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Thema: Regeln zur Sicherheit beim Teamrace

  1. #1
    User Avatar von Rennsemmel
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    Standard Regeln zur Sicherheit beim Teamrace

    Hier wie angekündigt die Sicherheitsgrundregeln bei TR-Wettbewerben.
    Ich versuche alles zusammenzubekommen, wenn etwas fehlt , kann gerne ergänzt werden (Willi, Peter und Frank ?). Es ist ein ganz schöner Block, deshalb vermutlich mehrere Posts.

    Modell:

    Leinenlänge einhalten
    • Wenn diese zu lang ist, gefährdet man die Mechaniker, da man im Kreis zu weit außen fliegt. Das lohnt sich auch im Processing schnell zu kontrollieren, dafür einfach eine Leinenmessstrecke Markieren, auf der Modell mit Leine und Griff kurz aufgelegt werden.
      (dazu reichen zwei parrallele Linien im Abstand der soll-Leinenlänge aus)


    Zugprobe Steuerung
    Sicherheitsschlaufe am Griff

    • Erklärt sich von selbst


    Mechaniker :

    Helm tragen

    • Das ist klar, wir flegen sehr nah an den Leuten.


    Verkehr beobachten- Flegende Modelle haben Vorrang !

    • Beim fangen/bergen von Modellen aufpassen, dass man nicht von einem nachfolgenden Modell erwischt wird
    • beim Start kurz prüfen, ob der "Luftraum" frei ist, damit man das Modell nicht in ein Fliegendes hinein startet.


    Steuerleinen am Boden halten
    • Um zu verhindern, dass ein anderes, landendes Modell sich in dne Leinen verfängt


    nicht in den Kreis laufen
    • Man darf lt. FAI zum bergen eine Armlänge in den Kreis greifen. Dient dazu, dass man kein landendes Modell abbekommt


    Dann gibt es noch viele kleine Sachen, wie Aufpassen mit dem Sprit (wenns schnell gehen muss, spritzt es doch manchmal ganz gut) guten Fingerschutz und wenn man gerade nicht Boxenstopp hat, ruhig einige Schritte zurückgehen.

    Pilot :


    Zügig Starten
    • nach spätestens 120° sitzt ja schon der nächste Mechaniker. Auch da auf Traffic achten.


    Im Pilotenkreis bleiben
    • Während des Laufenden Rennens muss der Pilot im Kreis bleiben. Lt. FAI gibts eigentlich recht schnell eine Disqualifikation.
      Das betrifft :
      • Während des fluges nicht über die Markierung treten
      • Beim Pitstop muss ein Fuß im Pilotenkreis bleiben


    Beim Pitstop hinhocken
    • Das ist ein wichtiger Punkt :
      • einerseits können sich die Leinen eines Modells am stehenden Piloten verheddern und dieses zum absturz bringen
      • andererseits kann es danach auch weiterfliegen und den Pilotenkreis dabei durchfliegen
      • Ausserdem müssen die anderen Piloten höher fliegen. das geht bei 2er Rennen noch, bei 3er-Rennen ist dann bei gleich schnellen Modellen eine Kollision fast vorprogrammiert, da der Luftraum knapp wird.
      • Beim Pitstop/stehendem Motor kann man nicht hoch fliegen und das einfangen der Leinen durch den stehenden Piloten ist vorprogrammiert


    Steuergriff beim Pitstop in Bodennähe halten und Steuerleinen etwas entspannen, so dass sie auf dem Boden liegen

    • Damit verhindert man, dass ein anderes , landendes Modell sich mit dem Fahrwerk in den Leinen verfängt


    Nicht die Mitte blockieren
    • Beim TR muss man um den Mittelpunkt herum laufen. Wenn man sich direkt in die Mitte stellt und nur Dreht , müssen alle anderen eine zu weite Strecke rennen.


    Nur überholen durch überfliegen eines Gegnerischen Modells
    • Wenn man unten lang will, müsste man theoretisch vor dem Gegnerischen Piloten unter den Leinen durchrennen. Das geht nicht.



    -----
    So erstmal eine Pause. Wenn einem von euch noch was einfällt, bitte schreiben. Manchmal übersieht man ja was oder hats gar nicht auf dem Schirm..

    muchos saludos,
    Sebastian
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  2. #2
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    Standard Bilder sagen mehr,

    als tausend Worte.
    So sagt man.
    In unserem Falle währen es hier F2C Movies.

    Es gibt auf uhutube Hunderte Team Race Filmchen auf denen zu erkennen ist wie z.B.

