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Thema: F4U Corsair 1700 von FMS

  1. #1
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    Standard F4U Corsair 1700 von FMS

    Erfahrungsbericht über die FMS Corsair.


    Ende August geliefert, war sie Anfang September bereit für den Erstflug. Dazu kam es jedoch nicht, aufgrund technischer Probleme. Diese sind derzeit in Arbeit.

    Ich möchte aber mit der allgemeinen Beschreibung und dem Setup beginnen (technische Probleme folgen im Anschluß), damit man eine Vorstellung von dem Flieger hat.

    Erstmal: der Flieger ist groß, ziemlich Scale und bringt ohne Akku und RC 4,5 kg auf die Waage. Flugfertig mit 6s kommen am Ende ca. 5.5 kg heraus. Abgesehen davon, er sieht klasse aus. Wenn er auch so fliegt, bestens.

    Neben diesem gibt es von FMX noch eine Version mit 1400 mm Spannweite. Dieser hat 1700 mm.

    Der Preis liegt etwas unterhalb von 500 Euro. Was kriegt man dafür geboten?

    Ausstattung:

    Das Modell wird ARF geliefert. Motor (FMX 5060, max 75 A, 300 kV) und alle Servos sind fertig montiert an Bord, ebenso der Regler (85 A). Das Modell hat ein elektrisches Einziehfahrwerk, auch das ist fertig montiert, sowie Positionslichter (an den Flügelenden rot/grün) und an der Vorderseite (Landescheinwerfer, weiß).

    Der mitgelieferte scale-Prop hat auf einem Spinner 4 Blätter montiert vom Format 17x10.

    Die Elektroverteilung ist vorinstalliert auf einer Platine im Bordinnenraum. Verschiedene Servos sind über Y geschaltet oder parallel. Die Anschlüsse von den Flächen gelangen jeweils mit einem 6poligen Stecker zu dem Verteiler im Rumpf. Pro Fläche braucht also nur dieser eine Stecker angeschlossen zu werden. Das ist sehr praktisch.

    Verschaltung:

    1. Höhe (1 Servo)
    2. Seite (2 Servos mit Y-Kabel, 1 für das Ruder, 1 für das Heckrad)
    3. Quer (2 Servos mit Y-Kabel)
    4. Klappen (4 Servos parallel geschaltet)
    5. Einziehfahrwerk (3 Servos parallel geschaltet)

    Weitere 3 Servos bedienen die Klappen für das Fahrwerk. Da diese Klappen von Anfang an geklemmt haben (mit der gefährlichen Folge, daß sich das Fahrwerk beim Einfahren "aufhängt", die Servos Blockierstrom ziehen und durchbrennen), hab ich die gleich demontiert. Damit entfällt auch der "door-sequencer", der mit Zeitverzögerung erst die Klappen und dann die Räder schaltet. Das Fahrwerk läßt sich auch ohne den direkt ansteuern.

    In Betrieb sind also 12 Servos der 25g Klasse, teilweise parallel geschaltet, so daß man nur 5 Kanäle für die Ansteuerung benötigt.

    Soweit zum Allgemeinen.

    Setup:

    Die 12 Servos gehen natürlich nicht über den BEC. Daher wurde das rote BEC Kabel deaktiviert. Als Empfängerstromversorgung dient ein 3S 1300 mAh, der über einen SBEC mit dem Empfänger verkabelt ist. Ausgang sind 6 V, Strom ist angegeben mit 8-15 A.

    Lt. Auskunft von MPX ist das Innenleben der Empfänger niemals die Schwachstelle, sondern die STecker für die Stromversorgung. Der SBEC liefert die Ausgangsspannung von 6 V an zwei UNI-Steckern. Der Empfänger sollte also zwei Eingänge für die Stromversorgung haben. Das ist bei Multiplex der Fall ab DR 7 mlink aufwärts, der DR 7 light oder der DR 5 light haben das nicht, diese haben nur einen B/D Eingang und auch keinen Sensor-Steckplatz. Bei den MPX PRO Empfängern kann man dies eingangsseitig noch steigern mit einem grünen MPX-STecker, der 30-40 A übertragen kann. Diese MPX PRO sind aber erhebliche Klötze, selbst in dem relativ großen Corsair schwer unterzubringen, weshalb ich auf einen DR 7 mlink umsteigen werde.

