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Thema: KOBUZ-3- (2,6 m - RoWi): Baubericht

  1. #121
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    Standard Ein Deckel oder 2 Klappen ?

    Hallo !
    Bevor der Impellerrumpf endgültig in die Ecke gestellt wird, habe ich mich mal an den
    Ausschnitt für das 80er jetec gemacht und die Haube fertiggestellt, für den Rest brauchts
    erstmal das Triebwerk samt Akku und Regler.
    Auf Klebeband Masspunkte angezeichnet, mit links/rechts Papierschablone Rundungen übertragen
    und mit Dremel und Diamantscheibe frei Hand ,bis auf die winzigen Rundungen heraus-
    geschliffen. Das hat erstaunlich gut funktioniert,nur mit Schleifpapier etwas entgratet.
    Anschliessend Loch auf Papierschablone übertragen und auf separat gebauten Deckel
    angezeichnet und ausgesägt.
    Der Rumpf hat am Ausschnitt mehr als 1mm Wandstärke ,da ist nix labberig geworden,
    ist ja alles schwarz., was auch beabsichtigt war.

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    Nun einige Fragen an Experten der Materie,vielleicht lesen welche mit :
    Ist bei der Grösse ein ganzer Deckel besser oder zwei geteite Klappen.
    Könnte man als „Scharnier“ auch Silicon Elastosil E43 im unteren Bereich mit kl.Spalt
    nehmen oder geht das zu schwer auf (habe schon von Fahrradschlauch gelesen?)


    Fliegergruss. Gerhard
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  2. #122
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    Hallo Gerhard,
    würde mich zwar nie als Experten der Materie bezeichnen aber so einen Impeller hab ich schon mal eingebaut, meine Erfahrungen:
    Elastosil funzt super. Den Rumpf konnte ich an den Klappen anheben ohne, dass da was abgerissen wäre. Leichtgängig waren die auch. Die Lösung war damals eher aus der Nor geboren, da kein Platz für Scharniere zwischen Ausschnitt und Impeller vorhanden war.
    Wenn ich sowas noch mal mache, würde ich einen Deckel ohne Scharniere bauen. Bei den Klappen hatte ich immer Angst, dass da was flattert. Den Deckel würde ich oben auf zwei Balsaleisten auf den Impeller kleben.
    Ach ja, siehr super aus dein Kobutz.
    Weiterhin viel Freude,
    Johannes
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  3. #123
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    Hallo Johannes !
    Danke für die Antwort.
    Von flatternden Klappen habe ich auch schon gehört.
    Einfacher und schneller wäre der Deckel auch gebaut und schliessen tut er bestimmt besser.
    Andererseits ,wenn‘s mal eine „Rummslandung“ gibt und das Triebwerk nach unten federt,
    reisst der Deckel leicht ab, wenn er oben auf Auflagen sitzt, dann müsste man auch das
    Triebwerk unten gegen den Rumpf unterstützen.
    Cooler beim Ausfahren schauen halt Klappen aus.


    Fliegergruss. Gerhard
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  4. #124
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    Hallo Gerhard,
    das Triebwerk wird unten sowieso gegen einen Anschlag laufen, allein schon um das Servo zu schonen.
    Wenn du den Ausschnitt nach der Zeichnung "minimaler Ausschnitt" gemacht hast wird das mit den Scharnieren knapp ;-)
    Im Endeffekt funktioniert beides und Optisch geb ich dir Recht schauen die Klappen besser aus.
    Ich glaube der Deckel wird weniger nerven, aber das ist nur eine Vermutung. (Die Klappen tun das bis alles passt)
    Schönen Abend noch,
    Johannes
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  5. #125
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    Hallo !
    Gestern endlich ein Zeitfenster (kein Regen, 11 Grad ,noch hell und Zeit) zum Lackieren der Urmodellflügel
    im Freien gefunden. Jetzt kann der Winter kommen ,der Rest findet in door statt.
    Bis zum Lackieren und Flügelbau ist es sicher draussen wieder wärmer.
    Bis dahin steht aber noch einiges an Arbeit an.
    Wie sowas vonstatten geht ,davon gibts genügend Berichte .
    Werde höchstens mal von Zwischenständen ,wenn gewünscht ,berichten.


