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Thema: Federzug für Fahrwerksklappen

  1. #1
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    Standard Federzug für Fahrwerksklappen

    hi,
    die Gummibänder ziehen die Fahrwerksklappen bei meiner ASH-26 zwar schön zu, aber mich stört, dass sie im Lauf der Zeit immer ausleiern und brüchig werden, und ich möchte sie durch Stahlfedern ersetzen. Bloss wie?

    a) langes Spiralfederchen (200 Windungen oder so) statt Gummi?
    b) kurze Spiralfeder (8-10 Windungen oder so) um die Anlenkungsachse?
    c) Torsionsstab aus 0,3 / 0,4 / 0,5-mm Stahldraht?

    Was ist denn so state of the art?

    Bertram
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  2. #2
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    Hallo Bertram,

    Suche mal nach die Textilumsponnene runde (etwa 2 mm Durchmesser) Gummizüge wie die im Büro für Archvierungsmappen usw. gebraucht werden. Diese halten sehr sehr lange. Was auch sehr gut geht sind dieselbe, aber dünnere, Gummizüge womit die Graupner- und/oder Futabaservos in ihren Döschen gehalten werden.
    Harm
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  3. #3
    User Avatar von Börny
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    Daumen hoch Torsionsfeder

    ...schau Dir hier die Seite 11 und 12 an:
    http://www.graupner.de/fileadmin/dow...ungen/4552.pdf
    Funktioniert einwandfrei, 1mm Draht reicht aus.

    Holm & Rippenbruch,
    Börny
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  4. #4
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    Muss mal gucken. Bei mir werden die Klappen durch das EZFW aufgedrückt, und so wie es bei der Kestrel aussieht, wären mir die Torsionsstäbe im Weg.

    Bertram
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  5. #5
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    Hallo Betram,

    schau Dir mal die Bilder in der Hornetbauanleitung genau an.

    Die Federstähle laufen genau entlang des Drehpunkts! Also können sie eigentlich gar nicht im Weg sein. Bei der Hornet ist eben der Drehpunkt nicht am Rand der Klappe. Der Federstahl muss auch nicht auf der Klappe liegen sondern kann nach hinten in den Rumpf geklebt werden.

    Ich mag die Federn und Gummizüge aber trotzdem nicht, da es damit die Klappen im Schnellflug aufziehen kann. Eine durch eine Öse umgelenkte Schnur ist mir da lieber.

    Hans
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  6. #6
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    Zitat Zitat von Bertram Radelow
    Muss mal gucken. Bei mir werden die Klappen durch das EZFW aufgedrückt, und so wie es bei der Kestrel aussieht, wären mir die Torsionsstäbe im Weg.

    Bertram
    hallo bertram,

    den torsionsdraht kannst du irgendwo hinlegen, halbwegs parallel zur achse, aber so genau gehts nicht. draht eher dünner und mehr vorspannen, damit die zuhaltekraft geschlossen nicht zu klein wird, und die auf nicht zu groß.

    was mich allerdings irgendwie stört ist, daß bei den großen die klappe so richtig weit aufgeht, und bei der primitiv-modellversion nicht. außerdem muß man irgendwie dafür sorgen, daß nicht der reifen sich mit den klappen verklemmt, und den dazugehörigen bügel finde ich häßlich.

    da suche ich auch noch nach einer erfindung (sonst muß ich selber .. )

    grüße
    hannes
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  7. #7
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    hi Hannes,

    meine Klappen sind nicht scale. Sie sind gut 8mm breiter ausgeschnitten als nötig, und die Drehachse ist 5mm hochgelegt (!). Dadurch fahren sie beim Öffnen deutlich nach oben ein und ragen weniger weit aus dem Rumpf. Obendrein ist die Vorderkante kräftig abgeschrägt (wie bei manchen Jets). Zusammen mit den 6 Lagen Glas und Carbon hoffe ich sie damit Murmeltierloch- und Felsenfest bekommen zu haben. Das Aussägen war eine echte Marter.

