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Thema: Servo verraucht!

  1. #1
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    Standard Servo verraucht!

    Hallo
    ich wollte heute meine neue T33 von Blackhorse mit jetcat P20 programmieren,da rauchte mir ein Servo ab.Es war nicht blockiert,bloss bin ich etwas verwirrt wegen meiner Stromversorgung; Ich habe ein 5 Zellen Eneloop NiMh als Stromversorgung,ohne Regelung.Den Akku hatte ich frisch geladen.
    Beim Kauf des Akkus hatte ich Bedenken(Ueberspannung bei geladenem Akku),die mein Modellbauladen jedoch als völlig unbegründet bewertete.
    Oder war das Servo einfach ein faules Ei?(Hitec HS 82 MG)
    Ich bin eh etwas verunsichert bei kleineren Modellen,wo nicht eine Akkuweiche zum Einsatz kommt,was ich da für ein Akku nehmen soll.
    Empfänger habe ich Futaba.
    Wer kiann mir da etwas Licht ins Dunkel bringen
    Vielen Dank
    Stefan
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  2. #2
    User Avatar von BNoXTC1
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    Standard

    Erstes Problem ist schon mal ein eneloop als Empfängerakku

    Wie sehr die Servos auf Überspannung reagieren kann ich leider nicht sagen.. aber ein LiFe Akku mit Diode wäre die bessere Wahl..
    Mfg Karl
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  3. #3
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    Standard .

    Danke Karl
    Bei Elektromodellen nehme ich immer ein Ubec.
    Mein Händler meinte eben,mit 5 Zellen sei man auf der sicheren Seite,auf jeden Fall besser als 4 Zellen NiMh.
    Diese Aussage verwirrte mich....
    vorallem in Betrieb mit neueren servos
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  4. #4
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    Die Spannung von 5 Zellen Eneloop kann ein MG 82 ab, aber der Eneloop ist bei 8 Servos von dieser Sorte strommäßig schon an seiner Grenze, da die Zellen einen recht hohen Innenwiderstand haben.
    Deshalb ist der Ratschlag sicherlich gerechtfertigt, besser 5 als 4 Zellen zu nehmen, damit die Spannung gut genug für den Empfänger bleibt.

    Das MG 82 ist übrigens kein "neueres" Servo, sondern ein uraltes Analogservo mit relativ geringem Stromverbrauch.
    8 digitale Servos "neueren Typs" kann ein Eneloop niemals ab, da wäre ich sehr, sehr vorsichtig.
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  5. #5
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    Mit welche Empfänger Typ ist den deine Servo verraucht?
    Falls es eine Digitale Empfänger ist könnte das dein Problem sein.
    Manche alte analoge Servos sind nicht gewachsen gegen die hohe Taktfrequenz den die neue Empfänger ausgeben.
    Die rauchen dann einfach ab, und dass ohne jede Blockierung oder sonstiges.

    Gruß,


    Piet
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  6. #6
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    Ja, das kann auch sein, aber die Taktfrequenz wird am Sender eingestellt und nicht am Empfänger.

    Überprüfen ob 11/22 ms eingestellt ist. 22 ist für alte Analogservos, 11 ist für neuere Digitalservos.
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  7. #7
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    Mit 5 ungebremsten NiMH Zellen wird ein 6V Servo auf jeden Fall deutlich ausserhalb seiner Spezifikation betrieben. Wenn's gut geht, gerne auch meistens gut geht - fein. Aber 5 voll geladenen NiMH Zellen liefern eine Spannung die in der Spezifikation von Hochvoltservos liegt.
    Meiner Meinung nach gibt es da nichts zu diskutieren.
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  8. #8
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    Hallo,

    der Defekt des Servos steht nicht in Zusammenhang mit deinem 5 Zeller. Wahrscheinlich ein faules Ei.....oder die Sache mit der Taktfrequenz.

