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Thema: Rock4K (RS-AERO): Bau- und Erfahrungsbericht

  1. #31
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    Standard Motorisierung - Fluggewichte

    Zitat Zitat von mipme_kampfkoloss Beitrag anzeigen
    Also, der Rock_it hat als empfohlenen Antrieb den 2830er vom Lindinger,
    der Rock4K ist breitbandiger ausgelegt und mit eine 2834er als Vorschlag hat schon richtig Wumms unter der Haube.
    Der Gewichtsunterschied von 20g der beiden Motoren macht sich mit der etwas längeren Nase des 4K einfach bemerkbar.
    Der 2834 Motor wurde wegen dem nicht zu kurz kommenden Spaßfaktor - auch im Steigflug - gewählt.

    Zitat Zitat von mipme_kampfkoloss Beitrag anzeigen
    Erbauer, welche die vorgeschlagene Motorisierung von Robert nehmen, sollten das Leitwerk auch NICHT aussparen.
    Nicht wegen der Festigkeit, sondern wegen des Schwerpunkts.
    Ganz genau. Da man den Flieger von 3s1000mA bis 3s2400mA fliegen kann, braucht man am Heck nun etwas mehr Gewicht. Mit dem 2400er Akku stellt sich der Schwerpunkt bei etwa 55-60mm von selbst ein (mit dem 2834er). Und je nach eigener Gewohnheit muss man aber vielleicht auf 65-70mm hin. Daher sind die Aussparungen im Leitwerk diesmal nicht von Vorteil.
    Durch die variablen Antriebsakkus streut auch das Fluggewicht sehr weit . . . von ca. 850g bis 1150g . . . was auch auf eine ordentliche Gleitleistung hoffen lässt

    Zitat Zitat von mipme_kampfkoloss Beitrag anzeigen
    Da ich noch einen arbeitslosen 2830 habe und diesen im 4K nutzen möchte, mache ich die Aussparungen.
    Bei dieser Antriebsvariante kann man über die Erleichterungen schon nachdenken. Also alles im "Grünen"
    Wir sind gespannt . . .
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  2. #32
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    Standard Flächenbau Teil 1

    Sodalle, hier war lange genug Funkstille, aber nach Schnee, Kindergeschrei, Kundenterminen, noch mehr Schnee und Geschrei gehts hier nun ENDLICH mit den Flächen weiter!

    1. Grundsätzlich ist der Aufbau sehr klassisch, sehr einfach.
    2. Grundsätzlich sollte man – besonders nach einem Gedanken wie 1. – dann mal kurz innehalten und alles zuerst schön vorbereiten!

    Warum? Die Holzqualität ist super, die Passungen eher auf den engen Seite.
    Daher kann es leicht mal passieren, dass zB nach dem Zusammenstecken man etwas korrigieren will und beim Auseinanderziehen zB eine Rippe bricht.

    Daher hier meine Vorarbeitsliste bevor man vorschnell mit dem Verkleben beginnt:
    1. Kieferholm des Mittelteils zusammenkleben
    2. Passung der Rippenausschnitte für Kieferholm, Kammholm, Steckung und Endleistenverstärkung kontrollieren und gegebenenfalls nachschleifen
    (Hier war bei mir meist nur der Abbrand auszuputzen)
    3. Detto Passung Rippen in der Hilfsleiste kontrollieren
    4. Bei den Rippen 2 -> 3 die Passung der Schraubenverstärkung inkl. Endleistenverstärkung prüfen
    5. Und gleich die Passung der unteren hinteren Beplankung testen (wird von hinten eingeschoben)
    6. Doppelrippen 2+2A und 8A verkleben
    7. zwei stück 2mm Balsaleisten zum Unterlegen der Beplankung bereitlegen

    Zusatzpunkte für die 1er Schüler:
    8. Eventuell - vorsichtshalber: die Stützfüsse – besonders bei den kleinen Rippen zum Flächenende - mit Seku tränken und härten
    9. Löcher zu den Hohlräumen für den Druckausgleich im Kamm anlegen

    Das Verputzen der Rippen dauert gefühlt am längsten beim Aufbau des Flügels. Der Rest ist schnell erledigt!

