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Thema: quo vadis EU

  1. #1
    User Avatar von Unka
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    Standard quo vadis EU

    http://www.tagesschau.de/ausland/25j...rtrag-101.html

    jetzt ist die Gründung der EU also auch schon wieder Geschichte. Die Zeit vergeht einfach ziemlich schnell.

    Ist die EU jetzt sowieso langsam reif für den Müllhaufen der Geschichte oder tritt da bald eine neue EU Verordung zum Thema Recycling in Kraft?

    Diskusionsstoff zu Thema gibt es bestimmt genug. Und wichtiger wie Trump oder das britische Thronjubiläum ist die EU auch für uns.

    Denn Deutschland liegt nun mal ziemlich mittendrinn in diesem Europa, und da ist dieses Thema vielleicht nicht ganz uninteressant.
    Frieden ist mehr als die Abwesenheit von Krieg. ***
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  2. #2
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    Eine Organisation legitimiert sich dadurch, dass sie Probleme löst. Hier sehe ich ein gewaltiges Defizit bei der EU.
    Die Daueralimentierung Griechenlands & Co. nimmt institutionelle Züge an, ohne dass man irgendwie Verbesserungen beobachtet.
    Flüchtlingsströme werden nicht vernünftig gelenkt, sondern landen bei den Dummen, die am meisten zu zahlen bereit sind.
    Unmenschliche Greueltaten in Afrika werden schulterzuckend hingenommen, aber nicht ein Schuss in Richtung des Feindes abgegeben.
    Steuerflucht der Großverdiener nach Panama und Steuerflucht der Großkonzerne nach wer-weiß-wohin bleiben ungeahndet.
    Gleichzeitig ist die EU aber sehr beschäftigt damit, den Energieverbrauch von Staubsaugern und den Bräunungsgrad frittierter Speisen zu regulieren. Das werden die Leute nicht mehr lange mitmachen.

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    Quelle: 9gag.com
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  3. #3
    User Avatar von Unka
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    Hi Julez,

    die EU ist wirklich in einem denkbar schlechten Zustand. Für Deutschland ist die EU aber verhältnissmäsig wichtig.
    Deshalb hab ich den Thread hier aufgemacht, denn irgendwie müssen da Lösungen gefunden werden.
    Und alles was weiterhin nur einmal mehr in Kompromisformeln oder überflüssige Verordungen verpackt wird ,
    wird uns ganz böse auf unsere eigenen Füße fallen.

    Na ja ,und damit das hier kein Jammerthread wird , hier noch ein paar Nachrichten.

    http://www.tagesschau.de/ausland/brexit-435.html

    Gruß~Unka
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  4. #4
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    Ich persönlich glaube, dass der ja jetzt endgültig beschlossene Brexit Signalwirkung haben wird und noch andere Staaten folgen.
    Und ich glaube, dass die krampfhafte Totregulierung von Nichtigkeiten dem Bürger mehr schadet als die EU als Gesamtkonzept Nutzen bringt.

    Fakt ist , dass uns Griechenland um die Ohren fliegen wird und dann folgen weitere Wackelkandidaten, das ist, als wenn man Geld in einer Tonne verbrennt.

    Warum kann man nicht so langsam einsehen, dass das Experiment gescheitert ist und sich einfach in einer Freihandelsfreizone zusammen finden.
    Das würde viel Geld sparen, einerseits für die Wackelkandidaten und andererseits im Bereich der Verwaltungskosten. Die EU Bürokratie mit den unzähligen Blut ..äh Geldsaugern verschlingt Unsummen und ist ein Spielfeld für die Lobbyisten der Konzerne.

