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Thema: Amokka Wood mit Spreizklappen: Ein Baubericht

  1. #151
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    Standard Amokka Wood V 2

    Hallo,

    Hatte vor zwei Stunden meinen (erfolgreichen) Erstflug.Natürlich waren einige Feinabstimmungen der einzenlen Flugphasen notwendig.
    Was soll ich sagen:
    Die Gleitleistung ist enorm und in der Speedstellung wird die Amokka wirklich schnell. Bedingt durch das geringe Gewicht lässt sie sich in der Thermikstellung auch sehr langsam fliegen, wobei dem Flieger eine etwas schnellere Gangart nach meinen ersten Eindrücken lieber ist.
    An der Landestellung muss ich noch etwas feilen, den das Landen in Butterfly-Stellung ist noch etwas tricky.
    Die Spaltklappen, wie Jochen sie gebaut hat bzw. die Drehklappen von Ralf scheinen die deutlich bessere Lösung zu sein.
    Der von Jochen erflogene Schwerpunkt von 52,5 mm passt wirklich gut. Ich habe mit 53 mm angefangen und da reagiert das Modell schon sehr agressiv auf Höhenruderausschläge.
    Meiner Meinung ist das momenmtan in dieser Größe der beste Brettnurflügel in Rippenbauweise, zumindest kenn ich nichts vergleichbares. Die Messlatte für Mitbewerber liegt als sehr hoch.

    Grüße, Michael
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  2. #152
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    Standard Flügelarretierung Amokka Wood

    Ich verwende als Flügelarretierung einen Kunstsoff-Schnappverschluss von pp-rc Modellbau, der auch nachträglich eingebaut werden kann
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  3. #153
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    @Fiepsi
    Wie hast du das eigentlich mit deinem schönen Streifendesign hingekriegt? Auf ner vollbeplankten Fläche ist das ja kein Problem aber bei offenen Rippenfeldern hat man doch nicht genug Auflagefläche für die beiden überlappenden Folien (also bei dir weiß und hellblau) oder?
    Gruß Ralf
    http://surasto.de/index.php?cat=Foil - Online Rippenflächendesign
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  4. #154
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    Standard Amokka Wood V 2

    Hallo Ralf,

    Also ich habe zuerst die transparent weiße Oralight-Folie mit ein paar mm Überstand auch die 3mm Rippen sowie auf die vordere Beplankung und den 0,4 mm Sperholz-Abschluss gebügelt. Als nächstes habe ich die an den Rippen überstehende Folie 90 GRad umgeschlagen und auf die Rippen gebügelt.
    Die blaue Folie an der Unterseite wird dann links und rechts auf die Rippen gebügelt und anschließend noch auf die Beplankung und den hinteren 0,4mm Sperrholz-Abschluss. Dann wird das Ganze mit dem Heißluftföhn (ich hab den auf 190 Grad eingestellt) gespannt und die heiße Folie mit den Fingern auf die dazwischenliegenden Rippen angedrückt. Erstaunlicherweise wird die Folie dabei nicht von den 3mm breiten Rippen gezogen. War selber überrascht, dass die so git hält.
    War mein erster Versuch und es hat super geklappt-Wollte nämlich ursprünglich die komplette Unterseite transparent weiß folieren und blaue Klebefolie darüberkleben aber so wird´s halt leichter. Man muss sich vorher aber immer genau überlegen, welche Folien zuerst aufzubringen ist, also die tranparente zuerst und dann, wie in meinem Fall, die beiden flouriszierenden Neonfarben. Waren insgesamt ca. 20 Arbeitsstunden.


    Grüße, Michael
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  5. #155
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    Standard

    Hi Michael,

    vielen Dank. Ja du hast genau meine Sorge beschrieben, dass sich die Folie von den Rippen ziehen könnte. Aber ich verstehe jetzt, wie du das hingekriegt hast. Das tolle Ergebnis rechtfertigt die 20 Arbeitsstunden.

    Gruß Ralf
    http://surasto.de/index.php?cat=Foil - Online Rippenflächendesign
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  6. #156
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    Inzwischen ist der Rohbau meines Modells fast geschafft und werde ich es in kurzem bespannen. Ich hätte noch 'ne kurze Frage: wie sieht es mit den Ruderausschlägen aus, wenn man einen 6-Klappen-Amokka hat? Kann ich die Ausschläge die auf Seite 5 unten genannt werden so übernehmen? Soll ich die Querrruder bei Höhenruderbetätigung parallel (oder in verringertem Maße...) zu den Hohenrudern mitlaufen lassen oder alles 'getrennt'?