    Fliegergruss. Gerhard
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  6. #126
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    Hallo Gerhard!

    Schaut super aus! Sorry, falls ich es überlesen habe, aber mit welchen Kernen hast Du du Urmodelle gebaut?

    An Bildern sind wir immer interessiert!

    Lg Peter
    mfg
    Peter
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  7. #127
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    Hallo Peter !
    Es sind die ganz normalen rowi Kerne ,halt mit Kohle unterlegt ,meine Steckung eingebaut
    und Abachi 0.8 beplankt.
    Dann auf Profil und Umrisse abgerichtet, Macken ausgespachtelt,
    Nasenleiste geschliffen, soweit möglich scharfe ,gerade Endleiste, bis auf Kohle runter.
    Anschliessend mit Harz /Talkumpulver gespachtelt um das Holz zu schliessen,
    mit langer Schleiflatte ,möglichst wellenfrei, in den Negativschalen eingelegt, trocken
    geschliffen, dann Filler schleifen und Lack schleifen.


    Fliegergruss. Gerhard
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  8. #128
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    Hallo !
    Kleiner Zwischenbericht vom Arbeitsfortschritt.
    Nach dem Lackieren hiess es schleifen ,schleifen, noch mal schleifen.
    Mit 600 nass angefangen bis „Nester“ alle weg ,dann je 2 Gänge 1000 und 2000.
    Dann habe ich diesmal, wie von anderen Abform-Experten empfohlen, nicht mehr mit
    Polierpaste auf Glanz gearbeitet, sondern direkt
    auf die gereinigte 2000er geschliffene Obefläche ,das Wachs aufgetragen.
    Ich muss sagen die Oberfläche hat das erste Wachs wie aufgesogen
    und war gleich rutschig, Oberfläche aber noch relativ matt.
    Diese wird aber nach 5-6 Wachsaufträgen mit zwischenpolieren immer
    glatter und glänzender ,wenn noch nötig ,wird in der späteren Form
    gar poliert. Obs so besser trennt ,werd ich sehen, zumindest ist da
    kein Poliermittel mehr drauf ,das die Oberfläche verunreinigt
    Bild nach 10 mal wachsen mit Abformungsumbau kurz vor dem Formenharz
    auftrag.
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    Aufbau mit offener Endleiste und Kopfplatte für Steckungspositionierung.
    Formbau mit einigen Gewebelagen hinter Formenharz, Harzbetonhinterfüllung und Gewebedeckel,
    zwar schwer ,bei der Grösse noch händelbar ,aber fest , günstig und schnell.


    Fliegergruss. Gerhard
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  9. #129
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    Standard Formaufbau

    Hallo Gerhard,

    schönes Projekt. Mich interessiert dein Aufbau von der Flächenform. Welches Formbauharz und welches Laminierharz verwendest Du für die Flächenform, weiterhin welches Gewebe und wie viele Lagen von dem Gewebe legst du ein, bevor die Hinterfüllung rein kommt? Wie hoch machst du eine Formhälfte?

    Für deine Antwort bedanke ich mich voraus.

    Gruß

    Ludger
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  10. #130
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    Hallo Ludger !
    Ist zwar OT zum Kobuz Baubericht, weil eher Formenbau aber egal.
    Formenharz ist P mit Härter P polierbar, Harz L ,Härter GL 210 mit GL30 gemischt,
    eher zu edel und teuer für die Form, brauchs aber auch für die Flieger -alles r und g
    Kupplungsschicht mit Baumwollflocken dünn ,Ecken ausgerundet
    dann feines g 105, g 80, g 163, 2 mal g280 ,Harzbeton Quarzsand 0,8-1,2 /Harz 1:6 Rahmen
    noch nass in nass füllen, verdichten, auf Rahmen gerade abziehen ,schleifen ist dann nich mehr,
    und aushärten lassen. Mircoballonspachtel und 2mal g280 als Deckel drauf.
    Rahmen ist 3cm hoch, gut 1cm höher als grösste Höhe Profiloberseite ,vorne an Wurzel
    Gewebe noch 4cm höher und dicker zum Anschrauben der Kopfplatte für den Steckungseinbau
    und der Arretierbolzenaufnahmen,die ja schräg zur Wurzelrippe stehen, weil
    Rumpf sich hinten verjüngt und ohne Anformung .Die mach ich erst später an den fertigen
    Flächen am Überstand der rückgesetzten Sperrholzrippe,
    die aber von oben gesehen ,zumindest an die Rumpfkontur passt.
    Späterer Bau der Flächen ,Form auf „losem“ Stahlrahmenunterbau aufgelegt.
    Für kleine Formen wie HLW ,SLW ,kleinere Flächen ,da halt möglichst wenig „tote“ Flächen
    ausserhalb der Fläche ,das macht nur mehr Gewicht, das Gewicht ist natürlich nicht ohne ,
    aber ich baue ja keine Serienproduktion auf., für mich ist das ausreichend.
    Bei Grossteilen ,dicken Profilen ,dann Poraver -Carbon-Formen ,sonst nicht mehr händelbar.
    Habe schon mehrere Formen so gebaut, es funktioniert.