    Und was noch viel wichtiger ist, die Souveränität der einzelnen Staaten bleibt erhalten.
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  5. #5
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    Zitat Zitat von Unka Beitrag anzeigen
    Hi Julez,

    [] Für Deutschland ist die EU aber verhältnissmäsig wichtig.
    []

    Gruß~Unka
    Hallo Unka, könntest du dies genauer ausführen? Ich meine, in den 70er-80er Jahren war Deutschland auch ohne EU ja nicht gerade von Armut bedroht...
    Andersrum dagegen wird ein Schuh draus, ohne Deutschland kann die EU den Laden dichtmachen.
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  6. #6
    User Avatar von Unka
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    Zitat Zitat von Julez Beitrag anzeigen
    Hallo Unka, könntest du dies genauer ausführen? Ich meine, in den 70er-80er Jahren war Deutschland auch ohne EU ja nicht gerade von Armut bedroht...
    Andersrum dagegen wird ein Schuh draus, ohne Deutschland kann die EU den Laden dichtmachen.
    Ich hab das erstmal ganz allgemein hier einbringen wollen. Deutschland hat eine zentrale georaphische Lage und ist sehr exportorientiert.
    Und außerdem hat es eine Menge "Herzblut" in die europäische Einigung gesteckt.Die Briten hatten da doch eher von Angang an die Eingstellung lieber mal eine Extrawurst zu bestellen und die Hand aufzuhalten.
    Von daher finde ich ist Deutschland mit der EU halt weit mehr verwachsen wie das die Briten gewesen sind.
    So in diese Richtung habe ich das gemeint.

    Gruß~Unka

    P S

    http://www.tagesschau.de/wirtschaft/...ekord-101.html

    wieder ein rekordergebniss gerade beim Export in EU Länder. Ist natürlich auch ein Argument.
    Frieden ist mehr als die Abwesenheit von Krieg. ***
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  7. #7
    User Avatar von SUCHER
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    Guten Tag
    Es sollte aber auch nicht vergessen werden das die "gute-alte-harte- D-Mark" ständig unter Aufwertungsdruck stand.
    Besonders von Frankreich und England immer und immer wieder gefordert.
    Ein unterschwelliger Punkt bei der €uro Einführung.
    Damit ist es ja nun vorbei.
    Gruss Günther
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  8. #8
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    ... vorbei? Ich meine jedoch, eventuell nicht mehr sehr lange. Gruss Dietmar
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  9. #9
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    Noch immer werden die Exporte aus D mindestens zu einem Teil auf Pump gekauft. https://www.nzz.ch/wirtschaft/rekord...siko-ld.136198
    Auf den Risiken bleibt im Ernstfall jener sitzen, beim dem noch Geld zu holen ist.
    Die Importländer werdens nicht sein.

    Es ist doch witzig: Ein Teil der politischen Arbeit besteht darin, die Wirtschaft anzukurbeln.

    Ein zweiter Teil besteht darin, mit den so generierten Steuergeldern ebendiese Wirtschaft zu schwächen, indem man im Wochentakt Vorschriften erlässt und mit aberwitzigen Summen ineffiziente Geräte aufstellt, um teuren Strom zu erzeugen.

    Ein weiterer Teil der Politik kümmert sich darum, dass viele Länder in Europa möglichst hohe Schulden aufnehmen können, weil das (angeblich) die Wirtschaft ankurbelt, um mit den so generierten Steuern wieder bei Punkt 2 anzufangen.

    Wollte man den CO2 Ausstoß verringern, wäre es doch am einfachsten, mit der Schuldenpolitik aufzuhören. Schwächere Länder könnten keine oder weniger Schulden aufnehmen, die Exporte gingen zurück, die CO2 Emissionen gingen zurück. Die Wirtschaft würde auf ein realistisches Maß zurückfallen, auf eines, das sich die Importländer tatsächlich leisten können. Zugleich würden die ewigen Beschuldigungen, wer jetzt woran schuld ist, aufhören.

    Diese einfachste aller Optionen wird nur nie in Betracht gezogen werden.
    Weil die Nomenklatura in der EU sehr gut von diesen Antagonismen lebt, behaupten kann, sie hätte dieses oder jenes ganz toll auf die Füße gestellt, und das eigentliche Problem, die vielen Milliarden Schulden, in eine ungewisse Zukunft verschiebt. In der die Bank, wie immer, sehr gut verdienen wird (wenn sich dann noch wer findet, der Steuern zahlt).


