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Thema: Sind die "Volksparteien" noch zu retten ?

  1. #1
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    Standard Sind die "Volksparteien" noch zu retten ?

    Nachdem die Hessen ihrer demokratischen Pflicht nachgekommen sind, denke ich,
    können wir diesen Schauplatz für die nächsten 5 Jahre verlassen. Die Regierungsbildung dort
    wird keine Überraschungen mehr bringen, es wird bei schwarz-grün bleiben.

    Der Dominoeffekt, der sich von Bayern und Hessen auf die Regierungsarbeit auswirkte
    hat sein erstes prominentes Opfer gefordert, weitere werden folgen.
    Sowohl die SPD, wie auch die CDU sind im Sprachgebrauch die "gefühlten" Volksparteien.
    Gerade diese haben die höchsten Stimmenverluste und beide sind unentwegt am Wundenlecken.
    Während die SPD nach einer Schnaufpause verlangt, hat die CDU akuten Handlungsbedarf.
    Wer übernimmt im Weihnachtsmonat die Führung der Partei ?
    Bis jetzt gibt es 3 ernstzunehmende Bewerber, ein weiterer wird sicher folgen.
    Auffällig ist, daß sowohl im Print wie auch im TV bevorzugt über Einen geredet wird.
    So gestern Abend bei Markus Lanz, das Thema war F.M.; nicht verwechseln mit S.M.
    Der Mann ist im medialen Mittelpunkt, obwohl die letzten Monate AKK weit präsenter war als er.
    Der anwesende Carsten Linnemann CDU liefert sich frische Wortgefechte mit Duzfreund Cem Özdemir (wir Deutschen).
    Er regte sogar an künftig eine Kanzlerschaft auf 2 Perioden zu begrenzen um genau das zu vermeiden,
    daß dieser Abnutzungseffekt auftritt. Ähnlich wie in der SPD sucht man händeringend nach einem neuen Profil,
    wird es gelingen ? Mit wem ?
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  2. #2
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    Zitat Zitat von gringo Beitrag anzeigen
    Nachdem die Hessen ihrer demokratischen Pflicht nachgekommen sind, denke ich,
    können wir diesen Schauplatz für die nächsten 5 Jahre verlassen. .... Ähnlich wie in der SPD sucht man händeringend nach einem neuen Profil,
    wird es gelingen ? Mit wem ?
    Das genau ist doch das Problem .
    Alle plärren von " Erneuerung " .
    Wie bitte soll das gehen mit dem selben Personal das die Partei in die Misere geführt hat .
    Deren Denken hat sich nicht geändert .
    Der Austausch eines Parteivorsitzenden hilft da nicht .
    Das muss radikaler sein .
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  3. #3
    User Avatar von flymaik
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    Wieso wird immer von Volksparteien gesprochen?
    Vom Volk haben diese sich schon lange entfernt und zwar soweit, das deren Bedürfnisse noch nicht mal mehr verstanden werden.
    bis bald Maik
    Warum eine Dummheit 2mal machen, die Auswahl ist doch groß genug.
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  4. #4
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    Stimme Maik zu, einige (Parteien) scheinen ja ihren Kompass verloren zu haben oder er ist irgendwie beeinflusst? Die CSU scheint wenigstens etwas zu "erstreben und zu erfüllen", die SPD "vereinigt" und "steht", die CDU "will gestalten", weiteres bitte ggfs. selbst ergoogeln... Die Parteien erklären demokratisch zu sein, das müssen sie laut GG sowieso sein.
    Gruss Dietmar

    Aus den aktuellen Satzungen...

    "Die Christlich-Soziale Union erstrebt eine staatliche Ordnung in demokratischer Freiheit und sozialer Verantwortung auf der Grundlage des christlichen Welt- und Menschenbilds. Sie erfüllt ihre Aufgaben in gleicher Teilhabe von Frauen und Männern in der Mitgestaltung eines modernen Bayern, des deutschen Vaterlandes und Europas."

    "Die SPD ist eine demokratische Volkspartei. Sie vereinigt Menschen verschiedener Glaubens- und Denkrichtungen, die sich zu Frieden, Freiheit, Gerechtigkeit und Solidarität, zur gesellschaftlichen Gleichheit von Mann und Frau und zur Bewahrung der natürlichen Umwelt bekennen. Die SPD steht in der Gemeinschaft der Sozialistischen Internationale und der Sozialdemokratischen Partei Europas."

