Hier habe ich einen Fehler im Bild, ich habe die Unterlegscheiben bei den Ruderhörner vergessen. Habe ich nachgebessert. Das kommt davon, wenn man gewohnt ist, dass alles in Baugruppen beieinander liegt.

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    Danach wird ebenfalls mit dem Zahnstocher oder einem anderen geeigneten Spatel Harz in die Öffnungen eingebracht und Verteilt. Sie werden ebenfalls dünn mit Harz eingestrichen. Dabei achte ich immer darauf, dass die Löcher mit Harz gefüllt sind. Danach die Ruderhörner in die Aussparungen einschieben. Wenn es Harz oben herausdrückt, kann das nun leicht entfernt werden. Dazu eignet sich u.B. ein in Isopropyl Alkohol oder Aceton getränktes Q-Tip ganz gut. Zunächst die Fläche zwischen den 2 Hörnern und dann drumherum reiningen.
    Mit dem Abziehen des Malerband sind dann die letzten Harz Reste entfernt und es bleibt ein Sauber verbundenes Ruderhorn übrigt.


    Name:  Zwischenablage20.jpg
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    Wenn man vorsichtig ist, kann man jetzt noch die Servos montieren. Dazu drehe ich erst in jede Bohrung eine Servoschraube ein, die sich ein Gewinde ins Holz bohrt. Die Schraube wird dann wieder ausgedreht.

    Name:  Zwischenablage21.jpg
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    Das Loch mit dem Gewinde wird jetzt mit dünnflüssigem Sekundenkleber benetzt. Das ganze komplett trocknen lassen, bevor man die Schrauben endgültig einbringt. Dies härtet das Holz/ Gewinde und sorgt für einen besseren Halt der Schrauben.

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    Danach können die Servos mit entsprechender Verlängerung endgültig eingeschraubt werden. Die Servos hatte ich schon vorbereitet, die Messinghülsen von der Unterseite durch den Gummi geschoben, so dass die Umgebogene Seite der Hülsen auf dem Holz aufliegt und sich so nicht ins Holz rein drückt:

    Name:  Zwischenablage25.jpg
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    Ich habe mich dann auch entschlossen, gleich die Halterungen für die Tragflächenverbinder ein zu harzen. Man kann das auch machen, wenn alles andere richtig Hart ist, aber die Wartezeiten sind mir zu lange und ich vertraue da auf die Fixierung mittels Malerband.

    Die Aussparungen sind in den Tragflächen bereits geöffnet, so dass man sie nicht übersehen kann.

    Name:  Zwischenablage45.jpg
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    Auch wieder gut durchdacht, dass die oberen sich von den unteren in der Aufnhame so unterscheiden, dass man sie nicht falsch einbauen kann. Rechte/ Linke Tragfläche spielt keine Rolle.

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    Auch hier klebe ich drumherum mit Malerband ab, um überschüssiges Harz nicht auf die Folie gelangen zu lassen. Dann Probepassung der zu verklebenden Teile. Die Vertiefung so gut wie möglich mit Harz ausstreichen. Ebenfalls die Halterung. Dann zusammen Schieben und überschüssiges Harz abstreichen. Das Klebeband wird dann sofort entfernt.
    Ich habe dann das ganze mit Klebeband nochmal fixiert, dass es nicht nach oben raus kann.

    Name:  Zwischenablage23.jpg
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    Jetzt lasse ich die Fläche so weit ruhen, bis das Harz ausreichend hart ist. Der nächste Schritt bringt doch etwas Kraft mit, das den frisch verharzten Sachen nicht unbedingt gut tut.

    Name:  Zwischenablage34.jpg
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    Beim Vorbereiten und Probestecken der Servoarme ist mir aufgefallen, dass die Schraube dadurch dass die Servos leicht versenkt montiert werden relativ nach an der Fläche ist. Sie streift zwar (noch) nicht, aber es ist mir zu riskant, wenn da leichter Druck drauf kommt oder sonst was.
    Im übrigen verwende ich derzeit nur noch Alu Servoarme die sich seitlich auch mit einer Schraube klemmen lassen. Bei meiner Hottrigger gab es Probleme mit anderen Servoarmen, die dann etwas Spiel auf dem Zahnkranz habe. Da dies nicht nur bei meiner Maschine und auch mit unterschiedlichen Servos der Fall war setzte ich jetzt auf diese Art der Hebel (ja, bei Lindinger hätte es die auch in etwas.... mhhh... unauffälligeren Farben gegeben )

