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Thema: ASH 26 - Flügelgrundriss

  1. #76
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    schwierige Vergleiche?

    Hallo,

    ohne mich für das eine oder andere auszusprechen, möchte ich auf zwei Sachverhalte hinweisen, die eine Rolle spielen könnten:


    1. das A-7026 ist mit xfoil gerechnet, das HQ mit dem Eppler-Code. Das scheint unterschiedliche Ergebnisse zu produzieren. Wenn ich das richtig sehe, sehen die HQ mit xfoil betrachtet schlechter aus. Das Problem für unsereins ist, dass er eben (normalerweise) nur an das xfoil drankommt. Man bedenke auch, dass xfoil schon sehr alt ist, HQ aber offensichtlich die neueste Version des Eppler-Codes in den Händen hat.
    2. Beim A-7026-Strak werden 4, im Prinzip verschiedene Profile betrachtet, die Re-Zahl optimiert sind. Beim HQ wird durchgehend das gleiche Profil eingebaut, ohne Re-Zahl-Optimierung.


    Name:  Re 200 000.jpg
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Name:	hqw-25-12-polaren.jpg 
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ID:	1716000
    Quelle: HQ-homepage

    Es hat mich einfach mal so beschäftigt.

    Grüße
    Wilhelm
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  2. #77
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    Hallo Wilhlem,

    ja der Vergleich scheint schwierig zu sein.

    Eine kleine Korrektur muss ich aber anbringen. Die Fläche mit dem HQ-Profil wurde nicht durchgehend mit einem Profil modelliert, sondern hat am Innentrapez durchgehend das HQ/W 2,5 12% und geht am Aussentrapez auf HQ/Acro 2,5 12% über. Deswegen werden an der Flächenspitze das A-7026 (4) mit dem HQ/Acro 2,5 12% verglichen und im Wurzel / Mittelteil das A-7026 (1) mit HQ/W 2,5 12% bzw. das A-7026 (2) mit HQ/W 2,5 12%.

    Richtig ist, dass dieser Strak nicht Re-Zahl-optimiert ist.

    Gruss

    Armin
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  3. #78
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    Hallo Wilhelm,

    wie Du richtigerweise darauf hinweist hat jedes Rechenverfahren so sein Vorlieben. Die HQW Serie kommt in XFOIL in der Theorie schlechter weg als ich das in der Praxis beobachtet habe. Jedenfalls auf Modellen mit nicht perfekter Oberflächengüte. Wenn man die HQW-Serie mit XFOIL beurteilt sollte man zudem die Originalkoordinaten für XFOIL nachbearbeiten und glätten. bei sehr guter Oberflächengüte zeigen sich aber die Problemstellen in der Praxis, die XFOIL aufzeigt wie dort vorausberechnet.

    Wenn Du bei HQ-Modellbau nachliest hat Dr. Quabeck die HQ-Acro Serie mit Epplercode von 2007 gerechnet (also doch nicht ganz so brandneu) und geht davon aus, dass er an den Flächenenden von einem ein Turbulenzgrad von N=9) und weniger ausgeht. Rechne mal XFOIL-Vergleiche mit Ncrit 11, 9 und 6 dann wirst Du merken was da sich verändert. Das und die damit verbundene Auslegung passt zu meiner Bemerkung, dass die HQ(W) Profile dann im Vergleich gut abschneiden, wenn die Oberfläche etwas mehr Turbulenzanregend ist (ncrit=6) und weniger gut wenn die Strömung als sehr sauber angenommen wird (ncrit=11).

    Was offensichtlich dazu manchen bei den HQ(W) Straks mit relativ dicken Außenprofilen entgegenkommt ist, dass bei größerer Profildicke außen sich im Grenzbereich nahe CA-max zunächst ein schwammiges Fluggefühl einstellt, auch weil die Ruderwirkung nachlässt. Bei anderen Auslegung mit dünneren Profilen ist das nicht so spürbar und auch der Leistungsverlust wird nicht so deutlich angezeigt. Wer das nicht gewohnt ist wird dann überrascht, das wenn man es überzieht der Strömungsabriß ohne große Ankündigung kommt. Wenn ich extrem auf Leistung z.B. im Streckenflug optimieren, kann das sich im Handling etwas negativ auswirken. Das sehe ich aber hier beim A7026 nicht als kritisch an, das Außenprofil hat meiner Meinung nach genug Auftriebsreserven mitbekommen.´

    Hans
    Geändert von Hans Rupp (02.01.2017 um 13:53 Uhr)
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  4. #79
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    Hallo Hans,

    unwidersprochen akzeptiert!

    Grüße
    Wilhelm
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  5. #80
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    Standard N Einfluß

    Hallo zusammen,

    habe mal die Profile im Aussenbereich mit N=9 und N=6 gerechnet. Bin als Aerodynamik-Novize doch leicht erstaunt, wie sich das vor allem beim HQ Acro das auswirkt. Wie darf man sich den Unterschied in der Oberflächengüte vorstellen? Bei Profili wird N=9 als "average wind tunnel" und N=6 als "dirty wind tunnel" bezeichnet. Was fliegen wir mit unseren Modellen typischerweise? Wo liegt Bügelfolie auf einer Holzfurnierfläche Eurer Meinung nach? Und eine 2k lackierte Fläche? Jetzt reizt es mich schon den Flieger mal einfach mit N=6 durch den Computer zu schieben um zu sehen wie sich das auf die beiden Straks auswirkt.

    Name:  N-Einfluss.JPG
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    Gruss

    Armin
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  6. #81
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    Hallo,

    irgendwas zwischen ncrit 6 und 11. Mit ncrit = 6 rechne ich z.B. Leitwerksprofile, mit 11 die Mittelsektion von Flügeln aus Formen.

    Vergleiche dich mal die Profile nicht statisch bei einer Rezahl über alle Ca-werte (Type=1) sondern dynamisch (Type=2). Da steigt mit abgnehmenden Ca-Werte die Rezahlen analog zur theoretischen Geschwindigkeitszunahme.

    Hans
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  7. #82
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    Zitat Zitat von Hans Rupp Beitrag anzeigen
    Vergleiche dich mal die Profile nicht statisch bei einer Rezahl über alle Ca-werte (Type=1) sondern dynamisch (Type=2).
    Das wäre mein Rat auch gewesen.
    Falls du als "Aerodynamik-Novize" (?) damit noch keine Erfahrung gemacht hast, hier mal eine Erklärung:
    http://www.rc-network.de/forum/showt...=1#post3038910
    Bei Quabeck heißen diese Kurven "dynamische Polaren".

    Grüße
    Wilhelm
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  8. #83
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    Danke Euch beiden

    hier die Type 2 Polaren. Der Re*sqrt(Cl)-Wert müsste eigentlich 82.000 sein. Ich habs aber mal bei 80.000 belassen.

    Mir ist der Unterschied schon klar. Deshalb habe ich bei meinen Betrachtungen mit den Typ 1 Polaren nur gezielt den Cl-Betriebspunkt bei zugehöriger Re-Zahl angesehen. Also im Normalflug Cl 0,5 bis 0,6 bei zugehöriger Re-Zahl und im voll gezogenen Zustand CL 1.05 bis 1.1 ebenfalls bei entsprechender Re-Zahl.

    So ist es natürlich schöner.

    Name:  N-Einfluss_Type2.JPG
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    Gruss

    Armin
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