    "Die Christlich Demokratische Union Deutschlands will das öffentliche Leben im Dienst des deutschen Volkes und des deutschen Vaterlandes aus christlicher Verantwortung und nach dem christlichen Sittengesetz auf der Grundlage der persönlichen Freiheit demokratisch gestalten."
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  5. #5
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    Alle plärren von " Erneuerung " ...
    Das muss radikaler sein .
    Bei der SPD weiter mit Kevin Kühnert und Assistenz von Jessica Rosenthal,
    bei der CDU Carsten Linnemann zusammen mit Philipp Amthor.
    Früher oder später ..eher später.


    Spaß beiseite, ich sah schon in Ralph Brinkhaus + der Abwahl von V.K. den ersten Willen zu neuem.
    Jetzt kommt ein neuer Parteilenker ins Bild und 2019 ein frischer Kanzler.
    Natürlich haben alle den meuchelichen Stallgeruch der Ära Merkel, aber 18 Jahre wirken nach, unvermeidlich.
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  6. #6
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    Die ganze Sache ist ja so verfahren , dass selbst wenn Änderungen erfolgen sollen, diese nicht mehr oder nie beziehungsweise erst im nächsten" Jahrhundert" greifen könnten. Wenn sich nicht die Parteien blockieren dann macht dies die EU.

    Hoffen darf man trotzdem.
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  7. #7
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    Zitat Zitat von flymaik Beitrag anzeigen
    Wieso wird immer von Volksparteien gesprochen?
    Vom Volk haben diese sich schon lange entfernt und zwar soweit, das deren Bedürfnisse noch nicht mal mehr verstanden werden.
    Das "Problem" ist ja, dass es "das Volk" im Sinne einer homogenen Masse nicht gibt, weder in D noch anderswo. Diese Zeiten sind seit fast 100 Jahren vorbei! Weiterhin: Was sind "deren (Volkes) Bedürfnisse"? Diese Bedürfnisse sind noch nicht einmal annähernd einheitlich, auch wenn Linke, Pegida und AfD das anders meinen mögen. Volkes Bedürfnisse sind extrem heterogen, abhängig von der persönlichen Lebenssituation des Einzelnen wie: Alter, Bildung, Erziehung (Elternhaus, sofern überhaupt noch vorhanden), Einkommen, Familienstand, Geschlecht, Wohnort etc., etc.. Und da die persönliche Lebenssituation immer weiter ausdifferenziert wird (Stichwort "Individualisierung"), lassen sich immer weniger Gemeinsamkeiten zu sozialen Clustern (Parteienpräferenz) zusammenfassen. Folge ist, dass immer mehr Parteien in den Parlamenten sind, die jeweils nur Partikularinteresen bedienen. Gleichzeitig nehmen sie für sich aber in Anspruch, eine Mehrheit (das Volk) zu vertreten - lächerlich!
    Folge ist aber auch, dass Parteien, die ernsthaft Regierungsverantwortung übernehmen wollen (früher CDU/CSU, SPD und etwas FDP) ihr politisches Angebot immer weiter auffächern müssen, um noch möglichst viele Wähler anzusprechen. Ergebnis: Ihr Programm wird immer diffuser, sie werden immer austauschbarer, der Wähler kann sie nicht mehr unterscheiden. Aktuell bei Union und SPD zu beobachten. Das aber will der einzelne Wähler nicht, er will eine Partei, die SEINE Interessen und Weltanschauung vertritt. Das wiederum führt zu Parteien wie Grüne, Linke und AfD. Da das vorhandene Wählerpotential aber endlich ist, kommen deren Stimmen von den "alten" Volksparteien => Stimmen- und Bedeutungsverlust bei Union und SPD.
    Beruhigend: Sowie die "neuen" Parteien über ein Nischendasein hinauswachsen (aktuell die Grünen), unterliegen sie genau demselben Diversifizierungsprozess wie die Altparteien, ihnen blüht das gleiche Schicksal. Entscheidend ist, wann deren Anhänger merken, dass die aktuelle Partei nicht mehr das ist, was sie ursprünglich war, wenn sich die programatischen Widersprüche nicht mehr zukleistern lassen. Bei den Grünen haben's deren Wähler mehrheitlich noch nicht gemerkt, aber das wird unweigerlich kommen, wenn deren Stimmenzuwachs zu breiterer Regierungsbeteiligung führt.

    Gruß
    Michael
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  8. #8
    User Avatar von Unka
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    Die Parteien ,ob groß oder klein, sind ja alle irgendwie nicht so wirklich auf der Höhe der Zeit.
    Das ist ein Problem ,was man nicht ewig auf die lange BAnk schieben kann.

    Trotzdem sehe ich das Hauptproblem nicht bei den Parteien,sondern in der Struktur der EU.