    Name:  Zwischenablage28.jpg
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    Also an die Schleifmaschine und etwas länge abnehmen. Aber Vorsicht, das ganze sollte nicht zu heiß werden, sonst schmilzt ggf. der Kunststoffring der selbstsichernden Mutter.
    (Nebenbei sieht man auf dem Bild dass auch bei einem hochwertigen und guten Baukasten nicht immer alles 100% perfekt ist. Die untere Stange hat einen runden Mittelteil statt eines 8 eckigen. Ein Schraubenschlüssel greift hier nicht mehr)

    Name:  Zwischenablage27.jpg
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    Nachdem das Harz ausgehärtet war, habe ich dann den Servohebel noch montiert. Servo in Mittelstellung bringen, Ausrichten, montieren. Der Servohebel soll dabei parallel zur hinteren Tragflächenkante ausgerichtet werden. Weshalb dann das Servo so schräg montiert ist erschließt sich mit noch nicht ganz. Ist auch nur oben oder unten so, an der anderen Fläche ist es gerade installiert.

    Name:  Zwischenablage26.jpg
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    Achtung:
    In der Anleitung sind als Zubehör 24mm Servohebel aufgeführt. Das kam mir sehr kurz vor. Im Text später spricht man von 32mm. Die 24mm sind Falsch, das ist ein Rechenfehler.

    Nachdem alles vollständig ausgehärtet ist, wird das komplette Malerklebeband entfernt und erst mal betrachtet, was für Ausschläge machbar sind:

    Name:  Zwischenablage47.jpg
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    Für 3D Flieger sind die großen Ausschläge nichts ungewöhnliches, aber bei einem Doppeldecker mit 2 solchen Rudern auf jeder Seite bin ich gespannt. Man erkennt auf jeden Fall die Zielsetzung der Mamba.

    Bei den Bildern ist es leider etwas drunter und drüber gegangen, dafür möchte ich mich entschuldigen. Beim Harzen habe ich immer so mein Problem, wenn dann mal Harz an den Fingern ist (und das passiert mir immer), nehme ich den Foto nicht mehr so gerne in die Hand. Und so sind Bilder von unterer und oberer Tragfläche etwas gemischt.
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  4. #4
    User Avatar von BNoXTC1
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    Deine Frau hat aber eh gute Nerven.. Vor paar Tagen die yak, jetzt die mamba! Von den vielen anderen dieses Jahr rede ich garnicht

    Muss mir dann in Ruhe alles durchlesen, deine Berichte sind immer top!!

    Was mit nur gleich aufgefallen ist, du benutzt keinen uhu endfest "300", den gibt's nicht mehr in der Doppelspritze ;(
    Mfg Karl
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  5. #5
    User Avatar von BNoXTC1
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    So, alles gelesen und wie erwartet, super bis jetzt alleine schon, dass du die richtige einsteckrichtung der messinghülsen von den servoschrauben erwähnst

    Die Hebel vom King hab ich auch, kommen aber wegen der Farbe eher selten zum Einbau. Das lila gefällt mir zwar, passt aber oft nicht.
    Mfg Karl
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  6. #6
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    Hallo Karl,

    ich gebe dir in allem recht. Sowohl mit dem Uhu als auch mit meiner Frau.
    Die hat in diesem Jahr einiges weggesteckt was Modellbau angeht.
    GW Slick 61", Skywing Slick 55", Hottrigger 92", Yak 60", Mamba 77" für mich und dann habe ich noch eine EF Edge 60", 2x Hottrigger 92" , eine Skywing Slick 55" und eine Extreme Flight Extra 91" für Freunde aufgebaut.

    Na ja, dafür musste ich ihr jetzt einen Staubsauger kaufen... Nicht lachen, der war teurer als die Mamba

    Ich versuche die Berichte und auch die Bauweise bei mir mit jedem Modell zu optimieren und zu verfeinern. Auch Ideen von anderen aufzunehmen. Und bei so einem Baubericht bekommt man selbst ja auch oft Hinweise.
    Im übrigen kam der Hinweis mit den Mesinghülsen im Dezember 2014 von dir im Aeroplus Edge Thread. Ich hatte bis Dato die auch immer falsch eingebaut

    Mittlerweile muss ich mich beim Bericht schreiben stark zusammen reißen, weil ich die Modelle eigentlich meist nicht mehr in der vorgegeben Reihenfolge aufbaue, sonder zeitlich optimiert. Harz Arbeiten zu beginn, während der Trocknung dann Servos einbauen, Anlenkungen vorbereiten usw. Also meist nicht nach den Baugruppen. Im Bericht wäre das aber wohl sehr verwirrend.