    1. Im Pilotenkreis zu dritt gelaufen wird.
    Eben zu dritt hintereinander um den Kreismittelpunkt.
    2. Wie der Pilot seinen Griff nahe der Brust unter dem Kinn hält.
    Wer mit ausgestrecktem Arm fliegt, bremst sich aus und
    ist zu langsam.
    Längerer Radius ist gleich größerer Kreisumfang, mehr Weg eben für die Runden.
    3. Wie der Pilot bei einem Pit Stop in Spiralbahn die Kreismitte verlässt, dabei sich abduckt,
    und nur noch mit einem Fuß ,lt Reglement, den Pilotenkreis berührt.

    Habe in meinem Archiv dazu etwas passendes gefunden.

    https://www.youtube.com/watch?v=WEOr...VLU5uEV8fQQCiQ

    https://www.youtube.com/watch?v=2A8r...VLU5uEV8fQQCiQ

    https://www.youtube.com/watch?v=v0WC7BwQKwM

    Nur so mal als Info Material gedacht.

    Bei Indy/Limes/Club 30 geht es zwar um einiges langsamer zu,

    Aaaber.......

    die Bein/Fußarbeit und Pit Man Arbeit muss auch hier stimmen,
    sonst tritt man seinen Konkurrenten auf die Füße und/oder
    bringt sich wohlmöglich selbst in Gefahr.

    OFF TOPIC

    Beim LG 2017 kam mir mein Streaker Mouse Racer plötzlich auf mich in Augenhöhe zugeschossen.
    Grund:
    der Pilot dessen Modell gerade am Boden war hatte sich nicht abgeduckt.
    Dadurch wurde meine Leine durch seinen Oberkörper abgelenkt und
    mein Flieger flog im 90Grad Winkel direkt auf mich zu......Punkt.
    Ich konnte meinen Roten Streaker gerade noch mit einer linken Bud Spencer Hand Watsch´n
    schadenlos und bruchfrei Dank der weichen Piste abwehren.
    Eine Sekunde später und das Ding/der Streaker wäre ins Auge gegangen..........
    Schwamm drüber.

    Obligatorisch und Selbstverständlich ist,
    dass weder Bier, Wein oder Schnaps Fahnen während des Flugbetriebs im/am Kreis
    ETWAS oder NICHTS VERLOREN HABEN.
    Wer sich wegen Schwindelgefühl beim Pit Stop nicht abducken kann,
    sollte/muß mehr trainieren.

    Gruß und muchos saludos
    Valladolid 2010 "Club 30" Gold
    https://www.youtube.com/watch?v=4jc1vFXVW_Y
    Die Deutsche Fußball Elf hatte an diesen Wochenende im WM Finale gegen Spanien verloren.
    Dafür hat Team Tenneriffa/Deutschland "Gold" beim Club 30 geholt.

    Peter
    "JE SUIS CHARLIE" PRO PRESSEFREIHEIT / KONTRA ZENSUR,
    Pessimisten sind mir zuwider, Optimisten sind mir lieber.
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  3. #3
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    Standard Super Idee!

    Danke!
    Mit den Informationen kann man auch viel anfangen - sind anschaulicher als manche festgeschriebene Regeln!
    Gruß!
    Rainer

    werden wir am WE beachten müssen...

    ... und trotzdem im Erlaubten Rahmen locker bleiben ...
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  4. #4
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    Standard Wie schnell

    es doch im Kreis zu einer brenzligen Situation kommen kann.
    Schön zu sehen Dank Zeitlupe.

    https://www.youtube.com/watch?v=cdGHyohbEgQ

    https://www.youtube.com/watch?v=7_6jxKWxmsg

    https://www.youtube.com/watch?v=gUj1D-Ls2Nw


    Gruß
    Peter
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  5. #5
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    Standard Gegenthese!

    Hallo.

    Die meisten dieser Regeln, oder eigentlich alle, sind im Bereich F2C o.ä., wo also "Profis" am Werk sind, gut und angebracht. Natürlich soll sich auch der "Amateurbereich" (Indy15, Club30, usw) weitgehend an diese Regeln halten.
    Aber was ich gerne ablehnen würde, ist das Tragen der Handschlaufe am Griff!
    Grund: Gerade in "Rennen" mit sehr unerfahrenen Piloten oder Neueinsteigern sind brenzlige Situationen geradezu an der Tagesordnung. Hier könnte der erfahrene Pilot durch Umgreifen auf die andere Hand so manches Mal eine solche Situation retten, bzw. für "Entspannung" sorgen. Wegen der Handschlaufe ist dies aber nicht möglich - siehe das erste Video: hätte der zuletzt gestartete Pilot (mit Bart) oder auch der in "gelb" umgreifen können, hätten sie die Situation verbessern können. Alle haben offensichtliche Fehler gemacht, aber ohne Handschlaufe wäre die Lage einfacher zu entschärfen gewesen.