    Ich habe meist mit Holzleim gearbeitet (Bindulin Propellerleim), an manchen Stellen auf mit Teufelszeug (dünnflüssiger Seku).
    Die Holme zwecks Flexibilität bitte eher mit Leim verkleben. Den Rest nach Vorliebe!

    So, zu den Bildern:

    ## Explosionsfotos, Spreißelhaufen der Fläche - wer das schon paar mal gemacht hat, kennt sich eigentlich gleich aus...

    Name:  flaeche-explosionsfoto.jpeg
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    Name:  flaeche-explosion2.jpeg
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    ## Kieferholm Aufbau und Zusammenkleben nach Plan

    Name:  flaeche-holmaufbau.jpeg
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    ## delikate Rippenfüsschen und Druckausgleichslöcher

    Name:  entlüftungsbohrungen-holm.jpeg
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    Name:  rippenfüsschen.jpeg
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    ## Beplankung zusammengeklebt und schon mittleren Kieferholm drauf

    Klicken Sie auf die Grafik für eine größere Ansicht 

Name:	beplankungsstoss.jpg 
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ID:	2071980

    Hier sieht man schön die Doppelrippe 8A. Diese dient als Klebeverstärkung für den Kieferholm.
    Der Kammholm wird dann links und rechts darangesetzt. Daher ist es hilfreich diese Rippe gleich auf den Kieferholm zu kleben.

    ## Kammholme aufkleben

    Robert setzt die Rippen auf den Kammholm, streicht den Holm mit Leim ein und setzt ihn auf. Geht sicher gut.
    Ich habe die Oldschoolvariante genommen. Also Leim aufstreichen, Kammholm aufsetzten und mit ein paar Rippen ausrichten, beschweren und trocknen lassen.

    Name:  kammholm-aufkleben.jpeg
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    Name:  kammholm-aufkleben2.jpeg
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    ## Beplankung unterlegen

    ## Rippen einkleben und ausrichten - sehr klassisch

    Name:  rippen-einkleben.jpeg
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    !! Wichtig ist: die Rippen müssen mit den Füsschen gut am Baubrett aufliegen
    !!! Trotzdem eher die Rippen mittig andrücken und dann erst hinten fixieren
    (Bei den Sperrholzrippen einfach Gewicht drauf...)

    ## Endleistenverstärkung einfädeln und verkleben

    Da ist wieder so ein Schmankerl vom Robert! Sehr schöner Holzbau.
    Habe zuerst die Leiste im Aussenflügel eingeklebt und dann innen. Eingeschoben von der Wurzelrippe aus.

    Name:  endleistenverstaerkung.jpeg
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    Name:  flaeche-endleiste-einschieben.jpeg
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    Schließlich kam in den Schlitz der Wurzelrippe noch ein SP für die Schraubverstärkung

    ## Next:

    - Einkleben der Flächensteckung und oberer Holm drauf.
    - Nasenleiste und untere Beplankung verkleben
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  3. #33
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    Standard

    Gestern ging nicht viel...

    Die SP-Rippen hatte ich schon vor dem Einsetzen in den Kammholm bündig auf Höhe geschliffen.
    Das geht sich zur Not auch noch im Nachhinein mit einer Feile aus, da diese Rippen nur im Wurzelbereich liegen.

    Für die Balsarippen wurden zwei kleine Schleifhilfen 5mm und 10mm schnell mit Restholz und Seku erstellt.
    Und dann die Kreuzungsbereiche bündig geschliffen...

    Name:  schleifkloetze-fuer-holm-web.jpeg
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    Name:  rippen-kammholm-nachschleifen-web.jpeg
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    Dann den äußeren Kieferholm aufgeklebt und zum trocknen beschwert. Alles Leim, alles Standard - einfach nur auf die richtige Position achten.

    Name:  oberen-kieferholm-einkleben-aussen-web.jpeg
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    Name:  oberen-kieferholm-einkleben-aussen2-web.jpeg
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    Schließlich die Bohrungen für den Flächenstahl nochmal nachgeschliffen, sodaß der Stahl schön eingeschoben werden kann.
    Dann den Stahl anschleifen, eingedicktes Epoxy anrühren, zuerst etwas einfüllen, dann Stahl einschieben und oben auffüllen.
    Durch Drehen des Stahls – darum sollte er (noch) nicht zu fest sitzen – kann man noch etwas Mumpe nach unten transportieren.
    Restliches Epoxy zum Einstreichen der Klebestellen für den oberen Holm verwenden.

