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Thema: Baubericht Cessna 140 1:4 von Hangar One

  1. #1
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    Standard Baubericht Cessna 140 1:4 von Hangar One

    Hallo Liebe Modellbaufreunde

    Als ich mich entschloss, den Bausatz der Cessna 140 von Hangar One zu bauen, habe ich hier im Forum nach einem Baubericht gesucht - jedoch vergebens. Deshalb dachte ich, dass halt ich ein wenig über den Bau dieses, finde ich sehr schönen Flugzeugs sowie gelungenen Bausatzes, zu schreiben.

    Zu mir: Ich bin 26 Jahre alt, bin Schweizer (wohnhaft in der Nähe des Bodensees ca. 30 Autominuten von Lindau) und in Sachen Schiffmodellbau relativ erfahren (wie es halt für einen 26 jährigen möglich ist ). Ich bin jedoch seit Kindestagen von Flugzeugen, vor allem kleinen motorisierten Sport- und Leichtflugzeugen, fasziniert und werde nach meiner Weiterbildung auch die PPL machen. Im Bauen von Flugmodellen jedoch, bin ich eher unerfahren und will mit diesem Bausatz meine Fähigkeiten und mein Wissen ausbauen. Ziel ist dann irgendwann einmal eine Eigenkonstruktion... soviel zu mir.

    Zum Modell: Die Cessna 140 finde ich wie bereits erwähnt ein Wunderschönes Flugzeug, welche mein Grossvater in den 60er-Jahren sogar einmal geflogen ist.
    Das Modell soll so weit wie möglich bis ins kleinste Detail an das Original erinnern. Also Full-Scale. Deshalb überlege ich mir auch, das Modell mit GFK statt Folie zu überziehen Dies benötig einiges an Umbau sowie Schleifarbeiten (Profile um die Stärke der Balsabeplankung + GFK-Schicht verkleinern). Aber ich finde es wird um einiges besser gehen, Nieten etc. darzustellen. Dies muss ich jedoch noch genau durchplanen. Bei der Antriebswahl bin ich auch noch nicht ganz entschlossen (Verbrenner oder Elektro). Zur Full-Scale Philosophie passt ein Elektroantrieb eigentlich nicht wirklich, aber man wird sehen. Ev. wird da auch mit Soundmodul noch was möglich... Aber das ist mal die Ausgangslage.
    Wie gesagt bin ich nicht sehr erfahren was Flugmodelle angeht, deshalb habe ich auch nicht bereits einen speziellen Motor (egal was es dann wird) oder ein speziellen Servo im Kopf, den ich verbauen will. Ich kenne lediglich die Formel, wonach z.B. der Motor augewählt wird. Deshalb erhoffe ich mir von diesem Baubericht auch eventuelle Tipps oder Verbesserungsmöglichkeiten von euch. Wäre cool

    Stand jetzt: Ich habe den Bausatz bei einem Modellbaugeschäft in Zürich für 469.- (ca. 410 Euro) gekauft. Er stammt vom amerikanischen Modellbauer Brunis Fields und wird von der Neuseeländischen Firma Hangar One vertrieben. Der Inhalt waren viele Laserteile, Balsa-Blöcke, 4 A0+ Pläne (1:1) und einer Bauanleitung (unten werde ich Fotos anhängen).
    Meine momentane Arbeit ist, die gesamte Anleitung in Deutsch zu übersetzen. Ich mache dies lieben am Anfang einmal, statt immer wieder während dem Bauen aufgehalten zu werden. Deshalb wird es vermutlich mal mindestens bis Weihnachten keinen wirklichen Baufortschritt zu sehen geben.

    Dies war jetzt mal der übertrieben langen Einstieg. Ich hoffe ich kann die lange Liste von guten Bauberichten in diesem Forum um ein weiteres schönes Modell erweitern und im Verlauf des Baus hoffentlich von eurer Erfahrung profitieren.

    Gruss aus der Schweiz
    Dominic

    P.S. Ich habe jetzt eine halbe Stunde lang probiert, dieses sch**** Fotos anzuhängen. Es funktioniert nicht. Tut mir leid.
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  2. #2
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    Habe es doch noch geschafft. Die Bilder waren wohl zu gross.

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  3. #3
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    Wie die 140er aussieht wissen wir doch alle. Es sind ja auch genügend Baupläne im Netz vorhanden. Mach dir deswegen keine Sorgen.
    Wenn du allerdings ein Problem mit dem Hochladen deiner Bilder hast..........
    Gruss, Stefan
    So ist das Leben, manchmal ist man der Hund, manchmal der Baum.
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  4. #4
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    Hallo,

    bin schon gespannt auf deinen Bericht, am besten mit vielen Fotos!

    Lg.
    Manfred
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  5. #5
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    Hallo liebe Modellbaufreunde, und erstmal ein gutes Neues Jahr

    So, neues Jahr, neuer Beitrag

    Stand jetzt ist: Ein Teil der Anleitung ist übersetzt und das Höhenruder gebaut. Der Bau der Tragflächen steht jetzt an.
    Die Übersetzung der Bauanleitung nimmt doch mehr Zeit in Anspruch, als ich gedacht habe. Ich habe jetzt die Einleitung (und die Anleitung für das Höhenruder sowie den Flächen übersetzt. Den Rest mache ich später, und werde auch noch persönliche Notizen einfügen, welche mir aufgrund des Baus einfallen.

