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Thema: Projekt MPX Dogfighter Clon - oder wie daraus ein Glühwürmchen wird.

  1. #76
    User Avatar von Kyrill
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    Du da bin ich absolut ungeeignet für solche Angaben kann nur empfehlen mal bei den HLG Selbstbauern zu gucken da hab ich hier im Forum schon tolle Sachen gelesen. Wenn du wegen 2.4 Sorgen hast es gibt auch schwarz eingefärbtes gfk. Soweit ich weiss. Und man kann Antennen nach aussen führen...
    Gruß aus Lünen a.d. Lippe vom Peter
    "Man kann Flugzeuge nicht wie menschliche Wesen behandeln - Flugzeuge brauchen Liebe." (frei nach Walter Röhrl, Ralleyfahrer, über Autos)
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  2. #77
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    Standard Ja genial

    Geniale Idee für den dogi

    Da liest man gerne mit!!!
    Zlin 137 T/ Lo 100 / FuncupXXL / ASW 24 Krause / ASH 31 mi Tangent / Ellipse 1 Jaro Müller / Inside F5J / Eratix 3D / Fafnir 2/
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  3. #78
    User Avatar von pylonrazor
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    Zitat Zitat von smartrobert Beitrag anzeigen
    Jetzt habe ich mich erst einmal entschlossen mit der Pinseltechnik weiter zu machen.
    Eine Sprühlackierung dürfte nicht nur eine bessere Oberfläche zur Folge haben, sondern auch einen Gewichtsvorteil bringen. Ich war doch erstaunt, was so ein bisschen Gelcoat an Gewicht ausmacht - die Pinsellackierung beider Leitwerkshälften bringt ein zusätzliches Gewicht von knappen 6 g auf die Waage
    Und hier die weisse Unterseite. Mit einem feinen Pinsel lackiert eigentlich ganz brauchbar, wenn das Gewicht nicht wäre ...
    Kleine Mengen von beispielsweise 10 g Gelcoat kann man schlecht nach Gewicht mit Härter versetzen. Als Trick wende ich die Tropfentechnik an, denn ein Tropfen hat nahezu immer das gleiche Volumen. Berücksichtigt man dabei das spezifische Gewicht des MEKP Härters, so kann man sagen, dass 10 g Gelcoat mit 5 - 6 Tropfen Härter anzumischen sind.
    Hallo Robert,

    Polyester Gelcoat ist extra so dickflüssig eingestellt, damit es auch bei ausreichender Schichtdicke in großen Bauteilen (1-2mm) an senkrechten Flächen haftet und nicht abläuft. Diese Eigenschaft brauchst du nicht. Eine Verdünnung mit Styrol fällt schon aus Gesundheitsgründen aus. Verdünnung mit Aceton würde auch durch die Trennschicht deine Form angreifen. Damit die Schichtdicke geringer wird, musst du aber das Gelcoat dünnflüssiger bekommen. Am besten du verdünnst mit normalem Polyesterharz bis die Viskosität stimmt sodass die Oberfläche gut verläuft und auch die Schichtdicke geringer wird. Dann erhöhst du wieder den Farbanteil mit entsprechender Farbpaste, damit die milchige Halbtransparenz wieder zu richtig deckender Opazität wird.

    Besondere Ergebnisse fordern besonderen Aufwand
    Gruß Andreas
    ... uuuuuuund rumm!
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  4. #79
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    Oder man nimmt einfach IMC-Lacke... diese sind für genau DIESEN anwendungsfall
    Und sind sogar bedingt mit rolle oder pinsel verarbeitbar.
    Und sind bei weitem nicht so schädlich wie der ganze polyester-rotz...

    Grüße
    Max
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  5. #80
    User Avatar von pylonrazor
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    Standard ja Nee iss klar...

    Natürlich kann man auch 2K-PU Lacke nehmen. Nur weil diese weniger beißend stinken, heißt das aber nicht, dass sie weniger gefährlich wären. 2K PU und 2K UP nehmen sich nichts an Giftigkeit. Also immer Brille, Handschuhe und Atemmaske tragen. Polyester hat da eher noch den Vorteil, dass man den Gestank als Warnung nimmt.
    PU wirkt nur harmlos, heimtückisch umbringen kann es dich genauso.

    Was heißt eigentlich "bedingt"?