    Denn während es bei den Partein kräftig kriselt, ist bei der EU nur noch die Frage wann die Krise in die Katastrophe übergeht.
    Frieden ist mehr als die Abwesenheit von Krieg. ***
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  9. #9
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    Zitat Zitat von gringo Beitrag anzeigen
    Bei der SPD weiter mit Kevin Kühnert [...],
    Früher oder später ..eher später.
    kk hat nach seiner vita verschiedene Fachrichtungen "anstudiert", keinen abschluss
    aber er kann ganz gut reden, das prädestiniert ihn für ein leitendes amt, und er ist schwul, das schirmt ihn vor persönlichen angriffen in der Partei weitgehend ab.

    allein die Vorstellung, einzukünftiger Kanzler hieße Kevin, lässt mich schütteln
    MfG
    Tobias
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  10. #10
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    Zitat Zitat von Tobi_F3A Beitrag anzeigen
    keinen abschluss
    Der sehr erfolgreiche österreichische Kanzler Sebastian Kurz hat sein JuraStudium auch abgebrochen,
    was offensichtlich seiner Beliebtheit + seinem Aufstieg keinen Abruch tut.
    Im Gegenteil, wenn man auf seiner Seite in FB liest kommt oft:
    "Können sie nach Deutschland kommen?".
    Bitte jetzt nicht gleich in der Geschichte rumwühlen + Parallelen suchen !
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  11. #11
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    Zitat Zitat von gringo Beitrag anzeigen
    Der sehr erfolgreiche österreichische Kanzler Sebastian Kurz hat sein JuraStudium auch abgebrochen,
    was offensichtlich seiner Beliebtheit + seinem Aufstieg keinen Abruch tut.
    Im Gegenteil, wenn man auf seiner Seite in FB liest kommt oft:
    "Können sie nach Deutschland kommen?".
    Bitte jetzt nicht gleich in der Geschichte rumwühlen + Parallelen suchen !
    Parallelen?
    Zu einem arbeitslosen Kunstlehrer aus dem Innkreis, der an der Akademie der Künste in Wien abgewiesen wurde und vor lauter Frust die Weltherrschaft übernehmen wollte?

    Nein, nein, der Herr Kurz ist sicher vieles, aber sicher kein frustrierter Fanatiker ;-)
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  12. #12
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    Armin Laschet hat für mich überraschend den Hut auf behalten. Er will sich nicht um das Amt des Parteivorsitzenden der CDU bewerben.
    Das kann nun mehrere Gründe haben. Sieht er wenig Chancen auf den Sieg ? Oder wartet er bis die Kanzlerschaft ausgerufen wird ? Oder ... ?

    F.M. hatte seinen Auftritt im BundesPresseAmt. Auf mich wirkte er ruhig und sehr gut vorbereitet.
    Die immer wiederkehrende Frage der schreibenden Zunft, wie er sich ein Leben mit A.M. an der Seite vorstelle,
    beantwortete er mehrfach oberflächlich. Nun, er konnte auch schlecht sagen, daß er sie sonst wohin wünscht.
    Im Gegenteil, er lobte sie gönnerhaft.
    Er hat auch gekonnt mehrfach die Jugend eingeflochten und anders als die bisherigen Protagonisten der Szene,
    nicht auf die AFD eingehauen, sondern darauf hingewiesen, daß bei der Jugend in den Städten die Grünen gut verankert seien !
    (der sollte mal hier mitlesen).
    Alles in allem ein guter Auftritt, ich werde das Gefühl nicht los, daß der Mann kräftig protegiert wird.
    Ich kann mir vorstellen, daß kurz vor der Wahl im Dezember AKK oder JS ihre Kandidatur zurückziehen.
    Denn JS und FM würden sich gegenseitig Stimmen klauen und die Saarländerin wäre die lachende Dritte.
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  13. #13
    User Avatar von Unka
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    Ich laß mich mal überraschen.
    Die Saarländerin ist für mich gerade die Favoritin.Die wirkt ganz patent ist eine Frau und würde die arg gebeutelte CDU mal wieder etwas zur Ruhe kommen lassen.
    Friedrich Merz ist zwar kompetent, an ihm hängt aber halt der Geruch von Palastrevolution, und da ist man in der CDU ziemlich empfindlich.

    Na ja, ist aber nur Kaffesatz, eigentlich ist mir die CDU ein Rätsel,bzw viel echten EInblick hab ich da nicht.
    Frieden ist mehr als die Abwesenheit von Krieg. ***
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  14. #14
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    .. ich auch nicht. Ich bemerke, "wer" welche Kandidaten in ihrem innerparteilichen Wahlkampf unterstützt. Wäre schön, wenn die Drei bis zur Abstimmung im Rennen bleiben. Gruss Dietmar
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  15. #15
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    An Merz hängt der Geruch von Blackrock.

    Das wird ihn extrem angreifbar machen.
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