    Die verarbeitete Menge waren ca. 2,4g Epoxy mit 0,4g Baumwollflocken. Glasschnitzel oder Balsastaub (vom Leitwerksverschleifen ) kann man natürlich auch nehmen...

    Name:  einkleben-flaechenstahl2-web.jpeg
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    Der dunklere Schatten ist keiner! Das ist die Draufsicht der Flächenstahls und hilft abschätzen der Tiefe beim Einschieben in die Fläche.

    Name:  einkleben-flaechenstahl-web.jpg
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    Schließlich den Rest des Holms mit Leim eingestrichen, aufgeklebt und beschwert.

    That's it from yesterday! Hoffentlich gehts heute mit der Nase weiter.

    Wie detailliert möchtet ihr eigentlich den Aufbau verfolgen? So gut, oder nur aufs Wesentliche beschränken?
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  4. #34
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    Standard

    Passt genau so ... mir helfen die Bilder z.B. beim ausführlichen fxj-Thread parallel zur (guten!) Anleitung von Robert ... und, wer weiß, vielleicht wird's ja noch ein Rock4K
    Gruß, Friedrich
    T-Rex 150, Goblin 500 und 380, nano QX, Staufenbiel Vitesse V1, Easyglider4, e-flite Timber, Weasel-Trek, teRESa als RES und 4K mit/ohne E, bei Sauwetter Phoenix und neXt, Mitglied im http://www.msv-walzbachtal.de/
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  5. #35
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    Standard

    Zitat Zitat von mipme_kampfkoloss Beitrag anzeigen
    Wie detailliert möchtet ihr eigentlich den Aufbau verfolgen?
    Ich finds auch sehr gut. Eine perfekte Ergänzung zur Bauanleitung . . . und das soll es sein.

    # # #
    Ich hab da auch noch einen Tipp wie man den Rippenkamm ohne große Mühe in seine Position bringen kann. . . . denn ich fädle die Rippen immer zuerst auf den Kamm und positionier danach das gesamte "Skelett" am Holmgurt und klebe es mit mittelflüssigen Seku nieder.
    Nachgearbeitet habe ich den Kamm bis jetzt noch nie . .

    Name:  Fläche_1.jpg
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    Also die Rippe mit der Hand soweit es ohne größere Anstrengung geht, auf den Kamm schieben/drücken.
    Danach wird die Rippe auf den Kopf gedreht (da ja die Rippe auf den Kamm gesetzt wird) und mit einem Reststück Kieferleiste wird der Kamm von unten dann in seine Endposition gedrückt.
    schon schlau, oder?? . . . die Mädchen unter Euch schaffen das auch mit dem Fingernagel

    Man darf nur nicht neben der Rippe drücken, sonst ist der Kamm gleich hinüber. Ebenso beim Festhalten der Rippe . . . immer überm Kamm oder gleich daneben.

    Name:  Fläche_2.jpg
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    Hier sieht man auch gleich die Verklebung der Rippen mit der unteren Beplankung . . . alles mit Sekundenkleber.

    # #
    weiter geht's Kjell
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  6. #36
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    Standard

    Danke für den Rückpass - dann also weiter im Text!

    Nachdem das ja schon alles nach einer Fläche aussieht, fehlen nur noch ein paar Sachen

    - Nasenleiste
    - Endleiste
    - Beplankung

    Alles pretty simple! Dazwischen darf man immer mal wieder den Flügel etwas "streicheln"...

    Hier die Fortsetzung unserer nerdigen Holzwurm-Comics:

    ## Ankleben der Hilfsendleiste - also die Leiste an die dann die Ruder angeschlagen werden

    Leiste hochkant! Schön auf die Füsschen auflegen! Verklebt hab ich in Kombi Leim (zu den Rippen) + dünnflüssiger Seku (zur Kieferleiste)

    Name:  ankleben-endleiste1-web.jpeg
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    Name:  ankleben-endleiste-detail-web.jpeg
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    Name:  ankleben-endleiste-detail2-web.jpeg
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    ## Dann die andere Seite - erste Nasenleiste

    Die Leiste leicht anfasen, dann Annadeln an den Rippen;
    ich wieder Leim zur Rippe, der Rest mit Seku.
    Gleichzeitig lässt man den dünnen Seku entlang der Rippe fließen und klebt so die untere Beplankung an.