    Beste Grüße
    Andreas
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  6. #81
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    Standard

    Bedingt = passend eingestellt ergibt es akzeptabele Ergebnisse aber geht nix über spritzen
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  7. #82
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    Zitat Zitat von pylonrazor Beitrag anzeigen
    Hallo Robert,

    Polyester Gelcoat ist extra so dickflüssig eingestellt, damit es auch bei ausreichender Schichtdicke in großen Bauteilen (1-2mm) an senkrechten Flächen haftet und nicht abläuft. Diese Eigenschaft brauchst du nicht. Eine Verdünnung mit Styrol fällt schon aus Gesundheitsgründen aus. Verdünnung mit Aceton würde auch durch die Trennschicht deine Form angreifen. Damit die Schichtdicke geringer wird, musst du aber das Gelcoat dünnflüssiger bekommen. Am besten du verdünnst mit normalem Polyesterharz bis die Viskosität stimmt sodass die Oberfläche gut verläuft und auch die Schichtdicke geringer wird. Dann erhöhst du wieder den Farbanteil mit entsprechender Farbpaste, damit die milchige Halbtransparenz wieder zu richtig deckender Opazität wird.

    Besondere Ergebnisse fordern besonderen Aufwand
    Gruß Andreas
    Die Idee mit normalem Polyestherharz das UP Vorgelat zu Verdünnen war mir noch gar nicht so gekommen. Ich sage ja immer wieder, dass RC Network aufgrund seiner breiten Aufstellung wirklich hilfreich für uns Modellbauer ist ...

    Die vorgeschlagene Methode ist sicherlich ein Versuch wert. Was das Spritzen anbelangt, so hatte ich mich ja bereits weiter oben dazu geäußert. Ich habe zwar das Equipment, leider aber keine geeigneten Räumlichkeiten. Und im Winter vor der Haustür aus der Dose zu sprühen, ist bestimmt auch nicht der Hit. Aber ich bleibe dran am Thema und werde weiterhin fleissig berichten.

    Vor wenigen Minuten habe ich die beiden Halbschalen aus dem Vakuumsack geholt. Bin schon sehr beeindruckt, dass das hier gelesene auch tatschlich funktioniert

    Ich stelle nachher noch ein paar Bilder ein, damit die Doku auch für Neulinge und Nachbauwillige vollständig bleibt.

    Robert
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  8. #83
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    Jetzt nur in Kurzform einige Bilder.

    Das Glasgewebe wird mit einer Schablone ausgeschnitten. Das geht deutlich besser als mit einer Schere, denn das Gewebe wird so nicht verzerrt. Gerade bei dünnem Gewebe ist das nicht einfach.


    Klicken Sie auf die Grafik für eine größere Ansicht 

Name:	K1600_L1000804.JPG 
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    Anschliessend wird der Stützstoff, hier 1 mm Balsa, ebenfalls ausgeschnitten. Das kann ebenfalls mit einer Schablone geschehen oder aber mit der Fräse. Die Daten dafür sind ja bereits im CAD enthalten. Im Bereich der Rundungen ist der Stützstoff ungefähr 1 mm kürzer als das Glasgewebe.


    Klicken Sie auf die Grafik für eine größere Ansicht 

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    Das Glasgewebe wird plan auf Blumenfolie gelegt und anschliessend mit Harz getränkt. Die Folie dient als Träger und sorgt gleichzeitig dafür, dass das im 45° Winkel geschnittene Gewebe sauber in die Form eingelegt werden kann. Klingt einfach, ist aber trotzdem etwas fummelig. Mal sehen, wie ich das noch optimieren kann.

    Anschliessend wird die Folie im spitzen Winkel vorsichtig abgezogen und das Glasgewebe in der Form festgetupft. Überschüssiges Harz sauge ich mit Klopapier auf. Es dürfen keine Harzpfützen zu sehen sein wenn man seitlich in die Form schaut.

    Dann wird der Stützstoff aufgelegt und mit Malerkrepp fixiert, damit er nicht verrutscht.

    Klicken Sie auf die Grafik für eine größere Ansicht 

Name:	K1600_L1000809.JPG 
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    Abreissgewebe drauf und anschliessend ein paar Lagen Küchenrollenpapier. Letzteres saugt überschüssiges Harz auf (was eigentlich nicht sein sollte) und hilft den Unterdruck gleichmässig auf dem Holz zu verteilen.