    Um Venezuela ist es ja in der letzten Zeit etwas still geworden. Vielleicht ist es so manchem Journalisten peinlich geworden, die ach so tolle Wirtschaftspolitik hochgejubelt zu haben. Ausserdem muss man ja jetzt jedes Gezwitscher eines Herrn Trump kommentieren Jedenfalls gibt es Venezuela noch, und die mittel- bis langfristige Zukunft der EU führt dorthin, an immer mehr kleinen Stellschräubchen wird der Weg dorthin gestellt.
    Die Bilder kommen nach ein paar Minuten immer wieder, aber das Interview ist auch recht interessant (leider englisch):






    Grüße
    Andi
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  10. #10
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    Uiui, dicke Brocken...

    Mit (meinen persönlichen) anderen Worten, Politiker in der EU (er-)schaffen immer neues Geld und die zugehörigen Kredite, wir sollen glauben, sie zahlen die Renten, schaffen die Jobs, sorgen für die Schwachen und kümmern sich gleichzeitig praktisch um alles Schützenswerte? Die hier aktuell werbenden Parteien haben nur etwas unterschiedliche Schwerpunkte?

    Zu Venezuela: U.a. Chavez hat, auf einem Riesenrohölpolster sitzend und kaum in die Förderinfrastruktur investierend, soviel umverteilt, bis nichts mehr zum Verteilen blieb? Die Inflationsrate betrug 2014 über 60%, aktuell ein mehrfaches davon? Eine Tankfüllung dort soll nur den Gegenwert einer Dose Bier haben, nach einer Preiserhöhung?

    Wenn Andi meint, so endet "Soziales", dann möchte ich so einen Sozialismus hier nicht erleben. Die Frage stellt sich, wo stehen wir derzeit, dort wo Venezuela 1990 war? Dann bleibt ja noch etwas Zeit zum Modellfliegen.

    Gruss Dietmar
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  11. #11
    User Avatar von Bushpilot
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    Zitat Zitat von Stein Elektronik Beitrag anzeigen
    Ich persönlich glaube, dass der ja jetzt endgültig beschlossene Brexit Signalwirkung haben wird und noch andere Staaten folgen.
    Und ich glaube, dass die krampfhafte Totregulierung von Nichtigkeiten dem Bürger mehr schadet als die EU als Gesamtkonzept Nutzen bringt.
    [...]
    Das würde viel Geld sparen, einerseits für die Wackelkandidaten und andererseits im Bereich der Verwaltungskosten. Die EU Bürokratie mit den unzähligen Blut ..äh Geldsaugern verschlingt Unsummen und ist ein Spielfeld für die Lobbyisten der Konzerne.
    Das gäbe aber wieder einen Haufen Arbeitslose mehr.

    Und wohin komplementiert man dann unbrauchbare Politiker?
    In die USA? Die haben selbst genug davon...

    Denn bspw. in Deutschland wurde ein gewisser Politiker hin und her (und dabei immer ein bisschen nach oben) geschoben, nach dem Motto: Himmel hilf; was machen wir bloß mit dem?
    Bis der endlich reif für Brüssel war. (Puh... weg isser!)

    Aber dumm gelaufen: Selbst im unterbelichteten Brüssel ging es weiter nach dem Motto: Himmel hilf; was machen wir bloß mit dem?
    Er wurde auch dort hin und her (und dabei immer ein bisschen nach oben) geschoben.
    Und als man sogar dort nicht mehr wusste wohin mit dem - war er plötzlich ganz oben angekommen. Da hat man ihn wieder zurückgeschickt. (Puh... weg isser!)

    Jetzt wird er bei der ESPEDE recycelt, besser gesagt: Aus chronischer Ermanglung an Alternativen nur auf die schnelle notdürftig renoviert, aufgehübscht und zum Muttimörder gedrillt. Und der deutsche Michel jubelt (was die Umfragewerte belegen).

