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Thema: ASH 26 - Flügelgrundriss

  1. #61
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    Aufpassen! Nachtrag

    Zitat Zitat von Gliderfreak Beitrag anzeigen

    Flugverhalten: Ich bin begeistert!
    Ich hatte noch keinen Segler, der so gut läuft und einen derart guten Gleitwinkel aufweisen kann. Trotz der hohen Flächenbelastung ist kein Durchsacken oder gar eine hohe Sinkrate vorhanden. Der Segler marschiert ständig und überzeugt durch wirklich kleine Sinkraten mit einer sehr großen Streckenleistung.
    Die Wölbklappenwirkung ist nicht so ausgeprägt wie bei den HQ´s. Sie ist aber spürbar und bislang OHNE Momentenwirkung. Die Fluggesschwindigkeit verringert sich, es ist aber keine sehr ausgeprägte Veränderung der Sinkrate feststellbar. Beim engen Kreisen in der Thermik spürte man aber die gesetzten Klappen. (Null bis fünf Grad bei 22% Klappentiefe)
    Die beste Leistung empfand ich bei den ersten Flügen, wenn die Klappen im Strak stehen. Die Querruderwirkung war jederzeit und bei jeder Fluggeschwindigkeit ausgezeichnet. Ich hatte zu keinem Zeitpunkt das Gefühl, dass der Segler "schwammig" wird. Egal ob beim engen Kreisen, oder beim Langsamflug.
    Hallo, nachdem ich diese Saison dann doch ausgiebig testen konnte, muss ich meine Aussage bezüglich der Wölbklappenwirkung etwas ändern. Bei den ersten Flügen war der Schwerpunkt noch etwas weiter vorn. Mittlerweile fliege ich mit einem kleineren Stabilitätsmaß und die Wölbklappenwirkung ist phänomenal! Das Sinken im Gleitflug verringert sich nun deutlich, wenn die Klappen positiv (3-5Grad) gesetzt werden. Sollte dann noch ein Hauch von Thermik sein, kann es mit gesetzten Klappen aufwärts gehen. Also alles tip top!!!

    Der erste Artikel wurde nach den ersten Starts verfasst. Mittlerweile kann ich das ganze mit noch mehr Euphorie nur nochmal wiederholen und die beschriebenen Wölbklappeneigenschaften nur positiv beschreiben.

    Hallo Wilhelm, ja das hat lange gebraucht, aber dafür fliegt es jetzt auch gigantisch

    Gruß
    Gliderfreak
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  2. #62
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    Standard Aktuelle Erfahrungen

    Hallo,
    wie sehen denn zur Zeit die Erfahrungen mit dem wohl zu favorisierenden Profil A-7026? Gibt es schon Erfahrungen in der Baugröße 1:3 also in 6m SPW?

    Mein Rumpf ist vorgestern eingetroffen und die Planungsphase an begonnen.
    Meine Planung ist die WL Variante.

    Wie seht ihr den Bau der Ruder in Hohlkehle? Ist dies bei der Qrofildicke im Außenflügel noch machbar, oder ist dieser zu sehr ausgedünnt um dies zu realisieren.

    Wie habt ihr die Belegung des Flügels gemacht? Vollflächig Kohle in wieviel g/cm², bzw. auch die Abstufung.

    Weiß jemand einen Hersteller der das EZFW der ASH 26 für 1:3 in Scaleoptik fertigt?
    Grüße Christian
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  3. #63
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    Standard

    Zitat Zitat von Schevron Beitrag anzeigen
    ...Weiß jemand einen Hersteller der das EZFW der ASH 26 für 1:3 in Scaleoptik fertigt?
    der Josef Eichstätter kann sowas...

    http://www.eichstetter.de/

    Gruß Rolf
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  4. #64
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    Standard

    Schevron


    Meine Planung ist die WL Variante.