    Vielleicht schreibe ich heute Abend etwas weiter. Die Mamba ist total genial. Die macht mir jetzt schon so viel Spaß, ohne dass ich sie geflogen habe. Bin beim Bauen natürlich schon weiter als hier im Bericht. Krümmer anfertigen, SR noch anlenken, paar Kabel verlegen, Propeller und Spinner bohren, Spinner ausscheiden, dann wäre sie eigentlich schon so weit


    Gruß Bernd
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  7. #7
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    Standard Video

    Hi,

    hier ein brandneues Video meiner Mamba mit dem 3W70iB2CS.

    Du wirst damit viel Freude haben!



    Lg Alexus
    http://www.showfly.at
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  8. #8
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    Cooles Video !
    Das macht Lust auf selber fliegen

    Du fliegst auch mit Stabi? Hast du die Mamba auch mal ohne Shark Theet geflogen? Mit und ohne Stabi? Kannst du da was dazu sagen, wie das jeweils im Vergleich ist?
    Wie schwer ist Deine Mamba?

    Den anderen Thread hab ich leider übersehen gehabt. Hab ich wohl nach den falschen Begriffen gesucht.

    Ich freu mich schon mega drauf, die zu fliegen.


    Gruß Bernd
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  10. #10
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    Ich habe zur Info auch 2 Dämpfer von 3W verbaut.

    Genau, das Stabi ist eingebaut aber abschaltbar. Natürlich fliegt die Mamba auch ohne Stabi augezeichnet, aber mit ist es knackiger zu fliegen, stoppt bei Snaps/Rollen usw... sofort.

    Nein, habe keine Flüge ohne Zacken.

    Das Abfluggewicht inklusive 0,5l Treibstoff beträgt10,3kg.

    Übrigens, ich habe mir Schutztaschen anfertigen lassen, Pics anbei. Top Qualität.

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  11. #11
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  12. #12
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    Moin Bernd

    Toll das du den Thread hier gestartet hast- die Mamba ist auch ein kleiner Traum von mir ! Ventique und Beast 60E haben überzeugt...die Mamba könnte ich nur vergessen, wenn es die 60E Version von dem Bolzen gäbe.
    Werde deine Zeilen in Ruhe studieren und hoffe das du hier weiter fleissig berichtest.
    Dir weiterhin frohes Schaffen und denke an die Fans von dem Flieger - teilhaben und mitfreuen ist auch eine tolle Vorfreude auf das was da noch kommen könnte

    Grüße Andreas
    Hangar mit Dx8: Mamba 70cc, Beast 60E, Höllein Voodoo, Ventique 60E, QQ Extra 300, Hype U can fly
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  13. #13
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    Coole Pix und jetzt kann ich es kaum noch erwarten.
    Zudem hat sich die Frage nach zusätzlichen Kühlöffnungen in der Motorhaube auch erledigt

    @Andreas:

    natürlich werde ich komplett vom Bau und Erstflug berichten. Du kannst ja gleich mal bestellen, ich werde dir den Mund schon so wässrig machen, dass du gar nicht anders kannst
    Ein echt tolles Flugzeug und wie an anderer Stelle schon geschrieben wurde :"Ein Keeper". Den gibt man normal nicht mehr her.
    Eindrücke von den Flugeigenschaften haben wir ja schon mehr als genug, wenn es bei mir so weit ist, kommen dann noch welche von einem nicht ganz so begabten "normalen" Flieger dazu.

    Auch bin ich gespannt, wie sie mit dem RCGF geht. Den Motor habe ich in einer Slick mit 2,35m Spw. Die dürfte ähnlich schwer sein und da zieht der ganz gut. Hoffe das macht er in der Mamba auch, hier habe ich einen anderen Dämpfer.


    Nachdem die Flächen jetzt schon komplett fertig sind, geht es an die nächsten Aufbaustufen
    Die nächsten Arbeiten finden am Rumpf statt. Bevor ich diese beschreibe ein paar Bilder vom Aufbau des Rumpf:

    Motordom. Für DA70/ 60 sind die Bohrungen schon mit Laser markiert. Für eine hängende Montage des Motors muss einfach noch durchgebohrt werden.
    Dieses Muster passt auch für meinen RCGF und wenn ich es richtig im Kopf habe müsste es auch für die DLE Motoren passen (80/67 mm ?)

