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  Engel Modellbau & Technik
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Thema: Krill Extra 2.6m elektrisch - Erfahrungen?

  1. #76
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    Das E-an-Sys Getriebe finde ich im Prinzip superspannend. Aber es braucht ewig lange Spezial Stand-OFFs. Ich nehme an gäbe es das Getriebe mit StandOFFs dann würden sie das dreifache verkaufen. Aber es gibt gar keine so langen StandOFFs am Markt - soweit ich weiss. Also muss man es selbst machen (Drehbank hat nicht jeder) oder aus Holz bauen (99% kauft ARF). Geniales Konzept aber ein Riesennachteil in der Praxis.

    Für mich kommts wegen den fehlenden StandOFFs leider nicht in Frage. Ich nehme an das geht den meisten so.

    Der Hersteller hat ausserdem Menz genommen für die Messungen und macht sich damit schlechter als es ist. Wenn man sich so für Antriebstechnik interessiert dass man ein Getriebe kauft, dann weiss man meinstens auch schon welche Luftschrauben funktionnieren beim Elektroflug (insb. im 3D). Und hier hat Menz überhaupt keine Chance gegen Mejzlik (28x12 LF) und Falcon (28x14 C2E). Einige fliegen auch den Xoar 28x12 Eprop, aber der wird dann ausserhalb der zugelassenen Drehzahlen geflogen. Die neuen Fiala E3 haben wiederum keine Chance, die alten Fialas waren nicht schlecht.

    Interessant für die Gefriebeanwemdung ist auch der Falcon 30x12 C2E, der auf dem StinGR geflogen wird. Ich frage mich ob das EANSYS genug verwindungssteif ist für so einen Prop und 850 Gramm Scorpion (umgewickelt).
    Egal wohin man geht, da ist man dann.
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  2. #77
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    Falcon (28x14 C2E)
    Hast du dafür ne Quelle? Bei Falcon direkt ist der Prop nicht gelistet...
    Ich fliege aktuell den neuen Fiala 28x14 E3 und der ist subjektiv spitze. Als Vergleich hatte ich Engel SS 27x14, 28x14 und 29x13. Der Fiala ist deutlich drehfreudiger und schubstärker.
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  3. #78
    User Avatar von eAnSys
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    Standard Frage der Sichtweise . . . .. . . ;-)

    Hallo zusammen,

    das die Helimotoren keine kv über 500 U/min mögen . . . . . . ist eine "steile" These, würde im Lager der Heliflieger für Kopfschütteln sorgen und widerspricht den Realitäten.
    Schaut man sich Motoren des gleichen Typs an, egal ob Kontronik oder Scorpion etc. stellt man fest, das die Belastbarkeit/ Leistung mit zunehmender kv steigt. Und da so ein Hubschraubergtriebe irgendwo zwischen 8:1 und 14:1 (und noch höher) liegt . . . . . daraus resultiert dann eine Kopfdrehzahl zwischen 2.000 und 2.500U/min.
    Die physikalische Grundlage lautet simpel: P = Md * Kreisfrequenz ( oder 2*Pi*n). Und da Md durch die Geometrie des Motors festgelegt ist (Abstand der Magnete zum Mittelpunkt der Drehachse) geht es dann nur über die Drehzahl.
    Für die Luftschraube wiederum gilt, je höher die Steigung, desto besser der Wirkungsgrad. Das bedeutet aber bei gleicher Drehzahl eine höhere Vortriebsgeschwindigkeit. Also muss die Drehzahl runter.
    Je nach Zellenzahl und kv reicht da dann unter Umständen selbst eine Untersetzung von 5:1 eben nicht mehr . . . . . Das Geriebe macht aber nun mal aus Drehzahl ein "Drehmoment" . . . . .
    Eine Verbrenner-Luftschraube mit einem Durchmesser/ Steigungsverhältnis < 0,5 ist für einen Elektroflieger möglich . . . . . aber heftige Energieverschwendung. Gekniffen sind somit Kunstflieger die extrem langsam (hovern) und schnell fliegen wollen . . . Und da gibt es dann wohl nur eine Lösung, den Verstellpropeller
    Wenn es um die "StandOFF´s" geht, also Abstandhalter zwischen Getriebeaufhängung und Motordom des Rumpf, haben wir allerbeste Erfahrungen mit M6-Gewindestangen gemacht. Im Motordom in einer Einschlagmutter geführt und mit einer Unterlegscheibe und Mutter (STOPP mit Kuststoffeinsatz) auf der Vorderseite gesichert lässt sich die Getriebeplatte perfekt und Millimetergenau justieren. Da sind Änderungen an Sturz oder Zug jederzeit möglich, dass Ganze ist sehr günstig und ist in fast allen Baumärkten erhältlich . . . . . auch eine Eisensäge. Kann man sich an unserer Sbach342-107" im Video anschauen. Hersteller bieten so etwas natürlich auch an . . . .
    Und wer jetzt seine Luftschraube und seinen Spinner wuchtet . . . . . . hat ein breites Grinsen beim fliegen im Gesicht . . . .

