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Thema: Freewing F-18 Super Hornet V2, SWP-Lage

  1. #1
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    Hinweis Freewing F-18 Super Hornet V2, SWP-Lage

    Hallo zusammen,

    wir hatten gestern den Erstflug der Freewing F-18 Super Hornet V2.

    Nachdem die ersten Startversuche alle scheiterten, das Modell war nicht abzuheben, haben wir das Bugfahrwerk um 5 mm. unterlegt um eine positive Anstellung zu erreichen.
    Der SWP war bei ca. 72 mm und das HLW wie in Beschreibung 5 mm. unter der horizontalen Rumpfnaht eingestellt.
    Das Modell konnte nur mit Voll ziehen und Vektor auf HLW gestartet werden.

    Dennoch benötigte die F-18 ca. 120 m. Pistenlänge (Gras kurz, trocken) um zu starten.
    Im Flug musste das Höhenruder permanent, trotz Trimmung voll auf "ziehen", gehalten werden, war ein recht spannender Flug

    Vor dem zweiten Start wurde der Lipo so weit es ging nach hinten verschoben, das Flugverhalten (nun noch mit 50% Trimmung auf Höhe) war deutlich besser.

    Im Hobbyraum haben wir das Modell nach dem Flug so vermessen.

    Wir kamen auf einen SWP von 75 mm bei einer EWD von 5 Grad!!
    Das Höhenruder stand nun ca. 20 mm. unter der Bezugslinie der horizontalen Rumpfnaht.

    Sicherlich rühren das mäßige Startverhalten von einerr ggf. falschen SWP-Lage.

    Wie habt Ihr Eure Freewing F-18 eingestellt?

    Könnt Ihr bitte einmal den erflogenen Schwerpunkt nachmessen und mir die EWD oder den Abstand Nasenleiste HLW zur horizontalen Rumpfnaht angeben.

    Vielen Dank für Eure Unterstützung.

    Viele Grüße
    Beste Grüße
    and always happy landings.
    Frank
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  2. #2
    User Avatar von Techmaster
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    Standard

    Hallo,
    ich fliege die F-18 V2, und zwar mit 6S 5000mah 30C SLS XTRON Lipo (820g) , ziemlich im ersten Drittel des Akkufachs.
    Mit dem Schwerpunkt aus dem Plan ist sie zu kopflastig.

    Mein erflogener Schwerpunkt ist ganz einfach zu überprüfen.
    Wann man vor dem Modell steht, und die Finger erfühlen die ersten beiden Schraublöcher der Tragflächen, dort einen Finger breit hinter dem Schraubloch nach hinten,
    und das Modell so hochheben und sie muss in der Balance bleiben.
    So teste ich das vor jedem Flug nochmal.
    Ohne Vektorsteuerung hebt meine auch schlecht ab und rast erstmal 100m über die Piste, und mit harten ziehen, mit 85% Vektorausschlag geht sie dann weg.
    Allerdings habe ich ihr das komplette 45mm Stinger Zwillingsbugrad vorne verpasst.
    Man muss nur noch die Stinger Achse mitbestellen und es passt zusammen.
    Hauptfahrwerk sind die 65mm Räder von der 90mm Yak 130,bis auf 1-2 Schaum im Fahrwerksschacht dafür wegschleifen, passen die Räder dann alle perfekt hinein.

    Meine F-18 war beim Maiden viel zu sehr nach oben getrimmt, musste sie 25 Klicks nach unten trimmen damit sie horizontal flog.
    Habe nach der Landung die Trimmung am Sender wieder auf 0 gestellt und
    Eine! ganze Umdrehung die Anlenkgestänge/Kugelkopfpfannen mechanisch an den Tailerons nach unten geschraubt.
    Ist ja so ein China - Grobgewinde.

    Noch ein Tipp wie man das Spiel an den Kugelkopfpfannen beseitigt.
    Das Kunststoff ganz leicht mit dem Feuerzeug erhitzen, und zart zwischen den Fingern etwas enger zusammendrücken/rollen.
    Dann auskühlen lassen und sie gehen sowas von stramm drauf, das jegliches Spiel absolut beseitigt ist.
    Funktioniert bei allen Freewing Jets.
    Bei meiner Freewing Mustang P 51, ist so auch Null Spiel,
    seit 3 Jahren erfolgreich getestet.