    Deshalb bin ich dafür, daß wir in Hammersbach ohne Schlaufenpflicht fliegen! Ein Anfänger im "Renngeschäft" wird kaum den Griff los lassen, dafür fliegt er viel zu verbissen und verkrampft. Der erfahrene kann ohne Schlaufe im Notfall "deeskalieren".

    Nur meine Meinung.

    Gruß
    Willi
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  6. #6
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    Standard Da spiecht wohö was dafür und was dagegen...

    Ich bin da nicht der Fachmann.
    Ih stimme dem zu, dass wenn nix weiter ist, kann das Umgreifen (aber welcher Anfänger kann das schon) helfen.
    ABER wenn wir im Schauffliegen die Finale fliegen, sind Zuschauer draußen. Was wenn ein Modell von Dannen geht, was durch eine Schlaufe verhindert wroden wäre.
    Rechtlich wird es dann ernst...
    Aber bis dahin,
    müssen wir mal sehen...
    Wobei du des jetzt sagst, Willi, wo ich mich an die Schlaufe entlich gewöhnt habe und s ei mir fehlt, wenn sie nicht anliegt...

    Wichtig aber wäre auh diese Leinenzusammenführung am Griff, die Sebastian benannt hat. äre auch schin manches gut...

    Gehe jetzt Helm suchen...

    Grüße!
    Rainer
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  7. #7
    User Avatar von Rennsemmel
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    Standard

    Hallo Willi und Rainer !

    Das müsst ihr dann vor Ort abwägen, was besser ist (kann ja auch jemand stolpern e.t.c.). Ich will die Maßnahmen dokumentieren. Also Prinzipiell eher immer mit Schlaufe und in einem Sonderfall eine Ausnahme machen als andersrum.
    Es soll ja nicht nur für Hammersbach spezifisch sein, sondern ein "idealisiertes" Bild zeigen, wo die Reise hingehen sollte (eigentlich muss, wenn man auch mal was schnelleres fliegen will als INDY/LIMES/Mouse/CLUB30).
    Mir ist nur aufgefallen, das es keine zusammengefasste Sammlung gibt, wie man bestimmte Dinge macht.
    So detailliert wie Ohren abkleben beim F2C (damit die Leine nicht hinterhakt, machen manche) wirds nicht.

    @Peter
    Danke auch dir für die Videos und Tipps

    Nun noch einige Hinweise :

    Modell :
    Shutoffs und Grouper
    • sind auch nützlich und hilfreich, aber nicht immer vorgeschrieben, um durch Bauaufwand und zu steile Lernkurve Neulinge nicht zu sehr abzuschrecken. Bei den Videos vom Peter sieht man gut, wie eng es im Pilotenkreis zugehen kann, da sind dann Grouper am Griff eine gute Maßnahme, um beim Hängenbleiben mit den Leinen an anderen Piloten das Modell im Griff zu behalten.


    Mechaniker:

    Nicht im Flugkreis den Pitstop machen
    • Ruhig das Modell so weit es geht nach Kreisaußen stellen


    Pilot :

    Kleine Tipps zum Üben
    • alleine das Fliegen im Pulk : Einen Gegenstand in die Kreismitte legen und drumherum laufen
    • Starttechnik : Gegenüber einem Kunstflieger sind TR-Modelle aktiver vom Piloten zu starten. Am besten immer etwas mit der Körperdrehung vor dem Modell sein, um es aus dem Start heraus zu führen. Wenn man dann mal ein Grasbüschel erwischt oder der Mechaniker das Modell ungünstig loslässt, hat man dadurch die Möglichkeit, durch Schleuderbewegung zu korrigieren. Bei einbeinfahrwerken muss man da noch viel mehr drauf achten.
    • Fliegen mit Griff vor dem Brustkorb - kleinerer Radius , größerer Speed
    • Modell sollte beherrschbar sein, ohne ständig draufsehen zu müssen -> Wenn hibbelig, SWP nach vorn, Kleinere Ausschläge e.t.c.
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  8. #8
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    Standard Hallo Willi

    Ohne Schlaufe zu fliegen ist ein zweischneidiges Schwert.