    Dann kommt alles in den Foliensack und die Vakuumpumpe saugt die Luft ab. Bei der oberen Form im Bid kann man erkennen, dass das Balsa doch leicht verrutscht ist und am vordere Formenrand minimal übersteht. Das war aber dann doch nicht so schlimm, wie von mir anfänglich befürchtet. Beim nächten Mal werde ich das Material aber noch besser fixieren.

    Klicken Sie auf die Grafik für eine größere Ansicht 

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    Jetzt sollte man mindestens 12 Stunden warten (besser länger) bevor alles wieder aus dem Sack geholt wird. Das Pumpengeräusch, obwohl leise, nervt nach einer gewissen Zeit doch ganz schön. Also nicht neben dem Schlafzimmer arbeiten lassen über Nacht

    Wenn das Harz durchgehärtet ist, wird anschliessend das Balsaholz mit einem scharfen Stecheisen vorsichtig besäumt. Die auf der Form aufliegende Kante des Eisens habe ich mit Tesafilm gesichert, damit die Form nicht zerkratzt werden kann. Da das Balsa sehr weich ist, geht das sehr einfach. Unbedingt die Maserung des Holzes beim Bearbeiten beachten. Mit Nachschmiergeln sollte man sehr vorsichtig sein - ich mache es nicht.

    Klicken Sie auf die Grafik für eine größere Ansicht 

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    Zum Schluss gehe ich mit einem rechtwinkeligen, scharfkantigen Birkensperrholzstück über die Formenränder. Sofern doch noch geringfügig überstehend wird das weiche Balsa dabei herunter gedrückt, und noch wichtiger, feine Harz- und Farbreste lassen sich vom Formenrand entfernen ohne diese zu beschädigen.

    Robert
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  9. #84
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    Geniale Arbeit!
    Mein Kompliment, ich denke so etwas würde wohl jeder gerne können.
    Werde den Bericht mit großem Interesse weiterverfolgen.
    Liebe Grüße
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  10. #85
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    Standard Wie gefällt euch diese Farbe?

    Einen habe ich noch - kann es mir einfach nicht verkneifen

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    Robert
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  11. #86
    User Avatar von Kyrill
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    Sieht auch gut aus, aber das klare schwarz weiss gefällt mir besser. Den Rest macht die Form und die ist einfach klassisch schön.
    Gruß aus Lünen a.d. Lippe vom Peter
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  12. #87
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    Zitat Zitat von pylonrazor Beitrag anzeigen

    Polyester Gelcoat ist extra so dickflüssig eingestellt, damit es auch bei ausreichender Schichtdicke in großen Bauteilen (1-2mm) an senkrechten Flächen haftet und nicht abläuft. Diese Eigenschaft brauchst du nicht.
    Da bin ich ganz bei dir.

    Zitat Zitat von pylonrazor Beitrag anzeigen
    Eine Verdünnung mit Styrol fällt schon aus Gesundheitsgründen aus.
    Wenn das UP-Vorgelat (MGS GR T30 und GR T35) selbst Styrol enthält –und das tut es– dann ist diese Aussage etwas unverständlich.

    Zitat Zitat von pylonrazor Beitrag anzeigen
    Verdünnung mit Aceton würde auch durch die Trennschicht deine Form angreifen.
    Aceton verdunstet größtenteils im Spritznebel, sodass auf der Form kaum etwas davon ankommt. Zudem ist das die Best Practice und funktioniert bei Carnaubawachsen wie W70 seit Jahrzehnten exzellent. Es muss nur chemisch rein sein und einen sehr geringen Wasseranteil aufweisen.

    Zitat Zitat von pylonrazor Beitrag anzeigen
    Damit die Schichtdicke geringer wird, musst du aber das Gelcoat dünnflüssiger bekommen. Am besten du verdünnst mit normalem Polyesterharz bis die Viskosität stimmt sodass die Oberfläche gut verläuft und auch die Schichtdicke geringer wird. Dann erhöhst du wieder den Farbanteil mit entsprechender Farbpaste, damit die milchige Halbtransparenz wieder zu richtig deckender Opazität wird.
    Der Vorschlag ist –sagen wir es mal vorsichtig– sehr ungewöhnlich und kann unter Umständen dazu führen, dass das UP-Vorgelat luftseitig nicht klebefrei aushärtet bzw. die Haftung des Epoxies deutlich verschlechtert wird. Letzteres gilt es definitiv zu vermeiden. 10 % Styrol ist ok, der Rest mit Aceton oder Ethylacetat. Beides ist z.B. im Härter SF 10 (verdünnter MEKP-Härter, der 10 %ig zugegeben wird) und dem Spritzverdünner SF enthalten, welche von Hexion, dem Hersteller des UP-Vorgelats offiziell angeboten werden.