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    Zunächst war ich etwas irritiert über die kleine Dämpferdurchführung. Vorgesehen ist ein 80mm Dämpfer, die Öffnung ist nur 50mm. Ein Blick in die Anleitung verrät, dass der Dämpfer von hinten im Rumpf eingeschoben wird. Es ist ein Dämpfer mit Heckauslass vorgesehen. Mist, ich habe natürlich einen mit Frontauslass... das wird spannend.
    Hier lässt sich auch ein Alu Winkel zur Verstärkung des Fahrwerks erkennen.

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    Die Motorhaube wird auf jeder Seite mit je 3 Schrauben in bereits montierte Einschlagmuttern montiert. Erfreulich ist, dass die Motorhaube über einen Holzrahmen verfügt und die Löcher für die Halterung bereits gebohrt sind.

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    Die abgenommene Haube. Sehr angenehm auch für eine Elektro Ausstattung, dass sie mit einem Kabinenhauben Verschluss verriegelt wird und so schnell zu öffnen ist. Das lässt in mir die Idee aufkommen, auf einen Schalter für die Empfangsanlage zu verzichten und direkt vom Lipo in den Empfänger zu gehen. An und Abstecken ist durch die Art der Kabinenhauben Entriegelung kein großer Aufwand.

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    Mit der abgenommenen Kabinenhaube hat man schon einen relativ großzügigen Zugriff auf den Rumpf

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    Auch auf das Montagebrett für den Tank, bzw. die Akkus bei einer Elektroversion würde man schon ausreichend Zugriff haben.
    (Unten im Bild sind Einschlagmuttern zu sehen. Hier werden später mit je einer Schrauben die unteren Tragflächen gesichert.

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    Aber die Mamba wäre nicht so genial, wenn sie nicht noch so nette Features an Board hätte. Der Vordere Bereich des Rumpf lässt sich einfach durch verschieben abnehmen....

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    Und offenbart dann vollen Zugriff auf Tank, Akkus, Gas/ Choke Servo und was man dort vorne noch so alles unterbringen will.

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    Ich liebe fette und geräumige Rümpfe, wenn man dann sogar seine Kamera so tief rein stecken kann, dass man unterhalb der Tankhalterung fotografieren kann hat das was.

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    Und nach hinten unterhalb des Seitenruderservos

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    Und überhalb des Seitenruder Servos

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    Die Aufnahme für die unteren Tragflächen. Alles sauber und passt saugend beim Probestecken

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    Auch für den Transport wurde möglichst an alles gedacht. Ein kleines Stück "Dummy" Holz schützt den Schlitz wo später das Seitenleitwerk rein kommt.

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    Nun aber wieder etwas an die Arbeit. Damit der Rumpf bei weiteren Arbeiten nicht beschädigt wird und auch mal auf den Tisch oder Boden gestellt werden kann montiere ich Hauptfahrwerk und Hecksporn.

    Zur Montage werden der Fahrwerksbügel (Alu), die Radschuhe und die Radachsen mit Schrauben und Stellringen benötigt. Die Radschuhe sind schick und sauber lackiert.

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    Innen sind sie Verstärkt und mit 2 Einschlagmuttern zur Montage versehen. Sie werden lediglich mit 2 Schrauben an den Fahrwerksbügel geschraubt.

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    Zunächst wird alles "provisorisch" zusammen gesteckt. Hierzu wird die Radachse mit einer Stopmutter und Unterlagscheibe am Hauptfahrwerk montiert. Darauf folgt ein Stellring, dann das Rad und wieder ein Stellring

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    Die Radschuhe werden jetzt nur temporär hingehalten, oder ebenfalls montiert, aber noch ohne Schraubensicherung. Dann wird das Rad möglichst mittig ausgerichtet und an den Stellringen eine Markierung mit Filzstift links und rechts angebracht. Danach werden die Radschuhe und das Rad mit Stellringen wieder demontiert und an der Stelle wo die Stellringe sitzen mit der Feile oder Schleifmaschine eine plane Kerbe eingebracht. An dieser können die Madenschrauben der Stellringe später besser sitzten und verrutschen nicht. Ich habe die Stellen nach unten angebracht, so kann ich später bei montierten Radschuhen immer noch die Schrauben der Stellringe erreichen.