    --------------------------------

    Der Tag des Erstflugs:

    Es war klar, der Corsair braucht beim Starten und Landen speed, und die kriegt er beim Start nur durch Rollen. Erst hebt sich das Heck, dann muß man je nach Motorleistung weiterlaufen lassen und langsam ziehen. Auf keinen Fall darf man zu früh ziehen und sollte auch den Winkeln nicht zu steil machen. Die Landeklappen-Funktion ist umstritten, möglicherweise läßt man sie erstmal weg, bis man den Flieger genauer einschätzen kann.

    So weit, so klar, also los. Es kam aber anders.

    Schon beim ersten Anrollen wurde der Corsair unkontrollierbar und zischte ins hohe Gras.

    Grund war ein ungesicherter Bolzen am Federbein des Einziehfahrwerks, der sich gelöst hatte. Damit hatte das Rad keine Führung mehr und konnte in jede Richtung laufen.

    Der Ausflug into the long grass war nicht weiter dramatisch, jedoch war ein Propellerblatt angebrochen. Dieses wurde entfernt, das Gegenstück ebenso. Der Probelauf dieses neuen 2Blattes führte zu extremen Motorvibrationen.

    Das hatte weniger mit dem Prop zu tun als mit der Motorverankerung. Nach der Demontage des Motors war klar, daß diese sich gelockert hatte. Sie saß zwischen den Elapor-Rumpfhälften nicht herausnehmbar oder demontierbar und war einfach lose. Ließ sich in jede Richtung ca. 1-2 mm bewegen.

    An der Stelle hab ich den Händer informiert, wie ich vermute der Direktvertrieb von FMS, weil die stets alle Ersatzteile vorrätig haben, und zwar Freitagabend um 22 Uhr per Email.

    Am Montagmorgen um 9 Uhr war bereits die Antwort da: ich soll die fehlerhaften Teile benennen, und sie würden Ersatz liefern. Dieser traf dann auch 2 Tage später ein. Keine Beweisaufnahme, kein Einschicken der Originalteile (wie man das von Multiplex so hört,), sondern der ERsatz war sofort da. Geliefert wurden der Rumpf und die beiden Elektro-Fahrwerke sowie die Propeller für den 4Blatt.

    Dies zur Einführung, weiter geht es mit der Reparatur und dem Austausch der betroffenenen Teile, denn wie Sherlock Holmes zu Dr. Watson schon sagte: Mein lieber Watson, so einfach, wie es ausschaut, ist es nicht.

    Xeno
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  2. #2
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    Mit dem Flieger gibt es im Grund 3 Probleme:

    1. Motorverankerung lose

    2. Skale Prop möglicherweise empfindlich und nicht sehr effizient

    3. Fahrwerksprobleme

    Die Motorverankerung sitzt leider innerhalb der Schaumstoffhälften und ist nur zu demontieren, wenn man den Rumpf der Länge nach aufschneidet. Nachdem mir der neue Rumpf zugesagt worden war, wurd das getan, um dem Problem auf den Spur zu kommen. Es ist so, daß der Motorhalter aus zwei miteinander verbundenen Kunststoffplatten besteht, die mit 4 Rohren fest miteinander verbunden innerhalb der Styropor-Hälften sitzen (Fotos folgen, sind jetzt nicht zur Hand).

    Nach dem Aufschlitzen des Rumpfes wurde festgestellt, daß diese nicht vollflächig verklebt, sondern nur an einigen Stellen geheftet waren. Mit einem "Kleber", der eher an Sanitär-Silikon erinnerte, also praktisch keine Klebeeigenschaften hatte.

    Der Hergang beim Ausflug in das Gras wird somit klar: die Motorhalterung hatte sich durch die Erschütterung gelöst und lag nun lose innerhalb der Rumpfschalen.

    Die Hoffnung, der neue Rumpf würde in 2 Hälften geliefert, erfüllte sich nicht. Dieser ist bereits verklebt, und wie man vermuten darf, ist die Motorhalterung innen wiederum nur geheftet. Daher wird jetzt erstmal der alte Rumpf hergerichtet, indem die Halterung für den Motor vollflächig mit Epoy verklebt wird. Dann man sehen, was mit dem neuen Rumpf geschehen soll.

    Fahrwerk:

    Die lose eingesetzen und ungesicherten Schrauben (Bild Fahrwerk 1) erfüllen zwei Funktionen: Klicken Sie auf die Grafik für eine größere Ansicht 

Name:	fahrwerk01.jpg 
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ID:	1838514

    Einmal sichern sie das Rad vor dem Herausfallen aus der Teleskopführung, zum anderen laufen sie innerhalb des Langloches für den Federweg. Daher (wegen der Langloch-Führung) haben diese Schrauben einen Bund. Fest anziehen kann man sie nicht, dann blockiert der Kopf auf dem Teleskop, es ist völlig klar, daß diese irgendwann herausfallen müssen.

