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Thema: EP-Farbpaste mit PU-Lack mischen?

  1. #1
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    Frage EP-Farbpaste mit PU-Lack mischen?

    Hallo zusammen,

    eine Frage an euch. Ich habe noch EP-Farbpasten von R+G hier. Mir kam die Idee, dass ich diese unter den PU-Lack (Topfit) mische, damit ich sehe wie weit ich den Pu Lack herntergeschliffen habe. Geht dies denn überhaupt? Oder ist dieser nur für Harz mit Härter einsetzbar?

    Gruß
    Thomas
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  2. #2
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    Zwinkern

    Also ob es bei Deinem Lack funktioniert, weiß ich nicht. Ich habe aber schon weiße EP-Farbpaste in DD-Lack gegeben- ging ohne Probleme und schleifen ließ es sich danach auch prima.

    Versuch macht kluch...

    David
    Meine Homepage: www.mpx-flieger.de

    Gibt es etwas schöneres als fliegen?
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  3. #3
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    Standard ... ob das gut geht...

    Hi Thomas,
    die EP-Farbpasten sind genauso chemisch reaktiv wie das Harz selbst. Deswegen wird ja der Anteil des Härters für die Menge Harz+Farbpaste bemessen.
    Ich hab einem solchen Chemiemix (Pu+EP) selbst noch nicht gewagt. Ein gutes Gefühl hätte ich dabei nicht.
    Frag doch lieber den Hersteller womit dieser Pu-Lack chemieverträglich abgetönt werden kann.
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  4. #4
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    Standard

    So, wie sich deine Frage liest, hast du einen Denkfehler:

    Wenn du die Schleiftiefe mit zwei verschiedenfarbigen Farben kontrollieren willst, dann müssen die beiden Schichten nacheinander aufgetragen werden. Die zweite Schicht auf die (mindestens angehärtete) erste Schicht. Der Satz "Mir kam die Idee, dass ich diese unter den PU-Lack (Topfit) mische, damit ich sehe wie weit ich den Pu Lack herntergeschliffen habe." macht für mich aber keinen Sinn (?).

    Ohne es jetzt chemisch genau zu wissen: Es gibt Farbpasten nur für EP, welche nur für PU und welche für beide Systeme. Die für beide Systeme geeigneten Farbpasten sind vermutlich nur chemisch neutrale Farbpigmente, die der fertigen Harzmischung zugemischt werden. Eine spezielle EP-Farbpaste wird aber dem Harz zugegeben, erst dann kommt der Härter dazu, d.h. hier ist die Farbpaste sozusagen auch ein EP-Harz. Wenn du dieses dann mit einem PU Harz mischen würdest, käme ganz bestimmt nichts Gutes dabei heraus!

    Lars
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  5. #5
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    Hallo zusammen,

    vielen Dank für eure Denkanstöße. Ich habe auch kein gutes Bauchgefühl wenn ich die PE-Farbpaste dem PU-Lack so beimische.

    @Lars,
    da ich den PU-Lack nur als Porenfüller für die Matten verwenden will, habe ich mir gedacht, dass ich in soweit wie möglich herunterschleifen kann bi sich halt nur noch die weßen Punkte sehe. Dies war meine Idee. Vielleicht liege ich da auch einfach nur falsch .

    Vielleicht werde ich an einem klein Stück Balsaholz es austesten.

    Wer weiß, vielleicht hat der ein oder andere noch eine Idee, wie ich feststellen kann, dass ich nicht noch 1mm PU-Lack auf meiner Matte habe .

    Gruß
    Thomas
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  6. #6
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    Wenn es nur als Schleifhilfe dienen soll, dann nimm doch einfach zwei verschiedenfarbige Schichten. Entweder eingefärbtes Harz für das Gewebe und dann PU-Lack drauf, oder zwei verschiedene PU-Lack-Schichten, oder oder...

    Das funktioniert und man hat je nach Schleiftiefe einen bunten "Bundeswehr"-Flügel. Die Punkte / Unebenheiten sind schon ein bißchen größer.

    Aber das ist für mich immer noch kein Grund, EP-Farbpaste in ein PU-System einzumischen.
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  7. #7
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    Hallo Thomas,
    da du den Pu-Lack als Porenfüller verwenden willst, kannst du dem Lack TALCUM zusetzen. Das wird zwar nicht deckend weis, ist dann aber zumindestens nicht mehr durchsichtig transparent. Ein solches Gemisch ist auch gut schleifbar sowohl trocken als auch naß.
    Mit EP-Harz und auf Nitroverdünnung basierenden Lacken hab ich das schon gemacht, mit Pu-Lack noch nicht.
    Deswegen würde ich erst einmal eine kleine Probe machen um sicher zu sein das es so funktioniert.

