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Thema: Nordic (Küstenflieger): Baubericht

  1. #1
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    Aufpassen! Nordic (Küstenflieger): Baubericht

    Hallo Kollegen,

    nachdem ich hier von den Küstenfliegern gelesen habe, dass sie mit neuen "Spielzeugen" auf der Messe in Sinsheim sind konnte ich nicht widerstehen und habe mir dort den Nordic geholt.
    Hier im Forum habe ich dann zu meinem Bedauern noch keinen Thread zu diesem Flieger gefunden. Also fang ich dann mal an und berichte von meinem Bau.


    Von der Bauform und Bauweise ist der Nordic eine etwas größere Variante des Nordpol. Leider findet sich bei den Küstenfliegern immer noch keine Info auf den Web-Site zu diesem neuen Flieger.
    Laut Kurzanleitung ist das Tragfächenprofil ein HN 785 mod. und das Fluggewicht soll ab 1,4kg betragen.

    Hier also die von mir gemessenen Eckdaten:
    Spannweite 2,6m
    Rumpflänge 1,31m

    Die von mir gemessenen Rohgewichte sind:
    Rumpf 288gr
    Haube 16gr
    Leitwerk links (mit Steckung) 32gr
    Leitwerk rechts (mit Steckung) 32gr
    Tragfläche links (mit Torsionsstifte) 402gr
    Tragfläche rechts (mit Torsionsstifte) 400gr
    Flächenverbinder Kohle 60gr
    Flächenverbinder Stahl 410gr

    Name:  Fläche-und-Rumpf.jpg
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    Name:  Fläche-und-Steckung.jpg
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    Gegenüber meinem ersten Modell (Nordkap, 2012 gebaut) von den Küstenfliegern hat sich die Qualität deutlich gebessert. Der Rumpf ist jetzt schön gleichmäßig deckend durchgefärbt. Die Flächenverbinder passen ordentlich (spielfrei aber nicht saugend) und die Steckung der V-Leitwerksteile erscheint deutlich stabiler als die Konstruktion beim Nordkap. Als pingeliger Pedant habe ich dann zu Hause doch noch einige (kleinere) Mängel gefunden, die ich am Messestand im Kaufrausch überhaupt nicht auf dem Schirm hatte.


    Eine kleine Ablösung im Rumpf, die sich mit Sekundenkleber fixieren lassen sollte.

    Name:  Innen-vorn-03.jpg
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    Die Haube passt auf der rechten Seite nicht ordentlich. Sie steht etwas ab.

    Name:  Kabinenhaube-01.jpg
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    Name:  Kabinenhaube-02.jpg
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    Deutlich unschöner sind die Steckhülsen des V-Leitwerks, die deutlich sichtbar aus dem Rumpf heraus überstehen. Da ist Feilen angesagt, mit dem Risiko den Rumpf anzukratzen.

    Name:  Leitwerk-Steckung-Mängel-01.jpg
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    Außerdem stimmt die Anformung der V-Leitwerkshälften an den Rumpf nicht. Die sind unterschiedlich bei linker und rechter Leitwerkshälfte. Es ist mir Schleierhaft, wie man soetwas in der Fertigung machen kann, wenn ich davon ausgehe, dass die Leitwerkshälften auf derselben Vorrichtung zurechtgeschliffen werden.

    Name:  Leitwerk-Steckung-Mängel-02.jpg
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    Dank der Steckung, die man noch rausziehen kann, sollte eine Korrektur nicht allzu aufwändig sein.

    Name:  Leitwerk-Steckung-Mängel-03.jpg
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    Name:  Leitwerk-Steckung-Mängel-04.jpg
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    Name:  Leitwerk-Steckung-Mängel-05.jpg
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    Name:  Leitwerk-Steckung-02.jpg
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  2. #2
    User Avatar von hastf1b
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    @ glillig

    Hier im Forum habe ich dann zu meinem Bedauern noch keinen Thread zu diesem Flieger gefunden.
    Dann benutze mal die "Suche".

    Heinz
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  3. #3
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    Hallo Gillic,

    ich finde schade, dass gleich so negativ beginnst. Als ich meinen Nordic ausgepackt habe war ich total begeistert: ein super toller Flieger zum günstigen Preis von 369,- Euro.

    Die Verarbeitung ist klasse und das Modell ist soweit vorgefertigt, dass man direkt nach dem auspacken das Modell komplett zusammenstecken kann.
    Da hatte ich schon deutlich teurere Modelle, die nicht so weit vorgefertigt waren.