    Cees
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  7. #157
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    Hallo Cees,

    ... ja, die Ausschläge wie in http://www.rc-network.de/forum/showthread.php/702415-Amokka-Wood-mit-Spreizklappen-Ein-Baubericht?p=4714748&viewfull=1#post4714748 beschrieben, kannst Du zum Start gut so verwenden.

    Höhenruder und Elevon laufen bei "Höhe" gleichsinnig mit gleichem Ausschlag.
    Bei "Quer" hat das Höhenruder ungefähr halben Ausschlag wie das Elevon.

    Noch viel Erfolg beim Endspurt!

    Jochen
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  8. #158
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    Danke!

    Noch eine zweite kurze Frage: wie hast du das Scharnier der Bremsklappe gemacht, auch als Gewebescharnier wie bei den Höhenrudern/Elevons?
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  9. #159
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    Hallo Cees,

    ... die Spreizklappen habe ich zur Zeit nur mit Tesafilm angeheftet (wegen Testen) - das ist aber keine haltbare Dauerlösung. Ich würde es auch mit Gewebescharnier machen...

    Viele Grüße

    Jochen
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  10. #160
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    Standard Split Flap / Spreizklape - weitere Erkenntnisse

    Hallo,

    ... inzwischen habe ich noch weitere Tests mit der Wirkung der Spreizklappe gemacht und auch die Position der Klappe nochmals um 10mm nach vorne verlegt:

    Name:  SplitFlap_Position-02.png
Hits: 185
Größe:  10,2 KB

    Zusammengefasst:

    Position (1): stark negatives (abtauchendes) Moment, das nur mit viel Höhenruder kompensiert werden kann. Die Wirkung ist ziemlich geschwindigkeitsabhängig, so dass eine Grundeinstellung schwierig ist -> keine Empfehlung

    Position (2): Gute Wirkung. Nahezu neutrales Verhalten. Bei halber Klappenstellung leicht positives (aufbäumendes) Moment, das gut kontrolliert werden kann. Unkritisches, fast geschwindigkeitsneutrales Verhalten -> Empfehlung

    Position (3): Gute Wirkung. Positives Moment sowohl bei halber als auch bei voller Klappenstellung, das noch gut mit Höhenruder kompensiert werden kann (+2mm Ausschlag der innenliegenden Höhenruder, die eigentlich auf der Unterseite im Wirbelbereich der Klappe sind). Unkritisches, fast geschwindigkeitsneutrales Verhalten -> Empfehlung

    Mein Fazit:

    Spreizklappen sind eine gute Landehilfe für Bretter (Nurflügel?). An der richtigen Position angebracht, haben sie eine prima Wirkung, sind unkritisch bezüglich der Flugeigenschaften und insbesondere hat man noch volle Kontrolle über Höhen- und Querruder.
    Der Auf- und Einbau ist relativ problemlos. Mit einer elastischen Anlenkung (bei mir 1,2mm Federstrahldraht mit V-Knick) ist die "Verletzungsgefahr" gering.

    So weit...
    ... nach einem wunderbaren Hangflugtag mit der Amokka Wood ;-)

    Viele Grüße

    Jochen

    (Ralf und Michael - könnt Ihr schom mehr berichten bezüglich Landehilfe??
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  11. #161
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    Standard Amoikka-Landehilfe

    Hallo,

    Hab die 4 Klappen-Version gebaut, da ich mit der "Butterfly-Stellung" bei der Amokka 202 gute Erfahrungen gemacht habe. Bei der Amokka-Wood kann ich diese Klapenstellunmg als Landehilfe nicht empfehlen. Das Modell baut damit die Geschwindigkeit nur in geringem Maße ab und bei geringer Veränderung der Anfluggeschwindigkeit bäumt sich der Flieger auf oder taucht nach unten weg. Ich lande daher fast immer in der Thermikstellung, da die Amokka so auch noch durch zusätlichen Höhenruderausschlag langsam wird und ein endloses Gleiten vermieden wird.
    Ein kleines Phänomen hab ich durch Versuche (in größerer Höhe) feststellen können:
    Wenn ich bei gesetztem Butterfly langsam voll ziehe beginnt die Amokka zu wippen und geht in einen Sackflug über.
    Diese Eigenschaft ist auch beim Spliff von Peter Wick zu beobachten und er bezeichnet diesen Flugszustand als "wag stall", wobei im Gegensatz zur Amokka-Wood beim Spliff auch die Flugrichtung gut ausgesteuert werden kann.
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