    Fliegergruss. Gerhard
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  11. #131
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    Hallo Gerhard, sehr informativ was du machst. Das mit dem Mischungsverhältnis für den Polymerbeton hab ich leider nicht verstanden, da ist ein bisschen viel Info in einem Satz drinnen :-). Vielen Dank schon Mal und weiterhin gutes Gelingen.
    Johannes
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  12. #132
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    Hallo Johannes !
    Hier etwas ausführlicher :
    Harzbeton oder Mörtel, wie mans nennen will ,
    Quarzsand getrocknet ,Körnung 0,8-1,2mm, gibt es auch 0,3-0,6 dann wirds noch schwerer
    gemischt mit fertiggemischtem ,etwas eingefärbtem Harz ,mit ein bisschen Schaumtreiber versetzt.
    Im Verhältnis 5:1 - 7:1 (Q/H ) mit Quirll in Bohrmaschine gemischt ,bis Farbe gleichmässig.
    Das wars ,Sand ist relativ trocken ,Körner aber benetzt.
    Da gibts auch hier in RCN Abhandelungen darüber.
    Ich hoffe jetzt genau genug beschrieben, sollte keine „ Formbauanleitung“ werden.
    Fliegergruss. Gerhard
    Geändert von alois1 (22.12.2018 um 09:02 Uhr) Grund: Fehler im Text
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  13. #133
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    Danke schön, jetzt ist es klar.
    LG, Johannes
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  14. #134
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    Standard Flächenformen

    Hallo !
    Eine Flächenhälfte ist mittlerweile abgeformt ,befindet sich aber noch zwischen den Formen
    eingeschlossen. Das Baubrett ist aber jetzt frei für nächsten Abformungsumbau der zweiten Hälfte.
    Das Urmodell kommt erst im neuen Jahr raus, wenn der Härtungsprozess abgeschlossen,
    tempern werd ich nicht, das trau ich dem Urmodell nicht zu, aber warm lagern wenigstens.
    Die Harzbetonformen sind aber auch nicht verzugsanfällig, da habe ich konventionell
    gebaute ,selbst mit dickem 40*40 Stahlrohrhinterbau ,die etwas gebogen sind im Lauf
    der Zeit.
    Bild noch „eingesperrt“ in Beton
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    Hoffe das Urmodell geht raus und Form passt - ich werde berichten obs was geworden ist.

    Angefangener Abformungsumbau mit nochmal herausgenommener Fläche für Nasenleisten
    Einpassung
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    Fliegergruss. Gerhard
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  15. #135
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    Standard

    Hallo !
    Kleines Update im neuen Jahr.
    Auf der zweiten Seite ist der Deckel drauf gekommen und die Kopfplatte
    angeschraubt ,muss jetzt aushärten ,bevor der Hilfsrahmen weg kann.
    Dann heisst es ein letztes Mal unterbauen ,ausrichten und einschalen.
    Bild : ausserer Rahmen schon entfernt, für Deckel, die Oberfläche schaut
    übrigens nicht so hügelig aus ,wie das auf den Bildern rüberkommt, das ist schon
    eben.
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    Die Ungedult war zu gross, heute erste Form entzweit, entgratet und
    einmal Rot-Weiss-Paste poliert.
    ohne Worte.
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    Gutes Neues Jahr!
    Fliegergruss. Gerhard
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