    Achtung: Nicht jedes UP-Gelcoat ist epoxykompatibel!
    Viele Grüße,
    Stefan
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  13. #88
    User Avatar von Kyrill
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    Robert was ich nicht verstehe ist warum du auf der Innenseite des Stützmaterials nicht noch einen Gegenzug aus 49 er Gewebe machst damit es ein Sandwich wird wegen der Druckstabilität. Ist das nicht erforderlich?

    2. Gedanke: Stefan (Gideon) kann ja vielleicht etwas dazu sagen: Wäre es nicht auch sinnvoll das Stützmaterial nicht ganz bis zur Vorderkante des Leitwerkes zu legen und in die winzige Kerbe lieber ein oder zwei cfk Rowings mit einzuarbeiten um die Nase später etwas härter zu machen. Dann hätte das Balsa auch weniger Drang in Richtung Ruderspalt wegzurutschen weil es weniger stark verformt wird. Hoffe ich hab mich als Laie da richtig ausgedrückt...
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  14. #89
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    Zitat Zitat von Kyrill Beitrag anzeigen
    Robert was ich nicht verstehe ist warum du auf der Innenseite des Stützmaterials nicht noch einen Gegenzug aus 49 er Gewebe machst damit es ein Sandwich wird wegen der Druckstabilität. Ist das nicht erforderlich?
    Das kommt noch

    Ich habe schon etliche Rümpfe gebaut, aber noch keine Schalenflügel und deshalb bin ich in einigen Punkten auch etwas unsicher. In einigen Threads konnte ich lesen, dass bei den Tragflächen das Balsa im Bereich des Hauptholmes ausgenommen wird um darin dann die CFK Rovings zu "versenken". Erst nach dieser Arbeit wurde die innere Gewebelage auf das Balsa / CFK Rovings gelegt.

    Das fand ich einleuchtend und ich habe diese Vorgehensweise auch auf mein Schalen-Erstlingswerk übertragen. Dieser Arbeitsschritt sieht auf den obigen Bildern einfach aus, ist aber ein wenig stressig, weil man ständig gegen die Zeit und das überall anhaftende Gewebe anarbeitet. Die Innenlage kann dann später mit guter Übersicht und ohne Verrutschgefahr gemacht werden.

    Zu Deinem zweiten Vorschlag: Da bin ich ganz bei Dir, aber das Malerkrepp hält das Brettchen schon gut in Position.

    Zwischenzeitlich habe ich meine Vorgehensweise ein wenig geändert. So dient das Leitwerk welches ich gerade baue nur der Kontrolle meiner Überlegungen, und ob alles leicht genug, aber auch steif genug wird. Auch meine Idee mit der Hohlkehlanlenkung soll hier erst einmal ausprobiert werden. Vielleicht gibt es da noch eine Bauchlandung ...

    CFK Rovings werden ja gerne zur Verstärkung genommen, wobei die Stärken des Materials bei seiner Zugbelastung liegt und weniger auf Druck. Die Biegebelastung des Leitwerks könnte mit einem Holm, der oben und unten CFK hat, verbessert werden. Ich meine, dass man diesen Aufwand beim Leitwerk nicht betreiben muss. Nach meinen Berechnungen müsste die Schalen/GFK Kombi den zu erwartenden Belastungen im Flug problemlos standhalten.

    Aber vielleicht gibt es bessere Methoden? Ich lerne momentan bei jedem Arbeitsschritt was ich beim nächsten Mal besser machen möchte

    Robert
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  15. #90
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    ich grüble gerade, ob bei dieser Größe Schalenbauweise optimal ist.
    Meine Gedanken gehen eher in Richtung Vollkern mit Beschichtung. Die typische F3K-Leitwerksbauweise sollte doch perfekt für diese Größe sein.
    Den Kern kannst du ja mal problemlos fräsen, da du ja die Daten hast.
    MFG Torti

    F3A...F3P...egal....hauptsache F3-irgendwas!
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