    Weiterhin Holm und Rippenbruch und happy landings . . . . .
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  4. #79
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    Zitat Zitat von eAnSys Beitrag anzeigen

    das die Helimotoren keine kv über 500 U/min mögen . . . . . . ist eine "steile" These, würde im Lager der Heliflieger für Kopfschütteln sorgen und widerspricht den Realitäten.
    Endlich fällt das jemanden auf
    Die These ist nämlich wirklich Unfug.

    Gruß
    Thomas
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  5. #80
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    Euer Getriebe ist toll. Ich habe da absolut nichts dagegen, ich kaufe es mir evtl sogar. Aber XA Flugstil und (schwere) Gewindestangen, das mache ich nicht. Ich würde 20cm langen 6mm Gewindestangen keinen einzigen TopPop zumuten. Gewindestangen aus dem Baumarkt sind nicht mal aus Stahl.

    500kv, das ist ja kein Problem an 12S. Aber z.b. 540kv kombiniert mit 14S gibt extrem hohe Drehzahlen mit Verlusten.

    Aus eigener Erfahrung weiss ich was für mich geht und was nicht. Deine Theorie mit hohen Steigungen bestätigt sich Praxis wenn man 3D fliegt oft überhaupt nicht. Das dachte Reisenauer auch immer.

    Ich habe das Flitework Getriebe mit 4:1 an 12S5000 und 26x14 fiala e3 ca. 50x geflogen in einem 91' Modell (3dhsEdge 91). Es geht, ist aber viel zu wenig schnell, zu wenig Grip im 3D, alles wird heiss, auch die Akkus. Motor Align BL850MX, 540kv. Jeder versuchte Aussenläufer (XPWR60, GA6000, Motrolfly, Leomotion war besser an einer 24x10 "EL" Mejzlik. An 14S und 24x10 wars noch viel schlechter, der Motor drehte viel zu hoch und wurde brennend heiss. Die 4:1 passen überhaupt nicht zu einem 9Kg Modell. Ich denke eine 25x12 an 12S5000 und weniger krass untersetzt wäre aber sogar besser als die Aussenläufer. Die Xoar 25x12 funktioniert super, die 26x14 überhaupt nicht. Auch die Falcon 25,5x13 ist schlechter als die Xoar 25x12 (an 6500 Watt).

    Was sehr gut geht: 2.7m Modell, StinGR, 3.33:1, 458kv, 14S 8300, YGE 320HV und Mejzlik 28x12. Genial. Das wird auch mit Eurem Getriebe genial sein. Im 2.7m Wettberwerbsmodell. Ich bin auch Plettenberg Predator evo geflogen, das ist m.M. nicht besser. Aber teurer.

