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Thema: Fokker DR1: Baukasten von 1971

  1. #61
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    Den habe ich bereits eingebaut, aber für die ganz kleinen Flächen genügt das nicht. Am Ende muß halt jeder ausprobieren was hilft. 3 D Drucken hat viel mit Alchimie und Kaffesatz zu tun

    Ich hatte eben den Begriff Polierlack erwähnt. Wer meinen Mustangbericht aufmerksam gelesen hat, wird das kennen, aber das trifft sicher nicht für alle zu, und ist ja auch schon eine Weile her.

    So sieht das mit dem MG Lauf und der Innenseite aus.

    Zuerst Farbe aufspritzen:

    Name:  DSC_0099.jpg
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    So ein Pöttchen mit 9ml kostet schlappe 4€ und ist ratz fatz leer.

    Danach mit einem Borstenpinsel abbürsten.

    Name:  DSC_0100.jpg
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    Die Farbe gibt es für alle gängigen Metalltypen. Dieses Dark Iron kommt dem alten Stahl meines Erachtens am nächsten.

    So wie ich es hier gemacht habe ist die Oberfläche noch viel zu gleichmäßig, das geht so nur für die Innenseite.

    Manch einer mag sich denken... es hätte genügt es innen plastikschwarz zu lassen... nun ja... einerseits recht hatter und auch nicht... denn es ist wenig Aufwand und wertet das Modell erheblich auf. Für mich ist es jedenfalls keine Frage.

    PeterKa
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  2. #62
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    Eine Frage triebt mich schon eine Weile um. Die Firma Motorenwerke Oberursel die den ULM damals gebaut hat, führt wohl ab und an einen ULM 1 vor, der metallisch blank ist. Die Zylinder sind relativ dunkel, sehen eher aus als ob sie aus Stahl sind, das Gehäuse erinnert an Aluminium.. ganz passt die Farbe aber nicht, es wird wohl irgendein Spezialguß sein.

    Es kann sich bei dem Motor um eine Replik handeln, das habe ich noch nicht herausgefunden.

    Wer weiß, ob die Motoren damals metallisch blank waren oder schwarz angepinselt wurden, wie auf den meisten Modellen zu sehen ?

    Wenn es nach mir ginge, würde ich die Zylinderköpfe mit Dark Iron bemalen und das Gehäuse Aluminium blank mit ein wenig bronze Anteil beigemischt. Einfsah nur schwarz sieht doch einfach nur doof aus... es sei denn es war damals so.

    PeterKa
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  3. #63
    User Avatar von Kyrill
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    Hier bei einem fliegenden Exponat sieht es grau aus: (Quelle Wikipedia)

    https://upload.wikimedia.org/wikiped...1_ILA_2004.jpg

    Könnte allerdings sein das es gar kein ULM ist.
    Gruß aus Lünen a.d. Lippe vom Peter
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  4. #64
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    Es gibt wohl sehr viele Varianten.

    https://www.google.de/search?q=Oberu...w=1920&bih=950

    Das Schwarz scheint jedenfalls lackiert zu sein.
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  5. #65
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    Hier mal ein Bild aus der laufenden Serienproduktion der ULM Motorenwerke Rinteln AG .. oder so...

    Name:  DSC_0101.jpg
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    Motorgehäuse Nr 3.. Insgesamt 9 Stunden Druckzeit. Die Story ist immer dieselbe. Der erste Druck läuft technisch schief, das heißt das Druckbild kann nicht überzeugen. Der zweite Druck ist meistens ok, aber das Teil passt nicht aus irgendeinem der 100 000 Gründe warum etwas nicht passen will.. Das dritte ist dann aber meistens in Ordnung... In 4 Stunden werde ich es wissen.

    Die 9 Zylinderlein warten auf das "Sandstrahlen" (sprich beiputzen und etwas nachspachteln).

