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Thema: ASW28 - Sanierung

  1. #1
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    Standard ASW28 - Sanierung

    Hallo,
    habe hier noch ein Absturzopfer, das ich wieder aufbauen möchte. Für den Rumpf werde ich die Plätzlitechnik anwenden mit all seinen Vor- und Nachteilen. Bei den Flächen benötige ich allerdings Eure Unterstützung. Es handelt sich bei den Flächen um ein Styro/GFK/Abachiverbund der mit UD-Gewebe unterlegt ist. Dieser ist im Bereich der Servoaufnahme zum Klappflügel geworden. Den betroffenen Bereich habe ich bis aufs GFK, CFK Gewebe freigelegt. Ich würde diesen Bereich jetzt mit UD-Gewebe und GFK (80g/qm) wieder aufbauen.

    Was haltet Ihr davon ?
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  2. #2
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    Wenn du merkst, dass du ein totes Pferd reitest, steig ab. (Indianer Sprichwort)
    Grüße, Peter

    "Fliegen ist die Kunst sich auf den Boden zu werfen, ihn aber zu verfehlen"
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  3. #3
    User Avatar von Ralph Tacke
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    Irgendwie werde ich aus dem Bild nicht wirklich schlau, wenn das tatsächlich so aussieht, tendiere ich auch zu Beitrag 2
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  4. #4
    User Avatar von Onyx
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    von welcher Spannweite reden wir eigentlich

    ist ja nicht ganz unerheblich ...

    Und du schreibst, das du den betroffenen Bereich freigelegt hast - demnach ist der Flügel an der Stelle schon einmal geflickt worden - Richtig?
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  5. #5
    User Avatar von Börny
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    ...und täglich grüßt das Murmeltier. Die Suchfunktion ist Dein Freund! Viel Erfolg bei der Reparatur und dann wieder schöne Flüge.
    Holm & Rippenbruch
    Börny
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  6. #6
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    Es handelt sich hier um eine Fläche mit 2,9m Länge (Gesamtspannweite des Seglers ca. 6m), die noch nicht repariert wurde. Ich habe bisher in dem betroffenen Bereich das Abachi entfernt. Erfahrungswerte fürs Schäften sind bei CFK mindestens 1:40, bei GFK mindestens 1:20, aber wie macht man das bei 0,6mm (CFK) bzw. GFK (0,25mm). Einfach entsprechenden Bereich überlaminieren ? Welche Last würde man nach der Reparatur zum Test aufbringen ? Ich habe auf dem ersten Bild noch die Risse und die Bereiche markiert.

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    Wie stark sollte das GFK-Gewebe sein ?
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  7. #7
    User Avatar von Onyx
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    Zitat Zitat von DetW Beitrag anzeigen
    Es handelt sich hier um eine Fläche mit 2,9m Länge (Gesamtspannweite des Seglers ca. 6m), die noch nicht repariert wurde. Welche Last würde man nach der Reparatur zum Test aufbringen ?
    ich sehe das Problem eher bei dem gebrochenen Holm - sofern dieser UD Fetzen den Holmgurt darstellen soll. Soweit ich das auf den Bildern erkennen kann wurde das UD Band bedinkt durch die Flügelgeometrie um den Servokasten "herumgelegt". Dabei wurde aber auch der Faserverlauf erhelblich geschwächt - was dann auch letztlich zum Versagen führte.

    Wenn reparieren, dann als erstes den Gurt wiederherstellen. Anschliesßend die Glaslage da diese für die Torsion zuständig ist ...

    Wahrscheinlich hat das Konstrukt bisher nur durch eine relativ dicke Flächendicke funktioniert.

    Stammt die 28 von einem Hersteller aus dem Unterallgäu?

    Gruß
    Christian
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  8. #8
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    Zitat Zitat von DetW Beitrag anzeigen
    wie macht man das bei 0,6mm (CFK) bzw. GFK (0,25mm). Einfach entsprechenden Bereich überlaminieren ? Welche Last würde man nach der Reparatur zum Test aufbringen ? ... Wie stark sollte das GFK-Gewebe sein ?
    Wenn Du ähnliche Festigkeit wie vorher erreichen willst, solltest Du anständig schäften. Wie das aussieht, steht hier.

    Testlast: Wie sehr willst Du das Teil denn nachher wieder hernehmen? Ein Last von 5-6g sollte ein moderner Modellsegler schon aushalten.

    Reparaturmaterialien möglichst gleich wie das Original. Steht auch in der Flickfibel.
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  9. #9
    User Avatar von Börny
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    ...wie ein solche Tragfläche zu reparieren ist, ist meiner Meinung nach im Forum (vgl. diverse Links und Suchfunktion) hinreichend beschrieben. Ansonsten wird hier gerade ein Satz für eine ASW28-18 angeboten. Nur noch bespannen...
    Holm & Rippenbruch
    Börny
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  10. #10
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    Schaut nicht so gut aus .

    Die 1:X Schäftangaben sind meist von den Manntragenden übernommen,
    bei den deutlichen dünneren Schalen im Modellbau schaft man so hohe Schäftverhältnisse kaum.

    Was du machen kannst besorg dir GFK (CFK) Platten 2mm.
    Fräse in den Flügel in Längsrichtung 2 oder besser 3 Schlitze ca. 200mm lang, schneide aus den Platten passende Stege welche du als Ersatzholm mit epoxy einklebst. Dann mit Laminat und/oder Abachi die Fläche verschließen.


    LG Robert
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  11. #11
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    Zitat Zitat von lupos Beitrag anzeigen
    Die 1:X Schäftangaben sind meist von den Manntragenden übernommen,
    Nö, die ergeben sich aus dem Festigkeitsverhältnis von Faser und Matrix. Will man die Eigenschaften der Faser nutzen, kommt man nicht darum herum, sie einzuhalten. Einen Keilwinkel von 1:40..1:100 auszuschärfen ist auch bei dickeren Schalen nicht einfach.
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  12. #12
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    Zitat Zitat von MarkusN Beitrag anzeigen
    Nö, die ergeben sich aus dem Festigkeitsverhältnis von Faser und Matrix. Will man die Eigenschaften der Faser nutzen, kommt man nicht darum herum, sie einzuhalten. Einen Keilwinkel von 1:40..1:100 auszuschärfen ist auch bei dickeren Schalen nicht einfach.
    Na dann viel Spaß beim 1:100 Schäften von 1mm Abachi.

    LG Robert
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  13. #13
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    Zitat Zitat von lupos Beitrag anzeigen
    Na dann viel Spaß beim 1:100 Schäften von 1mm Abachi.
    Wer redet von solchen Schäftverhältnissen für Abachi?
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  14. #14
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    Vielen Dank für die vielen Tip(p)s. Folgende Arbeitsschritte habe ich mir überlegt
    - Entfernen des Styropors zwischen den UD-Gewebe (oben und unten, kein Holm vorhanden)
    - Verstärken des Bereichs mit Wabenplatte und auflaminieren des bisherigen UD-Gewebes (oben und unten)
    - Schäften des UD-Gewebes
    - Verstärkung durch zusätzliche UD-Lage und GFK-Lage +/- 45° 80g/qm
    - Aushärten lassen und Test der Fläche mit ca. 20kg Last (bei 5-6g sind dies bei 10kg Abfluggewicht 50-60dN Last verteilt auf zwei Flächen)
    - bei erfolgreichen Test Schließen der Fläche mit Abachi (geschäftet) und Folieren
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  15. #15
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    Zitat Zitat von DetW Beitrag anzeigen
    Wabenplatte
    Was genau meinst du

    LG Robert
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