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Thema: Lizenz für eine Leihform - Vertragstext

  1. #1
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    Standard Lizenz für eine Leihform - Vertragstext

    Auch wenn es eine Rechtsforum gibt ich poste es heir rein, weil hier vermutlich die Erfahrungswerte vorliegen.
    Wir wollten eine GfK Positivform gegen eine Symbolische Leihgebühr für den privaten Gebrauch verleihen.
    Die Betonung liegt auf symbolisch und privat. In die Verleihgebühr im Prinzip keine Arbeitskosten rein, dafür darf die Form nur im engen Rahmen verwendet werden: keine kommerzielle Nutzung (auch ebay fällt drunter), keine Modifikation, kein eigener Namen usw. Was man vermeiden möchte ist die Form im guten Glauben an Leute zu verleihen, und die Teile anschießend bei ebay zu finden.
    Den Einzigen Lizentext den ich kenne haben die Jungs von der akamodell München verfasst. Der ist auch in etwa das was uns vorschwebt. Gibts Erfahrungswerte dazu?

    Gruß
    Viktor
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  2. #2
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    Hallo Viktor,

    mein Erfahrungswert ist, dass ich den Vertrag (AKA) vor einiger Zeit unterzeichnet habe und mich strikt daran halte.

    Fakt im Fall der Fälle wird allerdings sein, dass Du den Vertragsbruch, der dann ja vermutlich nicht mehr rückgängig gemacht werden kann (Modell ist verkauft), nachweisen musst.

    Über eine eventuell zu zahlende Strafe werden dann die Götter/ Richter zu entscheiden haben.

    Wobei ich denke, das bei einem nicht kommerziellen Verkauf (nur ab und an) der aus den Formen gebauten Modelle, ein Richter keinen entstandenen Schaden sieht.


    PS: Um welche Formen/ Modelle geht es denn ?
    Gruss Klaus - Mein Verein: www.mfv-sobernheim.de
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    Kaum macht man's richtig, schon funktioniert's.
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  3. #3
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    Hallo Klaus,

    genau um diese Tragfläche geht es :

    http://www.rclineforum.de/forum/thre...htuser=&page=4


    Grüsse
    Stefan
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  4. #4
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    Ui nett,

    Ich suche für den Winter 2007 Urmodelle für nen F3K. Bin gespannt wie es bei euch weitergeht.

    Hatte eigentlich etwas auf die Münchner gehofft mit ihrem Climax, da das das einzige Modell war, was ich kannte, welches per Urmodellverleih zu bekommen sein soll.
    Gruß Dennis
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  5. #5
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    Moin,

    ich habe auch vor einiger Zeit die Batlethurmodelle ausgeliehen und beobachte auch regelmäßig ebay. Der Tokoloschi lief ja auch über Leihurmodelle, allerdings war der Ausleih sehr formlos, nichts schriftliches, ... und von dem ist ebay zwar nicht voll aber es finden sich regelmäßig Flieger. Das kann man vom Batleth nicht sagen.
    Wegen meiner Homepage bekomme ich regelmäßig Anfragen, ob nicht doch an einen Flieger ran zu kommen wäre und es würde auch der Mund gehalten. Ich halte es wie Klaus, abgesehen davon, dass sich der Bau für den Verkauf auch nicht lohnen würde. Aber wenn, dann ist das Volumen für so einen "Schwarzmarkt" doch stark begrenzt und ich würde aus meiner Wahrnehmung sagen, dass der Vertrag der Akamodell funktioniert.
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  6. #6
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    Danke schonmal für eure Antworten! Bezügl. Batleth stimme ich zu - bei e-bay auch noch nie einen gesehen.

