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Thema: Hochstart mit Brettnurflügel

  1. #1
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    Standard Hochstart mit Brettnurflügel

    Hallo Leute,

    ich brauche mal etwas Nachhilfe von der Nurflügel-Fraktion.
    Ich baue gerade einen AV36 und muss jetzt langsam mal die Lage der Hochstarthaken festlegen. Meine Idee: Zwei Haken jeweils an der Flächenunterseite ca. 10-15 mm vor dem Schwerpunkt. Hochstart dann mit Gabelseil.
    Da ich noch nie ein Brett im Hochstart gesehen habe bin ich sehr gespannt auf eure Erfahrungen. Geht es überhaupt? Welche Probleme kann es geben? Propellern?
    Kann man mit den Hochstarthaken an dieser Prosition auch flitschen, oder ist da ein Haken im Rumpfvorderteil besser?

    Schönen Dank schon mal, Frank
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  2. #2
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    Standard AV 36

    Hallo Frank
    Bin zwar kein Nurflügelexperte, aber mit Deiner Idee liegst Du richtig.
    Wo die Haken hinkommen sollen werd ich mal in dem Buch
    "Faszination Nurflügel" von HJ Unverferth nachlesen und Dir
    bescheid geben.
    Was mich aber interessiert:
    Ist die AV ein Eigenbau oder aus einem Baukasten?

    mfg Ludwig
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  3. #3
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    Eigenbau!
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  4. #4
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    Frank,

    Hochstart mit Gummi nahe am Schwerpunkt ging bei uns gut mit gepfeilten Nurflueglern. Bei Brettnurflueglern nicht so dolle da die sich dabei gerne auf den Ruecken drehen bzw "aufstellten", scheint fuer mich an der notwendigen Anfangsgeschwindigkeit zu liegen.

    Prima geht Flitschen, hier muss der Haken/ das Loch fuer einen Stift so weit wie irgend moeglich vorne sein. Hochstarthakenpsoition ist ungeeignet. Ruder im Strack bzw Schnellflugstellung und beim ersten Mal Hangabwaerts testen. Macht richtig Spass!

    Gruss Frank
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  5. #5
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    Standard 2 Hacken an die Rumpfseiten

    Hallo Frank,
    wie radioglitch sagte, ist das Aufbäumen beim Start so eine Sache. Beim Hacken unterm Rumpf ist das immer ein Spiel, beim dem entweder diese Gefahr besteht oder wegen eines etwas weiter vorne angebrachten Hackens die Ausklinkhöhe nicht so optimal ist. Ist auch beim gepfeilten NF immer so eine Sache.
    Ein Gabelseil stabilisiert irgendwie schon die Zugrichtung. Gegen das "Propellern" half es bei meinen NF jedoch nicht. Weil die Kraft aber näher zum Masseschwerpunkt angreift, bäumt sich der NF nicht so auf. Es kann auch insgesamt mehr Zug verarbeitet werden, weil die Kräfte mehr auf den Flügel verteilt werden. Dennoch kann der Hacken bei meinen NF´s nicht so weit zurückgelegt werden, wie man es von Leitwerkskonzepten gewöhnt ist.
    Ist aber immer so ein Problem, im Flügel Hacken sicher zu befestigen.
    Du kannst aber auch an den Rumpfseitenwänden unterm Flügel an jeder Rumpfseite einen Hacken befestigen. Der NF bäumt sich dann auch nicht so rasch auf, er kann aber dennoch einigermaßen gut hingehangen werden.
    In jedem Fall solltest Du am Anfang nicht den Steigwinkel erwarten oder anstreben, den Du von Leitwerksmodellen gewohnt bist.
    Ich hatte es mal beim Hochstart im oberen Drittel übertrieben und beim Propellern verfing sich die Leine in den Ruderspalten. Das war dann ein ziemlicher Akt, den NF wieder heile runter zu bekommen.
    Grüsse
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  6. #6
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    Hallo Frank
    Hab leider nichts aussagekräftiges gefunden, ausser das die Haken möglichst hoch angesetzt werden sollen.
    Vielleicht hilft Dir das hier etwas weiter:
    http://www.nurflugel.com/Nurflugel/Fauvel/av36_23.jpg

    mfg Ludwig
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  7. #7
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    Hallo Frank,
    meine Hochstarthaken (Pfeil- und Brettflügler) sitzen fast immer 50 - 70mm vor dem Schwerpunkt. Ich hatte noch nie "Propeller" oder sonstige Ausreisser. Je näher du den Haken beim Schwerpunkt hast, um so steiler schiesst das Modell in die Höhe. Ich flitsche das Modell lieber flacher, nehme dafür den Speed mit und kann immer noch mit Höhe dazugeben, wenn es nötig ist.
    Gruss von Friedl
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  8. #8
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    einfach probieren und immer weiter hinter gehen.... mann kann ja den hochstarthaken antapen...aber nicht so ein kleines häkchen sondern einen grossen mit platte machen dass man dan auch antapen kann und wenns passt markieren und festmachen ...
    LG Slayer
    Der geistige Horizont ist der Abstand zwischen Kopf und Brett
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  9. #9
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    Hallo,