    Edit: seh gerade in deinem anderen Thread das du ja bereits Talcum zugesetzt hast, bleibt das durchsichtig ?
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  8. #8
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    Hallo Thomas,

    wenn es dir nur um die Kontrolle des Schliffbildes deines PU Lackes geht, brauchst du keine Farbe zusetzen. Besorg dir bei Autolackierbedarf sog. Kontrollschwarz, das ist ein staubartiges schwarzes Pulver das auf die lackierte Fläche mit einem Schwämmchen trocken aufgetragen wird. Beim Schleifen siehst du dann ganz genau wo noch Vertiefungen sind oder die Fläche homogen glatt ist. Das ganze funktioniert auch wenn du zum Schluss nass schleifst.

    Viel Erfolg und Gruß aus der Rhön

    Peter
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  9. #9
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    Wenns um Kontrolllack beim Schleifen geht ist die einfachste Variante einen Billiglack aus der Sprühdose (1 K Acryl) zu verwenden. Hauchdünn aufnebeln und man sieht wunderbar wo man ist....


    Gruß
    Mike
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  10. #10
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    Hallo zusammen,

    ihr habt ganz tolle Tipps. Ich werde den ein oder anderen auch gleich in der Praxis austesten.

    Es plagen mich halt zwei Dinge.
    1. Wann erkenne ich, dass ich genau soviel abgeschliffen habe wie nötig?
    2. Wann erkenne ich, dass ich jetzt ein gute Oberfläche habe, die ein gutes Lackierergebnis erzielt.

    Leider kann ich mich auf keinen Erfahrungsträger stützen , der sich die Fläche anschaut und mir dann sagt, was ich noch machen soll .

    Also, muss ich ganz allein durch das Tal der Tränen hindurch .

    Gruß
    Thomas
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  11. #11
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    Die R&G EP-Farbpasten sind bindemittelneutral (ausser schwarz/weiß) - sollte somit mit PU-Lacken keine Probleme geben
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  12. #12
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    Rate mal was ich für Farben habe , schwarz und weiß . Also nichts mit mischen!

    Ich werde einen von den Tipps weiter oben nützen, entweder zarter Hauch Sprühnebel oder das Schwämmchen mit Kontrollschwarz, wobei mir das am besten gefällt.

    Gruß
    Thomas
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  13. #13
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    Thomas,

    try and error.....
    Wenn sich die Schleiferei dem gewünschten Endergebnis nähert bis du eh schon im Bereich einer Körnung oberhalb 400 bis 600. Ist dein frischer Kontrolllack dann schon mit den ersten Schleifbewegungen verschwunden und es sind keine "Täler" (sprich Farbbereiche) mehr sichtbar ist die Oberfläche ok; eventuell aber die gesamte Rauhtiefe noch zu grob.

    Einfach mal machen, du bekommst sehr schnell ein Gefühl dafür wie die Oberflächengüte ist.

    Mit welcher Körnung du den Schleifvorgang beendest ist abhängig vom Lackierverfahren, von der weiteren Vorgehensweise und von der Verwendung des Bauteiles. Es macht sicherlich wenig Sinn ein Urmodell mit 2000er Körnung zu schleifen und dann in der Form mit Trennlack zu arbeiten.

    Kannst du nicht aufheizen nach dem Lackieren (wegen Hitzeanfälligkeit oder wegen nicht vorhandenen Möglichkeiten) kannst du den Decklack schleifen.

    Ich beende den Schliff vor dem Decklackieren mit 400er Körnung. Ohne tempern verwende ich 2K Härter lang und schleife dann (gut durchhärten lassen, min. 2 Tage bei RT) beginnend mit Körnung 800, ebenfalls mit Kontrolllack. Kannst du das Bauteil mechanisch schwabbeln sollte ein Endschliff mit 1200er ausreichen. Ansonsten weiter schleifen bis Körnung 2000 und dann Schleifpaste silikonfrei oder Stahlfix.

    Gruß
    Mike
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  14. #14
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    Hallo Mike,

    es handelt sich um ein ganz normales Flächenpaar und einen Rumpf.

    Welches Lackierverfahren ich einsetze was ich jetzt garnicht. Eins das mein Fliegerkamarad kann .

    Ich würde mir selber gerne das Lackieren aneignen. Doch ich glaube, dass ich das nicht kann .

    Gruß
    Thomas
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