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Thema: Bau- und Erfahrungsbericht Premier Aircraft Mamba 70 CC (Pitts S12) 198cm

  1. #31
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    Hallo Andreas,

    auch ich hab heute für dich gemessen.

    meine Abmessungen sind folgend:

    Länge mit Spinner 205 cm (variiert je nach Spinner)
    Breite Höhenleitwerk: 84 cm
    Fahrwerk mit Radschuhen: 62 cm (@Karl )
    Mitteltragfläche habe ich auch: 63~ 64 cm (Sie stand beim groben nachmessen im Dunkeln nicht gerade....)
    Seitenleitwerk Höhe: 60 cm

    Fahrwerk... mhhh. ja denke schon, dass man sie daran lagern könnte. Der Rumpf ist auch nicht soooo schwer... Vielleicht kann ich ihn dir morgen mal wiegen...

    Verbrenner vs. Elektro... mhhh..... hat beides was.
    Gestank? Also wenn es ein kleiner Keller im Mehrfamilienhaus ist.... mhh..... als wenn ich meinen Flieger mal Über Nacht im Auto lasse, weil ich nach dem Fliegen keine Lust mehr habe auszuladen, riecht das am nächsten morgen schon deutlich im Auto. Allerdings ist dann die Tankanlage auch noch im Auto und ich lasse das Benzin meist im Flugzeugtank.

    Dagegen riecht die Garage nicht sonderlich nach dem Benzin und dort stehen dann doch 2 Verbrenner Flugzeuge...

    Wenn das für dich eine riesen Anschaffung ist, die du möglichst lange im Wert erhalten willst... dann ist Elektro da auch im Vorteil. Ein Verbrenner, insbesondere ein Einzylinder wie ich ihn einsetzte, schüttelt die Kiste schon ganz schön durch. Zweizylinder mit Bums kosten halt einiges mehr.
    Aber ist auch eine Freude, wenn es töff töff macht beim Fliegen
    Bei Elektro sind die Flugzeiten halt relativ gering und das geht eigentlich nur, wenn du an Deinem Flugplatz eine gute Lademöglichkeit hast.

    Bei meiner Hottrigger habe ich 4 Akkus mit 6S 5800 mah. Das reicht für 2 Flüge a 7 Min. Wenn du in 30 Minuten nachladen willst, bedeutet das schon eine nette Belastung für die Ladestation, wenn man z.B. Solar mit ein paar Pufferbatterien hat.. .Zu viele sollten da nicht gleichzeitig auf dem Platz sein und bedecktes Wetter ist auch nicht gut.

    Aber ich muss zugeben, dass ich in letzter Zeit überwiegend mit der Elektro Trigger unterwegs war. Liegt aber vermutlich auch daran, dass das mein neustes großes Modell war ( und ja, Elektro hat noch deutlich mehr Power als Verbrenner, besonders beim rausziehen)

    Übrigens hat Lindigern gerade noch 10% Aktion auf die XPWR Motoren. Ideal passend für die Mamba, sogar das gleiche Bohrmuster wie ein DA Motor
    Du merkst, es gibt immer weniger Gründe dagegen

    @Peter:

    Du hast keine weiteren Versteifungen gemacht als ausgleich, dass du den Spant beim Akkubrett durchtrennt hast? Der ist mir bei Verwendung eines alternativen Tank´s auch etwas im Wege.... Aber ich durchtrenne ungerne Spanten, wenn es sich vermeiden lässt.


    Gruß Bernd
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  2. #32
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    Moin Bernd

    Danke für deinen Einsatz im Auftrage der Maßermittlung
    Vermutlich würdest du die Hände über dem Kopf zusammenschlagen, wenn du meinen Kelleraum sehen würdest, aber Ordnung ist das halbe Leben, geschicktes Anpassen der Modelle an ihren Lagerort kostet schon mal einige Stunden, dafür sitzt das dann optimal und du bekommst so Einiges an die Wand/respektive Kellerraum.
    Deine Vermutung, diese Art der Anschaffung lange an Wert zu erhalten trifft den Nagel auf den Kopf- so ist es bisher immer gewesen, ich nehme mir die Zeit bis zur Entscheidung den "Bestellbutton" zu drücken, dann bin ich auch 100% davon überzeugt das Richtige getan zu haben. Der Weg ist ja auch Teil des Ziels und gehört einfach bei mir dazu und habe auch Spaß auf diesem Weg bis zur Vollendung des Projekts - auch wenn das dann einige Monate dauert.(geht auch schneller, aber die "Mutter/Kind Kur" wird so schnell nicht wieder kommen)
    -
    Warum hast du dich für die Pull/Pull Variante der Seitenruderanlenkung entschieden ? Ich habe bisher immer nur, wenn möglich, die Push/Pull Variante mit Servo im Heck verwendet. Bin der Meinung das direkte und kurze Wege besser sind als die Vorspannung im Seil zu haben. Die Mamba sollte doch auch diese Möglichkeit bieten, oder ist da kein Servoschacht vorbereitet ?
    -
    Hangar mit Dx8/Dx9: Mamba 70cc, Ventique 60E, Höllein Voodoo, QQ Extra 300, Stryker F-27Q Charter NXG, Hott Venture -V2.0
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  3. #33
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    Hallo Andreas,

    ich hab mich für die Seilanlenkung wegen dem Schwerpunkt entschieden. Da mein Motor 250g leichter ist als der DA 70 befüchtete ich damit Probleme zu bekommen und ca. 80g vom Servo mit Anlenkung ganz hinten sitzen zu haben beeinflusst das doch ganz schön. Vorne 250g weniger, hinten 80 g mehr....
    Da die Tankauflage und Akkuaufnahme alles sehr nah beim Schwerpunkt sitzen, hatte ich die Befürchtung damit den Schwerpunkt nicht mehr einstellen zu können.


    Wenn ich mir jetzt aber die Elektro Setups so ansehe, wo der Motor mit Regler nochmals leichter ist und die Akkus dann gar nicht so viel weiter vorne sitzen als der Tank war diese Befürchtung evt. unbegründet.

    Ansonsten hab ich es auch lieber direkt hinten mit der kurzen Anlenkung. Seilanlenkungen mochte ich früher überhaupt nicht. Mittlerweile muss ich aber sagen, dass es eigentlich Egal ist, ich spüre da in der Luft nicht wirklich einen Unterschied. (kann natürlich auch an mir liegen, bzw. dass ich große Flieger immer mit Seil habe und kleine immer Servo hinten)

    Ansonsten hab ich den Rumpf für dich Gewogen. Ganz grob kommt der auf 6,4 Kg ohne Empfänger Akkus. Bei Elektro Setup ohne Akkus dürfte er noch etwas leichter werden. Das sollte das Fahrwerk eigentlich abkönnen. Bzw. hast du alternativ mal über das Aufhängen des Rumpf am Propeller nachgedacht?
    Hatte ich früher immer gemacht, bevor die Flieger zu lang dafür wurden

    Ich hab mal grob überschlagen und müsste trocken auf ca. 8700g kommen. Das wären 9,2 Kg Flugfertig mit 500ml Benzin. Das geht für mich in Ordnung. (2x 2200mah 2S, 1x 1300mah Akkus)
    Da müsste der RCGF 60 auch schön aus dem Hoovern raus ziehen.