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    Name:  nasenleiste-detail2-web.jpeg
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    ## Obere Beplankung aufkleben

    Zuerst mit Gefühl die Nasenleiste und die Rippen zum Holm verschleifen

    Name:  verschleifen-nasenleiste2-web.jpeg
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    Name:  verschleifen-rippe-holm-web.jpeg
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    Da die Rippen hauptsächlich aufliegen und nicht auf Füsschen stehen, kann man den Flügel gut andrücken.
    Daher hab ich mich für die Bügelmethode entschieden um die Beplankung aufzukleben

    - alles mit Leim einstreichen
    - Beplankung auflegen und ordentlich andrücken
    - wieder abnehmen und leim antrocknen lassen (ca. 30-45min)
    - dann mit heißem Bügeleisen (max. stufe) und ordentlich druck aufbügeln
    - die Fläche wird richtig heiß!! vor dem abkühlen Gewichte auflegen gegen Verzug!

    Name:  buegelmethode-obere-beplankung-web.jpeg
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    Das macht man innen und außen. Dann gut trocknen lassen!

    ## Die Wartezeit kann man gut für die restlichen arbeiten nutzen:

    Wurzelbereich auffüllen

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    Wölbklappen und Querruderabdeckungen einpassen und ankleben.

    Endleiste verschleifen

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    ## schließlich kann man das gute Teil das erste mal vom Baubrett nehmen
    ! Und dann gleich Weiterschleifen!

    Nasenleiste und Beplankung beischleifen

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    Da manchmal der Kleber nur außen hält, kann man jetzt gut kontrollieren ob die Nasenleiste überall gut verklebt wurde und mit Seku nachkleben...

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    Dann klebt man noch zwei weitere Nasenleisten auf

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    ## finally! Rohbaufläche beta 1!

    Name:  rohbaufluegel1-web.jpeg
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    ## In der nächsten Episode:

    - Winglet
    - Servokabel
    - Wurzelrippe

    Und dann kann?

    Kurze Umfrage: soll ich die zweite Fläche machen oder wollt ihr gleich den Rumpf sehen?

    Schönes Wochenende!
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  7. #37
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    Standard

    Kurze Antwort:

    Ja, Du sollst die zweite Fläche machen, und ich will gleich den Rumpf sehen !

    Und übrigens: Vielen Dank für den tollen Baubericht !!
    Werde wohl öfters mal nachschlagen müssen, wenn mein 4K mal eintrifft.

    Liebe Grüsse
    Jürgen
    Klingt komisch, ist auch so !
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  8. #38
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    Standard erste Fläche - finale Arbeiten

    Wenn man die ersten Rippen setzt und Holme, Beplankungen klebt geht natürlich optisch einiges weiter.
    Beim Finale geht es dann gefühlt immer langsamer voran. Jedoch seht selbst:

    ## Wurzelrippe aus den zwei teilen zusammenkleben, ausputzen, ankleben

    !! Davor bitte Servokabel/Schnurr einlegen, sonst wird's sehr fummelig !!

    Den Arretierungsstift möchte ich auch erst einkleben wenn der Rumpf zum Ausrichten fertig ist.
    Daher hab ich ihn vor dem Verkleben der Rippe noch mit Klarsichtfolie geschützt...

    Name:  aretierungsstift-einpassen-web.jpeg
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    Der Stift blieb beim Ankleben der Rippe drinnen bis das Harz ausgehärtet war und konnte dann wieder entfernt werden.
    Zum Ausrichten habe ich mich an der Flächensteckung orientiert – der rote Strich zeigt wie weit die zweite Wurzelrippe von 90 wegstand.
    Hab alles aufgefüllt mit eingedicktem Epoxy. Diese Abweichungen schleichen sich bei mir leider immer wieder beim bauen ein...

