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Thema: DG-600 von Uwe Gewalt

  1. #1
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    Standard DG-600 von Uwe Gewalt

    Hallo zusammen,

    wie in diesem Thema ( http://www.rc-network.de/forum/showt...elprofil/page3 ) angekündigt, stelle ich hier nach und nach ein paar Bilder vom Bau meiner Uwe Gewalt DG-600 ein.
    Leider ist der Bausatz, so wie ich ihn bekommen habe, heute nicht mehr erhältlich. Vielleicht ist trotzdem der eine oder andere an dem kurzen Bilderbericht interessiert.

    Um 1995 stand ich als 10-jähriger vor diesem Modell eines Vereinskollegen. Zunächst nur an der Decke hängend, auf einer Ausstellung unseres Vereins. Später habe ich sie auch noch fliegen sehen. Gestartet im F-Schlepp folgte ein schöner Flug. Leider ist sie durch einen Strömungsabriss bei der Landung eingeschlagen. Ich fand die DG damals schon wunderschön und mir war klar, irgendwann muss ich so eine bauen.
    Dann vergingen ungefähr 20 Jahre, bis ich im Sommer letzten Jahres übers Forum einen unangetasteten Bausatz genau dieser DG-600 gekauft und in Kirchheim Teck abgeholt habe.

    Zum Modell:
    Maßstab 1:3,5 (17m Version)
    Spannweite 4,8m
    Baujahr des Bausatzes 1993 (steht auf den Wurzelrippen)
    Der Bausatz besteht im Wesentlichen aus einem GFK-Rumpf, laminiert von Harry Rosenthal, Styro-Abachi Flächen mit HQ3/14, einem Höhenleitwerk, Seitenruder und einer Kabinenhaube

    Gruß,
    Andi
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  2. #2
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    Angefangen hab ich mit dem Messingrohr für die Flächensteckung. Löcher in den Rumpf bohren, Rohr auf Länge schneiden, Löcher und Rohr durch feilen anpassen. Die Flächen müssen sauber an die Anformungen des Rumpfes passen und eine symmetrische V-Form (Bezug Seitenleitwerk) aufweisen. Als alles gepasst hat (da vergingen bei mir ein paar Stunden, bis ich zufrieden war ;-) ), habe ich das Rohr mit 24h Harz und Baumwollflocken (selbstverständlich alles angeraut und gereinigt) eingeklebt.

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  3. #3
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    Jetzt kann man schonmal die Flächen an den Rumpf stecken. Allerdings müssen erst noch Verdrehsicherungsstifte eingebaut werden, die Steckung hierfür ist weder an Rumpf noch Fläche vorbereitet. Da hat man also Spielraum.

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  4. #4
    User Avatar von foxfun
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    Hi Andi.

    Flächensteckung ist ein Rundstahl mit 12mm Durchmesser? Schön, dass du die tolle Maschine und ihre Fertigstellung hier vorstellst.

    Gruß Martin
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  5. #5
    User Avatar von Segelflieger45
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    ...bitte weiter berichten...
    Gruß Andreas
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  6. #6
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    Ja es ist ein 12er Rundstahl. Ich habe mir vor dem Kauf Gedanken darüber gemacht. Paritech verwendet für die DG-600 z.B. immerhin einen 14er Rundstahl.
    Ich habe dann mit Holger Brunke vom Gewalt Modellbau Geschäft telefoniert. Er stand als Jugendlicher schon mit Uwe Gewalt im Geschäft und kennt das Modell noch. Die Gewalt DG-600 war damals wohl recht beliebt und wurde unter anderem an der Teck von vielen Modellfliegern ganz schön rangenommen. Die Steckung hat dabei keine Probleme gemacht. Dass man keine 500m senkrecht runter und dann ums Eck abbiegen sollte ist klar. Aber das ist auch überhaupt nicht mein Ding. Dynamisch laufen lassen ja, aber ich bemühe mich immer um einen sauberen und weichen Flugstil und bin nicht so der Materialtester ;-)

    Als nächstes hab ich die Servos ausgewählt und in die Flächen gebaut. Da es damals keine Digi Servos gab, spare ich mir auch heute die Pfeiferei am Platz. Also 4x HS225MG auf HR und SR und WK, 2x HS125MG auf QR (wegen geringer Flächendicke außen) und 2x HS85Mg auf Störklappen. Später kommen dann noch 3x Graupner C5077 für Schleppkupplung, EZFW mit Bremse dazu.

    In den Flächen liegen bereits Servokabel mit 23 Jahre alter Kunststoffisolierung. Könnte man natürlich noch verwenden. Habe aber 15m neue Kabel geholt und eingezogen. Die kleinen runden Öffnungen in der Unterseite der Beplankung habe ich zu Servoschächten erweitert, passend für die Servos mit Rahmen. Sie Servorahmen habe ich mit mehreren Löchern versehen, angeschliffen und gereinigt. Anschließend mit Harz eingeklebt. Unter anderem wegen den Modifikationen ergibt sich eine Formschlüssige Verklebung.

    Dann war Löten und Einschrumpfen angesagt...
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  7. #7
    User Avatar von foxfun
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    Hi.

