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Thema: Sehr lange Antriebswelle ?

  1. #1
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    Standard Sehr lange Antriebswelle ?

    hi,

    weil ich über die Suchfunktion nix gefunden habe, starte ich hier mal eine Anfrage zum Thema "lange Antriebswelle" => das ist das Vorhaben:


    Die Welle kommt in einen Nuri, die Länge ist 520 mm (!) und weil der Nuri notorisch hecklastig ist, soll sie so wenig wie möglich wiegen. Heisst im Umkehrschluss: ein Stevenrohr ist weniger geeignet und die Materialkosten sind erstmal sekundär. Der Einbau von wenigstens 3 Kugellagern ist vorgesehen.

    Hat das jemand schon mal erfolgreich gemacht oder ein Idee?
    - Thomas
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  2. #2
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    Spontan fällt mir dazu der XENON von MPX als Beispiel ein. Evtl. hat ja hier jmd. einen...
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  3. #3
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    Moin,

    Hubschrauber Heckantriebswelle. 6 mm Edelstahlrohr. Gibts mit allem Zubehör z.B. bei Vario.
    Geändert von Andreas Bleyer (17.12.2018 um 12:33 Uhr) Grund: Dreckfuhler ;-)
    Gruß, Andreas

    Ich habe 3D überwunden! Ich kann jetzt geradeaus fliegen.
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  4. #4
    User Avatar von frankenandi
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    Zitat Zitat von Andreas Bleyer Beitrag anzeigen
    Moin,

    Hubschrauber Heckantriebswelle. 6 mm Edelstahlrohr. Gibts mit allem Zubehör z.B. bei Vario.
    Hallo

    Das hätte ich auch gesagt...ist am einfachsten.
    Kannst aber auch leichteres Cfk Rohr (oder Stab) nehmen und nur an den Lagerpunkten ein ca 1-2 cm langes Metallrohrstück aufkleben um optimale Passung und Haltbarkeit im Kugellager zu haben.

    Gruß Andi
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  5. #5
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    CFK Rohr geht nur, wenn es ein gewickeltes Rohr mit Torsionslage ist.... einfaches gezogenes rohr dreht sich auf und spleißt wie ne frühlingszwiebel....
    Könnte aber evtl funktionieren....
    Aber: größt möglichen Durchmesser wählen, niedrigste mögliche Drehzahl....

    Viel glück ;-)

    Grüße
    Max v.P.
    F3-Speed... schneller geht immer!!!
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  6. #6
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    ... und wenn man dicke(re)s Rohr nimmt, dann bitte nur zwei Lagerpunkte an den Enden vorsehen. Drei sind statisch überbestimmt und laufen schwer.
    Hab zwar noch keine 50cm verbaut, aber 35. Bitte den Schub gleich am Propeller von der Welle trennen, damit nicht die ganze Welle schubbelastet ist, dadurch neigt sie leichter zum aufschwingen.

    Wir sind damals so weit gegangen, dass nur am Ende ein Schwenkkugellager vorhanden war, die vordere Lagerung hat der Mitnehmer/Motorwelle übernommen. Das Ganze war nen 8er Kohlerohr gewickelt, mit Aluenden gedreht und sauber verharzt. Hat bei 1KW und 12000 U/min gehalten...

    Gruß,
    Rene
    Mehr so der Praktiker :-))
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  7. #7
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    Standard Heckantrieb Segler

    Hi,

    ich habe mal einen Segler mit Heckantrieb und Y-Leitwerk gebaut. Die Welle ist auch sehr lang. Ich habe ein selbstgewickeltes GFK-Rohr (GF-Band, handlaminiert) durchgängig fluchtend in die Spanten vom Schwerpunkt zum Heck gesetzt. Der Speed700 mit Getriebe wurde im Schwerpunkt platziert. Über eine Klauenkupplung mit Gummibeilage habe ich ein gezogenes dünnwandiges 5 mm Edelstahlrohr als Welle zum Heck angetrieben. Auf der Welle waren mehrere Dünnringlager mit dem Innenring verklebt. Die Welle wurde einfach in das o.g. GFK-Rohr eingeschoben (von vorn durch die Kabinenhaube). Damit ist die Welle im Prinzip komplett schwimmend gelagert. Alle Lager sind Loslager am Außenring. Im Heck habe ich dann noch eine Klauenkupplung gesetzt, die auf eine separat gelagerte 5 mm Vollstahlwelle (Festlager hinten, davor Loslager) als Propellernabe führt.
    Die Fernwelle ist damit gut zugänglich (Motor/Getriebe ausbauen und rausziehen). Leider bin ich erst ein paar mal mit dem Modell geflogen. Aber an der Welle scheiterte es bisher jedenfalls nicht, eher am restlichen Konzept des Modells. Es existiert aber noch und wird im Sommer vielleicht, etwas optimiert, wieder fliegen.

    bis dahin

    Ilja
    ...leicht wirds teurer...
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  8. #8
    User Avatar von GC
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    Zitat Zitat von Bernard HV-320 Beitrag anzeigen
    ... und wenn man dicke(re)s Rohr nimmt, dann bitte nur zwei Lagerpunkte an den Enden vorsehen. Drei sind statisch überbestimmt und laufen schwer.
    ...