    Das erste was ich geschaut hatte ist, ob ihr auch kleinere Übersetzungen anbietet. Das macht ihr und damit ists auch für 3D spannend. Ich wäre extrem gespannt was Tobias sagen würde zu einem etwas anders ausgelegtem Antrieb als er es fliegt (weniger hoch übersetzt, weniger krasse Steigung). Er ist der einzige der mit der 28x14 happy ist.

    Meine Empfehlung ist es die 14er Steigung fürs 3D Fliegen zu vergessen. Das kann aber jeder selbst vergleichen. Ich habs gemacht und gebe einfach Praxiserfahrung weiter. Das bedeutet, ich habe doppelt gekauft und "musste" die Erfahrung selbst machen.

    Je nach Flugstil sind die Erfahrungen unterschiedlich. Ich fliege ca 80% 3D und 20% XA, in letzter Zeit übe ich auch jeden Flug Präzision. Ich mag extrem viel Leistung und schnelle Beschleunigung (2 kurze Gasstösse in der Harrierrolle wäre ideal). Wenn jemand einfach Vollgas rumfliegt ohne 3D/XA-Einlagen dann sind Gewindestangen auf Zug belastet OK und ein kleinerer Prop mit viel Steigung auch:-). Die Kühlung ist dann auch besser.

    Weiter vorne hat jemand die grossen Leomotion Motoren mit den Helimotoen verglichen. Das geht so nicht. Die Angaben von Leomotion sind auch Kurzzeit. Ein guter 700 Gramm Kontronik oder Scorpion hält wenige Sekunden lang auch locker 12000 Watt aus. Ein Getriebe ist zwar etwas mühsam, aber gut ausgelegt macht es Sinn.
    Egal wohin man geht, da ist man dann.
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  6. #81
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    Die Helimotoren mögen diese extrem hohen Drehzahlen offenbar nicht so, 500KV an 14S ist zu viel
    @Leelander, hattest du mal einen wirklichen 1:1 Vergleich mit verschiedenen kv-Zahlen und Untersetzungen,
    sodass du am Ende auf die gleiche Propellerdrehzahl kommst? Also deine 458kv mit 3,33 untersetzt wären
    ja äquivalent zu 500kv mit 3,6 untersetzt.

    Das dein umgewickelter Scorpion jetzt wie die Hölle geht, glaub ich dir sofort. Die Motoren bieten unter anderem ja
    auch aufgrund der gekrümmten Magnete eine sehr gute Basis dazu.

    Falcon (28x14 C2E)
    Wo hast du denn diesen Propeller her? Ich kenne nur den 28x13er Falcon Elektro Prop. Den hab ich auch gerade hier noch
    zum Testen liegen. Die Fialas mit den Kohlefaserluftschrauben von Mejzlik und Falcon zu vergleichen halte ich gelinde gesagt
    für Bullshit. Einerseits wegen dem Preis 28x12 Mejzlik 149€ vs. 28x12er Fiala E3 44€ und andererseits wegen den zu
    erreichenden Propellerwirkungsgraden. Man kann aus Kohlefaser einfach einen viel besseren Propeller bauen und somit
    bei gleicher Eingangsleistung mehr Standschub erzeugen (bei gleichen Propellerspezifikationen). Die 28x13er Falcon
    ist schon ein echt schicker Propeller und auch nochmal ein gutes Stück leichter als die 28x14er Fiala (131g vs. 182g).

    Ich habe auch noch einen 5035er Scorpion hier wo ich das Riemenrad für andere Übersetzungen tauschen könnte.
    Da kann ich mal die 28x14er Fiala mit einer 28x12/28x16/27x14er Fiala vergleichen. Die 28x12 müsste ich mir noch
    besorgen, den Rest hab ich da. Da es dann alles Luftschrauben vom gleichen Typ sind, kann man auch mal Äpfel
    mit Äpfeln vergleichen