    Der hat die Mamba gestern übrigens das erste mal zum Leben erweckt. Läuft schön, mit angenehmen Sound. Die Ruderausschläge machen einem fast Angst... Querruder mal 4

    Eines kann ich vorweg nehmen, worauf ich auch oft angesprochen wurde warum einige keine Doppeldecker wollen. Der Aufbau am Platz. Also das geht mit der Mamba wirklich auch sehr schnell. Das Auwändigste ist ja schon fast, dass man 4 Servos anstecken muss (ok, das könnte man auch mit eingebauten Steckern optimieren).
    Aber sonst muss ich sagen, braucht man wirklich nicht wesentlich länger als für 2,35 Meter Kunstflugkisten. Liegt vermutlich mit am Höhenruder, das ich bei den anderen immer abnehme, was ich hier ja nicht kann.

    Gruß Bernd
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  4. #34
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    Moin Bernd

    Das hört sich alles gut an....dann bist du ja bald fertig !
    Die Rümpfe am Prop aufzuhàngen kenne ich auch...das würde sogar noch ganz knapp gehen.
    Servo im Heck muss ich noch mal im US board nachsehen, inwieweit das zum Problem werden kann.
    Hoffe das Wetter hält sich....du wolltest ja am Wochenende den Maiden starten.
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  5. #35
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    Standard Motormontage

    Die Montage des Motors war sehr einfach. Da er das gleiche Montagemuster hat wie die DA Motoren waren die notwendigen Bohrungen am Dom bereits eingelasert. Einfach noch den 5mm Bohrer nehmen und durchbohren. Ich hab auf die Rücksteite ein Stück Holz gedrückt, damit die Bohrlöcher nicht ausreißen.

    Weil ich mir nicht so ganz sicher war, in wie weit der Motorraum versiegelt ist, habe ich das selber nochmal gemacht. Einige Teile fühlten sich versiegelt an, andere nicht. Man kann den Motorraum mit einem dünnen Harz ausstreichen oder auch Benzin resistenter Farbe lackieren. Ich habe einen Klarlack genommen und den kompletten vorderen Bereich und die erste "Kammer" nach dem Motordom damit versiegelt.

    Eigentlich bin ich ein Freund von liegender Montage. Das schien sich hier aber nicht realisieren zu lassen. Die Montage Bolzen sind nicht genau mit gleichem Abstand. In der Breite ist der Abstand weiter. Hätte ich den Motor gedreht, wäre es in der Höhe weiter gewesen und da wäre mir nach meinen Eindrücken der Motordom ausgegangen. Zudem hat es sich abgezeichnet, dass der Zündkerzenstecker wohl beim Einzylinder nicht unter die Haube gehen wird. Seitlich nicht so schön, unten sieht man es nicht. Deshalb hab ich dieses mal nachgegeben und den Motor hängend verbaut.

    Motor gesteckt und mit Schrauben leicht angezogen. Man sieht, dass man mit den unteren Schrauben schon nah beim Rand des Dom ist. Bei Montage Liegend wäre man noch weiter nach unten gekommen (ca. 6mm)

    Name:  Zwischenablage02.jpg
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    Durch den Versatz des Motors nach rechts hätte bei liegender Montage aber evt. die Zündkerze unter die Haube gepasst. Ich denke beim RCGF Eher nicht, aber bei einem DLE61 evt schon, da der wenn ich es recht im Kopf habe eine schräg aufgesetzte Zündkerze hat

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    Dass es vom Motordom aber tatsächlich nach unten schon knapp wird, merkte ich dann beim Verschrauben mit Unterlagscheiben des Motors. Bei den unteren Scheiben waren bereits die Dreiecksleisten zur Verstärkung des Doms im Weg. Ich habe diese mit dem Messer etwas ausgeschnitten (nur so tief scheiden wie notwendig um nicht unnötig die Struktur zu zerstören) und mit dem Schraubendreher ein Stück ausgehebelt. Nicht die Eleganteste Art, funktioniert aber und der Bereich ist nicht super zugänglich

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    Und schon passen die Schrauben samt Unterlage und könne satt auf dem Motordom aufliegen. Der Motor hat einen Abstand von Standoffs zur Propelleraufnahme von 16,5cm. Der Abstand Motordom zu Haubenvorderkannte ist 15 cm. Eigentlich für mich ein Unding 1,5 cm Abstand von Spinner zu Haube, aber durch die Runde Haube wo keine Anformung ist und sowiso Luft zwischen Spinner und Haube ergibt das ein sehr stimmiges Bild und passt ohne weitere Korrekturen. Ein Bild hierzu werde ich nachliefern.
    Schraubensicherung an den Schrauben des Motors versteht sich natürlich von selbst....

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    Nachdem der Motor hing, ging es an den Krümmer. Hier musste ich einiges Probieren und mir Gedanken machen. Der Sämpferausschnitt Motorhaube zu Rumpf ist nur 50 mm hoch. Mit etwas Nachbearbeitung würde ich auf 70 mm kommen ohne weitere Spanten/ Querträger vom Motordom bearbeiten zu müssen.
    Mein Dämpfer hat 75mm, vorgesehen ist ein 80mm Dämpfer.
    Entgegen dem meisten anderen Modellen, die ich aus dem Kunstflugbereich kenne wird der Dämpfer hier vom Rumpf aus eingebracht und mit Heckauslass am Rumpf ausgeführt. Ich hatte dummerweise einen Dämpfer mit Frontauslass.
    Angedacht war den an der Haube raus kommen zu lassen. Dafür hätte ich aber an 2 Spanten entsprechend Material abnehmen müssen und somit ggf. die Struktur geschwächt, das wollte ich nicht.

    Nach langem hin und her hatte ich einen Weg gefunden, den Dämpfer so einzuschieben, dass ich ihn im Rumpf noch drehen konnte um den Auslass vor dem Fahrwerk rauskommen zu lassen. Hier ist am Rumpf lediglich Balsa Holz verbaut und es würden kaum Eingriffe in die Strukur erforderlich sein.

    Zunächst habe ich unten am Rumpf eine Öffnung für den Auslass gefräst

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    Danach musste ich an einem Spant etwas Material abnehmen, sonst hätte ich den Auslass nicht durch die Öffnung gebracht (5-8 mm an einem Querspannt, bin mit dem Foto nicht ran gekommen)
    Dann den Auspuff vom Rumpf her eingeführt und reingepfriemelt...

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    Schlussendlich kommt die Halterung auf die Innenseite und wird mit Harz verklebt. Sie ist für 80mm vorgesehen. Ich habe die Silikonschläuche durch eigene Ersetzt, die etwas länger sind, somit sitzt auch mein 75mm Dämpfer gut darin.

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    Die Montage des Schalldämpfers finde ich vom Rumpf her nicht ganz optimal, geht aber. Schade finde ich und da ärgere ich mich jetzt im Nachhinein etwas, dass ich das nicht gleich anders gelöst habe, die feste Verklebung der Halterung im Rumpf. Das gibt sicherlich nochmal Stabilität für die Tankauflage, wenn man aber mal wieder an den Dämpfer will oder einen anderen Verwenden kommt man da nicht mehr gut dran, muss das Brett vermutlich gewaltsam raus machen. Das würde ich im Nachhinein vielleicht durch eine Verschraubung lösen.
    Das ist das gleiche wie mit dem Hecksporn. Den kann man im Nachhinein nicht einfach ersetzten, weil er ins Seitenruder eingeklebt ist.