    12er Rundstahl war damals wohl stand der Technik. Meine ASW20 mit 4,20m Spannweite (ebenfalls von Uwe Gewalt aus 1993) hat auch einen 12er.

    Schönen Gruß Martin

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  8. #8
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    Sehr schönes Modell!
    Ich denke mehr als 12mm Rundstahl wäre im Verhältnis zum restlichen Flächenaufbau einfach überdimensioniert. Die Styro-Abachi Flächen machen zwar einen festen Eindruck, aber ob man damit einen 12er Stahl verbiegen kann, ohne die Steckung aus der Fläche zu brechen? Ich werde es nicht testen. Das sieht für mich nach einem stimmigen Gesamtkonzept aus. Die gegebene Festigkeit führt zu einer gleichmäßigen Biegeverteilung der Fläche vom Rumpf bis zum Randbogen. Die konnten damals schon auch bauen ! In der 4,5m ASH26 von Paritech ist heute noch ein 12er Rundstahl.

    Noch zwei Anmerkungen zur Servoauswahl und zum Einbau.
    Ich habe mich für Analogservos entschieden. 1. kein Gepfeife 2. weniger Ansprüche an die Stromversorgung
    Die Stellkraft ist natürlich geringer als bei Digis. Deshalb baue ich möglichst spielfreie und leichtgängige Anlenkungen mit optimalen Hebelverhältnissen (möglichst weit innen am Servo und möglichst weit außen am Ruder).
    Ich habe die Servos sauber in Frischhaltefolie gepackt und in die Rahmen verschraubt. Dann habe ich die Rahmen eingeklebt. Anschließend die Servos entnommen und die Rahmen einbetoniert. Durch dieses Vorgehen entstehen später beim Einschrauben der Servos keine Spannungen, die zum Abplatzen der Rahmen oder Dellen in der Fläche führen können. Wahrscheinlich nur bei Schalenflächen nötig, aber schaden kann es hier auch nicht .
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  9. #9
    Vereinsmitglied Avatar von DieterK.
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    Sauber! Da wird sich der Uwe aber freuen, wenn er das liest (und das tut er), dass einer seiner schönen Segler so liebevoll aufgebaut und das Ganze auch noch so nett dokumentiert wird. Weiter so!
    Lieber Gruß von Dieter
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  10. #10
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    Als Abwechslung zum Löten sind jetzt wieder Holzarbeiten dran. Also QR und WK aus solchen Flächen zu schneiden braucht ein bisschen Überwindung. Die Längen der Ruder habe ich aus der 3-Seiten Ansicht vom Original rausgemessen. Dann ausgeschnitten, grob verschliffen und verkastet. Was nach so wenig klingt, hat fast einen ganzen Tag gedauert. Ich freue mich darüber, dass die ganzen Klappen mit geringsten Spaltmaßen passen.

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  11. #11
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    Zur Motivation immer mal wieder zwischendurch zusammen stecken...

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  12. #12
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    Anschließend Servokabel für die 6 Servos in die Flächen ziehen. Die alten Kabel kamen an drei unterschiedlichen Positionen aus der Wurzelrippe heraus. Diese Löcher habe ich zu gemacht und die 10mm starke Wurzelrippe zur Aufnahme eines zentralen 9 poligen D-Sub Steckers vorbereitet (ausgefräst). Wie auf dem Bild ersichtlich habe ich nun auch die Verdrehsicherungsstifte eingebaut. Hierfür habe ich zuerst Löcher in den Rumpf gebohrt. Dann die Flächen aufgesteckt, ausgerichtet und die Position in den Flächen angezeichnet. Dann aus Messingröhrchen Hülsen angefertigt (das Ende zugelötet) und mit Harz in die Flächen geklebt. Die Hülsen nehmen die 3mm Stahlstifte auf, die ich hierfür angefertigt habe. Die vorderen Stifte sind 5mm länger als die hinteren, das erleichtert später das Anstecken an den Rumpf ("voreilende Stifte ;-) ").

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  13. #13
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    Dann war wieder Löten angesagt. 2 Pärchen Stecker, d.h. 36 Lötstellen...


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  14. #14
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    Als nächstes habe ich die Kabel von den Gegensteckern im Rumpf bis zum Empfänger konfektioniert. Für die Steckkontakte habe ich die Zange vom Nessel verwendet. Sieht auch wieder alles recht schnell aus. Hat aber, zumindest bei mir, mindestens nen halben Tag gedauert. Wenn mir ein einzelner Kontakt optisch nicht 100% gefallen hat (auch wenn dieser elektrisch natürlich dauerhaft i.O. wäre), war ein neuer Stecker angesagt. Also wieder 3 Kontakte zwicken, schleifen, reinigen, crimpen etc.. Naja jetzt ist alles fertig und die ersten 13m Servokabel sind weg (keine Ahnung wo das Zeug hinkommt ) P.S.: Der alte Empfänger dient zum testen.

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  15. #15
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    Einschrumpfen in drei Stufen unterschiedlicher Länge, sodass es im Modell auch über die Jahre nicht zu einem Kabelbruch kommen kann.

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