    Name:  DSC_0102.jpg
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    Kipphebel und Stößelstangenlager müssen noch gedruckt werden. Die MGS sind montiert und warten auf pingelinge Behandlung der Stöße und anderer kleiner Unpäßlichkeiten. Da nehme ich mir etwas Zeit für. Bilder davon gibts erst wieder wenn es ans Lackieren geht.


    Die Antworten hinsichtlich der Farbgebung sind nicht aussagekräftig. Das fliegende Exemplar hat jedenfalls keinen Oberursel drin. Ich mach es daher so, wie es mir am besten gefällt und am logischsten erscheint. Will sagen, die Zylinder grauer Stahlguß und das Gehäuse Aluminium. Dafür habe ich auch die Farben im Vorrat.

    PeterKa

    PS: Gestern die Maschine komplett aufgebaut... einfach nur Klasse. Wir haben echt keine Lust den Vogel zu bespannen
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  6. #66
    User Avatar von Kyrill
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    Die kleinen Zylinder gefallen mir gut. Verrätst du uns welche Düsengröße und welche Lagendicke du einstellst am Drucker?
    Gruß aus Lünen a.d. Lippe vom Peter
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  7. #67
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    Klar ist kein Geheimnis. Die Düse hat 0,4 mm und die Layerhöhe ist 0,1 mm. Also nix besonders Aufregendes. Ich hatte eine Zeitlang die 0,3mm Düse im Einsatz. Die Ergebnisse sind sichtbar besser, aber die Düse verstopft relativ schnell, da hatte ich dann keine Lust mehr zu. Mit dieser Einstellung fahre ich jetzt seit 3 Monaten ohne den geringsten Aussetzer (4 Kilo Filament sind in der Zeit durchgeschmolzen). Das ist fast schon professioneller Einsatz.

    PeterKa
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  8. #68
    User Avatar von Kyrill
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    Das Verstopfen der 0,3er Düsen deckt sich mit meiner Erfahrung. Obwohl ich mit 0,25 mm drucke. Ich hab jetzt zwar ein Schwämmchen um Staub abzuwischen vom Filament, aber Aussetzer hab ich immer noch in unregelmäßigen Abständen. 0,1mm hab ich mich noch nicht getraut...
    Gruß aus Lünen a.d. Lippe vom Peter
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  9. #69
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    Heute konnte ich endlich mal ein Probemontage vornehmen.

    Name:  DSC_0105.jpg
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    Name:  DSC_0103.jpg
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    Name:  DSC_0104.jpg
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    Die Teile sind äußerst paßgenau. Die Verklebung und genaue Ausrichtung der Zylinder wird sicher relativ schwierig werden, aber das bleibt anzuwarten.

    Von den Teilen fehlen jetzt noch die Kipphebel und die Gleitbuchsen für die Stößelstangen. Ich hatte zwar alles schon mal gedruckt, aber leider gibt es wegen der Winzigkeit der Teile einige Problemchen.

    Die Schraubkränze müssen nun gebohrt werden, dann beginnt die Lackierung. Das wird nicht extrem aufwändig, etwas mehr als schwarze Farbe draufjauchen wird es allerdings schon.

    Der Motor ist schon ziemlich Scale. Die Abmessung konnte ich aus einer Konstruktionsskizze abnehmen, Schrauben sind abgezählt und die Lackierung entspricht mangels besserer Unterlagen dem Menschenverstand.

    PeterKa
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  10. #70
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    Die Lackierung der MGS geht auch weiter. Ich beginne hier mit einer ungleichmäßig aufgebrachten Schicht Silber. Es geht um die Stellen die im Gebrauch stark abgenutzt werden wie Kanten und Stöße. Diese Stelle schimmern silbrig, während die Stahlteile durch Brunierung oder Farbauftrag dunkel bleiben. Die bringe ich durch abreiben der obersten Farbschichten zum Vorschein.

    Da ich davon ausgehe daß die MGS in den Flugzeugen nicht viel Rost angesetzt haben, genügt es ganz kleine Roststellen am Ende zu simulieren. Wichtiger ist, daß am Ende ein rotbrauner Filter aufgebracht wird.