    Ersetzt man nun diese Schraube mit Bund durch eine ganz normale Schraube ohne Bund, entsteht sofort ordentliches Spiel im Langloch, das Rad kann dann so ca. 4-5 Grad in jede Richtung schwenken.

    Auf dem Bild Nr. 1 = das Original, Nr. 2 = der Ersatzbolzen, eingesetzt in das Fahrwerk ist einer der Ersatzbolzen (2.1). Da diese 3.99 mm Bundmaß haben und die Originalschrauben 3.92 mm, läuft das Rad jetzt leicht klemmig aber fast ohne jedes Spiel beim Geradeauslauf (darüber hinaus ist noch Spiel vorhanden, welches aus der Achse des Rades resultiert, aber nicht aus dem Federbein).

    Es war nicht ganz einfach, solche Schrauben zu besorgen, als Ersatz dienen nun M4 Gewindebolzen mit Bund, aber ohne Kopf. Den Kopf braucht es nicht, im Gegenteil, man kann sie jetzt fest anziehen, ohne daß der gegen das Federbein drückt, und zusätzlich mit Loctite sichern. Damit wäre das Problem Fahrwerk wahrscheinlich gelöst.

    Propeller:

    Der Prop führt 4 Luftschrauben innerhalb eines Spinners, welcher früher wohl mal aus Metall war, jetzt aber ein Spritzgußteil. Dieser brach zusammen mit dem Blatt bereits beim Ausflug ins Gras. Spritzgußteile sind an einem 1,4 kw Motor mit Vorsicht zu betrachten, daher sollte statt des Original-Props ein Menz Dreiblatt her.

    Die Propeller-Aufnahme ist keine Konusaufnahme, sondern ein Frästeil mit einem Sechskant. Das ist mit dem Außenläufer (Rotor) verschraubt, hat also mit der Motorwelle keinen Kontakt, eigentlich pfiffig gemacht, denn die Motorwelle kann dann im Falle eines Crash keinen direkten Schaden nehmen. Maße des Sechskantes sind s=12 und e = 13,5 mm, damit liegt er zwischen einer M7 und einer M8, sozusagen bei M 7.5. Klicken Sie auf die Grafik für eine größere Ansicht 

Name:	prop01.jpg 
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ID:	1838519

    Das System wäre nicht schlecht, wenn der Aufnehmer nicht aus extremem Weich-Alu gefertigt wäre (AlMgSi1.5 oder so), man kann das aber gelten lassen als Sollbruchstelle.

    Der Menz wurde auf der Fräse von 8 auf 10 mm aufgebohrt, aber es mußte ja Platz geschaffen werden für den 6-Kant. Daher wurden 5 mm tief auf 12 mm gebohrt, und um das 6-Eck an den Ecken zu fassen in einem Radius von 11,5 mm mit einem 4 mm Fräser sechs Fräsungen in 60 Grad-Schritten eingesetzt. Klicken Sie auf die Grafik für eine größere Ansicht 

Name:	prop02.jpg 
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ID:	1838520

    So paßt er bündig auf den Mitnehmer und muß nur noch mit der Schraube angezogen werden.Klicken Sie auf die Grafik für eine größere Ansicht 

Name:	prop03.JPG 
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ID:	1838521

    Mit dem Original-Scale 4Blatt wurden 4,5 kg Schub gemessen.

    Von dem Menz verspreche ich mir deutlich mehr, vielleicht kommt es damit an oder auf 1:1.

    Xeno
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  3. #3
    User Avatar von Techmaster
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    Hallo,
    hatte mich auch mal mit der Corsair beschäftigt und herausgefunden das es verschiedene Motor Mounts gibt. Dies Teil was in dem Rumpf drin ist. In der V2 Variante war es aus Kunststoff und bei der V3 wurde es verstärkt, da es Videos gibt, da hat dieses Teil im Flug nachgegeben und es hat den Flieger in der Luft zerlegt. Meine das V3 Motor Mount war sogar aus Metal dann.
    Hatte das alles bei FMS bei den Ersatzteilen gefunden und miteinander verglichen. Hatte sogar im Amiforum, wo es übrigens einen großen Thread für die 1700mm Corsair gibt, eine Umbauanleitung dazu gefunden. Muss mal schauen ob ich die noch auf dem Tablet wiederfinde.
    Dies ist wohl das neuere Motor Board :
    https://www.motionrc.com/products/fm...motor-board-v2
    Und die Alu Platte, als Motor Mount :

