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aero-naut.de   Rückert Modell-GFK-Technik
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Thema: Dornier Do-228 nach FMT Bauplan -- Baustufenfotos

  1. #16
    User Avatar von fliegerassel
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    Schlimm ist doch, dass es eigentlich viel zu viele schöne und interessante Pläne, Bausätze und sonstige Anregungen zum Selbstbau gibt. Ich müsste reicher Rentner mit sehr viel Platz sein, um alles zu bauen, was ich schön finde. Ein echtes Dilemma...! Aber diese Holzbauten sind echt cool und werden auch nicht aussterben. Und so`n Styroklotz kann man ja auch in Eigenregie weglassen.
    Ich freue mich über die Bilder und schaue mal heimlich nach, ob das Antriebsset meiner verschrotteten 2-Mot. passen könnte. Ich fand auch die Idee mit dem Einziehfahrwerk sehr schön, sieht auch sehr realistisch aus.

    Gruß Mirko
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  2. #17
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    ...
    Die DO ist bei mir über viele Jahre ein treuer Begleiter gewesen und fliegt genial schön. heute fliege ich sie, damit der Staub weggeblasen wird - und macht immer wieder viel Spaß.
    Der Bau lohnt!!! - Und das mit dem vollen Keller kenne ich.
    Gruß
    Heiko-L
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  3. #18
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    ...gut, für so ein relativ kleines Modell lässt sich vielleicht doch noch irgendwo Platz finden :-) Mal schauen...jedenfalls verfolge ich gespannt den Bericht hier :-))

    Gruß
    Patrick
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  4. #19
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    Standard Do-228 Fahrwerksgondeln Fotostrecke

    Hier wird zunächst der Rumpf hinter der Tragfläche fertiggestellt: Erhöhungen aufsetzen und dann beplanken.

    Dann geht es an das Fahrwerk: Fahrwerksträger mit Nuten für die gebogenen Drähte (2,5mm Federstahl). Befestigung durch handelsübliche Schraub-Plättchen. Die Fahrwerksgondeln bestehen aus dünnen Sperrholzscheiben als formgebende Spanten in zwei Ebenen und Styrodurblöcken. Der obere Block wird bereits jetzt in Form geschliffen. Ein Balsa-Aufdoppler erzeugen die nötige Stufe für die untere Beplankung.

    ***Wer kein XPS-Hartschaum mag, der kann genau so gut weiches Balsa einsetzen und zuschschnitzen. Ich empfehle in diesem Fall, ein 20mm und ein 30mm-Brettchen in weicher Holzauswahl anzuschaffen, diese Brettchen sind einfacher zu verarbeiten und meist deutlich weicher als übliche unsortierte "Balsaklötze".***

    Die Fahrwerksgondeln werden nun links und rechts unter den Rumpf gesetzt und mit formgebenden Querspanten verbunden.












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  5. #20
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    Standard Do-228 Restarbeiten Rumpf Fotostrecke

    Jetzt wird das Unterteil der Fahrwerksgondel fertiggestellt: Untere Styrodurblöcke außen einkleben und grob zuschnitzen. Dann die untere Beplankung aufziehen.

    Der Querriegel aus XPS wird nicht fest eingeklebt, er bleibt abnehmbar, um an die Fahrwerksschrauben gelangen zu können (nur für den Fall, dass die Drähte nach einem heftigen Unfallschaden gerichtet werden müssten). Zum Verschleifen wird dieser Block mit zwei Tropfen UHU-POR lösbar eingeheftet. Gesamte Gondel nun in Form schleifen.

    Das Kabinendach bleibt abnehmbar, damit der Akku hier eingeschoben werden kann. Im Bausatz besteht das Dach aus 6-mm-Balsa; hinten wird eine Erhöhung aufgesetzt und der hintere Befestigungsdübel durch den Hauptspant hindurch eingebohrt. Nach Einkleben des Dübels wird die Stelle beplankt. Der Deckel öffnet dann nach vorne und wird vorne von einem Riegel oder Vorreiber gehalten.