    Name:  DSC_0106.jpg
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    Als nächstes folgt der Hauptfarbauftrag mit Dark Iron.

    PeterKa
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  11. #71
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    Hallo Peter,

    die Teile sehen wie immer bei dir Klasse aus!

    Der Umlaufmotor wird sicher ein Kracher.

    Grüße, Bernd
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  12. #72
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    JaJa Bernd, du weißt schon wer dran schuld ist

    Hier die metallisch lackierten MGs.. Sieht klasse aus aber noch nicht lebendig.

    Name:  DSC_0112.jpg
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    Das Gehäuse hat nun 2 Grundierungen hinter sich. Einmal noch dann sollten auch diel letzten Druckrillen verschwunden sein. Ich muß da etwas pingeliger sein, denn die Aluminiumlackierung verträgt keine unsaubere Oberfläche. Das ist aber keine große Sache. Übrigens geschliffen wird mit 400er Papier und klitschenass. Da wo ich mit der Diamantfeile beigehe, wird auch die Feile immer schön naß gemacht.

    Name:  DSC_0110.jpg
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    Die Zylinderköpfe sind etwas mehr Arbeit, beonders die Klebekante verlangt Aufmerksamkeit. Aber schon jetzt ist sie aus wenigen Zentimetern Entferung nicht mehr zu sehen. Insgesamt dürfen die Zylinder sowieso eine rauhere Oberfläche behalten. Damit wäre ich zufrieden.

    Name:  DSC_0111.jpg
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    Weil es so schön aussieht, hier die Druckplatte mit den Einzelteilen Druckzeit eine gute Stunde.

    Name:  DSC_0109.jpg
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    Die sind schon überaus winzig, was eine Menge von Nebeneffekten nach sich zieht. Man muß zum Beispiel daran denken, daß der Slicer Bahnen die schmaler sind als die Breite des extrudierten Fadens einfach wegläßt. Bei den Kipphebeln hat deshalb die Hälfte gefehlt.

    Die Kleinteile erfordern einiges an Arbeit. Die Druckstößel zum Beispiel sind aus gehärtetem Stahl, der anders gefärbt ist als das Gehäuse. Deshalb habe ich sie ja auch extra gedruckt. Die Kipphebel sind bruniert, da braiche ich einen dunkelbraunen Metallicton. Da es so aussieht als ob daraus eine Art Schmuckstück werden könnte, bin ich natürlich hochmotiviert etwas Schönes hinzubasteln.

    PeterKa
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  13. #73
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    Angeblich soll ein Leben ohne Fackelmanns Schaschlikspieße möglich sein... Das halte ich aber für ein Gerücht

    Name:  DSC_0114.jpg
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    Das ist der Beweis... Groß nachbearbeiten kann man die winzigen Teile sowieso nicht. Sie müssen etwas geputzt werden und dann gespritzt. Ich denke jeder kann nachvollziehen wofür sie gebraucht werden.

    PeterKa
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  14. #74
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    So wird das nun mit der Lackierung. Das Gehäuse hat einen goldenen Schimmer bekommen, die Zylinder sind aus Stahl.

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    Der Lackaufbau nach der Grundierung: Gehäuse mattschwarz, silber, gelblasierend. Zylinder mattschwarz, silber, dark Iron. Die silberne Zwischenschicht bei den Zylindern erlaubt die einfache Einbringung von Abriebspuren. Das Gehäuse wird durch verschiedene Washings getwas gealtert.

    Ich kann das nicht so gut wie die großen Experten, daher hängt die Latte einen Nummer tiefer, immerhin... " er hat sich stets bemüht"

    PeterKa
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  15. #75
    User Avatar von husi
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    Hallo Peter,

    eben bin ich über eine Seite gestolpert, die dich interessieren wird (wenn du sie nicht schon kennst).
    Es ist zwar "nur" ein Nachbau der DR1, aber dafür sieht man viele Details. Leider wird dabei ein normaler Motor benutzt.

    http://www.rotecengines.com/Projects...OrphanTri.html

    Viele Grüße
    Mirko
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