    Du hast dein Bugfahrwerk höher gelegt?
    Hättest du mal ein Foto davon wie du das gemacht hast , weil diesen Umbau muss ich ihr auch irgendwann noch mal gönnen.
    Gruß Alex
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  3. #3
    User Avatar von Techmaster
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    Zitat Zitat von Mefra Beitrag anzeigen
    Hallo zusammen,

    wir hatten gestern den Erstflug der Freewing F-18 Super Hornet V2.

    Nachdem die ersten Startversuche alle scheiterten, das Modell war nicht abzuheben, haben wir das Bugfahrwerk um 5 mm. unterlegt um eine positive Anstellung zu erreichen.
    Der SWP war bei ca. 72 mm und das HLW wie in Beschreibung 5 mm. unter der horizontalen Rumpfnaht eingestellt.
    Das Modell konnte nur mit Voll ziehen und Vektor auf HLW gestartet werden.

    Dennoch benötigte die F-18 ca. 120 m. Pistenlänge (Gras kurz, trocken) um zu starten.
    Im Flug musste das Höhenruder permanent, trotz Trimmung voll auf "ziehen", gehalten werden, war ein recht spannender Flug

    Vor dem zweiten Start wurde der Lipo so weit es ging nach hinten verschoben, das Flugverhalten (nun noch mit 50% Trimmung auf Höhe) war deutlich besser.

    Im Hobbyraum haben wir das Modell nach dem Flug so vermessen.

    Wir kamen auf einen SWP von 75 mm bei einer EWD von 5 Grad!!
    Das Höhenruder stand nun ca. 20 mm. unter der Bezugslinie der horizontalen Rumpfnaht.

    Sicherlich rühren das mäßige Startverhalten von einerr ggf. falschen SWP-Lage.

    Wie habt Ihr Eure Freewing F-18 eingestellt?

    Könnt Ihr bitte einmal den erflogenen Schwerpunkt nachmessen und mir die EWD oder den Abstand Nasenleiste HLW zur horizontalen Rumpfnaht angeben.

    Vielen Dank für Eure Unterstützung.

    Viele Grüße
    Hey,
    war das so verständlich erklärt mit dem Schwerpunkt?

    Womit hast du genau das Bugfahrwerk unterfüttert und wurde das Lenkservo dafür auch versetzt?
    Gruß Alex
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  4. #4
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    Hinweis

    Hallo Alex,

    vielen Dank für Deine Info bzgl. der SWP Lage, ja, war nachvollziehbar.

    Nach Deiner Beschreibung liegt der SWP dann, statt 70-75 mm., knapp bei 95 mm.
    Offenbar werden bei den Anleitungen noch immer recht konservative SWP-Lage (kopflastig) angegeben.

    kannst Du bitte mal die EWD messen, würde mich interessieren, wo diese bei einer eingeflogenen F-18 liegt.
    Vielen Dank.

    Ich habe den SWP zunächst um 10 mm. nach hinten gelegt, also bei ca. 85 mm (kann den SLS Lipo nicht weiter zurückschieben, brauchte dazu ca. 50 gr. Ble am Hecki!!) und werde es demnächst neu versuchen (berichte dann hier).
    Wir hatten leider noch keine Gelegenheit die F-18 mit der korrigierten SWP Lage zu fliegen.

    Ich war ein paar Tage nicht erreichbar, daher erst heute zwei Fotos zum Bugfahrwerk:

    Name:  comp_Fahrwerk.jpg
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Größe:  176,9 KB

    Name:  comp_Fahrwerk_2.jpg
Hits: 109
Größe:  180,3 KB

    Zunächst habe ich, in Ermangelung dickeren Material eine Unterlage aus 5 mm Sperrholz gefertigt.
    Nachdem ich festgestellt habe, dass die Fahrwerksklappe noch schließt und der Anstellwinkel damit bei 0 Grad lag, habe ich nochmals zusätzlich 3 mm. Sperrholz unterlegt.
    Auch hier berührt das eingefahrene Bugfahrwerk die Fahrwerksklappe nicht, ggf. sind noch ein paar mm. drin, der Anstellwinkel liegt nun bei ca. 1 - 2 Grad.
    Dann kann es jedoch mit der Länge der Befestigungsschrauben des Bugfahrwerks knapp werden.