    Bevor ich Drähte biege, denke ich noch mal über Feder zum Öffnen und umgelenkten Seilzug zum Schliessen nach. Wenn das mechanisch klappt ohne dass sich Rad und Klappen ins Gehege kommen, wäre das wohl meine Lösung.

    bis bald

    Bertram
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  8. #8
    User Avatar von Börny
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    Morgen,

    ich habe festgestellt, wenn Du die Torsionsfedern überdimmensionierst (also z.B. 1,5mm - 2,0mm Draht ), sind sie zu stark und drücken beim Einziehvorgang die Klappen so sehr gegen den Gummireifen, daß Du sogar ein 6,0kg Servo zum stehen bekommst. Das ganze verklemmt sich also fürchterlich.
    Daher eher 1,0mm Draht verwenden, auch wenn es sich nach wenig anhört. Mit den beiden Biegungen zum einhängen in die hierfür nötigen Röhrchen spielen, also ausprobieren, dann bekommst Du die nötige Kraft, daß die Klappen auch im Schnellflug nicht aufgehen aber eben auch das Rad nicht verklemmen.

    Holm & Rippenbruch,
    Börny
    Geändert von Börny (03.04.2007 um 08:40 Uhr)
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  9. #9
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    Ich mach das seit Jahren so :
    Bild 132 - 134
    http://www.arcor.de/palb/thumbs_publ...D=55&pageNr=11
    http://www.arcor.de/palb/thumbs_publ...D=55&pageNr=11
    Verschlußstärke kann durch unterschiedliche Drahtstärke, Winkelvorbiegung und
    Anzahl der oberen Federwicklung eingestellt werden.

    Gruß Micha
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  10. #10
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    hi Micha,
    Deine Fotostrecke habe ich schon mal durchgesehen. Aber ich habe schon damals nicht ganz verstanden bzw. geglaubt, dass die Zuhaltekraft bei geschlossenen Klappen ausreicht. Der Federbügel wirkt dann ja nur waagerecht, sozusagen tangential, und nicht mehr nach oben zum Rumpfinneren hin. Oder wird der Bügel noch mit einem Gummi nach oben gezogen?
    Bertram
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  11. #11
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    Hallo Bertram,
    schau doch mal auf die Seite von ThermoFlügel. Unter Zubehör EZF kannst Du ein Video ansehen. Diese Prinzip arbeitet wirklich zuverlässig und du kannst die Klappen einzeln einstellen.

    Gruß Günther
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  12. #12
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    Standard Fahrwerksklappen

    Hallo Bertram

    Ich benutze schon seit Jahren Gummis die ich mir selbst aus Fahrradschläuchen schneide und habe die besten erfahrungen gemacht solltest du mal probieren.

    Gruß Udo
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  13. #13
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    bertram,

    die idee an der torsionsfeder ist, daß sie ein drehmoment ausübt. und daß man die feder so gestalten kann, daß dieses drehmoment sich nicht sehr verändert über den benutzten weg (entspricht einer laaangen feder, deshalb lieber dünnerer draht mehr verdrehen). also insbesondere auch gut verschlossen hält. meine schauen etwas anders aus als michaels, tun aber dasselbe. meine liegen parallel zur klappe, in klappe (vorne) und rumpf (hinten) jeweils ein röhrchen senkrecht zur achse geharzt, die feder wird bloß verdreht und reingesteckt. aber bloß, wenn man da gut hinkommt. sie kann auch nach vorne oder hinten im rumpf liegen.

    das mit dem fahrradgummi mache ich auch, wenn ich einen gummi verwende. sind die besten gummi's, altern praktisch nicht. ein gummi hat deutlich nichtlineares zugverhalten, und ist nicht so genau spezifiziert. drum ist mir eine feder lieber.

    grüße
    hannes
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  14. #14
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    bertram,hast du schonmal an ein 5gr. servo gedacht ?

    gruß Andreas
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  15. #15
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    Hi Bertram,

    da machst Du einen kleinen Denkfehler....der Drehpunkt (Lagerung) der Klappen,
    befindet sich ja durch die Wölbung des Rumpfes, oberhalb der Lagerung
    des Federdrahtes.
    Denke dir einfach mal einen Quergespannten Gummi zu den beiden Lagerhülsen wo der Draht sonst eingeschoben wird...nichts anderes macht der Draht durch die Vorspannung.
    Die beiden Klappenenden in der Mitte wollen eigendlich paralell auf Höhe der beiden höheren äußeren Lagerpunkte der Klappe zurückkehren.

    Einfach mal ein "Dummy" bauen und ausprobieren.
    Hab Anfangs auch einige Versuche gemacht bis ich die optimale Stärke u. Form des Drahtes gefunden habe.
    Klar könnte man bei zu schwacher Federwirkung vom oberen "Ring" aus noch ein Gummi nach oben spannen, aber bei mir gehts auch "oben Ohne"

    Micha
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