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    Danach montiere ich die Räder endgültig. Auf die Madenschrauben kommt eine minimale Menge Schraubensicherung. Die Radschuhe kommen wieder schön verpackt in den Karton. Diese befestige ich erst nach Abschluss sämlicher anderer Arbeiten wieder am Flieger. Sie stören bei der Montage nur und werden dabei ggf. beschädigt.

    Der Fahrwerksbügel kann nun am Rumpf angebacht werden (Richtung beachten). Hierzu werden Schrauben mit Unterlagscheiben eingeführt..

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    und im inneren mit Stopmuttern gesichert. Ist bei der Mamba eine minimal frickelige Angelegenheit, bei anderen Modellen sind die Schrauben schlechter erreichbar.
    Noch schöner hätte ich es allerdings gefunden, wenn man über die Alu Schiene eine kleine Holzleiste gemacht hätte, in der Einschlagmuttern verbaut wären. Dann könnte man das Fahrwerk von außen Schrauben.
    Müsste man es mal tauschen, wäre das mit 4 Schrauben zu bewerkstelligen und man müsste nicht Spinner, Propeller und Motorhaube abnehmen.
    (So hat es Graupner z.B. bei der Hottrigger gelöst)

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    Der Hecksporn ist schon weitgehend vormontiert:


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    Auch hier habe ich dort wo der äußere Stellring anliegt eine kleine plane Fläche geschliffen

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    Das Rad wird dann richtig positioniert, die Bohrungen angezeichnet.

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    und dann gebohrt. Danach wie an allen Bohrungen Schrauben eindrehen, ausdrehen, dünnflüssigen Sekunden Kleber drauf.

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    Während der Sekundenkleber trocknet montiere ich das Rad. Stellring, Rad und wieder ein Stellring. An den Äußeren kommt wieder ein kleiner Tropfen Schraubensicherung auf die Madenschraube (aufgebracht mit dem Zahnstocher)
    Wenn der Seku richtig getrocknet ist, kann das Rad mit den 2 Schrauben am Rumpf montiert werden.

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    Und schon steht die Mamba auf Ihren eigenen Beinen. Weil ich es kaum erwarten kann habe ich ihr Probehalber mal die unteren Tragflächen und das Höhenleitwerk angesteckt

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  14. #14
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    Als nächsts habe ich das Höhenleitwerk eingeklebt. Das mag ich überhaupt nicht, das ist jedes mal eine Messerei und Schieberei und dauert ewig, bis es an allen Messpunkten passt. Und dann stößt man dagegen und das ganze verrutscht wieder....
    Ich habe es zunächst beinahe richtig ausgerichtet. Die Folie ist in dem Bereich schon Entfernt, bzw. nie aufgebracht worden, was ich generell gut finde. Allerdings war es bei mir so, dass die zu verklebende Fläche noch mit Folie überzogen war. Das hält vermutlich auch, eininge Hersteller verkleben auch ohne die Folie zu entfernen, ich hab aber lieber Holz auf Holz.

    Deswegen habe ich mit dem Filzstift die Ränder angezeichnet und danach einen Teil der Folie entfernt (nicht so weit wie angezeichnet, man will ja von Außen kein Holz sehen).
    Hierbei muss man sehr aufpassen, wenn man ein Messer nimmt, sollte man so gut wie nicht in das Holz schneiden, um es nicht zu schwächen und hier ggf. eine Sollbruchstelle zu schaffen. Alternativ kann man die Folie auch mit dem Lötkolben entfernen.

    Name:  P1150594.jpg
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    Wenn alles ausgerichtet ist und die Bezugspunkte vermessen sind (Seitlich und zu den Tragflächen an die Ecken, siehe auch Anleitung) fixiere ich mit Nadeln gegen Verrutschen. Der Flächenverbinder aus Metall sollte bei Verwendung von nur einem Höhenruderservo zu diesem Zeitpunkt bereits eingebracht sein, weil man den sonst nicht mehr hinein bekommt. (ggf. vorher an den zu verklebenden Flächen auch etwas anschleifen)
    Weiterhin würde ich an diesem Punkt mit angestecktem Höhenruder überprüfen, ob er nicht schleift oder gegen das Holz drückt. Bei mir habe ich das Gefühl dass er das tut. Wenn man in diesem Stadium die Kleine Aussparung etwas größer schleift ist das kein Aufwand. Wenn die Höhenruder erst mal eingeklebt sind schon mehr.