    Aber man geht ja davon aus, dass alles passt und man dies nie machen muss


    Gruß Bernd
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  6. #36
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    So langsam geht es Richtung Ende zu. Auch wenn es eigentlich nicht mehr viel ist, bin ich hier auf lauter kleine Problemchen gestoßen, die mich immer wieder Zeit gekostet haben. Aber Egal, seit gestern Abend ist das Vergangenheit. Meist lag es an nicht passenden Teilen oder fehlendem Werkzeug. Oder an ein paar mm. Platz im Rumpf. Letztendlich hat aber alles geklappt.

    Zunächst war der Krümmer dran. Einen vorhanden Flexkrümmer konnte ich kaum in die Position biegen, die ich benötigte. Ich hatte aber auch noch Krümmer Teile zum Selbstbau herum liegen und so bastelte ich daraus einen Krümmer.
    Vor dem Hartlöten bekomme ich immer die Krätze. Das klappt nie so richtig und ich erreiche immer nur schwer die Temperatur die benötigt wird. 25mm Edelstahl ringsrum auf Temperatur zu bringen, dass das Silberlot schön verläuft ist ein Graus.
    Ich hatte extra beim letzten mal schon einen besseren Bunsenbrenner gekauft, aber auch der brachte nicht den erhofften Erfolg. Als ich nun Gas kaufen wollte, bin ich auf einen anderen Brenner gestoßen, der direkt an große Gasflaschen angeschlossen wird und eine Arbeitstemperatur bis 2000° erreicht. Wie praktisch, Gas zum Grillen hab ich eh immer zu Hause, also hab ich es mit diesem mal versucht.


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    Auch wenn andere es sicherlich noch besser und schöner hin bekommen, mit dem neuen Brenner ging das ganze erheblich besser. Er ist heißer und man kann das Material schneller auf Temperatur bringen. Auch wenn ich immer noch nicht das ganze Rohr so richtig warm bekomme, dass das Lot auf einmal drumherumläuft wie bei Kupferleitungen, so habe ich nur kurz nachfahren müssen. Egal, scheint zu halten (wie lang wird sich zeigen)

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    Auch überflüssig und rein für die Optik ist das Lackieren des Auspuff mit Silbernern Auspuff Farbe... Aber wenn´s Schee macht... Hält allerdings nicht top, vor allem wenn man wie ich es nicht erwarten kann und relativ schnell weiter damit hantiert.. (beim letzten hatte ich auf Warmes Material lackiert, das trocknet sehr schnell und hat besser gehalten)

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    Und das ganze eingebaut. Hier sieht man dann schon, dass ich den lackierten Krümmer zu früh bearbeitet habe. Schrauben im Zylinder mit etwas Schraubensicherungslack gesichert. Nicht zu viel, sonst bekommt man es nicht mehr raus (Erwärmen hilft sehr gut, wenn Schraubensicherung sich nicht mehr löst, wird dann Gummiartig)

    Am PTFE Rohr verwende ich normalerweise PTFE Band darunter und sichere die Klemmringe mit einer kleinen Schraube. Das habe ich hier nicht gemacht, weil ich mit der Verbindung noch nicht ganz zufrieden bin, hier werde ich vermutlich noch etwas nacharbeiten (müssen). Das PTFE Rohr ist sehr dünn. Ich vermute, dass es sich mit der Zeit, wenn es mal richtig warm wird verzieht. Darum rechne ich schon damit, dass ich das ggf. austauschen muss. War aber mein letztes Stück das ich da hatte.

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    Zündung ist auch montiert und die Kabel werden immer wieder fixiert, damit sie nicht durch/ abgerüttelt werden

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    Bislang für mich auch immer ein Horror war das Bohren des Propeller. War dieses mal aber auch absolut Problemlos. Ich hatte von KPO die Bohrschablone für den RCGF. Damit und einer Ordentlichen Tischbohrmaschine (haben wir im Verein) wurden die Löcher Sauber und passen Astrein. (Habe mit Metallbohrer gebohrt und relativ niedriger Drehzahl)

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    Die Spinnerplatte ebenfalls. Da die sich nicht in die Bohrschablone einspannen lässt, habe ich sie zusammen mit dem Propeller nochmal eingespannt und dann durch die bereits vorhanden Löcher und Borhschablone gebort. Beim Spinner habe ich 0,5 mm größer gebohrt, das tut keinen Abbruch und ich bekomme keine Probleme mit den Schrauben, wenn eine Bohrung nicht 100% perfekt mit den anderen übereinstimmt.

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    Als nächstes geht es an die mir nicht so lieben Arbeiten wie Spinner Ausschnitte und Haube. Warum nicht so lieb? Zum einen Juckt mich das weil ich eine Allergie gegen GFK habe, zum anderen immer die Angst, dass es nicht schön und sauber wird, bzw. total verhunzt.

    Als erstes den Spinner. Hierzu forme ich den montierten Propeller am Schnittpunkt mit dem Spinner mit einem etwas dickeren Draht ab ( In dem Fall Lötzinn). Das ganze übertrage ich mit einem Stift auf einen Karton.

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    Danach schneide ich es aus und teste am Propeller, ob es in etwa passt. (ist bei mir immer nur eine große Richtlinie das ganze, man kann es aber auch ganz penibel machen und sich somit richtig gute Schablonen zaubern)
    Wenn das grob passt, klebe ich an den entsprechenden Stellen am Spinner Malerband auf. Auf dieses kann man dann die Form die auszuschleifen ist wieder übertragen. Damit das ganze genau gegenüberliegend ist, kann man sich mit einem Brett mit 10er Bohrung und einer Schraube behelfen.

    Wer es genau wissen will, da gibt es hier im Magazin schon einen guten Artikel:

    http://www.rc-network.de/magazin/art...rt_010-01.html

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    Das ganze mit dem Dremel bearbeitet sieht dann wie auf dem nachfolgenden Bild aus. Zum Schluss kommt immer eine Bearbeitung mit der Hand, da werden die Linien, Übergänge und Rundungen einfach schöner als mit dem Dremel.

    Name:  P1150874.jpg
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    Auch wenn es immer weh tut, die Haube zu bearbeiten und die Ami´s und Chinesen meist ohne zusätzliche Lüftungsöffnungen fliegen, ich halte es für besser. Ein gut gekühlter Motor ist immer im Vorteil zumal ich mit der Zündkerze eh schon ein größeres Loch machen musste, habe ich dieses gleich noch zusätzlich vergrößert und 2 weitere Öffnungen eingebracht. Die Erhöhung an der Lufthaube die eigentlich ihren Luftauslass an der Rückseite hat, habe ich auch noch geöffnet.

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    Spinner und Prop montiert.

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    Luftöffnungen unten. Dass die Zündkerze nicht mittig steht liegt nicht an meinen Öffnungen, sondern dass der Motor nicht mittig sitzt.