    Das Lenkservo brauchte nicht versetzt werden, es passte noch nach meinem Umbau auf größere Räder.

    Am Bugfahrwerk habe ich 45 mm. Räder von Pichler montiert, diese passen ohne zusätzliche Arbeiten bzw. der Singer-Radachse auf die original Radachse.
    Am Hauptfahrwerk habe ich auch die Räder der YAK 130.

    Letzte Frage:
    "Wackelt" Dein Bugfahrwerk auch so????
    Es liegt wohl an der 4 mm Achse, die in der Umlenknocke des EZFW mit 4,2 mm. Bohrung zu viel Spiel hat........
    Beste Grüße
    and always happy landings.
    Frank
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  5. #5
    User Avatar von Techmaster
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    Hallo,
    ja mein Bugfahrwerk wackelt auch so, das scheinen wohl alle Freewing Bugfahrwerke zu haben.
    Bei der F-15 habe ich mir eine passende Messingbuchse gedremelt, wo der Bugfahrwerkspin, saugend reinpasst.
    Aber dieses Spiel nur nach vorne und nach hinten scheint bei der F-18 nicht weiter zu stören.
    Ein EWD Messgerät habe ich leider nicht, kann dir aber meine Tailerons Stellung von der Markierung laut Bauplan nochmal nachmessen, womit ich sie mit den oben angegebenen Schwerpunkt, erflogen habe.

    Das mit dem Sperrholzbrechen sieht super aus, auch im Amiforum haben die dort genau 6mm untergelegt.
    Erst mit 6mm Unterfütterung kommt sie auf 0 grad Anstellwinkel?
    Und ich fahre jetzt mit ca. - 0,5 grad durch die Gegend?

    Aber das Anlenkgestänge des Lenkservos ist so nicht mehr in der Flucht, und der Winkel ist nicht mehr parallel?
    Funktioniert das auch noch wenn es eingefahren wird und das Anlenkgestänge, sich am Gelenk dort einklappt?
    Weil das Lenkservo vorne steuert ja auch im Flug noch mit, wenn man z. B. Seitenruder /Tailerons steuert.
    Da hat es bei mir manchmal gehakelt und musste mit Spitzzange und Teflon Öl nochmal ran um dies blockieren zu beseitigen.
    Fahre mal das Fahrwerk ein und steuere zur Kontrolle mal Seitenruder, ich war geschockt, was das Lenkservo für Geräusche machte, als sei es fest verhakt/verkantet an diesem Gelenk.

    Das Schlauste wäre es, das Lenkservo über einen Mischer zu deaktivieren, im Flugzustand, wo das Fahrwerk eingefahren ist!

    Zum Schwerpunkt habe ich ihr damals den Deluxe Antrieb mit HET 700-68-1680 KV Motor verpasst, das hat sie auch deutlich hecklastiger gemacht.
    Den Schwerpunkt habe ich mir auch aus dem Amiforum abgeschaut, da sich 5-6 Leute dort sicher waren damit fliegt sie am besten.
    Und sie hatten Recht.
    Deshalb musste ich sie auch beim Maiden 25 Klicks nach unten trimmen, und nach der Landung die Tailerons Anlenkgestänge jeweils eine ganze Umdrehung auf Tiefe mechanisch trimmen!

    Im Landeanflug, mit ganz wenig Schleppgas, kam sie mit 20 Grad Klappen,
    super schön und langsam rein und die Nase war dabei leicht nach oben gerichtet, das sie butterzart zuerst auf dem Hauptfahrwerk aufsetzte und danach dann erst das Bugfahrwerk aufsetzte .

    Habe bei dem Bugfahrwerk aber ein Aluminium Blech ausgedremelt um das Kunststoff Getriebe bei der Landung zu entlasten.
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    Gruß Alex
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