    Es gibt da natürlich auch ganz andere Beispiele : Stichwort Raketenwurm und Eisvogel

    http://www.rc-network.de/forum/showt...light=eisvogel

    Das dürfte wohl als Negativ-Beispiel für Verleihformen gelten (ohne persönlich anzugreifen)


    Stefan
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  7. #7
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    Im Prinzip, geht es darum dass man bei der Verleihgebühr nicht die Arbeitskosten mit kalkuliert. Da möchete man auch nicht veräppelt werden.
    Wenn man die etwa 100 Arbeitsstunden die nötig waren um zu einem Positiv zu kommen, mit dem üblichem Stundensatz multipliziert kommen da stattliche Summen raus (ich habe z.Bsp in der Autowerkstatt zwischen 32 und 91 € pro Stunde bezahlt). Da kommt man sich schon auf stattliche Summen. Dabei sind Material- und Fräskosten nicht mitgerechnent. Wenn eine Form für 250-350€ ausgeliehen wird wird eine gewisse Fairness vorausgesetzt, und die ist wie man in dem zitierttem Link nicht immer ausgeprägt.



    Viktor
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  8. #8
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    Zitat Zitat von Viktor
    ...
    Wenn eine Form für 250-350€ ausgeliehen wird wird eine gewisse Fairness vorausgesetzt, und die ist wie man in dem zitierttem Link nicht immer ausgeprägt.

    Viktor
    Moin,

    das ist halt die Krux bei der Sache. Der Idealismus, der dazu gehört, wird nicht immer belohnt. Arbeitszeit wird im Modellbau klassisch nicht bezahlt. In der Hinsicht würde ich aber ggf. mal die Leute der Akamodell München direkt kontaktieren, die können dir sicher mehr Erfahrungen berichten. Vor allem wissen wir Außenstehenden nichts von irgendwelchen Absprachen, die hinter den Kulissen getroffen wurden oder eben auch nicht. In dem zitierten Link wird von "abkupfern" gesprochen und es wird klar, dass da nicht alles im Einvernehmen gelaufen ist. Der gleiche war aber auch baulich am Batleth beteiligt und hat da nichts in modifizierter Version präsentiert. Ist immer die Frage, in welchem Maße jetzt einzelne Leute auch an irgendwelchen "Frohnarbeiten" bei der Modell- / Urmodellentstehung beteiligt waren und dann auch selbst was modifiziert haben. Hinter die Kulissen können wir da nicht gucken.

    Was denke ich dabei wichtig ist, sind klare Absprachen und diese sollten schriftlich festgehalten werden!

    Ich habe einiges an Formen liegen und einzig beim Batleth habe ich etwas unterschrieben! Bei einigen Formen bestehen mündliche Absprachen und bei einigen wurde nicht wirklich über die Nutzung gesprochen, ich würde aber mal davon ausgehen, dass eine private Nutzung stillschweigend vorraus gesetzt wurde. Und genau da liegt der Hase begraben. Wenn sich Modellbauer bei Formbauprojekten in die Wolle kriegen (wäre ja nicht das erste Mal, dass sich da plötzlich die Geister scheiden), dann meistens nicht wegen klarer im Vorraus getroffener Absprachen sondern viel mehr weil sie unterschiedliche Standpunkte als "selbstverständlich" vorrausgesetzt haben.

    Schreib klare Bedingungen auf, lass sie dir unterschreiben und warte mal ab. Was von solchen Klauseln dann wirklich einklagbar ist, das ist ein ganz anderer Punkt und den kann ich nicht beantworten. Es ist aber erst mal ein klar bekundeter Wille dokumentiert, der eindeutig akzeptiert wurde. Darüber wird also schon mal kein Streit entstehen. Ob das jetzt jemand einhält oder nicht, da geht es um Vorsatz und vorsätzlich sich als "Ars**" zu verhalten, ist eine andere Qualität als einfach von anderen Annahmen ausgegangen zu sein und sich zu wundern, dass der andere die Meinung nicht teilt!
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  9. #9
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    Eike,

    ich habe mit Christian gestern gesprochen, die klaren Regeln die die Münchner formuliert haben und unterschreiben ließen haben sicher für einiges an klarheit gebracht was mit "privat" gemeint war.
    Vielleicht sollte man eine Art zentrale "Verleih Liste" ins Netz stellen, beim verleihen landen alle drauf, und bekommen eine Bewertug - auf diese Weise könnten die schwarzen Schafe abgefangen werden. Das es dann das letzte Mal gewesen ist wo man eine Form bekommen hat ergibt sich von selbst. Ich denke es kann u.U. wirkungsvoller sein als der Anwalt. Einmal drauf und der Ruf ist ruiniert. Bei ebay schent es zu funktionieren.