    Was mal wieder typisch deutsch ist; einfach alles was von Amerika herüberschwang wird nachgemacht. Chips, Cheeseburger und Cola als Grundnahrungsmittel, Hippies, Drugs, Sex and Rock'n'Roll, bekloppter „Sprechgesang“... (raphipphopp...sogar synchronisiert!)... Gesichtsbuch... und virtuell einen zwitschern... Sorry... das heißt ja in neudeutsch twittern... oder war das parshipen?
    Egal, denn nach Obama kam... Trump.

    Und wo die Sozis schon kopieren müssen: Jetzt kommt Maddin... Sorry... Martin

    Dann schon lieber den:
    https://www.youtube.com/watch?v=BrPcg8y2-5E

    MfGaNAM
    Thomas
    Flugmodell: Viele Einzelteile im engen Formationsflug. www.windhoekradioflyers.com
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  12. #12
    User Avatar von SUCHER
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    Guten Tag
    Warum ergeben sich so viele hier in ständigen Untergangsphantasien?Das stimmt mich traurig und fassungslos.
    Im allgemeinen kommen wir doch passabel über die Runden.
    Und wenn ich hier in Forum forsche, sehe ich User mit Katamaranen,Flugzeugen und nicht zu kleinem Auto.Plus Grundbesitz.Geld fürs Hobby ist auch vorhanden.
    Warum also die ständigen Untergangsfantasien?
    Für das eigene Wohlbefinden wäre doch ein bischen Optimismus viel besser.

    Und!!! als Beweis für die Unfähigkeit der Politiker ständig die nachweisliche Lüge der Presse über krumme Gurken und Bananen anzuführen könnte ja auch einmal positives bemerkt werden.(Für diesen Satz werde ich sicher Hohn und Spott ernten.Wer einmal Kontakt mit Brüssel hatte wird bestätigen können das es dort eine enorme Menge an Fachwissen und Können gibt.)
    Gruss Günther
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  13. #13
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    Hallo Günther,
    In gewisser Weise gebe ich Dir schon recht.
    Ich sehe eine gewisse Lust am Untergang.
    Du hast mich quasi direkt angesprochen ( Katamaran).
    Das war eine einmalige Gelegenheit die ich mir heute nicht mehr leisten könnte.
    Ich fahre 1-2x im Jahr damit in den Urlaub. Fliegen kann ich mir nicht mehr leisten, früher konnte ich das. Mein eigenes Haus sollte schon längst abbezahlt sein, ich habe aber noch 11 Jahre.
    Man könnte jetzt sagen meine Ich- AG läuft nicht mehr richtig, Dekorateure sind nicht mehr gesucht.
    Falsch, gerade ärgere ich mich wie blöd dass meine Krankenkasse sage und schreibe 90€/ Monat teurer geworden ist.
    Grund: ein um 5500€ höherer Umsatz ( und das ist wichtig, Umsatz!) von der Steuererklärung 2014 auf 2015. Seither erhöht sich dieses Niveau pro Jahr um durchschnittlich 1,9%.
    Alles gut könnte man meinen, oder?
    Warum aber habe ich immer noch weniger in der Tasche?
    Ich bringe keinen Cent mehr auf die Seite, im Gegenteil finanziere ich meinen Urlaub auch mit immer weniger Erspartem.
    Ich sollte ganz dringend 10% aufschlagen, geht nicht da ich dann einfach weniger Aufträge habe. Die 1,9% mehr Umsatz gehen über höhere Gewerbesteuer, steigende Krankenkassenbeiträge ( freiwillig versichert, voller Beitrag fast 500€/ Monat) steigende Steuern und Vorauszahlungen drauf. Dazu kommen immer höhere Ausgaben für Material.
    An Aufträgen mangelt es mir nicht, meine e Frau arbeitet zusätzlich in der Apotheke.
    Seit ca. 2002 geht es bei mir bergab, obwohl mein Geschäft sich wesentlich verbessert hat.
    Es gibt also Leute die aus der Mittelschicht absteigen,
    Es gibt immer mehr Leute die in prekären Beschäftigungen stecken, immer mehr Zeitarbeiter, immer mehr Minijobber ohne Sozialabgaben ( d.h. Arbeit ohne dass in die Rente eingezahlt wird),
    Ab 50 haben Arbeitslose kaum mehr Chancen auf einen guten Job,
    Immer weniger Menschen können trotz 2 Einkünften von ihrer Arbeit leben usw.
    Vor diesem Hintergrund davon zu reden " uns gings noch nie so gut wie heute" spiegelt nicht die Realität wider !
    Zum 1. Mal seit Gründung unseres Staates haben es Kinder trotz bester Ausbildung nicht mehr besser als ihre Eltern.
    " Hättest halt was gescheites gelernt" oder " jeder ist sei es Glückes Schmied" trifft heute immer seltener zu.
    Das sind Fakten.
    Und Fakt ist auch, dass es Leute gibt wo das alles nicht zutrifft, denen es nie besser ging als heute.
    Es gibt privilegierte Bevölkerungsgruppen die nicht klagen können.