    Wie seht ihr den Bau der Ruder in Hohlkehle? Ist dies bei der Qrofildicke im Außenflügel noch machbar, oder ist dieser zu sehr ausgedünnt um dies zu realisieren.

    Wie habt ihr die Belegung des Flügels gemacht? Vollflächig Kohle in wieviel g/cm², bzw. auch die Abstufung.
    Hallo Schevron, was ist WL Variante?

    Hohlkehle würde ich wegen dem Druckausgleich nicht machen.... Wenn, dann mit Dichtlippe arbeiten. Dann kommts auch auf dein Beplankungsmaterial an. Bei 1,2mm Abachi hab ich mit dem CFK darunter immer meine Schwierigkeiten eine saubere Dichtlippe zu gestalten.

    Belegung: Ich habe ganzflächig 200g/m² CFK-Biaxialgelege. Viele bekommen da Bauchschmerzen, da das Gewicht im Außenflügel natürlich nicht wenig ist.. Bei 6m würde ich auf 160 oder 140g gehen... ist aber immer abhängig vom Flugstil. Vielen reicht auch 80g Glas....Es geht ja ums Obenbleiben, und nicht nur ums Heizen

    Gruß
    Gliderfreak
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  5. #65
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    Standard ASH 26 Profilanformung

    Hallo,brauche einmal Eure hilfe,habe einen neuen Rumpf für eine 26 bzw 31 M1:3 bekommen,er hat die Anformung mit einem NCEP 2215 Dicke 17%,der Hersteller würde mir auch die Flächen bauen,das Profil der Flächen wäre dann wie folgt,Wurzel NCEP 2215 Dicke 17%,im MIttel NCEP2412 Dicke 13,5%,am Randbogen NCEP4112 Dicke 13%,könnte da jemand mich etwas schlauer machen,hauptsächlich Thermikflug aber auch gerne etwas flotter,dankbar für Erfahrungen mit diesem Profil.
    LG Reinhard
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  6. #66
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    Standard

    Hallo,

    ich habe ein paar Teile wie Rumpf, Fahrwerk, Flächtentaschen, Haubenaufsteller zum verkaufen, zu finden in der Börse:

    http://www.rc-network.de/forum/showt...FK-Seitenruder

    http://www.rc-network.de/forum/showt...t-und-gebremst

    http://www.rc-network.de/forum/showt...-von-Pull-Over

    http://www.rc-network.de/forum/showt...-ASH-26-in-1-3

    Ebenso habe ich noch die defekten Teile von der ASH-26 sowie Kleinteile.

    Wer günstig an einen Bausatz rankommen möchte ist bei mir richtig.

    Viele Grüße

    Claus
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  7. #67
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    Standard Ak-8

    Nach sechs Jahren gemeinsamen Bauen mit Mr. Murphy hatte die AK-8 heute ihren Erstflug. Wiel auch hier ein SA-7026 Strak drauf ist, berichte ich hier.

    Ich habe schon viele Eigenkonstruktionen in die Luft gebracht, aber diesmal war ich nervös wie selten. Alles nochmal geprüft, die Anlage so programmiert, daß man auf alle Evtualitäten reagieren konnte, usw. Dann war´s soweit und was ist passiert? NIX! Absolut harmlos zu fliegen. Für die weiteren FLüge kam Blei raus und die Teifenzumischung fürs Butterfly wurde angepasst.
    Der Flieger hat ein angenehmes Handling und - ich bin mal vorsichtig - eine gute Leistung. Das Gleiten ist außerordentlich gut. Bemerkenswert war die Flugdynamik: die hohe Beschleunigung beim Anstehen und die Fahrtmitnahme. Das Kreisflugverhalten ist extrem angenehm - V-Form sei Dank! In Summe bin ich total zufrieden! Bei Fliegen vergisst man schnell, daß das Modell so groß ist. Gut, bei den Kreisradien muss ich mich von den Xplorer Kurbelradien gedanklich verabschieden, aber sonst? Einfach klasse.