    Name:  P3050003.jpg
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    Name:  P3050006.jpg
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    Selbst Torsionsstifte und auch die Haube ist schon fertig. Durch das Furnier schimmern die Kohleverstärkungen bis in den Randbogen.

    Bei mir waren auch Kleinigkeiten nicht 100%ig. Ich habe das VLW ausgerichtet und denn kleinen Spalt mit Mumpe ausgeglichen.
    Genau wie bei Dir standen bei mir die Röhrchen ein klein wenig raus. Der Dremel mit Schleifer löst das Problem innerhalb von 30s.

    Das ist aber nun gar nichts, was ich als Mangel bezeichnen würde. Das ist für mich Modellbau.

    Wenn Du möchtest kann ich gerne ein paar Bilder von meinen Details posten.

    Ach ja, das Fluggewicht von 1,4 kg auf der Anleitung ist natürlich Utopie - > die Einzelteile wiegen schon fast so viel.
    Obwohl ich alles so weit wie möglich nach vorne gebaut habe, musste noch ordentlich Blei in die Nase. Mein Nordic wiegt flugfertig knapp 1,8 kg

    Viele Grüße
    Karsten


    PS:

    @Heinz: Und wo gibt es einen Baubericht zum Nordic? Es gibt ein paar Infos, aber keinen Baubericht. Aber danke für Deinen hilfreichen Beitrag
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  4. #4
    User Avatar von hastf1b
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    @karsten0815

    @Heinz: Und wo gibt es einen Baubericht zum Nordic? Es gibt ein paar Infos, aber keinen Baubericht. Aber danke für Deinen hilfreichen Beitrag
    Ist ein Thread ein Baubericht?

    Heinz
    F1B ist OK
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  5. #5
    User Avatar von brigadyr
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    Wenn ich das lese,sehe ich daß der Bericht positiv begonnen hat. Die negativen Seiten gehören aber auch zu einem Bericht. Kommt bei mir objektiv rüber ,weiter so!
    Karsten,Deine Erfahrungen interessieren aber genauso.
    Gruß,Jörg. ,,Wenn Du eine weise Antwort verlangst,mußt Du vernünftig fragen.'' JW von Goethe.
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  6. #6
    User Avatar von hastf1b
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    Kleine Hilfe für karsten0815. Wenn du oben rechts bei "Erweiterte Suche" den Begriff "Nordic von Küstenflieger" eingibst kommt unter anderem dieses: http://www.rc-network.de/forum/showt...=1#post3286205

    Heinz
    F1B ist OK
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  7. #7
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    Standard Flächenservos

    Weiter gehts...

    Letztes Wochenende habe ich mich als erstes um die Tragflächenservos gekümmert. Schon als ich auf der Messe die Tragflächen begutachtet habe, war klar, dass da nicht wirklich viel Platz ist. Als Servos für die Querruder hatte ich in jedem Fall die DES 448 vorgesehen. Die einzig bezahlbaren Servos mit entsprechend Drehmoment und 9,5mm Dicke. Die Teile habe ich auch schon in meinem Nordkap eingesetzt.

    Also zunächst mal die vorgesehenen Öffnungen freigelegt, die Tiefen und vor allem auch den Abstand zum Holm gemessen. Dazu habe ich nach dem Rauspulen des Styropors mit einer Anreisnadel bis zum Holm gestochen. Der Abstand ist wichtig, da die Öffnung für meine Lieblingsservoschächte erweitert werden muss. (Die Erweiterung mache ich in Richtung des Holms, weil dort auch die Fläche dicker wird. Das interessiert die Profis sicher nicht, aber für Jemanden der das erstmalig macht kann dieses Vorgehen viel Ärger sparen.)

    Name:  Servoschacht-01.jpg
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    Name:  Servoschacht-02.jpg
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    Die gemessenen Tiefen sind min. 9mm, max. 13,5mm beim Querruder und min.10,4, max 14,6 bei den Wölbklappen. Die Abstande zum Holm sind 8mm beim QR und 9,5mm bei den WK.

    Oben habe ich schon meine Lieblingsservoschächte erwähnt. Dieselben habe ich auch erfolgreich im Nordkap eingebaut. Und die sind auch so groß, dass 5cm Servokabel zusammen mit den Servos untergebracht werden können. Dadurch ist ein Servotausch (der auch mal bei Metallgetrieben vorkommen kann) mit relativ geringem Aufwand erledigt.