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  7. #37
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    Beim eingesetzten Gasservo habe ich an dieser Stelle nochmals nachgearbeitet. Da es direkt über dem Schalldämpfer sitzt, habe ich das Kabel direkt am Servo nach oben geführt, dass es nicht der Hitze des Schalldämpfers ausgesetzt ist. Normal sollte es nichts machen und unter dem Brett verlegt wäre schöner, aber sicher ist sicher..
    (und ja, ich weiß, dass ein 35 KG Brushless Servo am Gas sehr übertrieben wirkt, aber es sind ja kaum wesentlich günstigere Alternativen im HV Bereich zu bekommen und das hatte ich als Ersatz eh noch. Zudem das Alugehäuse über dem Dämpfer gibt ein gutes Gefühl)

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    Weil sie mir gut gefallen habe ich ein Emcotec Tankventil eingesetzt. War im Vorfeld schon etwas skeptisch, weil der Rumpf ja rund ist. Ein bisschen passt es sich durch eine Dichtung an, aber nicht viel.
    Ich habe den Einbau dann doch gewagt. Einzige etwas geradere Stelle am Rumpf wäre der Übergang zur Kabinenhaube gewesen, diese liegt aber bereits unterhalb des Tank und wäre sicher immer wieder eine Sauerrei beim Betanken geworden, auch wenn ein Rückschlagventil eingebaut ist.
    Den Tank habe ich mit Klettband auf dem Holz montiert und mit zusätzlichen Klettbändern fixiert.

    Ich habe das Ventil vorne am Rumpf montiert, wo bereits eine kleine Aussparung für einen Schalter für die Empfangsanlage vorgesehen ist. Man muss aufpassen, da der Rumpf oft innen nochmal Holz hat kommt man nicht überall durch. An dieser Stelle ist eine Runde Öffnung auch im inneren Rumpfbereich.

    Meine Befürchtungen, dass das Tankventil absteht haben sich nicht bestätigt. Faktisch ist es wohl so, dass der Rumpf an dieser Stelle einfach etwas "geplättet" wird, ist optisch aber nicht zu sehen und somit für mich in Ordnung

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    innen kommt es perfekt rein. Wie dafür gemacht:

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    Ich habe den Original Tank nicht verwendet. Er ist so weit in Ordnung. Ich würde wie bei allen Tanks immer das Pendel gegen ein Filzpendel tauschen. Das Filtert zusätzlich und soll Luftansaugungen verhindern. Ob erforderlich oder nicht, weiß ich nicht. Ich habe den Rat von Anfang an bekommen und ihn immer beherzigt. Da ich damit gut gefahren bin und noch keine Absteller in der Luft hatte (außer einem, bei dem ich den Motor einfach zu mager eingestellt hatte) sehe ich keinen Grund daran was zu ändern, die 5 Euro sind gut investiert (ich nehme immer das Toni Clark)

    Beispielhaft hier aber dennoch die Tankkonfiguration des original Tank. Ich gehe immer auf ein 3 Leitungs System.

    Die lange Leitung mit dem Filzpendel. So lange, dass sie den hinteren Teil des Tank nicht berührt und sich im Tank frei bewegen kann. Nach einiger Zeit mal überprüfen, manche Schläuche dehnen sich bereits nach kurzer Zeit im Benzin.
    Die Tankleitung biege ich leicht nach unten. Ich verlängere sie dann immer mit einem Kurzen Schlauch der bis knapp vor den Tankboden geht. Dadurch kann ich über die Tankleitung auch Benzin absaugen. Wer das nicht will, kann auf den Schlauch verzichten.
    Die Be-/Entlüftung verbau ich ganz oben am Tank. Sie wird im Rumpf nach außen geführt
    Die Schläuche werden alle gesichert, ganz wichtig natürlich bei der Zuleitung zum Motor. Hier gibt es spezielle Klemmen. Man kann auch draht nehmen und den zuzwirbeln. Dabei aufpassen, dass man den Schlauch nicht durchtrennt.
    Viele halten nichts von Kabelbindern, weil sie bei den kleinen Durchmessern den Schlauch nicht ganz rundherum perfekt umschließen. Ich habe damit aber bislang auch keine negativen Erfahrungen gemacht. Zumal sich der Schlauch eh ziemlich um die Anschlüsse schlingt und gut haftet.

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    Bei der Be-/Entlüftung mache ich immer noch 2-3 Wicklungen direkt am Tank. Wenn nun Benzin bei einer Rolle/ Looping oder sonst was da raus läuft, hat es einen relativ weiten Weg bis es durch den Schlauch in die Umwelt gelangt. Da es das nicht immer gleich schaffen wird, wird es nach und nach wieder in den Tank angesaugt (durch den Motor wird ja ein leichter Unterdruck im Tank erzeugt).
    Laut Toni Clark kann das wohl teilweise spürbar auch den Benzinverbrauch senken. Zudem das Gute Gewissen gegenüber der Umwelt

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    Alles eingebaut. Ich habe einen 500ml Tank von Aeroplus verbaut. Der ist etwas länger als das Original. Am Vorderen Spant habe ich minimal was abgeschliffen, dass ich ihn weiter vorschieben kann, dann geht es sich relativ knapp damit aus, dass man die Kabinenhaube noch drauf bekommt. Da ich den Motor schon kenne und weiß, dass der bei mir im Regelfall nach 9 Minuten nur knapp ein Drittel des Tank verbraucht, habe ich auf den 800ml Tank verzichtet. Sind immerhin 300g die man weniger mit sich rumschleppt.

    Die Tankentlüftung und die Stromversorgung sind auf diesem Bild noch nicht richtig verlegt.

    Name:  Zwischenablage27.jpg
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    Die Radschuhe habe ich mittlerweile auch montiert, aber noch kein komplettes Bild. Sie werden lediglich mit 2 Schrauben am Fahrwerk angeschraubt. Schraubensicherung und Unterlagscheibe sind auch hier selbstredend.

    Fehlt noch was? Ach ja, die Seitenruderanlenkung. Die habe ich auch erst gestern gemacht, da ich keinen passenden Hebel hatte. Alu Klemm Hebel von Savox.
    Die Quetschung der Seile im Rumpf war etwas friemelig, weil der Querspant da etwas den Platz beengt. Würde ich sie nochmal aufbauen, würde ich erst am nicht montierten Hebel quetschen und die Quetschung am Seitenruder zum Schluss machen.

    Der Empfänger sitzt auch am Platz, Antennen um 90° versetzt. Die Antennen habe ich in aufgeklebtem Schrumpfschlauch verlegt (Seku). Röhrchen hatte ich nicht zur Hand.

    Name:  Zwischenablage12.jpg
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    Die Stromversorgung mache ich zunächst ganz direkt. 2 x 2S 2200 mah Akkus per Y-Kabel auf 4 Servo Stecker in den Empfänger.
    Die Position der Akkus habe ich noch nicht bestimmt. Das werde ich heute tun. Ich hoffe auf wenigstens Zeitweise trockenes Wetter, damit ich sie auf dem Platz aufbauen und hoffentlich auch fliegen kann
    Sollte es nachmittags wie vorhergesagt regnen, werden Flächentaschen für die Mamba genäht.

    Ach ja, auch noch wichtig, am Rumpf gibt es eine vorgesehenen Bereich den man von Folie befreien kann. Direkt nach dem Dämpfer. Das habe ich auch getan. Die Folie mit einem scharfen Cutter aufgeschnitten. Dabei die Ecken schräg angeschnitten und dann ringsrum etwas Folie stehen lassen. Die habe ich nach innen geügelt und die Überstände dort wieder abgeschnitten. So sieht es sauber aus. Bild muss ich nachreichen.
    Im Idealfall macht man diese Arbeit schon ziemlich am Anfang. Am besten vor dem Nachbügeln der Folie, dann braucht man das Bügeleisen nicht 2 mal bemühen.