    Was ich noch probieren werde, sind Turbulatoren auf den Außenflügeln um vielleicht den engen Kreisflug noch zu verbessern. Auch ein anderes Butterfly Setting werde ich noch testen (momentan geht WK innen ganz runter, WK mitte 45° hoch, QR außen neutral).

    Es wird noch einige Flüge dauern, bis das Ding optimal geht und ich es artgerecht bewege, aber für die ersten Flüge hätte es nicht besser laufen können.

    Großen Dank an Philip und Benjamin!

    /Bernd

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    Der Flug ist erst zu Ende wenn der Flieger im Gras liegt!
    http://sommerliga.org/
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  8. #68
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    Standard ASH 26 - Strak gebaut?

    Hallo zusammen,

    zunächst noch ein gutes Neues!

    Ich hole den Beitrag mal wieder hoch, da ich neue Flächen für eine ASH 26 1:3 von Rosenthal bauen lassen möchte (die ursprünglichen sind vom Herstellsteller sehr schlecht gebaut worden, aber das ist eine andere Geschichte). Interessanterweise wurde dieser Beitrag genau für diesen Flugzeugtyp gestartet, aber niemand hat den Strak dann wirklich gebaut, wenn ich das richtig sehe. Gebaut wurden eine LS9 mit 7,2m Spannweite und eine kleinere AK 8. Beide Erbauer waren begeistert vom Profilstrak.

    Gibt es inzwischen weitere Erfahrungswerte von anderen?

    Meine Rosenthal ASH26 soll einen Strak von HQ/W 2.5 15%-12% haben - hat sich aber nicht . Es gibt eine ähnliche von LET ebenfalls mit einem HQ/W 2.5.

    Wenn ich nun in neue Flächen investiere, möchte ich alles richtig machen und hatte mich von Herrn Dr. Quabeck beraten lassen:

    - HQ/DS auf HQ/A --> habe ich verworfen, scheint mir bei der Flächengeometrie zu heiss
    - HQ/W 3.0 13% auf HQ/A --> war mir zu thermiklastig
    - HQ/W 2.5 12%, im Aussenstrapez gestrakt auf HQ/A 2.5 12%, auf einer Länge von 350 mm von aussen gemessen Turbulatoren oben bei 50% Profiltiefe --> diesen Vorschlag habe ich im folgenden mit dem hier vorgestellten A-7026 mod Strak verglichen.
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  9. #69
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    Standard Vergleich

    Vorausschickend muss ich sagen, dass ich KEIN Aerodynamiker bin! Deshalb bitte ich um Nachsicht, wenn ich nicht alles richtig darstelle und freue mich auf entsprechende Hinweise.

    Mit folgenden Programmen habe ich gerechnet: XFLR 5 und FLZ Vortex und Profili. Die Auswertung erfolgte in XFLR5.

    Die Flugzeugdaten:
    Spannweite 6m, Winglets, Flügelgrundriss von Christian Baron auf 1:3 hochgerechnet
    Gewicht: 13 kg
    Stabilitätsmaß: 18%
    Wölbklappen: 0, 2, 4, 6, -2, -4 Grad

    Dadurch dass kein Rumpf modelliert ist, sind die Daten für die Gleitzahl etc. natürlich viel zu gut, aber qualitativ kann man Ableitungen treffen.

    Hier die Diagramme für WK 0% (Flugzeugpolaren, nicht Profilpolaren)

    Klicken Sie auf die Grafik für eine größere Ansicht 

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    Man sieht, dass das geringste Sinken etwa gleich ist. Bei der Gleitzahl ist der A-7026 Strak erwartungsgemäss etwas besser. Beachtlich finde ich aber, dass dieser Strak über einen grösseren Geschwindigkeitsbereich hohe Gleitzahlen liefert im Vergleich zum HQ-Strak.