    Name:  Servoschacht-03.jpg
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    Aus meinen vorher gemessenen Holmabständen und dem folgenden Bild wird deutlich, dass der Holm nicht einfach die Verlängerung der Steckung ist, was erst einmal meine naive Annahme war.

    Name:  Servoschacht-04.jpg
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    Die Servoöffnungen habe ich dann mit meinem Fräser in Richtung Holm erweitert, bis dieser sichtbar wurde. Dann den Servoschacht darauf ausgerichtet. Die Kante in Richtung Holm und die Kante in Richtung Wurzelrippe geben die Position. Den Winkel habe ich parallel zum Lineal im vorherigen Bild ausgerichtet. Das Lineal ist die Verlängerung des Flächenverbinders und somit ist die Abdeckung der Ruderanlenkung exakt in Flugrichtung (rechtwinklig zu Lineal und Flächenverbinder).

    Name:  Servoschacht-06.jpg
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    Name:  Servoschacht-05.jpg
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    Munter drauf losgefräßt habe ich dann die Öffnungen vervollständigt.

    Name:  Servoschacht-WK-01.jpg
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    Name:  Servoschacht-QR-01.jpg
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    Wie auf den Bildern zu sehen ist, musste ich die Servoschächte noch zusätzlich abschrägen damit diese bei der geringen Tiefe mit den Flächen bündig abschließen.

    Zu diesem Zeitpunkt war ich mir noch nicht ganz sicher, ob denn die vorgesehenen Servos tatsächlich reinpassen. Heute, nachdem ich meine Bestellung mit den Servos in Empfang nehmen konnte, sag ich "Glück gehabt". Die gehen gerade so rein, wie auf den folgenden Bildern zu sehen ist.

    Name:  Servoschacht-QR-03.jpg
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    Name:  Servoschacht-QR-02.jpg
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    Weiter geht's dann wahrscheinlich erst nach dem nächsten Wochenende, an dem ich mit der Befestigung der Servos im Deckel beschäftigen werde.

    Grüße Georg
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  8. #8
    User Avatar von Küstenschwalbe
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    Standard Hallo Georg

    Die Einbaumethode mit den Multiplexrahmen habe ich schon bei deiner Nordkap bewundert, vor allem wie passgenau Du die Aussschnitte hergestellt hast (respekt) Du baust sehr sauber und ordentlich, gefällt mir.

    Bei den Multiplexrahmen sind doch auch zusätzliche flache Deckel "ohne" Aussparrung enthalten.

    Lenkst Du die Wölbklappen von "oben" an?


    Was ist aus deiner Nordkap geworden?
    (Das war noch die alte Version, mit der dicken Holzleiste für die Befestigung vom V-Leitwerk, oder?)
    Gruß Jens
    Mein Lieblingsspruch: ...nein Schatz, das ist immer noch das gleiche Modell...
    Achtung: Meine Beiträge können Spuren von Satire, Komödie und Erdnüssen enthalten.
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  9. #9
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    Standard @Küstenschwalbe

    Hallo Jens,

    danke für deine Komplimente - ja das will ich hören

    Das mit dem Ausfräsen ist garnicht so schwer.Für den Dremel gibt es einen Aufsatz der eigentlich für's Ausfräsen von Fließenfugen ist. Damit kann man den Fräser immer schön rechtwinkliig zur Auflage führen. All zu starke Ablenkungen durch die Holzfaserungen werden dadurch auch noch gebremst. Viel Licht und die richtige Brille hilft meistens auch. Und natürlich muss ich auch noch mit der Feile nacharbeiten.

    Die Anlenkung werde ich herkömmlich unten machen. Die Anlenkung von oben habe ich noch nie gemacht und im Moment fehlt mir die Motivation für dieses Experiment. Außerdem glaube ich dass der Platz (die Höhe) im Servokasten nicht ausreicht. Der Ruderhebel muss ja irgendwo hin, auch wenn er kürzer ist und in einem anderen Winkel steht. Die meisten Überkreuzanlenkungen haben Servodeckel mit einer kleinen Beule.

    Mein Nordkap fliegt noch und ist bisher auch noch von größeren Blessuren verschont geblieben. Einzig das Befestigungsklötzchen der V-Leitwerksteile hat es mir bei einer ruppigen Landung zerbröselt.
    Nach anfänglichen Schwierigkeiten mit dem Schwerpunkt und einer falschen EWD (vom Hersteller vergeigt) liebe ich den Flieger jetzt wirklich. Neunzig Prozent meiner Flüge mach ich mit dem Nordkap.