    This is the updated motor mount for the 1700mm Corsair and P-47. The new updated motor mount SI320 should be used with the new V2 firewall SI319 but it can also be used to add strength to the older firewall SI306. Please see the support tab for tips on installation with the older SI306 motor board (firewall).

    https://www.motionrc.com/products/fm...escription-tab

    Ich meine die ältere Firewall war aus hellem Kunststoff gefertigt und sollte unbedingt getauscht werden, falls sie noch im Rumpf ist, da die brechen könnte.
    Gruß Alex
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  4. #4
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    amiforum:
    https://www.rcgroups.com/forums/show...Corsair-1700mm

    die Fahrwerkelektronik wird dich noch erfreuen, wie bei allen FMS Modellen der totale Schrott.
    Verbesserung:

    http://www.warbirdforum.de/forum/thr...5fe9407c33b051
    Gruß Bernd
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  5. #5
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    @techmaster

    Die Sache mit dem Motor Mount ist in Arbeit. Es ist der aus hellem Kunststoff, nicht der aus der Abbildung. Abhilfe: der wird jetzt mit 24 h Epoxy vollflächig in den Schaumstoff verklebt, dann sollte da Ruhe sein. Fotos folgen. Die Alu-Platte des Motorträgers macht keine Sorgen, die ist o.k.

    Es ist klar: Wenn sich der motormount im Flug lockert und der Motor mit 1.4 KW an 17x10 vibriert, dann zerlegt sich der Flieger innerhalb Sekundenbruchteilen, der Prop wird explodieren und alles zerschlagen. Daher bin ich irgendwie froh,daß das Problem schon direkt aufgetreten ist, nach einem Ausflug ins lange Gras, und man noch was dagegen machen kann.

    @bendh

    Mit dem Link komm ich nicht ins warbird-forum, Zugang verweigert. Was meinst du mit Fahrwerkselektronik? Das sind doch nur Servos, und bis jetzt funktionieren die.

    Xeno
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  6. #6
    User Avatar von Techmaster
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    Hi,
    nein , wenn der aus hellen Plastik verbaut ist bricht der im Flugzeug und das Flugzeug könnte sich zerlegen . Deshalb hat es FMS dort nachgebessert und den schwarzen Kunstoffblock /Motor Board /Firewall, aus anderen Material später verbaut.
    Hatte ein erschreckendes Youtube Video dazu gesehen die Sache im Rc Groups Forum dazu verfolgt.
    https://www.rcgroups.com/forums/show...1700mm/page632
    Hatte mich damals danach bei dem Händler informiert, was da für ein Kunstoffblock verbaut ist und habe die Corsair dann aus diesem Grund nicht gekauft, da es nur die V1 Variante wohl war. Es gibt dazu einen Fotobeitrag, wie man genau dieses Teil ausbaut, und das neue bessere dafür einbaut.
    Den Aluminium Motor Mount hast du ja bereits an deinem Motor, wenn ich das richtig, auf deinem Bild gesehen habe.
    Mache doch nochmal zwei Bilder, von diesen beiden wichtigen Teilen, vielleicht sieht man das ja dann.
    Und zwar genau dieses Video wurde dazu aus dem Amiforum, zu dem Problem mit dem hellen Kunststoffmotorblock verlinkt, er hatte noch nicht nachgebessert :
    https://youtu.be/ezi9ZekPxmM

    Glaube mich zu erinnern, das man dies ohne große Probleme tauschen und korrigieren kann, nur leider habe ich das alles schon vom Tablet gelöscht, da ich damals ein anderes Flugzeug gebaut habe.
    Wollte die eigentlich genau nach dem Umbaubericht umrüsten.
    Du müsstest also, wenn du sogar schon den Rumpf geteilt hast, quasi das helle Teil vorsichtig entfernen und den V2 Kunststoffblock, oben aus dem Link verbauen.
    Rufe doch mal bei Trade4me oder Bay Tec an, die verkaufen die Corsair 1700mm ja auch, vielleicht haben die es vorrätig und können noch Tipps deswegen geben.
    Und in den paar hundert Seiten langen Ami Thread, ist dies auch nochmal irgendwo beschrieben.