    Gruß,
    Rene
    Rene,
    das ist sehr interessant. Ich will bei einem Segler einen Propeller hinten am Rumpf betreiben. Diese Welle dürfte dann so an die 80cm lang werden. Drehzahl so um die 2500 rpm. Leistung max 100W.

    Wieviele Lagerpunkte würdest Du denn in solch einen Fall anbrinegen?

    P.S.: Sorry, dass ich Euren Fred ein wenig gekapert habe, aber es hat so gerade gut angeboten.
    Fliegergruß Gerhard
    Es gibt drei Steigerungen für Narren: 1. Fastnachter, 2. Datenschützer, 3. Politiker in der englischen Regierung
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  9. #9
    User Avatar von Rennsemmel
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    Also meine Poweboat-Freunde Fahren mit 4kW einfach 2,5mm Federstahlwellen. Es gibt ja 3mm Propellermitnehmer.
    Demnach 3mm Federstahlwelle mit einer Wellenkupplung ran, ein-zwei 3er Kugellager in die Spanten und hinten der Propmitnehmer.
    Leichter wirds nicht. Alles ohne Drehteile..

    Viele Grüße, Sebastian
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  10. #10
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    Hi

    bei nem 500 Heli hab ich n 2mm Federstahl für den Heckrotor
    den in ne Boudenzugrörchen mit ordentlich Fett und als Lagerung n Messing Röhrchen
    Gruß Martin
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  11. #11
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    Hi,
    ich mache das in meinen Outriggerrennbooten seit Jahrzehnten.
    Der Motor hat die Lager , da braucht es nicht noch eines direkt davor für die Welle. Also dort nur eine sauber laufende Kupplung ,ich mach da nur ein stück Aluminium mit den beiden Wellendurchmessern. Dann als Welle Federstahldraht , je nach Drehmoment beim 1 kg Rennboot mit 1000 Watt bei 30000 U/min reicht ein 1 mm Draht beim Weltrekordboot ein 2,5mm mit 70000 U/min und beim 5ccm Verbrenner war es ein 3 mm Draht . Vor dem Propeller noch eine Lagerung der Propellerwelle in zwei Lagern und gegen das Schwirren ein verschibbares Lager irgendwo zwischen 1\3 und der hälfte der freien Welle. Schwirrlager sind bei mir einfache Bronzebüchsen die gut 1 Zehntel Luft zur Welle haben , sollen ja nur das Schwingen behindern. Den Antrieb laufen lassen und das Schwirrlager dort hin verschieben wo die Welle am ruhigsten läuft , Fertig.

    Im Bild der Antrieb von Jörg Mirkwitschkas Weltrekordboot , über den 3mm Federstahl laufen bei 70000 U/min mit beim Beschleunigen knapp 18 kw

    Happy Amps Christian
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  12. #12
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    Hallo Thomas,

    das Festlager ist beim Propeller. Hierzu eignet sich ein Rillenkugellager. Am besten mit einer C2 Lager Luft zB 608-2RSL/C2GLD. Hierdurch erhält man eine sehr genaue Führung. Die RSL Dichtung ist eine Kontaktarme bis kontaktlose Dichtung. Das GLD Fett ist für hohe Drehzahlen geeignet.
    Als Loslager im Bereich der Motorkupplung sollte eine Nadelbüchse HK 0810 ausreichen.
    Jetzt kommen wir zu dem Punkt wo es spannend werden kann. Solotest du Bereiche der Eigenfrequenz des Systems durchfahren wird sich das ganze sehr schnell und sehr heftig aufschwingen. Das macht nicht richtig Spaß. Um das zu verhindern setzt man nach dem 1 drittel oder am beginn des 2 -drittels ein weiteres Loslager. ebenfalls ein HK 0810.
    Als Welle eignet sich eine Blankgezogene Stahlwelle. Eine Wandung von 1 mm oder weniger reichen voll aus. Im Bereich Festlager solltest du einen Stopfen einpressen. Am besten mit montierten Lager. Passung in Richtung k. Das reduziert etwas die Lagerluft sollte aber nicht das Lager blockieren, das merkt man bei der Montage. An diesen Pfropfen ist entweder ein Flansch oder ein Stück Welle wo du deinen Propeller montieren kannst. Auf der Motorenseite machst du das gleiche. jedoch ist dieser Stopfen mit einer Bohrung in der Größe der Motorwelle versehen und du sicherst das ganze mit einer Madenschraube, fertig.

    Gruß

    Mathias
    Mir doch egal wer unter mir Chef ist
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  13. #13
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    ... wow - erstmal vielen Dank, für die super Hinweise. Weil mir hier jegliche Erfahrung fehlt, kann ich mal drüber nachgrübeln und testen (und dann berichten?)
    - Thomas
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  14. #14
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    Auf jeden fall berichten ;-)

    Grüße
    Max v.P.
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  15. #15
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    http://www.rc-network.de/forum/showt...=1#post4566756


    http://www.rc-network.de/forum/showt...=1#post2090626



    Nur mal ein Beispiel was ich noch im Hinterkopf hatte.




    Gruß
    Andreas
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