    F2C wird im Regelfall hinter einem Schutzzaun geflogen.
    Das haben wir bei Indy/Limes und Club 30 beim LG und Hammersbach leider nicht.
    Falls einem Anfänger durch einen Ruck der Griff ungewollt aus der Hand gleitet (gerissen wird) und
    der Flieger dadurch eine Person wie Zuschauer, Teilnehmer oder den vollbesetzten Kinderwagen (Drillinge)
    abschießt bzw. dort landet,
    ist im wahrsten Sinne des Wortes die .acke am Platz am dampfen.
    Fraglich ob da je eine Versicherung einspringt und wenn sofort in Regress geht.
    Die Staatsanwaltschaft plädiert hier wohl für SCHULDIG.
    Wenn allerdings die Teams bedacht und konzentriert zu Werke gehen
    lasssen sich so manche "Kreisverkehr Unfälle" sicherlich vermeiden.
    Als Veranstalter und Platzhalter müßte ich auf die Schlaufen-Plicht bestehen.
    Besser ist es,
    es spreiselt im/am Kreis,
    als außerhalb,
    eben in der Zuschauer Zone.

    Helmpflicht für Anfänger Piloten ?.

    savety goes first

    Grüße nach Karken
    Pedder
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  9. #9
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    Standard Genau das ist das Problem, Peter!

    ... und in meinem Alter ist noch nicht einmal sicher, ob ich den Prozessauftakt erleben würde...
    Also in Hammersbach, wo die Zuschauer auch hinter dem Zaun stehen, und nicht nur hier - wenn sie dabei sind: Schlaufenpflicht!
    Das andere kann man sehen...
    Aber Dein Anliegen, Hinweise zur möglichst sicheren Handhabung des Fesselflugs, Team-Racing zu geben, finde ich toll und darauf sollten wir auch fokusiert bleiben.
    Grüße!
    Rainer
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  10. #10
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    Standard F2C wird im Regelfall hinter einem Schutzzaun geflogen.

    Um Mistverständnisse vornweg auszuklammern,
    damit meinte ich einen Kreisrunden (mit seitlichem Ein und Ausgang) Schutzzaun
    der den Flugkreis komplett umschließt.
    Die langen geraden Schutzzäune auf den Radioplätzen bieten hier nur begrenzt Schutz.
    Die Zeitnehmer und Rundenzähler am Kreisrand könnten hinter einen 2,5m hohen und 4m langen Baustellenzaun (Steckelement) Schutz finden.
    Vor jedem Rennen wäre die Leinenzugprobe Sinnvoll......der Sicherheit wegen....eben.

    http://www.rc-network.de/forum/attac...1&d=1508906863

    Aus dem Nähkästchen.
    2000 konnte ich in Rouille Frankreich live miterleben,
    wie ein F2C Modell nach Leinenriss wie ein Projektil über den Schutzzaun flog um
    im ca. 50m entfernten hohen Maisfeld zu verschwinden.
    Dabei hat es ca. 10 parkende Autos , Zwei und Vierbeiner glatt überflogen.

    Gruß
    Peter
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  11. #11
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    Standard

    Hallo Peter !

    Das mit den Bauzäunen hab ich schon auf Wettkämpfen so gesehen, ist auf jeden Fall ein guter Tipp und bringt einen Sicherheitsgewinn.
    Das wird aber z.B. bei F2B nicht so gemacht. Da muss man dann als Veranstalter abwägen. Beim LG Luftzirkus war das z.B. auch ohne Bauzaunfeld. Da wurden auch MTR und Indy geflogen. In Sebnitz , wo F2C, F2A e.t.c. geflogen wird, sind die da. In Bitterfeld ist die Judge Area beim F2D auch hinter Bauzäunen gewesen, der harte Kreis hat ja einen Zaun, hinter dem die Zeitnehmer sitzen. Im Zweifel gibts ja den F2 Sporting Code, da kann man sich gut nach richten.

    Zu den Flyaways hinter den Sicherheitsabsperrungen :
    Die Fesselflieger sind da nicht signifikant unsicherer als RC-Modelle. Ich hab auf dem RC-Platz bestimmt schon 10x miterlebt, wie jemand aufgrund technischer defekte oder überforderung mit dem Modell oder der Wettkampfsituation irgendwo hinter dem Zaun eingeschlagen ist, bei Fesselflug in einem vergleichbarem Zeitraum 3x. (2x davon in Bitterfeld beim Combat, als der Gegner mit dem Prop durch die Leinen geflogen ist) . Meine persönlichen Erfahrungen sind , das Defekte an leinen sind bei vernünftiger dimensionierung und Wartung fast nicht auftauchen, wohingegen beim RC immer mal Funkstörungen oder Wackler an elektrischen Kontakten auftauchen, die dann zum Absturz führen können.
    Modellflug im allgemeinen birgt eben ein gewisses Restrisiko.

    Viele Grüße,
    Sebastian
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