    Habe die Stelle sogar wiedergefunden und kopiere mal den wichtigsten Teil hier rein :
    Zitat :
    "-We've been selling this plane for about 2 years. Last summer we had a few customers who had the firewall crack during flight and the result was clearly a disaster. We wondered why this was happening since nothing had changed on the plane and this was a new problem. While were were working to find the root cause of the problem, FMS updated the motor mount and firewall to a new version in an effort to stop the problem. After some diagnosis, we found everyone who had the issue had thrown multiple magnets in the motor. FMS has since found they had a bad batch of glue for the magnets in some motors. This inferior glue (used on only a few motors) was the cause of the demag. I feel the magnets coming loose caused a massive imbalance and the firewall was unable to handle this condition resulting in a cracked/broken firewall. FMS has fixed the issue with the glue for the motor magnets and also updated the firewall and motor mount so this will never happen again.

    The new FMS part numbers for the updated motor board (firewall) and motor mount are:
    SI319 - FMS Motor Board (firewall) V2
    SI320 - FMS Motor Mount V2
    You can find both here: http://www.motionrc.com/fms-f4u-cors...p/#spare-parts"-

    Changing out the old SI306 firewall for the SI319 firewall is problematic. You would have to cut into the fuse to remove the old firewall, install the new version, and glue the fuse back together. You don't want to do this if you don't have to.

    If you want to add strength to your SI306 firewall, you can install the new motor mount (SI320) in place of the old X mount. The new metal mount will add strength to the old firewall. We have instructions for doing this upgrade here: http://www.motionrc.com/fms-f4u-cors...n-pnp/#support

    Dies fand ich hier :
    https://www.rcgroups.com/forums/show...1700mm/page458

    Und hier :https://www.rcgroups.com/forums/show...1700mm/page488

    ... Kurz übersetzt, du sollst vorsichtig das alte Motorbord/Firewall, mit einem scharfen Messer entfernen, um den neuen schwarzen mit Epoxy ordentlich dafür verkleben. Dazu braucht man den Rumpf auch nicht teilen.
    Den Motor dann auf der Alu Platte an die Firewall, mit den extra langen Schrauben, die wohl auch bei der V2 getauscht worden sind, anschrauben.
    Aber es gab wohl auch Chargen, wo sich die Motormagnete gelöst haben, und die Firewall, diese Vibs nicht mehr verkraftet hat und deshalb wohl nachgegeben hat.
    Vielleicht passiert auch nichts, wenn der Motor absolut okay ist.

    Hier gibt es noch CNC Tuning Teile für FMS Modelle, falls du mal einen Motor Shaft, ohne Hex Sechskant für einen normalen Propeller suchst, glaube du hast den 50xxx Motor Durchmesser.
    http://smallpartscnc.com/index.php?r...ry&path=20_115
    Gruß Alex
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  7. #7
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    Zitat Zitat von Xenophon Beitrag anzeigen
    @bendh

    Mit dem Link komm ich nicht ins warbird-forum, Zugang verweigert. Was meinst du mit Fahrwerkselektronik? Das sind doch nur Servos, und bis jetzt funktionieren die.

    Xeno
    im warbird-forum muss man sich registrieren.
    Das sind keine Servos sondern eine Elektronik mit Endschaltern. Wenn die kaputt sind, und das wurden sie bei uns in jedem zweiten Fahrwerk, dann ist nichts mehr mit ein oder ausfahren.
    Außerdem ziehen die Elektromotoren so viel Anlaufstrom, das die Elektronik durchbrennt. Davon habe ich 2 Stück herum liegen.
    Bei meiner FMS Corsair, bei Pichler gekauft, war schon beim Ausprobieren nach 3x ein- ausfahren eine Elektronik defekt. Ein Ersatzfahrwerk war nach einem halben Jahr und mehrmaligen Mails lieferbar.

    Ich fliege 6S5000 er Akkus und musste 5cm vor dem Akku das Elapor aushölen um den Akku so einschieben zu können, dass der Schwerpunkt bei 100mm liegt. Damit fliegt sie super.
    Gruß Bernd
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  8. #8
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    @alex

    Da hast du dir ja viel Mühe gegeben. Danke.

    Motorboard/Firewall V2 sind bestellt. Standard Shipping, 10-14 days, dazu wird die sich die GDSK bzw. der Zoll wieder schnappen, kann dauern und kostet dann noch mal 30 E extra. Die Alu-Platte Motormount V2 sollte identisch sein.

    Wenn die Magnete rausbrechen im Flug, das ist Schicksal. Da hilft gar nichts mehr. Jetzt wollen wir hoffen, daß sie hierzulande nicht ihre Restposten-Motoren verhökern.