    Viktor
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  10. #10
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    Zitat Zitat von Viktor
    Bei ebay schent es zu funktionieren.
    Bei e-bay sind das aber keine Klarnamen!
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  11. #11
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    Verstehe ich nicht ganz, wenn jemand ein Problem damit hat seinen Namen zu veröffentlichen oder nachvollziehbar zu machen (wie hier im Forum) dann hat er halt Pech gehabt.

    Gruß

    Viktor
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  12. #12
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    Zitat Zitat von Viktor
    ...
    Vielleicht sollte man eine Art zentrale "Verleih Liste" ins Netz stellen, beim verleihen landen alle drauf, und bekommen eine Bewertug - auf diese Weise könnten die schwarzen Schafe abgefangen werden.
    ...
    Moin,

    bei so einer Liste sind wir wieder an dem Punkt wie auch hier diskutiert:

    http://www.rc-network.de/forum/showthread.php?t=64244

    Wer verwaltet den Pranger? Wer bewertet die Beurteilungen? Wer stellt sie ins Netz und setzt sich dem Risiko aus, dafür angezeigt zu werden? Können die Entleiher sich auch äußern? Freie Schlammschlacht oder moderiert?

    Ja, bei ebay wird sowas verwendet. Dort können beide bewerten und es gibt regelmäßig Kommentare wie: "Anwalt kümmert sich drum!"

    Denke es reicht vollkommen aus, wenn sich die Verleihenden auch mal gelegentlich unterhalten. Davon kann sie keiner abhalten und offen ins Netz muss kein Pranger gestellt werden. Außerdem ist die Welt ziemlich klein, gerade bei speziellen Interessen.

    Es gibt halt viele Möglichkeiten, einige habe ich auch mehr oder weniger nahe mitbekommen:

    - Leute, die nicht bauen können: Urmodell beschädigt.
    - Fehlerhaftes Baumaterial: Der Dreck härtet nicht aus, obwohl korrekt gemischt. Sowas ist nicht immer offensichtlich!
    - Untauglich gebaute Urmodelle: Nicht alle geben sich gleichviel Mühe, teilweise reicht ja auch eine Abformung. Ui, Urmodell lebt noch, ok, kann noch verliehen werden - was passiert nun, wenn es nach dem dritten Mal dann doch kaputt geht und keiner hatte mehr mit gerechnet?
    - Leute, die Modelle aus nicht selbst entwickelten Formen verkaufen, ... ("Lizenzkonflikte." Abhängig vom Umfang des Verkaufes und von den vorherigen Absprachen geht das von gekränktem Ego des Entwicklers bis hin zu berechtigten Einwänden, ...").

    + Das hoffentlich häufigste: Alle sind zufrieden und bleiben es auch!


    Hier in den Foren bekommt man ja nur die Köpfe der Eisberge mit. Ich habe im Verein aber auch schon mitbekommen, wie sich mehrere Beteiligte an größeren Projekten massiv gezofft haben, ...

    Mit einer öffentlichen Bewertungsliste wäre ich massiv vorsichtig. Da gibt es immer mehr als nur eine Meinung und klärend in die Tiefe kannst du nur gehen, wenn Absprachen vorher schriftlich fixiert wurden, evt. angeprangerte Baufehler sauber dokumentiert sind, ... Ursachen für Fehler eindeutig sind und die Beteiligten sich einig sind.