    Gruß Bernd, voller Vorfreude
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  8. #38
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    Eines muss ich noch anmerken, ich habe bislang weder die Shark Theets (Zacken an den Flächen) noch die zusätzliche Verstärkung für den Aura8 Gyro verbaut. Dies werde ich aber noch machen. Die Verstärkung wiegt nicht viel, ist vermutlich dass das Brett nicht in Schwingung gerät. Ich brauch es nicht, da ich bislang ohne Aura8 fliege, aber wenn ich es mal einbauen will, vergesse ich sonst sicherlich die zusätzliche Verstärkung. Wäre dumm, wenn der Gyro dann reagiert, weil sich das Brett evt. aufschauckelt.

    Die Shark Theets wollte ich erstmal weglassen um dann auch vergleichen zu können, wie es mit und ohne ist.

    Ansonsten habe ich die Tankentlüftung noch durch den Rumpfboden nach außen verlegt (knapp hinter dem Fahrwerk). Die Akkus habe ich noch nicht endgültig positioniert. Wobei so viel kann man mit denen gar nicht beeinflussen und ich denke die Mamba hat eine relativ große Range im Schwerpunkt.

    Bisheriges Fazit:

    Der Bau ging relativ problemlos, alles passte soweit. Nacharbeiten sind praktisch nicht erforderlich. Außer man verwendet andere Komponenten, die nicht passen, wie z.B. bei mir der Schalldämpfer. Aber auch das ist alles machbar.
    Die Konstruktion macht einen guten Eindruck, ich sehe keine Erfordernis irgendetwas von vornherein zu verstärken.
    Der Bausatz hat generell eine sehr gute Qualität. Kleinigkeiten finde ich zwischenzeitlich fast bei jedem Baukasten, die man bemängeln könnte.

    Hier war es folgendes:
    - Der Hecksporn finde ich nicht optimal. Man kann ihn nachträglich nicht ersetzten, da in das Seitenruder eingelassen. Man müsste das ganze Seitenruder ausbauen (Wenn es von vornherein abnehmbar wäre, wäre es noch ok)
    - gleiche bei der Schalldämpfermontage. Ist nicht darauf ausgelegt, um den Dämpfer jemals wieder abzunehmen.
    - Schrauben zumindest teilweise in Zoll? Bei mir haben nicht alle Imbus gepasst. Ich habe immer was passendes Gefunden in meiner großen Imbus Sammlung, aber meine Stammwerkzeuge versagen teilweise
    - Anleitung prinzipiell eine von den besseren, aber mittendrin fehlen auch einzelne Dinge/ Details, bzw. sind Umrechnungsfehler drin.
    - Flächentaschen wären schön, wenn mitgeliefert, insbesondere das Flächentaschen für Doppeldecker nicht immer einfach zu bekommen sind.
    - Felgen könnten in der Größe/ Preisklasse auch aus Alu sein.
    - Motorhaube/ Cockpit haben leichte farbliche Abweichung.

    In der Praxis hoffe ich natürlich, dass ich an den Schalldämpfer und den Hecksporn nicht mehr ran muss, Wenn doch, gibt es einen alternativen Hecksporn, der sich auch nachträglich installieren lässt.
    Felgen glaube ich, dass die hier halten. Bei der Hottrigger, bzw. Aeroplus gibt es mit den Kunststofffelgen immer Probleme, die lassen die Kunststoffelgen aber auch auf dem Gewinde der Schraube laufen. Das ist bei der Mamba definitiv nicht der Fall und besser gelöst.

    Flächentaschen gibt es bei Lindinger passende zur Mamba. Habe ich zu spät gesehen. Egal, ich habe einen Freund, der Raumausstatter ist und mit dem gab es heute einen Nähsonntag

    Alles in allem überwiegen aber ganz klar die positiven Seiten des Bausatz. Geiles Flugzeug, hoche Passgenauigkeit, weitgehendst durchdacht. Großer Zugriff auf den Innenraum, soweit komplettes Zubehör zum Aufbau. Tolle Optik (im original einfach noch besser als auf Bildern einzufangen).
    Und um es vorweg zu nehmen... Tolle Flugeigenschaften....


    Am Samstag war es dann so weit, entgegen der Wettervorhersage sah es morgens sehr gut aus, ich wäre auch direkt losgezogen, brauchte aber noch einen Flugleiter. So hat es sich etwas gezogen und das Wetter wurde dann leider etwas schlechter. Ich habe das Flugzeug schön positioniert, die Kamera aufgebaut um den Aufbau zu dokumentieren. Der ist echt ein klacks und für einen Doppeldecker super schnell erledigt...
    Tja, hätte ich den Record Knopf mal richtig gedrückt.
    So gibt es eben "nur" Bilder vom aufgebauten Modell (noch komplett ohne Sticker)

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    Ich habe dann den Motor erst mal am Boden einige Zeit laufen lassen und Gasanahme und sonstiges getestet. War nicht optimal, auch vom Weg. Dachte aber ich versuche es mal so. In der Luft zeigte sich, dass die Gaskurve ziemlich daneben lag. Erst fast kein Gas angenommen und dann kam alles auf einmal. Dosieren sehr schwierig, gerade im Langsamflug/ Landeanflug war das bescheiden.
    Wind zog mittlerweile auch auf. Der drehte auch laufend. Selbst während dem kurzen Flug musste ich anders landen als starten.

    Und dann kam was kommen musste. Eigentlich weiß ich es ja... beim Verbrenner werden sämtliche Nachlässigkeiten gleich bestraft... und so löste sich der nicht zusätzlich gesicherte Dämpfer vom PTFE Rohr. Mach das feinfühlige Gasgeben auch nicht gerade leichter. Generell hatte ich noch das Gefühl, dass der Motor im Leerlauf eher machte was er wollte. Von kurz vorm Ausgehen bis zum wegrollen war da immer wieder alles dabei.

    Ok, die Mamba machte trotz der Umstände einen sehr guten Eindruck in der Luft. Rollrate recht hoch. Ich bin bislang mit reduzierten Ausschlägen mit 75% geflogen. Der Erste Flug (Video) war wirklich nichts besonders. Im 2. war es etwas besser, allerdings hatten wir mittlerweile so Sturmböen, dass ich abgebrochen habe. Fliegen war in Sicherheitshöhe zwar möglich, aber Spaß machte das nicht und meinen neuen Flieger muss ich da nicht riskieren.
    Beim Harrier/ Elevator hatte ich noch relativ starkes Flächenwackeln. Ich vermute, dass das auch nicht ganz weg gehen wird, gerade das die Aura8 wegbügelt. Allerdings kann es auch der mehr als bescheidenen Gaskurve geschuldet sein, da ich hierbei immer sehr gerne mit dem Gas arbeite und das so fast nicht möglich war.

    Obwohl ich es nicht gut finde, stelle ich hier dennoch das kurze Video vom Erstflug ein. Nicht gut und mit dem Manko des sich lösenden Dämpfers, aber so ist das Leben und das kann man auch mal so zeigen.



    Leider sind die Wetteraussichten bei uns nicht wesentlich besser für die nächste Zeit und ich weiß nicht, wann ich die Mamba mal unter angenehmen Umständen fliegen kann. Das kurze aus den 2 Flügen hat mich aber schon sehr zuversichtlich gemacht....

    Heute morgen hat es dann geregnet und so habe ich mit einem Freund Flächentaschen und Schutz für die Leitwerke genäht. Luftpolsterfolie mit Vlies. Feine Sache...