    Bezüglich der Getriebemontage vom E-an-Sys Getriebe. Jeder der eine 2,6m Kiste aufbaut wird doch wohl in der Lage sein
    da was passendes hinzubauen. Sei es ein Holzkasten, welcher mit ein paar Kohlerovings und Dreikantleisten verstärkt ist oder
    eine Konstruktion mit normalen (kurzen) Standoffs, wo dann noch ein kleiner Zwischenspant auf halber Länge mit drin ist.
    Letzteres würde dann auch noch verwindungssteifer sein als überlange Standoffs oder die Gewindestangen.
    Wozu sind wir denn bitte Modellbauer????
    Gruß Tobi (Tobias Warzecha)
    Tobi-Style auf YouTube: https://www.youtube.com/watch?v=WlS9cd3TkxQ
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  7. #82
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    Standard Sehr gute Beitrag und es passt super . . . . .

    Hallo Leelander,
    wenn man(n) will, kriegt man im Baumarkt sogar Edelstahl-Gewindestangen . . . . . .
    Was deine Schilderungen bezüglich Drehzahl, Steigung und Motorverhalten angeht machen deine Erfahrungen auch Sinn, denn der Fehler könnte in einem banalen Detail liegen . . . . . . dem Widerstandsbeiwert der eingesetzten Modelle. Die sind nämlich sehr unterschiedlich und wer eine Su29 mit einer Slick vergleicht . . . .
    Zur Verdeutlichung nachfolgende Bilder:
    Name:  Screenshot Luftschraube 28 x 14-6100rpm.png
Hits: 407
Größe:  48,7 KB

    Das ist eine Schub, Leistungs und Wirkungsgradverteilung einer Luftschraube 28" x 14" bei 6.100 rpm (Bitte nicht an der Bezeichnung stören, wichtig ist der Wert H/D von 0,5)
    Die Luftschraube hat ihr Wirkugsgrad-maximum bei 32m/s mit 80%. Der Leistungsanstieg zwischen 0 m/s und 12m/s liegt bei ca 100 Watt, den merkt man nicht am Gasknüppel. Das wäre eine Konstellation, die dir liegen sollte.
    Jetzt die nächste Darstellung:
    Name:  Screenshot Luftschraube 28 x 19,6.png
Hits: 407
Größe:  55,8 KB
    Das ist jetzt eine Schub, Leistungs und Wirkungsgradverteilung einer Luftschraube 28" x 19,6" bei 5.150 rpm (Ich gebe zu, die Steigung ist etwas krass, aber . . . ) H/D ist 0,7.
    Die Luftschraube hat ihr Wirkungsgrad-maximum bei 37m/s mit 85%. Der Leistungsanstieg zwischen 0m/s und 17m/s beträgt gute 500W, den merkt man.
    In beiden Darstellungen fehlt nun die Widerstandskraft des Modells durch den Luftwiderstand. Das wäre eine ansteigende Linie von links nach rechts die vom Quadrat der Geschwindigkeit abhängig wäre.
    Diese ansteigende Linie kreuzt sich mit der blauen Schub-Linie. Und da wo sie das tut, ist die Maximalgeschwindigkeit des Modells erreicht!
    Und da die Sache vom Quadrat der Geschwindigkeit abhängig ist, ist die Gefahr groß, dass das Modell mit der hohen Steigung den Eta-max Punkt gar nicht erreicht.
    Der Schnittpunkt zwischen Luftschraubenschub und Widerstand liegt vor dem Wirkungsgradmaximum.
    Ist die Steigung zu gering, hast du zwar unten herum genügend Dampf, es feht aber in der Geschwindigkeit nach oben Punch.
    Ein sehr sehr wichtiger Punkt ist somit die Widerstandbilanz des Modells
    Hierzu gibt es keine Angaben und sie müssen erflogen werden. Am besten mit einem Datenlogger, der Strom, Spannung, Drehzahl, Geschwindigkeit des Modells in der Luft und das Signal des Gasknüppel aufzeichnet.
    Und es bleibt dabei, die Anforderungen an ein Kustflugmodell sind in allen Geschwindigkeitsprofilen extrem und für eine Starrluftschraube eigentlich nicht zu erfüllen.
    Die Anpassung an jedes Modell aufgrund Masse, Luftwiderstand und zu Verfügung stehender Leistung ist sehr individuell und zu allem Überfluß sind die die Luftschrauben von Hersteller zu Hersteller nicht 1:1 vergleichbar.
    Das Getriebe ist nur Hilfsmittel und muss richtig eingesetzt werden . . . . . .;-)