    Ich fürchte nur, der Kollege (wollte das für mich erledigen) hat die Firewall V1 schon verklebt. Und wenn die mit Exopy drin ist, kriegst du sie nicht mehr raus. Mal sehen.

    Fotos folgen noch.

    Xeno
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  9. #9
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    Zitat Zitat von bendh Beitrag anzeigen
    im warbird-forum muss man sich registrieren.
    Das sind keine Servos sondern eine Elektronik mit Endschaltern. Wenn die kaputt sind, und das wurden sie bei uns in jedem zweiten Fahrwerk, dann ist nichts mehr mit ein oder ausfahren.
    Außerdem ziehen die Elektromotoren so viel Anlaufstrom, das die Elektronik durchbrennt. Davon habe ich 2 Stück herum liegen.
    Bei meiner FMS Corsair, bei Pichler gekauft, war schon beim Ausprobieren nach 3x ein- ausfahren eine Elektronik defekt. Ein Ersatzfahrwerk war nach einem halben Jahr und mehrmaligen Mails lieferbar.

    Ich fliege 6S5000 er Akkus und musste 5cm vor dem Akku das Elapor aushölen um den Akku so einschieben zu können, dass der Schwerpunkt bei 100mm liegt. Damit fliegt sie super.
    Beziehst du dich auf die fms 1700? Schwerpunkt ist dort mit 120 angegeben, habe aber schon gehört, daß das zu weit hinten liegt.

    Einziehfahrwerk:

    Aufgrund deines Hinweises hab ich die Stromaufnahme gemessen. Unter Werkstattbedingungen zieht ein Rad 0,25 A. Nichts besonderes.

    Allerdings, wenn man mit dem Finger Gegendruck erzeugt, geht der Strom auf nahe 1 A hoch, bzw. kann das auch blockieren. Dann muß man wieder zurückfahren und nochmal neu.

    Ich folgere daraus: beim Einfahren kein Problem, der Wind drückt es rein, beim Ausfahren geht es gegen den Fahrtwind, das Rad hat ja schon eine ziemliche Fläche mit D=95, da sollte man vorher Fahrt wegnehmen, am besten mal kurz in der Luft anhalten, um das zu erledigen.

    Für das Durchbrennen der Elektronik fiele mir noch was anderes ein:

    Hast du die Klappen am Fahrwerksschacht noch in Betrieb? Ich hab die gleich demontiert. WEnn eine Klappe schief steht und das Rad beim Einfahren aufbrummt, zieht die Elektronik besagte 1 A Blockierstrom (oder mehr), der Näherungsschalter wird nicht erreicht, und das könnte bedeuten, daß sie abraucht.

    Xeno
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  10. #10
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    Vorderer Teil des Rumpfes wurde an den Nahtstellen längs geschlitzt.

    Klicken Sie auf die Grafik für eine größere Ansicht 

Name:	motorboard2.JPG 
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    Motorboard: So steckt es drin


    Klicken Sie auf die Grafik für eine größere Ansicht 

Name:	motorboard3.JPG 
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    Kleber kann man nicht dazu sagen, es ist eine Art Silikon-Füllmasse.

    Name:  motorplatte.JPG
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    Motormount: der wirkt überzeugend, Motor ist mit Loctite gesichert.

    Xeno
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  11. #11
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    Zitat Zitat von Xenophon Beitrag anzeigen
    Erfahrungsbericht über die FMS Corsair.

    Am Montagmorgen um 9 Uhr war bereits die Antwort da: ich soll die fehlerhaften Teile benennen, und sie würden Ersatz liefern. Dieser traf dann auch 2 Tage später ein. Keine Beweisaufnahme, kein Einschicken der Originalteile (wie man das von Multiplex so hört,), sondern der ERsatz war sofort da. Geliefert wurden der Rumpf und die beiden Elektro-Fahrwerke sowie die Propeller für den 4Blatt.
    Vielen Dank für deinen Bericht bisher. Wo hast du die Corsair gekauft und welcher Support war das? Hört sich nämlich gut an!
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  12. #12
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    Heute: Besuch im Baumarkt

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    Da liegen recht nützliche Sachen herum.

    Name:  menz_baumarkt2.JPG
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    Die man für alles mögliche gebrauchen kann.

    Klicken Sie auf die Grafik für eine größere Ansicht 

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    Zum Beispiel kann man sich daraus einen Motor-Meßstand bauen. Dauert keine 15 Minuten und fertig. Das Prisma hat keine Funktion,soll nur verhindern, daß der ruhende Motor nach hinten kippt.

