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Thema: Link zum Baubericht eines F2A-Modells

  1. #16
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    Zitat Zitat von SHOESTRING Beitrag anzeigen
    Der westliche Teil der BRD hat schlichtweg verschlafen ,
    vergessen eine zu bauen ?.
    Verschlafen vermutlich nicht. Ich halte es für wahrscheinlich, dass viele im betuchten Westen sich ziemlich früh die RC-Technik leisten konnten und dieser auch zugewandt haben. Das Interesse am Fesselflug ist dann vermutlich entsprechend gesunken.
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  2. #17
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    Standard Da hast du Recht.......Jarek.

    Nachdem bei der Firma Graupner/Grundig und
    anderen die ersten Röhren Fernsteuerungen in Kombination dazu der vibrationsarme und
    besser drosselbare Glühzünder Motor angeboten wurden ,
    ist quasi der Fesselflugmarkt/Umsatz Jahr für Jahr weggebrochen.

    Ich kann das seit 1969 selbst beobachten.

    Als einziger jugendlicher Fesselflieger in einem reinen RC Verein,
    flogen damals fast alle Multiplex Anlagen mit Webra Blackhead 40RC oder 60RC.
    Die RC "Exoten" flogen Graupner Anlage mit Super Tigre 60 RC.

    Es gab eine Fesselflugpiste in Geilenkirchen NRW .

    In den 70ern und 80ern wurden Nationale und Internationale Wettbewerbe auf
    dem Parkplatzgelände des "Ruhrpark Einkauszentrum" in Bochum NRW veranstaltet.
    Willi kann da bestimmt dazu noch Präziser werden.

    Gruß
    Peter
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    Pessimisten sind mir zuwider, Optimisten sind mir lieber.
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  3. #18
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    Standard Fesselflugpisten

    Hallo.

    Peter, du hast noch eine Piste im "Osten" vergessen - Jahnsdorf. Allerdings wird die wohl nicht mehr benutzt.

    Die Fesselflugpiste in Geilenkirchen existiert noch! Jedenfalls zur Hälfte - der Speedkreis wurde vor etwa 15 Jahren weggebaggert, da der Teer dieser Piste völlig marode geworden war. Da haben die Erbauer in den 1960er Jahren wohl etwas geschlampt.
    Die Teamrace/Kunstflug-Teerpiste ist nach wie vor in einem guten Zustand, aber da der dortige Verein keinerlei Fesselflieger mehr hat, ist ein Fliegen dort kaum möglich. Vielleicht sollten mal ein paar Fesselflieger dort eintreten, dann dürfte man da auch wieder fesselfliegen.
    2008/2009 haben wir dort ja noch Deutsche Meisterschaften im Fesselflug ausgerichtet - in allen 4 FAI-Klassen!

    Unser Modellflugplatz in Heinsberg-Karken (leider nur Gras, aber sehr gutes!) ist ausdrücklich als Fesselfluganlage durch die Bezirksregierung zugelassen! Bis zu 3 Kreise dürfen wir dort betreiben. Für Speed und Teamrace ist es bei uns vielleicht nicht so gut geeignet, aber alles andere kann man prima fliegen. Aaron und ich haben dort auch schon ein F2F-Modell geflogen.

    Gruß
    Willi
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  4. #19
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    Im Ostblock war das anders. Ich beziehe mit damit zwar direkt auf Polen, denke aber, das die Zustände in anderen Ostblockländern nicht viel anders waren.

    Von einer RC-Anlage aus westlicher Herstellung konnte man nicht mal ansatzweise träumen. Und wenn sie auch erhältlich wären, könnte sich diese Anlagen kaum jemand leisten. Das war eine völlig andere Welt. Für die "politisch unbedenklichen" Vereinsmitglieder gab es nur Fernsteuerungen aus russischer Herstellung. Allerdings in sehr begrenzten Mengen. Pilot 2 hießen die Dinger. Der 2-Kanal-Empfänger war mit dem Servo in einem klobigen Gehäuse integriert - ziemlich groß und schwer. Trotzdem für Otto-Normalos unerreichbar. Insbesondere für solche wie mich, mit "bedenklicher" Abstammung, einem typisch deutschen Namen und Familie im Ausland (s. unten) - völlig undenkbar! Natürlich gab es einige Spezialisten, die sich Fernsteuerungen auf abenteuerliche Weise selbst gebastelt haben. Genauso war es mit Motoren - aus westlicher Herstellung für durchschnittlichen Modellbauer nicht erreichbar. MVVS und Jenas gelegentlich über den Club zu bekommen, zumindest theoretisch, denn die meisten Instruktoren behielten sie natürlich für sich. Nur die russischen Motoren konnte man, welch ein Wunder, immer wieder im Handel kaufen. Für damalige Verhältnisse nicht ganz billig, aber immer hin. Ähnlich war es mit der Balsaversorgung - im freien Handel (oder was man so als "freien Handel" bezeichnete) nicht zu bekommen, über Beziehungen in Kleinstmengen schon.