    Flächentaschen mit Taschen für Steckungsrohre und Flächenverbinder..

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    War der erste Versuch meines Freundes mal die Kabinenhaube zu verhüllen.....

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    Ups, irgendwie haben wir alles einmal zu viel gemacht.... Sieht wohl so aus, dass nach dem Bericht und dem Erstflug meine Mamba nicht die einzige auf unserem Platz bleiben wird

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    Der Erstflug war leider sehr kurz, auch der zweite. Dennoch hat er mir die ein oder andere Erkenntnis gebracht, so dass ich noch optimieren kann. Ich weiß, wo die Akkus hin müssen, dass das Einstecken der Empfangsanlage im Rumpf durchaus praktikabel ist und dass ich den Choke bei dem Motor auch max. beim ersten Starten brauche.
    Daraufhin werde ich mir jetzt eine endgültige Akku Befestigung konstruieren, den Stecker zum Anstecken der Empfangsanlage habe ich fest auf dem Empfängerbrett fixiert und den Choke lege ich nicht nach Außen. Der ist derzeit von innen beim Abnehmen der Kabinenhaube zugänglich. Da bleibt er auch, von außen unsichtbar und unzugänglich.
    Da ich die Haube zum Anstecken der Akkus eh abnehme, kann ich den Choke dann auch bedienen.

    ACHTUNG:

    Wenn der Motor läuft und die Kabinenhaube nicht aufgesetzt ist, ist die Chance dass die Vordere kleine Abdeckung nach hinten geblasen wird relativ groß. Diese ggf. separat noch sichern, oder ebenfalls abnehmen (dann beim Aufsetzten mit laufendem Motor aber nicht mehr loslassen).

    Meine Mamba wiegt mit den verbauten Komponenten jetzt grob 9,25 Kg nass (mit 500ml Benzin). Viel Einsparen wird man wohl nicht mehr können. Ich finde das Gewicht geht für einen Doppeldecker dieser Größe voll in Ordnung.
    Der RCGF hat das Gewicht dabei noch gut im Griff und zieht auch aus dem Hoover noch gut raus (soweit ich das bei dem Wind antesten konnte, ich kenne den Motor ja aber aus einem anderen Flieger mit ähnlichem Gewicht.)

    Obwohl ich noch keinen richtig guten Flug hatte, bin ich mir schon ziemlich sicher, dass die Mamba ein echt guter Kauf war. Top Pops klappten auf Anhieb. Das machte bei einigen Videos etwas Probleme. Ich vermute, dass hier die Aura zu stark eingegriffen hatte....


    Gruß Bernd
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  9. #39
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    Standard Glückwünsche !!!

    Moin Bernd

    Doppelte Glückwünsche von hier aus !!
    Schön das soweit alles geklappt hat- du hast dir auch wirklich Mühe gegeben, deine Fotos und deine Zeilen haben zum mitfiebern angeregt und zumindest mich begeistert. Schade, das nun schon wieder alles vorbei ist- du bist einfach zu schnell gewesen
    Die Idee, die Aufnahme für den Schalldämpfer schraubbar zu machen ist eine gute Idee...einmal fest verbaut bei dem Bauteil ist keine so gute Idee, die Chance das man da noch mal ran muss ist doch relativ hoch. (siehe dein PTFE Rohr)
    Das "Wingrocken" im Langsamflug ist normal, die Sharkteeth bringen da etwas Abhilfe, aber ganz wegbekommen kann das nur ein Gyro (Aura8).
    Ich habe die Haifischzähne an der Ventique gleich verbaut, einige Meinungen in den Boards sprechen zwar davon das die Ventique damit im schnelleren Flug unruhiger wird, aber das konnte ich nicht feststellen- ging und geht damit perfekt !
    Den Aura8 würde ich einbauen..bringt einfach bessere Flugperformance aber hat auch einen kleinen Nachteil- denn da, wo sich sonst der Flieger aufgrund zu geringer Geschwindigkeit bemerkbar macht, passiert nichts und man sollte den Punkt kennen wo das der Fall sein wird, denn sonst plumpst die Kiste einfach durch. Hat sicher nicht nur mich überrascht- bei der QQ Extra 300 wars einfach eine "Landung" auf der Wiese...der Ventique hat die Radpuschen gekillt als sie bei der Landung einfach durchsackte und vor der Landebahn das höhere Gras erwischte. Man muss das nur wissen, dann kann man mit dem Aura8 eine Menge Spaß haben.
    -
    Die Flächen der Mamba werden doch sicher ähnlich dem Beast montiert/fixiert, oder ? Sind da auch 3mm Inbus vorgesehen ?
    Kennst du den "Trick", ein Stück Silikonschlauch auf den Schraubenkopf der Inbus zu stecken und dann mit einem Steckschlüssel durch den Schlauch die Schraube aufzunehmen ? Habe so am Beast alle vier Schrauben mit Silikonschlauch bestückt, an dem kann man die Schraube gut fassen und sie wird auch "fast unabfallbar" vom Steckschlüssel fixiert. Die kleinen Silikonstücke fallen an den Schrauben auch kaum auf- ich hoffe du verstehst was ich meine.
    -
    Ist dein Spinner von der Größe her dem Alu der Mamba gleich ? Nach meinem Eindruck könnte der noch etwas im Durchmesser größer sein- ist aber Geschmackssache
    -
    Eine gesunde Portion Neid ist dir gewiss- den Brummer hätte ich auch gern bewegt - schade das mal wieder die halbe Republik zwischen uns liegt, sonst hätte ich mir die gelbe Schlange mal live angesehen (oder besser nicht, sowas weckt wieder nur Bedürfnisse)
    Tja, was mache ich jetzt ?...ich denke ich werde noch einige Nächte schlafen müssen, dann gehört sicher auch das obligatorische Gespräch mit der Ehefrau dazu und dann...ja dann könnte man den Button (irgendwann) drücken.
    Bei aller Begeisterung hält mich der Invest doch noch etwas zurück, brauche damit wirklich noch Bedenkzeit, aber die Zeit nehme ich mir und wer weiss was bis dahin dann noch kommt ? Nobody knows....
    Aktuell habe ich mir noch einen Baukasten der QQ Extra 300 ersteigert...habe mit meiner erste QQ Extra so viel Spaß und binnen kürzester Zeit bis jetzt 45 Lipos durchgeblasen..der ideale 3D Trainer mir Aura8 der einen auch wirklich nach vorn bringt.
    Somit kam ich an dem Angebot einen neuen Baukasten zu erwerben nicht herum- das Ding ist noch rechteckig und passt somit auch in eine Ecke des Kellers
    -
    Bernd, dir weiterhin viele tolle Flüge mit deiner Mamba und vielleicht lässt du uns daran auch ab und an mal wieder teilhaben (?)- mich würde das freuen.
    -
    Hast du dir schon was Schönes für deine Family ausgedacht ?- wenn man dem Papa so viel Zeit lässt, dann muss er sich jetzt aber langsam mal wiedr ins Zeug legen

    Grüße Andreas
    Hangar mit Dx8/Dx9: Mamba 70cc, Ventique 60E, Höllein Voodoo, QQ Extra 300, Stryker F-27Q Charter NXG, Hott Venture -V2.0
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  10. #40
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    Hallo Andreas,

    ich werde dich sicher auch weiterhin mit Bildern und Infos auf dem laufenden halten um dir die Entscheidung nicht leichter zu machen
    Das mit dem Imbus und dem Schlauch werde ich versuchen. Geht auch so, aber an den oberen Flächen ist es tatsächlich manchmal etwas schwierig die Schrauben raus zu bekommen, da sie versenkt montiert sind. Bei den unteren ist es eigentlich kein Thema, die sind gut zugänglich (entgegen der kleineren Beast kann man in den Rumpf ja auch mit beiden Händen greifen

    Ich habe heute ein Video vom Aufbau gemacht. Das werde ich beim nächsten Flugvideo mit einfließen lassen, ich denke hat keiner Lust mir wirklich einzig und alleine 5 Minuten beim Aufbau zu zu sehen. So lange habe ich ca. gebraucht.
    War jetzt praktisch das 2. mal, dass ich sie aufgebaut habe. Werde die unteren Servokabel noch anders legen, dann komme ich da besser ran zum zusammenbauen.