    Name:  verkleben-flaechenwurzel-web.jpeg
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    ## Endleiste fürs winglet ankleben

    Winglet kommt bei mir erst nach dem Verschleifen dran - geht sonst sicher kaputt...

    Name:  flaechen-randleiste-web.jpeg
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    ## Beplankung Unterseite ankleben

    Hier bin ich im ersten Schritt (Einschieben des ersten Beplankungsteils) zu weit gegangen bzw. habs einfach auf Anschlag reingeschoben in die Rippenausschnitte.
    Das war anscheinend falsch! Also - IHR macht das besser! Vielleicht kann Robert hier die Einschnitte auch abändern...

    Name:  untere-beplankung-zu-weit-web.jpeg
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Größe:  114,7 KBName:  untere-beplankung-aufkleben-web.jpeg
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    ## Füsschen ab

    Name:  rippen-fuesse-abtrennen-web.jpeg
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    Damit ist bei der ersten Fläche bis auf ankleben des Winglets und anschlagen der Klappen alles erledigt, juhu!
    Und das heißt jetzt schleifen, schleifen, schleifen...

    Die Fläche ist super stabil und torsionssteif - das kann man in der Luft wohl nicht kleinkriegen. Gewicht mit allem ca. 185-190g.
    Die zweite Fläche sollte etwas leichter gehen (Erfahrung) und etwas leichter sein (da nur Messinghülse statt Federstahl drinnen).

    Guten Wochenstart!
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  9. #39
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    Standard Wochenende Juhu!

    Der Rumpf! Ein einfacher Kastenrumpf! Mit Roberto-spezifischen Extras verfeinert!
    Nachdem Robert wissen wollte wie lang ein Modellbauer so brauchen könnte, hat er mich um Zeiten gebeten.
    Die angegebenen Zeiten sind inkl. zusammensuchen und verputzen der Teile, jedoch ohne Trockenzeiten.
    Ihr seid sicher schneller - hoffentlich auch aufgrund meiner Anleitung...

    Yo, also alles (hoffentlich) ganz straight forward:
    - Seitenteile
    - Verstärkung
    - Spanten

    Jedoch zuerst ein paar Vorarbeiten:

    - [0:05] Mittelspant R4 ist ein Doppelspant - zusammenkleben - da brauch ma jetzt aber kein Foto davon, oder? Hab auch keins gemacht...
    - [0:10] Pyramide der Rumpfspitze zusammenkleben:
    am besten man orientiert sich an der rechteckigen Ausfräsung unten
    - [0:02] Die Bohrungen für Bowdenzüge kontrollieren und anpassen

    Name:  rumpf1-pyramide-rumpfspitze-web.jpeg
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    - [0:20] Zusammenkleben der Flächenverschraubung:

    Name:  rumpf2-flaechenverschraubung1-web.jpeg
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Größe:  111,1 KBName:  rumpf3-flaechenverschraubung2-web.jpeg
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    - [0:20] Dann kommen schon die Seitenteile dran
    Also an der Schäftung zusammenkleben (dabei schön beschweren auf einer ebenen Fläche).
    Fürs Foto hab ich das Gewicht von der Stelle kurz runtergenommen. Also da gehört auch eins hin und da war auch eins!!!

    Name:  rumpf4-verkleben-seitenteile-web.jpeg
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    - [0:30] Dann die Verstärkungen drauf
    !!! Hier darauf achten dass ein linkes und ein rechtes Rumpfteil entsteht !!!
    Zum Ausrichten habe ich zwei Spanten genutzt

    Name:  rumpf51-verklebung-seitenverstaerkung-web.jpeg
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    Das obligatorische Nadelschwein:
    Name:  rumpf6-gesamtansicht.jpg
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    - [0:15] Während das ganze so vor sich hin trocknet kann man gleich noch den Hecksporn zusammenkleben:

    Name:  rumpf9-verklebung-hecksporn-web.jpeg
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    Jetzt sind ca. 1h:42min vergangen - also ein gemütlicher Bauabend nach dem Niederlegen der Gschroppen...
    Yo, jetzt mal rasten und sich geistig auf Roberts Fachwerk und den Zusammenbau des Rumpfgerüstes vorbereiten...
    Miniaturansichten angehängter Grafiken Miniaturansichten angehängter Grafiken Klicken Sie auf die Grafik für eine größere Ansicht 

Name:	rumpf51-verklebung-seitenverstaerkung-web.jpg 
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  10. #40
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    Standard Der Rumpf Teil 2 - das Puzzle und das Nervenkostüm

    Weiter gings, nun will man natürlich Ergebnisse sehen - ein Rumpf kann ja nicht so schwer sein!