    Den Bau des Höhenruders würden die Meisten von euch als nichts spezielles anschauen. Für mich war jedoch einiges neu, weil es wie erwähnt mein erster Flieger ist, den ich komplett baue. Deshalb sind mir vermutlich auch Fehler unterlaufen, welche ich beim 2. Mal nicht mehr machen würde. z.B. habe ich den Verbund aus Leisten, welcher zusammen die Vorderkante des Profils (weiss nicht hat die einen speziellen Namen?) bildet, schon vor der Beplankung montiert. Das hatte zur Folge, dass ich die Beplankung formgenau zuschneiden musste, was nicht millimetergenau klappte. (sieht man auf den Fotos, musste gespachtelt werden)
    Auch beim montieren der Rippen an den hinteren Holm muss ich wohl beim 2. mal besser machen. Ich habe es klassisch, nur mit einem Winkel und Geodreieck bewaffnet, gemacht. Ich bin mir nicht sicher, ob diese wirklich in jede Richtung rechtwinklig sind.

    Ansonsten bin ich eigentlich nicht unzufrieden. Und das Hauptziel ist definitiv erreicht: Hatte während meinen Weihnachtsferien viele gemütliche Stunden an meinem Werkbank verbracht, welche mir sehr viel Spass gemacht haben

    Aber natürlich will ich ja auch Fortschritte machen. Deshalb noch die Frage: Fällt irgendjemandem grad etwas auf, was ich komplett falsch gemacht habe, oder mindestens einfacher oder besser geht? Oder auch an der Einrichtung meines Arbeitsplatzes? Fehlt da was grundlegendes?

    Besten Dank für allfällige Ratschläge und bis bald

    Gruss Dominic


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  6. #6
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    Als erstes holst du dir mal ein brauchbares Baubrett, Tischlerplatte mit Pappelfurnier z.B., da kannst dann auch Stecknadeln reindrücken, wird dir bei der MDF wohl kaum gelingen... Klebst du das Leitwerk mit 5-Min. Epoxy?

    Das Leitwerk stehend aufzubauen, wie du das gemacht hast, dürfte die umständlichste und fehleranfälligste Bauweise sein. Man kann das bestimmt so machen, wenn man es beherrscht...
    Würde diese Spachtelorgie als Lernobjekt abhaken und entsorgen. Auch dürfte das Leitwerk im Randbogenbereich nicht die gleiche Dicke wie die Wurzel haben, sondern ab der letzten Rippe etwas verjüngend auslaufen... Um zu deinen Scaleambitionen etwas beizutragen.

    Bau das Leitwerk liegend auf dem Baubrett auf (mit Holzleim), mach dir auf die noch nicht zugeschliffenen Rippen evtl. eine Mittellinie drauf, bau alles mit der Hilfsnasenleiste (nicht 1/8" sq. sondern gleich wie die Rippen oder 2x 1,5er) zusammen. Dann schleifst du zuerst eine Seite entsprechend auf Kontur, zuvor hast du dir auf diese Hilfsnasenleiste eine Mittellinie aufgezeichnet und bis wohin du zuschleifst. Beplankst diese Seite (Beplankung mit etwas Übermass, dann brauchst auch nix zuzuspachteln...), machst Gleiches mit der anderen Seite. Dann, wenn beide Seiten beplankt sind, kannst du die Nasenleiste aus Balsastreifen laminieren (mit UHU Hart, lasst sich leichter schleifen als Holzleim und zeichnet sich auch nicht ab). Sofern du sorgfältig arbeitest, wirst du keinerlei Spachtel brauchen...

    Man kann dir nur raten, dich von deinem Superduper Scale Fetisch zu verabschieden und dir die Basics anzueignen, da hast gerade genug mit zu tun...
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  7. #7
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    Den letzten Satz kann ich so nicht unterschreiben. Versuchen kann ers doch. Dies Scalenummer meine ich. Geht ja da nur um Details. Griffe, Antennchen, Cockpit etc.

    Mit dem Rest hat Superpattex mit Sicherheit recht obwohl man das auch nicht so harsch hätte formulieren können

    Das Leitwerk schaut doch schonmal gut aus. Und auf dem Bild auch gerade. Der Weg ist hier scheinbar ein Teil vom Ziel
    may the thrust be with you,
    Chris
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  8. #8
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    Ok, da das Offensichtliche schon zu harsch war, anders ausgedrückt: Vorstellungen und Möglichkeiten gehen diametral außeinander. Mit 'Griffe, Antennchen, Cockpit' ist es nicht getan, Nieten und das immerwiederkehrende Thema GFK statt Folie (Warum kein Gewebe, Bügel oder Tuch, für den Anfang?) in Museums-Scale Exponat Qualität sind das Ziel von Jemandem, der mit dem Bau von Modellen nur sehr rudimentäre Erfahrung hat (siehe Beitrag #1) und schon bei einem einfachen Brettleitwerk das Pferd von hinten aufzäumt. Da muss man sich schon fragen, wie das funktionieren soll...

    Der Baukasten, gebaut nach Anleitung, bietet genügend Möglichkeiten, sich an Scale-Details heranzuarbeiten und umzusetzten. Kann man nur unterstützen, ist ja eine schöne Maschine.

    Die Frage, auf die ich ehrlich geanwortet habe ist: "Fällt irgendjemandem grad etwas auf, was ich komplett falsch gemacht habe, oder mindestens einfacher oder besser geht? Oder auch an der Einrichtung meines Arbeitsplatzes? Fehlt da was grundlegendes?"

    Und da bleibe ich dabei: das Grundlegende, was hier fehlt: so ziemlich alles...
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