    Der Graph Vx über Alpha sieht auf den ersten Blick nicht so unterschiedlich aus. Wenn man jedoch z.B. bei Alpha -3 Grad die Geschwindigkeiten vergleicht, dann sind das gute 10 m/s mehr für den A-70 26 Strak.

    Auch zu erwarten war, dass der HQ Strak bei hohen Anstellwinkeln aufholt.
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  10. #70
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    Standard Vergleich - Wölbklappen

    Im folgenden die gleichen Diagramme für beide Straks mit der o.g. Variation der Klappenwinkel

    A-7026mod-Strak

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    HQ Strak

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    Bei beiden liegt die optimale Gleitzahl bei 2-4 Grad WK, wobei beim A-7026 der Unterschied minimal deutlicher ist.
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  11. #71
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    Standard Vergleich Steigzahl

    A-7026 Strak

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    HQ Strak

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    Der WK-Einsatz wirkt sich beim A-7026 Strak deutlicher auf die Steigzahl aus. Sie liegt bei diesem Strak generell etwas höher. Die Momente sind für beide Straks gleich.

    Nun Eure Meinung:
    - wirken sich die Unterschiede basierend auf den Diagrammen in der Praxis sichtbar aus?
    - für mich der sichtbarste Unterschied ist der breitere Geschwindigkeitsbereich für hohe Gleitzahlen beim A-7026 Strak.
    - was noch nicht berücksichtigt wurde, ist die Flächenstatik: der HQ-Strak bleibt auf 12% während der A-7026 Strak auf 9% geht. Wie kritisch ist das? Viel Kohle = viel Gewicht in der Aussenfläche?

    Gruss

    Armin
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  12. #72
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    Standard

    Zitat Zitat von raibera Beitrag anzeigen
    - wirken sich die Unterschiede basierend auf den Diagrammen in der Praxis sichtbar aus?
    - für mich der sichtbarste Unterschied ist der breitere Geschwindigkeitsbereich für hohe Gleitzahlen beim A-7026 Strak.
    - was noch nicht berücksichtigt wurde, ist die Flächenstatik: der HQ-Strak bleibt auf 12% während der A-7026 Strak auf 9% geht. Wie kritisch ist das? Viel Kohle = viel Gewicht in der Aussenfläche?
    Gruss
    Armin
    Hallo Armin,

    ich antworte mit Bezug auf Erfahrungen mit dem HQW2.5 Strak aus der Praxis.

    Sieht man in der Praxis die Unterschiede: Ich behaupte Ja.
    Einschränkend muss man sagen, je besser die Oberflächengüte desto spürbarer ist der Unterschied. Das HQW 2,5 funktioniert auf Styroabachi mit Folie meiner Meinung nach deshalb so gut und war / ist so beliebt, weil das HQW die Strömung trotz der Oberflächenmängel recht lange laminar hält und die Ablöseblase durch den harten Druckanstieg im turbulenten Bereich liegt und abgemildert wird. Das gilt jedenfalls solange keine großen Klappenausschläge getätigt werden. Bei Querruderausschlag wird die Strömung dann aber doch häufig überfordert du die Querruderwirkung ist nicht so gut wie bei Straks gemäß dem A7026 Strak.

    Die besserer Ruderwirkung auch ohne Turbulatoren und das bessere Gleiten/Fahrtaufnahmen sind die spürbaren Auswirkungen.

    Die Ausdünnung auf 9% außen ist für die Statik recht unkritisch, meisten ist das größere Problem im Querruderbereich noch vernünftige Servo unterzubringen. Durch die Hochvoltservos hat sich das aber etwas entspannt. Mein Tipp ist immer mit CFK im Bereich von 80-100gr/dm² zu arbeiten, entweder Spreadtow oder günstigeres 100gr/Biaxgelege. Das reicht aussen für die letzten 100-150cm je nach Flugstil gegen Torsion und der Holm wird auch nicht so schwer.