    ***Zum Bohren solcher Dübellöcher verwende ich gerne einen simplen Hand-Bohrkloben, mit dem man viel besser an die Modellbau-typischen Stellen hinkommt und auch weniger kaputtmacht, als mit der viel zu großen und zu groben elektrischen Bohrmaschine. Und weil die Dinger meist weder im Modellbauladen, noch im Werkzeugladen zu bekommen sind, vertreibe ich sie jetzt einfach selber.***










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  6. #21
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    Standard Do-228 Leitwerk Fotostrecke

    Hier werden die Leitwerke in 5mm Stärke gebaut: Rahmen aus Frästeilen, mit diagonalen Streben 3x5mm ausgesteift. Die Lage der Streben ist an den Rahmenteilen eingefräst, die Streben brauchen so nur rechtwinklig zugeschnitten werden. Beim Höhenleitwerk wird beim Bau ein Lineal angelegt, damit die Hinterkante auf jeden Fall absolut gerade wird. Das Höhenruderblatt besteht aus einer Endleiste B5x25 und wird mit einer Leiste B5x5 auf 30mm Tiefe verlängert, erfordert also kaum Schleifarbeiten.

    Zum Verschleifen der Außenkonturen sowie der Nasen- und Endleisten werden die Ruder mit den Dämpfungsflächen verbunden (Kepp-Klebeband). Mit der Schleiflatte Nasen sanft verrunden und Endkanten konisch zuschleifen. Für konkave Rundungen Schleifpapier um irgendein rundes Ding legen.










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  7. #22
    User Avatar von Hans-Jürgen Fischer
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    3-Seitenansicht der Do 228 D-CALM

    Name:  228-100-Blatt-25.jpg
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    Zeichnung H.-J.Fischer

    Gruß
    Hans-Jürgen
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  8. #23
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    Standard Do-228 Motorgondeln Fotostrecke

    Danke für die 3-Seiten-Ansicht! Da hat mein Flugzeug doch tatsächlich eine deutliche Ähnlichkeit erreicht... Ein echtes Scale-Modell sollte das Projekt ja auch nie werden, sondern ein Alltagsgerät zum Spaß haben.

    ---------

    Die Motorgondeln bestehen aus Seitenteilen mit aufgeleimten Dreikantleisten und je zwei Spanten. Eine Papierschablone markiert die korrekte Lage, in der Serie werden hier natürlich Verzapfungen vorgesehen. Überstände der Dreikantleisten rundum abschleifen, dann beplanken. Der obere Lufteinlass wird noch nicht festgeklebt, das erfolgt besser erst nach dem Bespannen. Die Rückwand der Gondeln bleibt abnehmbar (4 kleine Schrauben), damit der Motor (de)montiert werden kann. Der Turbinenauslass ist ein Rohrabschnitt aus Kunststoff.

    Alles schön rund schleifen, nur die Hinterkante (an der Rückwand) bleibt wie beim Vorbild kantig. Und dann das Ganze nochmal, weil die Do-228 ja zwei Motoren hat.









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  9. #24
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    Standard Do-228 Tragflächen-Mittelstück Fotostrecke

    Die Bausatz-Version der Do-228 hat endlich schraubbare Tragflächenservos bekommen. Hier werden zuerst die Servorahmen aufgebaut, einer links, einer rechts spiegelgleich. Die empfohlenen Servos haben Metallgetriebe, alles andere hat sich auf Dauer einfach nicht bewährt.

    Tragflächenmittelstück: Holmleiste hinter Beplankung leimen, Beplankungen auslegen und mit Endleiste verbinden. Nasenleiste mit unten überstehender Hilfsleiste B2 unterlegen, so dass die untere Nasenbeplankung vorne um 2mm aufgebockt ist. Rippen und die Holmstege Stück für Stück einsetzen; die Rippen greifen in die gefrästen Schlitze der Nasen- und Endleisten.
    Verstärkungen für die Flächendübel, die Motorgondeln und die Kabeldurchführungen aufkleben. Holmbrücken zum Anschluss der Außenteile auf den Holm kleben.

    Nasenleiste oben zuhobeln und schleifen, dann obere Beplankung mitsamt Holmleiste aufziehen. Entweder mit Pattex oder wie hier einfach alles mit dickem Sekundenkleber und Aktivator (am Holm vor dem Zusammenfügen aufsprühen und den Holm mit stabilem Lineal ein paar Sekunden niederdrücken - dann erst Beplankung nach vorne hin anreiben). Die Balsa-Hilfsleiste unter der Nase klebt vermutlich jetzt stellenweise an der Tragfläche - einfach abhobeln bzw. wegschleifen.