    Es bleibt spannend . . . .
    Noch einen schönen Abend
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  8. #83
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    Hallo zusammen, ja find ich auch eine super Diskussion, genau das interessiert mich.
    @Tobias, sorry die Falcon 28x14 c2e war ein Tippfehler, es gibt nur die 28x13 C2E. Die C2E ist offenbar besonders leicht.

    Luftschrauben aus Holz mit Kohle zu vergleichen ist kein Bullshit. In verschiedenen Modellen geflogen die letzten 4 Jahre habe ich die Falcon 24x10, 24x13, Meijzlik 24x10 "EL" und die Xoar 24x10 und 24x12. Einige Props bin ich nur einmal geflogen weil sie mir nicht gefallen haben oder zu viel Strom zogen (Fiala 24x12 normal und e3, Xoar 24B 3D, Rasa 24x12, Xoar 25x10, Engel 25x10). Falls jemand Interesse hat, diese Props habe ich noch alle. Ich mache die Messungen mit dem Mui200.

    Auf einigen 90 Zoll Modellen um die 6500 Watt finde ich die Xoar 24x12 am besten (EF Extra91, 3DHS Edge 91, Skywing Edge 91, Flight Models Slick 90). Auf anderen finde ich die Mejzlik 24x10 EL besser. 3DHS Extra 95, Aeroplus Extra 60ccm, Graupner Hottrigger. Diese sind alle etwas langsamer. Insgesamt sind beide Props genial gut. Die Falcon 24x10 ist zu langsam und hat Falcontypisch wenig Grip. Die Xoar 24x10 war auf allen Modellen zu langsam bin sie aber lange geflogen im Graupner Hotttrigger 2400 bis ich andere Props probiert habe. Die Falcon 24x13 macht nur auf extrem schnellen Modellen Sinn, ich hatte sie auf der Skywing Extra 89 drauf, das war heftig im XA, aber im Low3D fühlte ich mich nicht wohl damit. In der etwas langsameren Skywing Edge 91 hat die Schraube nicht recht funktionniert.

    In diesem Sinne Tobias erlaube ich mir weiterhin Erfahrungen mit Luftschrauben weiterzugeben. Vergleiche machen Sinn. Vor allem wenn zwei Schrauben sich nur marginal unterscheiden in Leistung, Grip und Geschwindigkeit (Xoar 24x12, Mejzlik 24x10 el).

    Neuerdings versuche ich mit langsameren KVs die Xoar 25x12 zu betreiben. Leider geht das nicht an 14S und 160KV Aussenläufern - zu viel Strom. Am Leomotion 8019-150KV geht das aber sehr gut (Hobbywing 200 4.1), 125 Ampere. Ich lasse gerade einen GA6000 umwickeln auf 150KV für diese Schraube. Sie ist nämlich viel leiser als eine hòherdrehende 24x12 bei fast gleicher Leistung - wir haben im Club ein Lärmproblem.

    Die Mejzlik 28x12 habe ich in der Pau Edge 105 geflogen. Bisher aussschliesslich. Die auch sehr gute Xoar 28x12 flog ich nur in einer recht leichten Suchoi mit 2.6m Spannweite (Eigenbau eines Freundes) an einem Plettenberg 25/8 Evo, 12S und YGE320HVT. Zuvor hatte ich dort die Fiala Fiala e3 27x12 (zuwenig Leistung, ist ja auch kleiner, der Vergleich hinkt) und die Xoar 27B "3D" probiert. Die Falcon 28x13 C2E habe ich vor ca 5 Monaten bei Grupp via Modellmark24 bestellt, aber Grupp hat sie leider (oder zum Glück) einfach einem Kollegen hier verkauft der sicher mitliest (Fl....). Ich möchte den Falcon 28x13 aber noch probieren, denn der YGE320 beschleunigt so brutal, dass die Falconschwäche (Grip beim Low3D) evtl kein Problem ist. Verbrennerprops von Falcon kenne ich nicht. Die Verbrennerkollegen lieben ja Falcon.