    Der überwiegenden Mehrzahl von Modellbauern blieb also nichts anderes übrig, als bei Fesselflug zu bleiben und mit zunehmenden Erfolgen einiger bekam diese Disziplin auch entsprechend mehr Ansehen, was wiederum zum staatlich unterstützten Bau mehrerer Pisten führte und sich im Laufer der Jahre zu einer Art Tradition gewandelt hat.

    Ich hatte trotzdem ein wenig Glück, weil meine Familie nach dem 2. Weltkrieg über die Ganze Welt zerstreut war, was dann mit zahlreichen Tanten, Onkeln und Cousins in der Schweiz, England, Kanada, USA und natürlich Deutschland resultierte. Daher sind gelegentlich ein Paar Dollar, Pfund, Franken oder eben D-Mark in meine Hände geraten, womit ich wiederum etwas Balsa von "staatlich besser versorgten" Kollegen ergattern konnte und dadurch nicht unbedingt auf Fesselflug samt heimischen Baustoffen angewiesen sein musste. Aber das ist schon wieder eine andere Geschichte...
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  5. #20
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    Standard @Jarek

    Mir selbst sind die damaligen Modellflugsport Verhältnisse durchaus bekannt.
    Da ich selbst gerne über den Tellerrand rausschaue
    hatte ich vor Jahren in meiner aktiven F2D Zeit auf den Intl. Wettbewerben Dialoge mit
    Sportlern aus Litauen,Ukraine und Russland.
    In Mangel der Rohstoffknappheit verständlich und nachvollziehbar.
    Aber auch Sportler der BRD unterstützten damals Sportler aus dem Ostblock per Geschenkpaket.
    Fesselflug ist Grenzenlos.
    Gruß
    Peter
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  6. #21
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    Ja, in Berlin steht nur noch der Dreieckturm in der Wuhlheide, die Asphaltdecke ist auch schon weggebaggert.

    Zur Materialknappheit :
    Ich glaub, in Berlin war man noch ganz gut dran, da gabs dann ab und zu noch was (z.B. am Bersarinplatz). Mir hatte aber mal ein älterer Modellflieger erzählt, das alles, was in den Handel kam erstmal vorher von allen GST-Sektionen auf Brauchbares abgefilzt wurde (motoren & Material), also erst die Nationalmannchaften, dann die guten Clubs, dann die schlechteren e.t.c. Was dann noch in dem Laden gelandet ist kann man ich ja vorstellen. Sowas wie den schwarzen BWF hat man wohl nicht bekommen, wenn man nicht in der GST war. Aber ich hab da selbst keine richtigen Erfahrungen mehr, dafür bin ich zu jung. Von daher alles nicht auf Vollständigkeit und Richtigkeit geprüft... Nach der Wende wurden dann alle Ostprodukte recht schnell rausgehauen, wollte dann keiner mehr haben. So kam ich dann zu meinem erstem OTM Sokol, der lag oben auf einem Sperrmüllhaufen am Straßenrand des Schulweges.. Ich dachte ich seh nicht richtig.. War ganz cool so mit 9 Jahren so einen zu haben

    Grüße !
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  7. #22
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    Fritze hat mir noch mal mitgeteilt :

    Werner Zorn ist am 27.11.1954 bei den Meisterschaften in Leipzig 171,44km/h mit dem asymmetrischen Modell geflogen.

    Wenn ich das nächste mal bei ihm bin, mach ich mal ein Foto von dem Artikel
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  8. #23
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    Brauchst du nicht. Das glaube ich auch so. Respektabel!
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  9. #24
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    Ich will nur mal das Foto von dem Modell zeigen, das sieht echt scharf aus
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