    machst du Hochstart mit einer langen Schnurr oder einen Katapultstart?
    Also ich fliege sehr viel am Gummi aber mit ca. 200meter Schnur und unter anderem auch mit Brettern. Mein aktuelles Brett ist der Merlin, hab mal kurz nachgemessen der Hacken liegt bei Ihm ca. 2cm vor dem Schwerpunkt und genau so fliege ich auch meine Pfeile. Diese Position ist auch noch bei starken Gegenwind gut ohne das der Flieger zu arg Aufbäumt oder zu früh vom Seil lassen und wenn der Hacken zu weit vorne ist bekommst du einfach keine richtige Höhe aus dem Gummi raus.

    gruss Eric
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  10. #10
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    Hey Leute,

    das ging aber flott, schon so viele Anregungen!

    Also ich meine schon einen richtigen Hochstart, mit 30 m Gummi und 100 m Nylonseil, zumindest ist das meine momentane Konfiguration. Wenn das Teil einigermassen gut fliegt möchte ich damit aus dem Seil in die Thermik einsteigen.

    Das Fazit lautet in etwa:

    Für Hochstart Gabelseil mit den Haken besser erstmal weit vor den Schwerpunkt. Propellern nicht ausgeschlossen.

    Für Flitsche den Haken weit vorn am Rumpf anbringen, bzw. die Lösung mit dem Stift, der aus dem Röhrchen fällt.

    Dass Original hat die Kupplungen an der Rumpfseite, weiss ich, das sieht aber nicht so schön aus und noch habe ich genügend Platz um in der Fläche ein stabiles Brett einzuharzen.

    Habt ihr mal das Bild auf dem Link genau angeschaut? Die Bremsklappen sind halb ausgefahren!

    Viele Grüsse, Frank
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  11. #11
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    Zwinkern Bremsklappe beim Start halb ausgefahren ... !?!

    Hallo,
    gut beobachtet, dass mit der Bremsklappe.
    Diese Art von Klappen können wie Landeklappen verwendet werden. Ich habe sie am Kraftei - nur etwas größer. Sie erzeugen Auftrieb...ab einem bestimmten Winkel bremsen sie dann auch recht gut. Das alles aber ziemlich momentenfrei.
    Vielleicht kann ja mal jemand, der sich mit der Aerodynamik am NF etwas auskennt, diesen Effekt erklären.
    Grüsse
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  12. #12
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    Hallo Frank,
    ich habe mir die Fauvel AV 36 Cr im Maßstab 1:4 und jetzt in 1:3 gebaut. Seilhochstarts habe ich nicht geplant. Für F-Schlepp habe ich an der Rumpfaußenseite, ca. 15 Grad nach vorne geneigt im Abstand von 45mm, bzw. 60mm, vor der Nasenleistenvorderkante Kupplungen, von einem zentralen Servo angelenkt, eingebaut. Die Modelle verhalten sich im Schlepp wie ein wohlerzogener Hund an der Leine. Absolut problemlose Schlepps.
    Grüße aus der Steiermark
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  13. #13
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    Hallo Frank,
    zu Deinen Fragen: Meine Fauvel`s sind Eigenkonstruktionen, die Abmessungen habe ich mir aus einer Unmenge Infos aus dem Internet besorgt.
    Meine AV 36 im Maßstab 1:4 (ist in der Börse zum Verkauf angeboten) hat die dort angegebenen Daten. Die Flugleistungen sind wirklich außerordentlich, Thermik und Acro/Speed bringt das gewählte HQ-Profil gut, durch Flugphasenprogrammierung natürlich sehr bequem.
    Die AV 36 im Maßstab 1:3 ist noch sehr jung, ebenfalls Eigenkonstruktion, GfK-Rumpf, Rippenflächen, Profil natürlich wieder HQ-S-1,75-10%. Das Gesamtgewicht beträgt ausgewogen 8400gr., was bei einer Gesamtfläche von 158qdm eine Flächenbelastung von 53gr/qdm bringt. Für mein Empfinden die ideale Kondition. Wiesenschleichen ist nicht unbedingt meine Sache, außer bei der Landung.
    Die "Große" werde ich so schnell nicht am Hang einsetzen. Die Leistung nach einem F-Schlepp und Thermikeinfluß läßt keine Wünsche offen.
    Nun soll es hoffentlich bald richtiges Flugwetter werden.
    Bis bald
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