    Gruß
    Georg
    Geändert von glillig (10.04.2014 um 23:58 Uhr) Grund: die Feile vergessen
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  10. #10
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    Standard Fläche-Steckverbinder

    An die Servobefestigung habe ich mich noch nicht gewagt. Ersatzweise habe ich an der Steckverbindung der Tragfläche gearbeitet.

    In fast allen meinen Fliegern verwende ich hier die Grünen vom Multiplex. Allerdings klebe ich die mittlerweilen nicht mehr direkt ein, sondern verwende ein solches schwarzes "Mäntelchen". Das hat den großen Vorteil, dass man bei der Öffnung etwas großzügiger arbeiten. Außerden kann der Kabelbaum auch wieder herausgezogen werden, wenn das "Mäntelchen" (wie heißt denn das Teil) eingeschraubt wird.

    Name:  Fläche-Steckverbinder-01.jpg
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    Da die Flächen auch an der Wurzelrippe noch sehr dünn sind, konnte ich das mit der Schraubbefestigung vergessen. Den Kragen habe ich bis auf ca 1mm abgeschnitten. Das "Mäntelchen" wird also eingeklebt und der verbleibende schmale Kragen deckt dann meinen Pfusch an der Ausfräsung ab.

    Name:  Fläche-Steckverbinder-02.jpg
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    Und noch eine letzte Probesteckung, ob denn das ganze nicht zu stramm in der Öffnung sitzt. Das kann sehr hässlich werden, denn der MPX-Stecker bleibt dann beim Einstecken immer an einer Kante hängen.

    Name:  Fläche-Steckverbinder-03.jpg
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    Mutig das Teil mit 5min Expoxy eingeklebt. Dabei muss auf herausquellenden Klebstoff kaum Rücksicht genommen werden. Sowohl den überstehenden Kragen, als auch den überschüssigen Kleber werde ich nach dem Aushärten abschneiden und plan feilen. Das sieht dann ziemlich ordentlich aus und hält bombenfest.

    Name:  Fläche-Steckverbinder-04.jpg
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  11. #11
    User Avatar von Küstenschwalbe
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    Standard Endlich mal eine anständige Bauanleitung

    Hallo Georg,

    eigentlich hab ich darauf gewartet, das noch jemand zu deinem letzten Foto einen blöden Komentar abgibt...
    Hmm, dann muss ich das wohl selber machen

    Ja, das ist echt eine anständige Stromversorgung zu den Flächenservos, jetzt fehlt nur noch daneben das zweite Loch für den Stecker mit den Servosignalen

    Aber im Ernst, die Idee mit den kleinen schwarzen Einbaurahmen für Hochstromstecker ist wieder supi.
    Die 6 Stunden Gesamtbauzeit (Angabe Küstenflieger) wirst Du wohl "knapp" überschreiten

    mach weiter so, tolle Bilder und tolle Bauideen !!!
    Gruß Jens
    Mein Lieblingsspruch: ...nein Schatz, das ist immer noch das gleiche Modell...
    Achtung: Meine Beiträge können Spuren von Satire, Komödie und Erdnüssen enthalten.
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  12. #12
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    Standard ...Bauzeiten...und weiter geht's

    Auf Bauzeiten gebe ich schon lange nichts mehr. Mir macht Bauen Spaß und am Ende möchte ich mit dem Ergebnis zufrieden sein.

    @Jens
    Scharf beobachtet, was die Servosignale angeht. Ich dachte mir, dass die Öffnung für den Flächenverbinder doch sehr üppig ist und ich da noch was für die kleinen weißen Steckverbinder von MPX abzweigen kann. Die sind ja nur mit geringen Strömen belastet ;-)

    Und weiter geht's mit meinem Flächen-Steckverbinder. Das Ergebnis nach dem Planfeilen sieht so aus.

    Name:  Fläche-Steckverbinder-05.jpg
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    Außerdem habe ich zwischendurch noch die notwendigen Öffnungen im Rumpf angefertigt. Die große Runde ist für die Multilock-Buchse.

    Name:  Rumpf-Flächenverbindung.jpg
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  13. #13
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    Standard Blei in der Nase

    Könnten vielleicht diejenigen, die bereits einen Nordic gebaut haben etwas über die Massen in der Rumpfnase berichten?
    Welche Akkus, mit welchem Gewicht habt ihr drin. Wieviel zusätzliches Gewicht ist erforderlich um den passenden Schwerpunkt zu erreichen?