    Die Messung am Seilzug soll in gerader Linie direkt erfolgen, ohne Wippe oder Umlenkung, ist am genauesten.

    Was soll gemessen werden?

    Auf den neuen Menz war ich neugierig. Kriegt man ja auch nicht geschenkt. Dreiblatt 19x10.

    19x10 ist bestimmt an der Grenze, was der Motor noch schaffen kann, die Idee war aber, Standschub kann man gar nicht genug haben. Mit dem Drive-Calculator und Ramoser 3Blatt 18.6x10 waren 5.5 kg herausgekommen. Den Drive-Calkulator halte ich aber nicht für sehr genau, u.a. weil die tatsächlichen Komponenten dort nicht zu finden sind.

    Mit dem Original Scale - 4 Blatt Propeller von FMS hatte ich direkt am Modell 4.5 kg Standschub gemessen.

    Frage: was bringt der Menz?

    Problem: der war noch nicht ausgewuchtet. Daher hab ich jeweils nur kurz laufen lassen für einige Sekunden. Es gab aber nicht die geringsten Vibrationen, der Prop läuft anscheinend jetzt schon rund.


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    Hier ist die Messeinrichtung aktiv.

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    Und das ist dabei herausgekommen.

    Der Menz bringt bis über 7 kg Schub, bei einem Abfluggewicht des Corsair von 5.5 kg ist er deutlich oberhalb 1:1.

    This is crazy: 7 kg.

    Das könnte für den Start recht hilfreich sein. Wir könnten endlos senkrecht fliegen, aber natürlich wollen wir das nicht, das wäre nicht scale, daher lassen wir das.

    Xeno
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  13. #13
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    Standard Weitere Standschubmessungen

    @Ragnarberg in ebay fms corsair 1700 eingeben, und dann hast du den einzigen Händler hierzulande.

    --------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

    Motorprüfstand Standschubmessung

    Wer mißt, mißt Mist. Alte Volksweisheit.

    Ich hatte den FMS Corsair Vierblatt Original-Prop direkt am Modell gemessen, das war mit den Messungen auf dem Prüfstand nicht vergleichbar. Daher sollten beide Props unter denselben Bedingungen nochmal gemessen werden.

    Der provisorische Prüfstand wurde verbessert.

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    Änderungen am Prüfstand:

    1. Motorhalterung ist jetzt aus Alu mit Langlöchern (die nehmen beim Festziehen die Spannung raus, bzw. verhindern, daß die Schrauben in eine schräge Stellung gezwungen werden und dabei die Gewinde beschädigen).

    2. Sicherheit 1: Anschlagssicherung des Scharniers mit fettem Alu-Riegel (damit der Motor beim Unterbrechen der Meßstrecke nicht ungebremst nach vorn knallen kann).

    3. Sicherheit 2: Das ganze wurde fest verschraubt.

    Wenn man wie hier VA-Inbus in die unersetzlichen Alu-Gewinde des China-Rotors schraubt, ist unbedingt Öl zu empfehlen, sonst könnte das fressen.

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    Die beiden Testkandidaten, die verglichen werden.

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    Die Anschlagsicherung wirkt in beide Richtungen.

    Hier das ganze mal im Video, Probelauf der Meßeinrichtung: https://youtu.be/LvSZyWZHb4E

    ------------------------------------------------------------------------

    Kommen wir zu den Meßdaten.

    Sie weichen von dem, was ich gestern gemessen habe, ab. Wer mißt, mißt Mist, damit muß man leben. Eine Schwachstelle ist die Fischwaage, die gern mal die Anzeige hält oder nicht auf Tara zurückgeht. Darauf muß man achten, daraus können Fehler entstehen.

    Gemessen wurden die Standschub-Werte für beide Props bei 60 A und 70 A.

    Ergebnisse Standschub:

    Menz Dreiblatt 19/10:

    60 A --> 5.5 kg

    70 A --> 6.0 kg

    FMS Vierblatt Prop 17/10

    50 A --> 5.5 kg

    65 A --> 5.8 kg

    Das heißt, bei einem Abfluggewicht des Corsair von 5.5 kg sind beide bei oder oberhalb 1:1. Der Flieger ist so oder so gut motorisiert.

    Der FMS 4 Blatt kann nur 65 A. Das ist Vollgas, mehr Strom zieht der Prop nicht.

    Beim Menz sind 70 A noch lange kein Vollgas, da geht noch viel mehr. Ich habe es bei 70 A bewenden lassen, I_max für den Motor ist mit 75 A angegeben. Ich will beim Testen den Motor nicht killen.