    Bezüglich Basteln. Ich habe bei der Skywing Extra 89 einen Motorträger aus Kohlerohre gebaut um schlussendlich ca 80 Gramm zu sparen:-). Fazit, ich habe dafür gleich lange gebraucht wie für den Rest des Modelles. Ich fliege lieber.
    Egal wohin man geht, da ist man dann.
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  9. #84
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    @Leelander interessanter Vergleich.
    Okay, ich gebe zu meine Aussage war auch etwas provokant formuliert und ich lass mich da gerne eines besseren belehren.
    Aber im Grunde hast du bei dem Holz zu Kohlefaser Vergleich teilweise Äpfel mit Birnen verglichen.
    Meine Aussage zielt ja dahingehend ab, dass z.B. eine 24x12 Holz, schlechter als eine 24x12 Kohle wäre.
    Den Vergleich kann man derzeit allerdings nicht machen, da weder Mejzlik noch Falcon eine 24x12 Kohle im Programm haben.
    Klar kann es dann sein das bei bestimmten Modellen die 24x12er Xoar besser als eine 24x10er Mejzlik ist, das hab ich allerdings
    auch nicht gesagt.

    Deine Aussage bezüglich der 24x10er Xoar zur 24x10er Mejzlik bestätigt ja sogar meine Behauptung. Also das hab ich doch richtig
    gelesen, dass du die 24x10er Mejzlik besser findest als die 24x10er Xoar?

    Könntest du mal die Profildicke der 24x10er Mejzlik und der 24x10er Falcon messen? Ich vermute das das Profil der Falcon dünner
    ist und sie daher bei langsamen Geschwindigkeiten nicht so gut greift.
    Gruß Tobi (Tobias Warzecha)
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  10. #85
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    Ja die Mejzlik 24x10 "EL" ist viel "besser"als alle anderen. Sie ist beinahe so schnell wie eine Xoar 24x12. Dh. auf die Steigung kann man nicht immer gehen. Die Mejzlik braucht auch Strom wie eine 24x12. Das Blatt aussen ist tiefer. Die Dicke weiss ich grad nicht. Die Falcon E-CFK 24x10 gefällt mir nicht, denn sie ist weder schnell noch hat sie den Druck aus dem Torquen raus (Grip). Sie braucht auch recht wenig Strom. Ca. 15 Ampere weniger als die Mejzlik. Aber die Flugzeit ist nicht länger, man muss viel mehr Gas geben.

    Interessant wird die neue Xoar CFK E 24x10. Nicht billig, aber die möchte ich schon testen. Aber die Xoar 24x10 taugt nur für Low 3D, für Präzision und XA viel zu langsam....daher zögere ich noch.
    Egal wohin man geht, da ist man dann.
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  11. #86
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    Sorry, der Thread geht ja um 2.6m Kunstflieger Da kann ich bald mehr beisteuern, da ich gerade die Skywing Edge 105V2 fertigstelle. Mit Getriebe und Mejzlik 28x12.
    Egal wohin man geht, da ist man dann.
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  12. #87
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    Für die 2,6m Klasse haben wir ja derzeit noch nicht so eine große Auswahl an Carbon Elektroluftschrauben.
    Da kommen ja nur die Mejzlik elektro 28x12 LF und die Falcon elektro 28x13 in Frage.
    Oder gibts da noch Alternativen?
    Gruß Tobi (Tobias Warzecha)
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  13. #88
    User Avatar von eAnSys
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    Standard Wer hat Lust . . . . . .