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    Nicht vergessen sollte man einen Blick von hinten, ob das Höhenleitwerk auch zum Wasser ausgerichtet ist. Rumpf sollte dabei optimaler Weiße gerade stehen. Für diese Überprüfung werden die Tragflächen abgenommen, nur der untere Tragflächenholm wird stecken gelassen. Zu ihm kann man dann sehen, ob das Leitwerk parallel verläuft. Ich musste etwas nachbessern und mit kleinen Holzteilen unterlegen

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    Wenn alle Punkte passen, vermessen sind und nochmals nachgemessen wurden und nochmals...... dann kann man das Höhenleitwerk mit dünnflüssigem Sekundenkleber fixieren. Nach den ersten Tropfen, wenn diese angetrocknet sind und das Leitwerk nicht mehr verrutschen kann, halte ich den Flieger schräg und gebe weiteren CA dazu, so kann dieser schön hinein laufen.

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    Die korrekte Montage des Höhenleitwerks ist Voraussetzung dass man das Seitenleitwerk montieren kann. Dieses muss im 90° Winkel zum Höhenleitwerk ausgerichtet werden.
    Das Seitenleitwerk kann man mit Sekundenkleber oder mit Harz verkleben. Obwohl ich eigentlich Harz nicht so mag, habe ich mich für Harz entschieden.
    Zunächst wird das Leitwerk zur Probe gesteckt. Danach wenn es passt entnommen. Die Kanten mit Malerklebeband abkleben um ein Versauen mit Harz zu verhindern.
    Dann kommt Harz in den Schlitz und ganz dünn auf die zu verklebende Fläche des Leitwerks.
    Überlfüssiges Harz wird mit Q Tip und Alkohol oder Aceton abgewischt und danach das Klebeband wieder entfernt.

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    Das Seitenleitwerk muss im 90° Winkel zum Höhenleitwerk fixiert werden. Ich habe mir, dass es nicht verrutscht hier eine Hilfskonstruktion aus den Flächenverbindern gebaut.
    Ich gebe zu, schaut irgendwie Abenteuerlich aus, hat aber funktioniert.

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  15. #15
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    Moin Bernd

    Die Fotos erinnern mich teilweise an den Bau der Ventique und dem Beast- Flex scheint hier Einiges an Detaillösungen für die Mamba übernommen zu haben. Toll sind die abnehmbaren Hauben/Deckel um an die Einbauten zu kommen.
    -
    Bestellen ist gut....du hast mit dem Thread den Wunsch nach dem Flieger noch weiter angeheizt, aber ich muss konkret mit den Abmaßen des Fliegers in unseren Kelleraum und schauen wie man das in punkto Storage realisieren kann. Als Familienvater ist dort leider auch Anderes untergebracht, so muss ich mich beschränken (nicht nur platzmäßig).
    Aber wie ich sehe baust du die Mamba auch im Wohnzimmer (?), oder ist das nur der Platz für die Fotos ? Was sagt eigentlich deine Frau dazu-und die Kinder, die deinen Angaben nach ja auch noch jung zu sein scheinen ?
    Das Tempo, was du vorlegst schaffe ich nur mit der bekannten "Mutter/Kind Kur" (Alle raus ), sonst hat man halt immer nur mal abends ein paar Stunden, was ja auch o.k ist.
    Leider kann auch ich mich von tollen Modellen, die mit viel Begeisterung an der Sache gebaut wurden, nur schwer trennen. Gerade erst die Ventique und Beast mit dem Flex Aura8 System aufgerüstet....jetzt muss ich erst mal zusehen wie man so einen 2m Doppeldecker finanziell gestemmt bekommt. Leider ist die Klasse genau auf Messers Schneide...die 6S Flieger bekommt man noch Stück für Stück durchgedrückt, aber die Mamba sollte startklar locker das Doppelte eines gut ausgerüsteten 60E Beast haben. Fakt ist, den Flieger würde es dann nur in Etappen geben, was natürlich viel Zeit kostet und Durchhaltevermögen voraussetzt, sollte man die Kaufentscheidung treffen. Daher bin ich auch so scharf auf einen gebrauchten Flieger- sofern dieser sichtbar perfekt gebaut wurde- würde das schon eher finanzierbar sein.
    However...du siehst, auch wenn ich nicht (noch nicht) aktiv am Baugeschehen beteiligen kann, meine Begeisterung ist auf deiner Seite
    BTW, liest du eigentlich die Threads der Mamba auf den amerikanischen Boards mit ?
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