    Grüße
    Georg
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  14. #14
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    Standard Multilock-Einbau

    Dank des Feiertags bin ich heute ein gutes Stück weitergekommen und habe mich der stressigen Klebearbeiten angenommen.

    Die Multilocks einkleben ist normalerweise nicht besonders schwierig oder riskant, sofern der Rumpf groß genug ist.
    Beim Nordic habe ich es fast schon mit einem Besenstiel zu tun und dann wird es problematisch um die Öffnung für
    die Multilocks herum das GFK anzuschleifen. Glücklicherweise ist die Öffnung für den Flächenverbinder groß genug
    für eine Leiste mit aufgeklebtem Schleifpapier. Damit konnte ich ausreichend "herumschrubbeln".

    Name:  Rumpf-Multilock-01.jpg
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    Name:  Rumpf-Multilock-02.jpg
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    Bevor die Multilocks in die vorbereitete Öffnung gedrückt werden, habe ich deren Rückseite, die zum Rumpfinnern zeigt, mit Klebeband verschlossen.
    So kann ich wesentlich entspannter mit dem Epoxykleber hantieren ohne befürchten zu müssen, dass ich mein Multilock verklebe.

    Das eingedrückte Multilock wird dann von außen mit einem transparenten Klebefilm überklebt. Transparent ist wichtig, denn so kann
    ich sehen ob die Multilock-Buchse mit allen Flächen am Film klebt und ob sie nicht schräg in der Öffnung sitzt. Wenn die die Buchse nicht
    rechtwinklig eingeklebt wird, funktioniert später das Einrasten und Lösen der Tragfläche nicht ordentlich.

    Name:  Rumpf-Multilock-03.jpg
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    Die gegenüberliegenden Öffnungen habe ich abgeklebt, denn da muss ich mit dem Kleber durch.

    Name:  Rumpf-Multilock-04.jpg
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    Den Epoxykleber bringe ich zunächst relativ ungezielt, aber schnell mit einem runden Holzstab an die Multilock-Buchse (Mangels einer Kamerafrau
    gibt's hiervon leider keine Bilder). Dann verteile ich den Kleber mit einem gebogenen Draht rund um die Buchse. Da ich dabei nicht mehr aus
    dem Rumpf muss (um Kleber nachzufassen) kann ich mir während der Prozedur den Rumpf direkt unter eine Lampe halten und so zurechtdrehen,
    dass ich auch durch die kleineren Öffnungen genug sehe.

    Das Ergebnis, nach Entfernung aller Klebebänder sieht dann so aus:

    Name:  Rumpf-Multilock-05.jpg
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  15. #15
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    Standard Servoschacht-Einbau

    Im Kleberausch geht's weiter mit den Servoschächten.

    Nachdem ich schon öfter die Servoschächte beim "Freihandkleben" zu tief eingedrückt habe und beim Herausziehen mit
    dem zäher werdenden Klebstoff größte Schwierigkeiten bekam, habe ich diesesmal vorgesorgt und einen Balsastreifen
    als Anschlag eingeklebt.

    Name:  Servoschacht-Einbau-01.jpg
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    Vor dem Einkleben wird der Schacht mit dem Deckel verschraubt sonst besteht das Risiko, dass die Schächte verzogen
    werden und dann der Deckel nicht richtig sitzt. Dann nochmals ein Probesitz ohne Kleber.

    Name:  Servoschacht-Einbau-02.jpg
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    Wer meine Lieblingsservoschächte kennt, wird vielleicht bemerken, dass ich hier nicht die Originalschrauben verwende,
    sondern Torx-Edelstahlschrauben. Die Originale sind billige Schlitzschrauben und ich habe es schon geschafft einen Schlitz
    auseinander zu brechen.

    Beim Querruderschacht sind zusätzlich die zwei Schrauben auf der Seite der Querruder gekürzt, da ich auf dieser Seite
    wegen der geringen Flächendicke den Schacht ein ganzes Stück abschleifen musste. Das ist auf vorausgehenden Bildern
    zu sehen.

    Das folgende Bild zeigt den eingeklebten und bereits wieder geöffneten Schacht. Den überstehenden Anschlag (Balsastreifen)
    habe ich mit den Cutter herausgeschnitten.

    Name:  Servoschacht-Einbau-03.jpg
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    Das Ganze nochmals verschlossen.

    Name:  Servoschacht-Einbau-04.jpg
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