    Zum Thema Belastbarkeit: ich betreibe einen Eneloop 5 Zeller Akku an 8 Tower Pro 996R und es geht. Allerdings sind 4 Servos nur für Klappen und es handelt sich auch nicht um ein 3D Modell. Es kommt also immer auf das Gesamtpaket an.
    Hab auch ein 3D Modell mit 5 stärkeren Servos und Eneloop. Das geht - und zwar seit Jahren. Die Grenze der Verwendbarkeit ist nicht soo extrem niedrig.
    Eneloops können schon bissl was ab, wenn auch nicht viel.
    Ein Standard Schalterkabel kann aber auch nicht viel.....Genausowenig, wie die 16A Schalter, die ich mal gekauft hab, um danach festzustellen, dass ganz dünne Kabel dran sind ........ es muss alles in der selben Dimension liegen. Sonst ist im Zweifelsfall der Spannungseinbruch nicht im Akku sondern im Schalter - und das geht nicht lange gut. Wer also meint er braucht Lipos oder sowas, der sollte sich nachher nicht mit nem Standard Schalterkabel erwischen lassen ;-)

    Ich hab an 5 Zellen im übrigen noch kein Servo tot gekriegt und ich hatte und habe viele Modelle über viele Jahre und stelle auch meine BECs immer auf 6 Volt ein.
    genausowenig ist mir jemals ein eneloop eingeknickt. Und einige haben schon ettliche Jahre auf dem Buckel.
    Also Kisten mit 10 Kg Masse und 2 Händen voll kräftiger Digitalservos würde ich auch nicht mit Eneloops betreiben wollen, aber für viele Alltagsmodelle reichts aus.


    Ich würde mich da nicht verrückt machen lassen.

    Gruß,

    Hias
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  9. #9
    User Avatar von grossiman
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    Standard Eneloop Akkus

    Hallo.

    Ok, für 2-4 Standard-Servos in einem Segler oder kleinen Motormodell sind Eneloop´s noch ok. Aber für mehr würde ich die nicht unbedingt nehmen wollen, es sei denn man hat einen Empfänger der nicht gleich aussteigt und neu booten muss wenn die Spannung mal kurz unter 4V geht (z.B. bei einem 4zelligen Pack).
    Ich habe letztes Jahr einen guten gebrauchten Xplorer2 erstanden und wollte dort einen 4zelligen Eneloop-Pack einsetzen. Zum Glück habe ich aber vorher einen Belastungstest gemacht, und der war doch etwas niederschmetternd. Bei einer Belastung von 2A geht die Spannung bis unter 4V zurück, und das bei einem frisch geladenen Akkupack. Das wollte ich nun nicht riskieren, dafür ist mir ein Schalentier zu schade. Letztendlich ist es nun ein 2zelliger LiIon mit einem Jeti MAX BEC geworden.
    Es werden nun viele denken das 2A in einem F3J Modell so gut wie nie erreicht werden, aber da muss ich euch enttäuschen. Zur Zeit habe ich die verschiedenen Flugphasen noch auf Schalter gelegt (wird demnächst geändert), und wenn ich Butterfly betätige geht der Anlaufstrom von 4 Servos locker auf über 2 Ampere.

    Gruß Andreas
    Theorie ist, wenn man alles weiss, aber nichts funktioniert.
    Praxis ist, wenn alles funktioniert, aber keiner weiss warum.
    Einige verbinden beides miteinander, nichts funktioniert, und keiner weiss warum.
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  10. #10
    User Avatar von lastdownxxl
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    Hallo Stefan,

    Servos für eine Nennspannung von 4.8 Volt (max. 6 Volt) sollten nicht mit mehr als
    4 Zellen NiMh betrieben werden. Die Pufferkondensatoren in Servos sind teilweise nur mit
    Elkos mit einer Nennspannung von 6 Volt bestückt (Kostenfrage). Diese 6 Volt Typen können kurzzeitig eine 1.2 fache Spannung ab.
    Elkos reagieren auf Überspannung mit einer stark gestiegenen Ausfallswahrscheinlichkeit. Die Elkos machen dann gerne mal einen Kurzschluss, teilweise erst einige Zeit später. In der Luftfahrtindustrie wird oftmals aus diesem Grund ein Belastungsfaktor von max. 0.8 * Nennspannung als Designregel (Derating-Regeln) bei Elkos angewendet.

    Gruss
    Micha
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  11. #11
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    Zitat Zitat von Nichtflügler Beitrag anzeigen
    aber die Taktfrequenz wird am Sender eingestellt und nicht am Empfänger.
    Zumindest beim R6014 muss der Mode am Empfänger eigestellt werden. Für die analogen HS-82 muss defintiv der Analog Mode eingestellt sein.

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    Am 5 Zellen Eneloop liegts sicher nicht, dass das Servo abgeraucht ist. Ich betreibe HS-82 schon seit es sie gibt mit 5 Zellen ohne jegliche Probleme.

    Gruss Lukas
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