    Sicher. Ein massives Problem ist, dass viele Leute ihre Erfahrungen falsch einschätzen oder keine ehrlichen Angaben dazu machen. "Klar, ich kann alles!" Da ich Formen beispielsweise nur an persönliche Bekannte verleihe, schütze ich mich so sehr effektiv vor unberechenbaren Schäden. Persönliche Bekannte heißt hier: Leute, die ich erstens persönlich kenne, zweitens von denen ich schon Formen gesehen habe, die sie selbst gebaut haben und aus denen sie schon selbst gebaut haben, sprich ich weiß, wie sehr sie pfuschen und welche Spuren sie an Formen hinterlassen. Einige Leute bauen mit sehr hohem Formverschleiß!

    Aus dieser sicheren Warte muss man beim Urmodellverleih wohl oder übel raus. Große Empfehlung: Trennwachs vorschreiben und mitliefern! WICHTIG! Auch ein kritischer Punkt: Ein Arsch trennt mit einem anderem Wachs, weiß es, wäscht vorher alles ab und es klappt - wäscht aber hinterher nicht richtig ab und/oder sorgt nicht wieder für eine Grundtrennung. Der nächste hält sich ans Wachs und fällt auf die Schnautze. Wer bekommt den schwarzen Peter?

    Wie ich zu der Liste stehe, kannste dir denke ich jetzt gut genug denken. Selbst habe ich einiges gebaut, teilweise bei anderen Abformungen geholfen oder aber recht direkt Projekte anderer mitbekommen. In den allermeisten Fällen geht alles gut und vielleicht platzt mal eine kleine Ecke vom Urmodell ab. Sobald aber so eine Liste kursiert, würde ich allergisch drauf reagieren, wenn ich beim Trennen und polieren feststellen würde, dass unter der harten Schicht das Poraver knirscht, ... . Beim Tokoloschi war das der Fall, die Urmodelle waren schon alt als ich sie bekam und haben noch diverse weitere Abformungen ausgehalten. Was aber wenn was drauf geht? Welchen Restwert hatten die Urmodelle? Werden die Urmodelle immer wieder auf "Neuzustand" renoviert oder werden sie verliehen, solange es geht?

    Das sollten die Verleiher über die Kautionen auf kleinem Dienstweg direkt regeln. Da sieht jeder beim Abholen, was er sich anlacht und kann wieder abspringen, wenn die Kaution nicht nachvollziehbar / gerechtfertigt ist.
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  13. #13
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    Eike, wo hast du deinen Schreibmaschienekurs gemacht, da kommt man ja nicht mit ;-)

    Wenn ich mir das so durchlese, spricht so viel gegen das Verleihen das man den Idealismus der Leute bewundern muß die es trotzdem machen - Wolf z.Bsp. der seinen RW1 an Anfänger für lau verleiht, oder die akamedell München. Ginge es nur um das finanzielle ist der Verkauf von Modellen vesentlich lukrativer. Man muss kein Verleihurmodell bauen, muß es nicht erneuern nach x-mal ausleihen. Die Möglichkeite Unfug zu Bauen ist einfach riesengross.


    viktor
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  14. #14
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    Eine "blacklist" halte ich auch nicht für nötig - das schreckt zunächst ab und macht auf Dauer keine Freunde.

    Andererseits ist heutzutage eine Bonitätsprüfung bei der Schufa ebenfalls gang und gäbe - die Bewertungen sind hier auch nicht immer nur nachvollziehbar und machen einen etwas stutzig, besonders wenn man mal selbst seine Schufa-Daten abruft.

    Modellbauer sind zusätzlich stolze Egotypen - wir können alles, nur nichts richtig! (Das Zitat stammt übrigends von meinem Meisterkollegen)

    Wenn da etwas schiefläuft, ist es halt sehr schwer den counterpart von seiner Schuld/Unfähigkeit zu überzeugen. Ich weiß wovon ich rede, ich hab den ganzen Tag mit solchen Leuten zu tun.

    Ohne klare Maßregeln läuft es aber definitv nicht - das Münchener Verfahren scheint bislang gut zu funktionieren - zumindest habe ich von Christian selbst nichts Nachteiliges gehört.