    Eine Möglichkeit die hier erwähnten Luftschrauben in PropCalc vergleichen zu könnnen wäre, sie zu vermessen.
    Dazu müsste in 10% Schritten über das Luftschraubenblatt der Anstellwinkel bestimmt werden. Bei ner Menz-S habe ich das gemacht mit ner Pitchlehre für Hubschrauber. Passt super.
    Name:  Pitchlehre.JPG
Hits: 286
Größe:  131,8 KB
    Dann würden wir erstmal wissen ob die Steigung "drin" ist, die drauf steht. Da hat jeder Hersteller so seine "eigene" Philosophie.
    Ich wäre bereit meine Pitchlehre "Reisen" zu lassen . . .
    B E S C H E I D wissen würden wir, wenn wir an der Stelle auch noch nen Schnitt machen würden, um das Profil zu bestimmen . . . . . . . . Keine Sorge, ist nicht ernst gemeint, aber . . . . . .
    Wenn dann zu der Bestimmung des Anstellwinkels (von oben) noch die Profildicke mit einem Messschieber bestimmt würde, hätten wir alle Luftschraubenparameter, die Zerstörungsfrei zu gewinnen wären.
    Mit meinen ENGEL-SS CFK werde ich das auch noch machen.

    In diesem Sinne
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  14. #89
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    Die Mejzlik 28x12 LF ist gar kein Elektroprop, aber etwas leichter mit 180 Gramm. Spannend wäre der Vergleich von Xoar 28x12 und Falcon 28x13. Die Engel Supersilence sind extrem schwer und für Regler und Motor extrem anstrengend zu beschleunigen. Dafür das schmale Blatt mit Vor- und Nachteilen.
    Ich werde sicher irgendwann die echt leichte Falcon 28x13 testen. Ebenfalls spannend wäre eine Getriebe/Motorkombi für den Falcon 30x12 auszulegen. In den USA (rc groups 3D Powerthread) fliegen sie diese 30x12. Sie empfehlen aber einen grösseren Motor für die 30x12 (Nach dem User Aeroplayin suchen - der Urheber vom StinGR Getriebe. Ein Mathematiker.

    Deine Messungen sind sicher spannend für eine Vorauswahl. Am Schluss für mich zählt einfach wie sich der Prop beim Fliegen verhält. D.h. Grip, Geschwindigkeit und Flugzeit, je leichter desto kühler der Regler und Motor. Leider mag ich schnelle Gasstösse, darum kommt Engel nicht in Frage. Das sind die schwersten Props die ich habe (25x10 und 25x12).

    Nochmals eine gewagte Aussage. Ich denke ich habe mit der StinGR Kombi mehr Leistung als die Verbrennerkollegen mit GP123 und Resorohren. Aber etwas kürzer. Genau das werden wir aber noch sehen, obs stimmt, ich fliege öfters mit anderen 3D Piloten und lasse sie dann die Edge fliegen. Sie wird diese Woche fertig, evtl fliege ich sie an der Flugshow in Wehnthal am Wochenende, falls ich vorher noch einige Flüge zusammenbekomme.
    Egal wohin man geht, da ist man dann.
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  15. #90
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    Ich betreibe den StinGR mit 12S 8000 in der Skywing ARS 102" und komme so mit dem Scorpion HKIII 5035 500kv an einer 28x13 Falcon C2E auf ca. 6min Flugzeit.

    Allerdings ist die Power etwas zu wenig und ich habe deshalb den Motor zum umwickeln auf 540kv geschickt.

    Laut Aussage eines users auf rcg hat der StinGR mit 540kv mehr Power als der GP123, welchen er davor in Benutzung hatte.

    Trotz Einsendung des Motors und Kosten für die Zollabfertigung liegt der StinGR noch deutlich unter dem Preis von Hacker oder Plettenberg.

    Das Anlaufverhalten muss ich allerdings noch überprüfen. Mir kam es bei den ersten Flügen so vor, als wäre die Defaulteinstellung beim Hobbywing 200 4.1 etwas zu gering für ein Getriebe.
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