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  10. #25
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    Standard Do-228 Tragfläche Aussenteile Fotostrecke

    Die Aussenteile der Tragfläche enstehen, einmal für rechts einmal für links spiegelgleich: Beginnend mit dem Servorahmen werden untere Holmleiste, End- und Nasenleiste ausgelegt und über Rippen + Holmstege Stück für Stück verbunden. Nase schleifen und beplanken wie beim Tragflächenmittelstück. Randbögen aufbauen und äußerste Rippe einsetzen. Querruder und die festen Teile der Endleiste bestehen aus einer gefrästen Endleiste 6x25, die mit einer Balsaleiste auf 30mm verlängert und wieder ins Profil geschliffen werden.

    Dann alles verschleifen; den unteren Überstand der Nasenleiste mit dem Hobel entfernen. Nasenleisten ins Profil schleifen, auch beim Tragfächenmittelstück.

    Die Flächenteile werden nun zusammengesetzt und die Übergangs-Dreiecke an der Endleiste gesetzt. Die Außenflächen sind dabei an der letzten Rippe um 5mm angehoben, um eine minimale V-Fom zu erzielen. Laut der oben geposteten Dreiseiten-Ansicht hat das original 0° V-Form - das sieht am Modell aber beschämend aus, weil die Maschine dann optisch die Flügel hängen lässt. Durch meine minimale V-Form ist wenigstens die Tragflächen-Oberseite gerade durchlaufend, was am Modell eindeutig einen besseren Eindruck macht.










    (hier ist am Mittelstück schon der Rumpf-Übergang angebracht, mehr dazu im nächsten Kapitel...)
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  11. #26
    User Avatar von Timo Starkloff
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    Da kann ich nur zustimmen, die 1-2 Grad V-Form sind ein kleines Detail mit großer Wirkung das oft vergessen wird. Sowohl beim Hochdecker als auch Tiefdecker verbessert sich das Flugbild erheblich, und manchmal auch die Flugeigenschaften.
    Viele Originale mit Trapezflügel haben eine durchgehend gerade Oberseite, auf der Unterseite “versteckt” sich dann die kleine V-Form...

    Grüße, Timo
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  12. #27
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    Standard Do-228 Tragfläche Restarbeiten Fotostrecke ( FMT Bauplan Jonas Kessler )

    Die Tragfläche wird auf dem Rumpf komplettiert: Hinteren Übergang aufsetzen und beplanken. Fläche mit Stecknadeln heften und von vorne durch den Hauptspant die Dübellöcher einbohren. Dübel einkleben. Hinten werden 2 Schrauben M4 gesetzt, die Gewinde direkt in die Sperrholz-Trägerplatte im Rumpf eingeschnitten (wie immer mit dünnem Sekundenkleber härten und nochmals nachschneiden). Senkkopf-Kunststoffschrauben bündig einsenken. Vorderen Übergang zum Kabinendach aufbauen.










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  13. #28
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    Standard Do-228 Schleifarbeiten und Bugfahrwerk Fotostrecke

    Hier wird abschließend der Rumpf in Form geschliffen: Alle Kanten sehr großzügig verrunden -man beachte die obenstehende Dreiseitenansicht, welche die Radien gut zeigt. An der Rumpfnase sind die Radien größer als am restlichen Rumpf. Formteile auf der Tragfläche an den Rumpf anpassen, ggf. die Übergänge zur Tragfläche etwas mit Leichtspachtel füllen (Krick hat den besten im Programm, superleicht, balsafarben und wasserverdünnbar). Eine scharfe Schleiflatte (Korn 120) dient für den Grobschliff, der Feinschliff erfolgt von Hand ohne Schleifklotz.

    Das Zwilligs-Bugfahrwerk benötigt einen Stellring mit 2 gegenüberliegenden Gewinden. Ich habe hierfür ein Alu-Drehteil (3-mm-Propsafer) und schraube dort mit M3x20 als Radachsen die Räder an. Die Feinjustierung der Freigängigkeit erfolgt über Beilagscheiben bzw. leichtes abschleifen der Kunststoff-Felgen. Angelenkt wird mit einem schraubbaren Alu-Lenkhebel. Diese Aluteile sind natürlich im Do-228 Bausatz enthalten, ebenso die passenden Leichträder.












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