    Das ein oder andere Detail merkt man halt erst, wenn man den Flieger mal in Betrieb hat. Auch für die Akkus werde ich mir noch was einfallen lassen, damit ich diese besser sichern kann.

    Ansonsten habe ich heute Bilder für Peter Kastl gemacht. Ich habe mir vor für die Mamba Sticker machen zu lassen. Die originalen finde ich noch ausbaufähig. Mal sehen, was ihm dazu einfällt. Ich hab es vom Design her ja immer gerne etwas sportlicher....
    Im Idealfall kann ich die nachfolgenden Bilder dann später mit einem anderen Design präsentieren...

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    gruß Bernd
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  11. #41
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    Ach ja, wegen dem Spinner, das ist der empfohlene 125mm Spinner. Schätze der wirkt in schwarz einfach kleiner. Ich werde ihn aber vermutlich auch noch in Gelb lackieren, das gefällt mir bei Alexus ganz gut.
    Auf Chrom Spinner stehe ich nicht so.
    Einen größeren wollte ich nicht installieren, denn dann wird auch automatisch die Luftzufuhr für den Motor zur Kühlung geringer.

    Ansonsten Danke für den Tip mit den Schrauben, hab ich gleich umgesetzt und die Schläuche über die Schrauben gemacht und dann noch roten Schrumpfschlauch drüber gemacht. Damit sollten sie sich gut finden lassen, auch wenn sie mal runter fallen. Im montierten Zustand sieht man davon nichts.

    Name:  Zwischenablage01.jpg
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    Auf dem Empfängerbrett montiere ich immer eine Servo Box mit Klettband. Darin kann ich sämtliche Schrauben, Servosteckersicherungen und Imbusschlüssel für den jeweiligen Flieger aufbewahren und habe das immer dabei. Die Box entnehme ich vor dem Fliegen natürlich komplett. Ist nur für den Transport und die Lagerung und dass nicht alles von den ganzen Fliegern durcheinander kommt. Das hab ich mir auch von einem Forenuser hier abgeschaut.

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    Die Buchse für die Servostromversorgung habe ich auch mit Heißkleber befestigt. Mal sehen, wie lange das hält. Ich habe ja auf eine Stromversorgung/ Schalter verzichtet. Haube runter, vor dem Flug einstecken, Haube rauf und losfliegen. Ich bin ein Freund von möglichst wenig Technik/ Schaltern.

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    Gruß Bernd
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  12. #42
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    Moin Bernd

    Wie ich sehe war auch bei Euch im Süden schönes Feiertagswetter
    Schöne Bilder, berichte bitte mal wie du die Schlange gehäutet hast- respektive die Folie entfernt hast. Bin gespannt auf dein Design und vielleicht kann man das ja wirklich noch etwas pushen.
    Genau so meinte ich das mit dem Schlauch, hätte ruhig noch etwas länge sein können, dann kann man sogar mit den Fingern die Schraube andrehen-aber mit dem Schrumpfschlauch ist eine Idee-das werde ich auch noch optimieren-obwohl, da ja ansich nix mehr runterfallen sollte
    Die Kiste im Rumpf zu befestigen ist prima, hatte ich auch mal gemacht, bin dann aber wieder auf die kleine Box im Lipokoffer "6S Packs für Beast und Ventique" gegangen..da ist alles drin, vier 6S Packs, die kleine Box mit den Schrauben, ein Steckschlüssel und ein Stützakku (Backup Guard) von Scorpion. So ist alles immer dabei und man muss nicht suchen.
    Aber jeder hat da seine eigene Vorgehensweise, mir ist immer wichtig das alles sauber und möglichst perfekt bereitgehalten wird- kleiner Spleen von mir aber ich will halt auch nicht suchen und wühlen, sondern möglichst schnell fliegen
    Denke auch das du den Spinner noch gelb lackieren solltest, aber warte erst mal wie das Design ausfällt, mitunter kann er so bleiben.
    Dem XT60 Stecker würde ich noch einen "Kragen" spendieren, hält besser und gibt genug Stabilität. Aber der Winter ist lang, und solange du nicht wieder Modelle am Stück baust, kannst du sich ja noch der Mamba widmen- da kann man sicher noch so einiges an Kabeln schön mit Gewebeschlauch verlegen, ist aber nur was für Leute mit "Zeitüberschuss"- sowas dauert
    Zählst du deine Flüge mit ?- ich mache das immer und am Ende des Flugtages bekommt der Flieger seine kleinen Eddingstriche verpasst-meist in die Haube von innen, da fällt das auch nicht auf.
    Das Problem mit der wegfliegenden Haube ist aktuell auf flyinggiants in der Diskussion, jemand hat auch Fotos eingestellt.
    -
    Hast du mal über Smoke nachgedacht, bzw Erfahrung damit ?- wäre das für dich eine Option in der Mamba ? Ich bin von dem weissen Rauch total angefixt und hätte sowas dann doch schon gern verbaut (vielleicht reversibel, um ggf. auch die Einheit ohne viel Gebastel rausnehmen zu können.
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  13. #43
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    Hallo,

    war kein Top Wetter heute und Anfangs regnete es, aber ich hatte doch 2 Stunden Zeit heute die Mamba wieder zu bewegen.
    Erst mal das erfreuliche, ich gewöhne mich dran und der Motor wird auch immer optimierter. Ich taste mich ran. Er war anfangs viel zu Fett, hat fast das dreifache an Spritt gesoffen, wie jetzt. Aber es ist noch nicht optimal, irgendwann macht sie einen riesen Sprung vom Gas geben. Denke der Übergang zwischen den 2 Nadeln ist noch nicht perfekt.

    Im Harrier lässt sie sich auch mittlerweile überwiegend Wackelfrei bewegen. Manchmal kommt man ins wackeln, dann ist es schwer raus zu kommen, aber oft ist es gut. Flog immer noch ohne Shark Thoot.

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    Unerfreulich war heute, dass sie einfach im Flug den Radschuh abgeworfen hat. Dachte erst ok, Schrauben trotz Sicherungslack los gerüttelt. Dem war aber leider nicht so...

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    Ich bin generell kein so ein Freund, wenn so große Radschuhe nur an 2 Schrauben befestigt werden. Virbrationsmässig wäre das mit Gegenlager deutlich besser. Ich hatte eigentlich auch davor noch keine Situation, bei der der Radschuh angeknackst hätte sein können. Der war auch noch fest und nichts zu sehen. Der andere Radschuh hat auch einen kleinen Einriss.
    Jetzt frage ich mich, ob bei Alexus im Video der Radschuh auch eingerissen ist, oder ob er nur eine Schraube verloren hat? Auf jeden Fall ist am Ende ein Radschuh ebenfalls etwas verdreht.