    Zitat Zitat von plinse

    Aus dieser sicheren Warte muss man beim Urmodellverleih wohl oder übel raus. Große Empfehlung: Trennwachs vorschreiben und mitliefern! WICHTIG! Auch ein kritischer Punkt: Ein Arsch trennt mit einem anderem Wachs, weiß es, wäscht vorher alles ab und es klappt - wäscht aber hinterher nicht richtig ab und/oder sorgt nicht wieder für eine Grundtrennung. Der nächste hält sich ans Wachs und fällt auf die Schnautze. Wer bekommt den schwarzen Peter?
    Ich hatte an ein semipermanentes Trennmittel gedacht - da sind auf jeden Fall 15 Abformungen ohne neuen Trennmittelauftrag möglich und keiner muss sich selbst die Mühe machen. Ich hab selbst mit Zyvax sehr gute Erfahrungen machen können und bin davon mehr als überzeugt. Gerade die Fehlerquellen sollte man auf ein Minimum reduzieren und das Trennmittel gehört primär zu den Hauptfaktoren für kaputte Urmodelle.



    Stefan
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  15. #15
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    Zitat Zitat von Gideon
    ...

    Ich hatte an ein semipermanentes Trennmittel gedacht - da sind auf jeden Fall 15 Abformungen ohne neuen Trennmittelauftrag möglich und keiner muss sich selbst die Mühe machen. Ich hab selbst mit Zyvax sehr gute Erfahrungen machen können und bin davon mehr als überzeugt. Gerade die Fehlerquellen sollte man auf ein Minimum reduzieren und das Trennmittel gehört primär zu den Hauptfaktoren für kaputte Urmodelle.

    Stefan
    Moin,

    gute Idee, solange keiner beim Entformen mit etwas hartem über die Trennebene rumpelt und Macken in die Trennung bekommt. Ich persönlich würde da lieber das Trennmittel selbst auftragen und mit meiner Kaution auch für den selbst durchgeführten Trennmittelauftrag haften. Eine F3K-Flächenform ist ja nun nicht mehr so ganz klein, die Entformkräfte sind da nicht mehr zu vernachlässigen. Das kann schon mal Kratzer im Wachs geben.

    Das am besten vorbereitete, was ich bisher hatte, waren die Urmodelle vom Batleth. Direkt würde mir kein besserer Weg einfallen, das ganze zu lösen. Der Urmodellsatz ist einfach optimal vorbereitet, um perfekte Formen bauen zu können. Wenn dann fallen mir höchstens Kleinigkeiten ein, die unter "persönliche Vorlieben" zu verbuchen wären.

    Wenn das vorgeschriebene Wachs beiliegt, hat keiner einen Grund da was zu trixen. Ich kenne aber auch Leute, die eine Dose XY stehen haben: "Ja, ein mal gebraucht für ein Leihurmodell, ist ok, ändere aber nicht mein Standardwachs, nun wird es alt!" Die meisten würden auch noch eine Dose des vorgeschriebenen Wachses kaufen. Andererseits bekommt es einen schalen Beigeschmack, wenn da was schief geht. Wie du schriebst - den Gegenüber von Fehlern zu überzeugen, ist nicht trivial - speziell wenn dazu die Fehlerbilder nicht mal trivial sind ... . Wahrscheinlich hatte die Bauweise ja auch schon vorher x mal geklappt. Die wenigsten werden an Leihurmodellen ausgeprägte Experimente machen. Im Gegenteil, die allermeisten geben sich ja wirklich Mühe und setzen bewährte Bauweisen ein. Soll ja auch im ersten Anlauf gute Formen ergeben!


    @ Viktor: Ja, ein bewundernswerter Idealismus gehört mit dazu. Andererseits wenn du unser Lohnniveau bedenkst, kannst du lukrativer nachbars Rasen mähen als Modelle für den Verkauf zu bauen. Mit Modellen wirste so einfach nicht "reich". Am erfolgversprechensten wäre da ein 0815 Modell billig produzieren zu lassen und aufwändig zu vermarkten . Das machen aber inzwischen auch zu viele.
    Schreibmaschinenkurs ?? Das ist Zweifinger-Geier-Hack-Technik in perfektionierter Form .
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