    Hans
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  13. #73
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    Zitat Zitat von Hans Rupp Beitrag anzeigen
    Hallo Armin,

    ich antworte mit Bezug auf Erfahrungen mit dem HQW2.5 Strak aus der Praxis.

    Sieht man in der Praxis die Unterschiede: Ich behaupte Ja.
    Einschränkend muss man sagen, je besser die Oberflächengüte desto spürbarer ist der Unterschied. Das HQW 2,5 funktioniert auf Styroabachi mit Folie meiner Meinung nach deshalb so gut und war / ist so beliebt, weil das HQW die Strömung trotz der Oberflächenmängel recht lange laminar hält und die Ablöseblase durch den harten Druckanstieg im turbulenten Bereich liegt und abgemildert wird. Das gilt jedenfalls solange keine großen Klappenausschläge getätigt werden. Bei Querruderausschlag wird die Strömung dann aber doch häufig überfordert du die Querruderwirkung ist nicht so gut wie bei Straks gemäß dem A7026 Strak.

    Die besserer Ruderwirkung auch ohne Turbulatoren und das bessere Gleiten/Fahrtaufnahmen sind die spürbaren Auswirkungen.

    Die Ausdünnung auf 9% außen ist für die Statik recht unkritisch, meisten ist das größere Problem im Querruderbereich noch vernünftige Servo unterzubringen. Durch die Hochvoltservos hat sich das aber etwas entspannt. Mein Tipp ist immer mit CFK im Bereich von 80-100gr/dm² zu arbeiten, entweder Spreadtow oder günstigeres 100gr/Biaxgelege. Das reicht aussen für die letzten 100-150cm je nach Flugstil gegen Torsion und der Holm wird auch nicht so schwer.

    Hans
    Hallo Hans, danke für Deine Einschätzung!

    Armin
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  14. #74
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    Standard Profile - Flächenspitze

    Noch eine Betrachtung zu den Profilen:

    Flächenspitze t=111mm

    Normalflug Re=120.000 Ca=0,6

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    Das A-7026 (4) ist, wie erwartet widerstandsärmer, als das HQ/A 2,5. Man kann den Nachteil durch Aufbringen von Turbulatoren, wie von Herrn Quabeck empfohlen, zwar halbieren, aber man erreicht nicht die Werte des A-7026. Turbulatoren auf der Unterseite bringen auch keinen weiteren Vorteil. Interessant ist, dass Turbulatoren beim A-7026 im gewählten Betriebspunkt keinen sichtbaren Effekt hinterlassen.

    --------------------------------------------------

    Voll gezogen Re= 80.000 Ca=1,05

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    Im Betriebspunkt gibt es zwar keinen sichtbaren Unterschied im Widerstand, aber das HQ ist ohne Turbulatoren massiv überfordert. Mit Turbulatoren auf der Oberseite bringt man es im oberen Ca-Bereich deckungsgleich mit A-7026. Dieses freut sich aber auch, wenn man ihm hier an der gleichen Stelle Turbulatoren spendiert, aber dies erst in einem Ca-Re-Bereich, der bei diesem Flugzeug so nicht geflogen wird.

    Fazit: A-7026 ohne Turbulatoren / HQ/A auf keinen Fall ohne
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  15. #75
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    Standard Profile - Flächenmitte und -innenbereich

    Flächenmitte t=231mm
    Flächeninnenbereich t=280mm

    Fazit: je höher die Re-Zahl desto geringer fällt der Unterschied aus. Das A-7026 hat im Normalflug leichte Widerstandsvorteile (Ca = 0,5 - 0,6). Das HQ im hohen Auftriebsbereich in der Flächenmitte (Ca > 1,0). Hier dürften aber andere Widerstände deutlich dominanter ausfallen, als der leicht Vorteile für das HQ-Profil.

    ----------------

    Mittelteil:

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    --------------

    Innenbereich
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