    Ich werde ihn reparieren. Mal sehen, ob sich da evt. was mit Gegenlager einrichten lässt, so dass nicht die Ganze Last auf dem Bereich um die 2 Schrauben ist.

    Ansonsten, die Schlange ist noch drauf. Design mäßig ist die Ultimaive Idee leider noch nicht da.
    Ein bisschen was habe ich an den Tragflächen probiert. Outlines um die Silbernen Zierstreifen. Und die Shark Thoots habe ich schwarz lackiert...

    Tragfläche mit und ohne Outlines. Kein riesen Ding, aber dennoch ein Unterschied. (in der Luft vermutlich nicht zu sehen)

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    mhhh. Shark Thoot gelb....

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    ...oder schwarz?

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    Ich hab mich für Schwarz oben und unten entschieden und so sieht es zusammen mit den Outlines aus.

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    Jetzt kommen die Outlines noch an Rumpf und Höhenleitwerk.

    Zum Thema Smoke... Sieht Endgeil aus, ich habe es mal an einer Edge versucht. Ist dann irgendwie beim Versuch geblieben und die Kiste ist heute noch Ölig. Ist schon ne ziemliche Sauerrei. Man muss dann alle Nähte an der Folie versiegeln, dass nirgends Öl rein kann. Bei mir war nach dem Test wirklich der gesammte Flieger mit Öl überzogen. Ich werde der Mamba das wohl nicht antun.


    Gruß Bernd
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  14. #44
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    Moin Bernd

    Schön wieder was von dir zu lesen und zu sehen
    Das mit dem Radpuschen ist übel, ich vermute das er dir irgendwann mal unbewusst zu sehr auf die Nase gekippt ist- bei dem Gewicht bedarf es nicht viel um das dünne GFK anzuknacksen
    Beim Alexus war in der Tat nach der Harrier Landung ein Radpuschen verdreht- im Flug war das nicht der Fall, ich gehe davon aus das er bei dem extremen Anstellwinkel mit einer Hinterkante des Puschen Bodenkontakt hatte. Da kein Drehpunkt vorhanden ist, gehe ich davon aus das eine Schraube abgeschert/oder ausgerissen sein muss.
    So schön die Radpuschen sind (ich würde nie ohne fliegen-Stilbruch und schaut grausam aus), so anfällig sind die Dinger auch...bei meiner Ventique hat es auch beide Radpuschen eingerissen, das hätte ich bei der besagten Landung auch nie erwartet-und das sind nur 3,4kg.
    Sieht cool aus mit deinen Zierstreifen und die schwarzen Shark Teeth sehen richtig giftig aus-passt
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  15. #45
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    Hallo,

    Radpuschen sind repariert und als Abschluss noch eine Lage Kohle. Sind jetzt deutlich fester als davor, mal sehen, wie lange sie halten.

    Gestern hatte ich die ersten Flüge mit Shark Thoots. Leider war es sehr windig und ein direkter Vergleich eher schwierig, gefühlt bringen die aber mächtig was beim Harrier. Ich konnte sehr schöne langsame, fast auf der stelle stehende Elevators machen, im Harrier war sie auch relativ ruhig. Ab und an komme ich ins Flächenschlagen rein, dann schaukelt sie schnell auf und man hat zu kämpfen sie ruhig zu bekommen. Wenn sie aber ruhig ist im Harrier kann man sie so auch gut halten. (Das aufschauckeln gestern könnte aber auch dem Wind geschuldet gewesen sein)
    Die Seitenruderwirkung lässt im positiven Harrier bei höherer Anstellung deutlich nach. Wenn man sie leicht mit den Querrudern in die Kurve rein legt, geht das deutlich besser. Allerdings stelle ich die meist auch zu steil an, irgendwie geht das sehr schnell bei der Mamba und sie steht ja dann auch noch so gut. (Steht dann fast in der Luft)
    Rollen tut sie richtig gut, obwohl das meine absolute Schwäche ist. Hab sie gestern für mich richtig lange praktisch auf der Stelle gegen den Wind gerollt, das war schon sehr geil

    Alles in allem macht sie richtig Spaß, fliegt absolut unkritisch, relativ neutral und macht für einen Doppeldecker sehr viel mit. Sie ist agil und dennoch stabil. Der RCGF 60 Heck hat mit der Falcon 24x9 ausreichend Kraft für die Mamba. Zieht sie auch aus dem Hoovern schön raus. Einzig ist sie damit nicht gerade leise.
    Mich wundert es ja, dass die Amis den DA 70 mit einer 24x9 fliegen, der muss doch auch drehen wie verrückt.
    Ich werde bei mir noch eine Falcon 24x10 testen. Denke damit wird sie deutlich ruhiger, allerdings senkrecht auch nicht mehr ganz so spontan anziehen.

    Am Motor muss ich noch nacharbeiten. Der Gasverlauf ist noch nicht so richtig schön, wie ich mir das vorstelle. An einer Stelle nimmt er schlagartig Gas an und beschleunigt dann viel zu schnell. Alleine mit Einstellen hab ich das gestern nicht in Griff bekommen. Als ich die H Nadel magerer gemacht hatte und das Schlagartige eigentlich weg war, war sie zu mager, setzte teilweise kurz aus bei einer bestimmten Gasstellung.
    Ich werde wohl die Gasanlenkung, bzw. Servohorn überarbeiten und hoffen, dass ich es dadurch besser in Griff bekomme.

    Ansonsten hab ich die Mamba gestern gehäutet.

    Mamba noch ganz...
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    Evt. eine kritische Stelle. Das Silber liegt unter dem gelb aber über dem schwarz.
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    Mit dem Bügeleisen habe ich die silberne Folie angewärmt und dann abgezogen. Geht relativ gut. Das schwierigste ist wirklich den Anfang los zu lösen, dann lässt es sich relativ einfach abziehen.
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    Silber komplett ab, auch die vermeintliche "kritische" Stelle ging mit Wärme gut. Im Idealfall konnte das silber einfach rausgezogen werden, an einer Stelle hat es mir die Schwarze Folie mit raus gezogen. Diese muss dann halt wieder unter das Gelb geschoben werden, leicht anbügeln und gut ist es.
    Lediglich Kleberreste sind noch auf der Tragfläche.
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    Gegen die Kleberreste sollte dieses Mittelchen helfen. Eingesprüht, kurz einwirken lassen und dann mit einem Tuch drüber "rubbeln". Das hat fast die meiste Zeit in Anspruch genommen
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    Übrig bleiben glatte, saubere Flächenunterseiten, die dann mit neuem Design versehen werden können.
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    Und die abgestreifte Haut der Mamba
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    Das Design steht noch nicht endgültig fest. Erst wurde versucht das Thema Mamba aufzugreifen. Das konnte aber nicht so überzeugen, jetzt wird es wohl doch etwas "einfacheres" mit sportlichem bzw. Airshow mäßigem Charakter. Mal sehen, was letztendlich dabei raus kommt. Aber die Mamba sieht eigentlich auch jetzt schon ganz gut aus mit den Outlines um die Silbernen Flächen. Etwas nackt noch so ohne Sticker, aber das wird sich wohl ändern.

    Gruß Bernd
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