    Da sucht man halt nach Gründen und wird fündig.
    Das spaltet die Nation und es spaltet die EU.

    Sehe nur ich das so?

    Oliver
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  14. #14
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    Nein Oliver, ich sehe es weitgehend genauso. Du hast die Situation treffend beschrieben, danke dafür. Dietmar
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  15. #15
    User Avatar von SUCHER
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    Guten Abend Oliver
    Ich habe mit 56 meinen Arbeitsplatz verloren.Weil ich aber in meinem Umfeld mehrfach erleben musste wie Haus und Hof verloren gingen habe ich jeden Pfennig/cent zusammnegekratzt um mein Haus schuldenfrei zu bekommen.Das ging bis zum Geiz.Urlaub-Jahrelang Fehlanzeige.
    Als ich dann "freigesetzt" war konnte ich mir einen kleinen Wohnwagen leisten.Der Vorteil der vielen Freizeit war,wir konnten ausserhalb der Saison reisen.Das war entsprechend preiswert.Dann aber stiegen die Camping-und Spritpreise derart an , das ich auch dieses Vergnügen einstellen musste.Seit der Zeit sitzen wir zu Hause.Habe jedoch einen schönen Ausgleich gefunden.Modellflug,Schiffsmodellbau und am wichtigsten DIE FAMILIE.
    Auch ich zahle jeden Monat 340,00€uro Krankenkasse.Plus 60,00€uro Pflegeversicherung.Dazu ständig steigende Grundsteuer,Wasser,Müllabfuhr etc etc.Aber das trifft ja jeden von uns.Da sind die 2% Rentenerhöhung blitzschnell futsch.Seit vorigem muss ich sogar Lohnsteuer zahle.Nicht viel,aber das geld ist auch weg.
    Im vorigen Jahr haben meine Tochter und ihr Mann fast gleichzeitig ihre Arbeit verloren.Wurde "verlagert".Zwei kleine Kinder und ein Haus.Das hat unsere Familie mächtig durchgeschüttelt. Glücklicherweise haben beide recht schnell wieder eine Arbeit gefunden.Nicht zuletzt wegen ihrer guten Qualifikation.Jedoch mit erheblichen Gehaltseinbussen.
    Aber dafür mache ich nicht DIE EU verantwortlich.Noch masse ich mir an alle anderen ausser mir für doof zu erklären.
    Das Hauptproblem ist die Politik unserer eigenen Regierung.Nur ein Beispiel Krankenkasse:Für die Zuwanderer zahlt die Regierung 40,00 €uro im Monat.Die restliche Summe wird auf unsere Krankenkasse aufgeschlagen.

    Ich habe vor einiger Zeit mit einem Diplomaten aus Brüssel sprechen können.Folgendes habe ich in Erinnerungie Politiker stimmen in Brüssel zu ,um dann in Berlin und vor der Presse das Gegenteil zu behaupten.Und alle unangehmen Entscheidungen werden auf die EU verlagert.Es wird also gelogen das die Schwarte kracht.
    Leute seid etwas positiver: Lieber ein Optimist der Unrecht hat als ein Pessimist der Recht hat.
    Gruss Günther
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