    Mit dem Menz könnte man aber im Flugbetrieb durch kurzen Vollgasschub deutlich über 6 kg kommen, die Betonung liegt auf kurz, z. B. kurz vor dem Abheben.


    Xeno
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  14. #14
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    Hallo Xeno,

    Deine Beiträge sind wie immer sehr lesenswert und unterhaltsam!!!

    Vor allem dein Aufbau zum Vermessen des Motors ist toll.

    Ich hätte den Aufwand allerdings nicht getrieben, ich verlasse mich bei der Dimensionierung voll und ganz auf die diversen Rechenprogramme.
    Von meinem Favoriten hab ich dir unten einen Screenshot angehängt.
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    Wie die hier siehst kommen beim rechnen sehr ähnliche Werte heraus wie bei deinen Messungen (4-Blatt Propeller 17x10).

    Ich würde mir keine allzugroßen Sorgen über den Standschub machen.

    Man sollte aber die maximal erreichbare Fluggeschwindigkeit (hier Geschwindigkeit Horizontal) im Auge behalten. Die währe mir mit 81km/h zu wenig.

    Ich würde bei dem Modell die Steigung des Propellers auf 12-Zoll erhöhen.
    Du wirst sehen, daß das Handling und das Fliegen bei Wind mit dem Modell so dann viel angenehmer ist.

    Gruß
    Dieter
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  15. #15
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    Zitat Zitat von Woodstock218 Beitrag anzeigen
    Hallo Xeno,

    Deine Beiträge sind wie immer sehr lesenswert und unterhaltsam!!!

    Vor allem dein Aufbau zum Vermessen des Motors ist toll.
    Man sollte aber die maximal erreichbare Fluggeschwindigkeit (hier Geschwindigkeit Horizontal) im Auge behalten. Die währe mir mit 81km/h zu wenig.

    Ich würde bei dem Modell die Steigung des Propellers auf 12-Zoll erhöhen.
    Du wirst sehen, daß das Handling und das Fliegen bei Wind mit dem Modell so dann viel angenehmer ist.

    Gruß
    Dieter
    Hallo Dieter,

    erstmal danke für die Blumen. Die Software hab ich mir besorgt.

    Mit den empfohlenen 12 Zoll pitch kann man aber gerade mit dieser Software erkennen, das das nicht so einfach ist. Der Stall-Teufel droht.

    Der Flieger war ja noch nicht in der Luft, bin froh, wenn das erledigt ist, dann kann man mehr dazu sagen. Zweitens war der Menz mit 45 Euro nicht geschenkt, der muß jetzt erstmal liefern.

    ----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

    Standschub zum Dritten:

    Man wünscht sich ja, daß die Meßdaten dokumentiert werden, z. B. einen Datenlogger, der die Daten per Tabelle anschließend ausgeben kann. Ersatzweise wäre eine Video-Kamera geeignet, wenn man die ANzeigen so postiert, daß die WErte ablesbar sind. Vor einiger Zeit hab ich mir die brandneue Lumix FZ 82 besorgt, eine recht preiswerte Bridge-Kamera mit ziemlich mächtigen Video-Optionen, bin aber bis jetzt noch zu zu blöd, die richtig zu bedienen. Der Ausschnitt ist zu groß, die Beleuchtung für die Strommessung stimmt nicht, und das Format ist leider nicht 4K, was sie kann, sondern Full HD, falsche Einstellung. Wenn man mit der Lupe drangeht, kann man die Daten auf der Anzeige erkennen. Den Schub kann man gut erkennen, weil die Anzeige beleuchtet ist. Das Video mit corel videostudio im nachhinein zu zoomen, ist mir auch nicht gelungen, vielleicht kann corel das auch gar nicht. Also so wie aufgenommen, Zusammenfassung im Video :

    https://youtu.be/AJbtb735RB4

    Daraus resultiert etwa folgende Tabellenspitze:

    FMS 4Blatt:

    5000 g bei 45 A
    5560 g bei 58 A
    6075 g bei 64 A . Da ist dann Schluß, mehr Strom zieht der Prop nicht.

    Menz 3Blatt:

    5000 g bei 42,5 A
    5600 g bei 53 A
    6000 g bei 57 A --------------------- hier hat der 4-Blatt-Scale fertig
    6500 g bei 65 A
    7000 g bei 75 A -------> mit ca. 1550 Watt Motorleistung Motor im ROTEN BEREICH, Max = 1300 W

    Der Menz zieht im oberen Bereich davon. Bringt ein Kilo mehr.


    Xeno
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