    Jedoch gemach, gemach - werter Bastelfreund!

    Roberts Holzpuzzle für einen torsionskräftigen Rumpf braucht noch etwas Vorarbeiten, damit nachher alles flutscht.

    - [0:50] Passung der Spanten im Rumpfbrett, Servobrett und Seitenteilen überprüfen. Die sollten relativ leicht gängig sein, sonst hat man nachher ein schweres Leben!
    Auch die Tiefe der Nuten für die Spanten prüfen. Dann das Konstrukt zusammenstecken und mit beiden Seitenteilen testen (also NUR stecken!). Zur Orientierung wo wir hinwollen ein Foto (c) Robert Scheibelhofer:

    Name:  rumpf7-gesteckt.jpg
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    Eine kurze Anleitung wie Servobrett, Boden und die Spanten R5 + R6 zusammensteckt:

    Name:  rumpf81-zusammenbau-servobrett-rumpfboden-web.jpeg
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Größe:  76,8 KBName:  rumpf82-zusammenbau-servobrett-rumpfboden2-web.jpeg
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Größe:  81,5 KBName:  rumpf83-zusammenbau-servobrett-rumpfboden3-web.jpeg
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Größe:  54,6 KBName:  rumpf84-zusammenbau-servobrett-rumpfboden4-web.jpeg
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    Grundsätzlich aufpassen, da das Caiber der Spanten relativ leicht bricht!

    - Weiters sollte man sich am Plan orientieren, wo das Bodenbrett die Seitenleisten schneidet oder nicht. Daher kann es notwendig sein hier Nutten anzulegen oder Teile beizuschleifen. zB Rumpfspitze - roter Pfeil = Schleifpfad

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    - Wenn alles flutscht und der Rumpf probehalber zusammengesteckt werden kann, geht es ans zusammenkleben. Um das etwas zu vereinfachen, habe ich die arbeiten etwas aufgeteilt. Rumpfboden nur an den Verknüpfungsstellen mit einem flexiblen Kleber (Leim) festkleben:

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    - Hecksporn auf ein Seitenteil kleben:

    Name:  rumpf11-verkleben-hecksporn-seitenteil2-web.jpeg
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    - und nun alles zusammenstecken, am Plan ausrichten und von hinten beginnend zusammenkleben:
    Die hinteren Spanten habe ich noch vor dem Zusammenstecken mit Leim eingestrichen. Weiter vorne nach dem Zusammenstecken alles mit Seku.

    Name:  rumpf13-1-verkleben-seitenteile-hinten-web.jpeg
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    Dabei nicht vergessen den Spant mit der Flächenbefestigung vor dem Zusammenstecken mit einzusetzen!!!

    Name:  rumfp13-2-verkleiben-seitenteile-spanten-web.jpeg
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    Wenn man zu fest drückt, passiert schnell mal das: – daher sind die Vorarbeiten sehr wichtig!

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    - Schließlich den vordersten Spant einkleben (hier die E-Version)

    Name:  rumpf14-verkleben-vorderspant2-web.jpeg
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    Nun alles beschwert trocken lassen und der Rumpf schaut schon mal nach Rumpf aus!
    Für das ganze habe ich dann nochmal 2h:30 verbraucht. Die Uhr steht also nun bei 5h:02...
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  11. #41
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    Hier noch das Endergebnis der Operation - scheint gerade geworden zu sein...

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  12. #42
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    Standard ja, wo samma dann ....

    ... kann es notwendig sein hier Nutten anzulegen ...
    Liefert die Robert schon mit ??

    Gruss Ernst
    Anlauf statt Gleitcreme ...
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    - ich ebenfalls
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  13. #43
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    Ja, klar! Robert liefert auf Wunsch das volle Service!

    Danke für den Hinweis. Ich schiebe es mal auf die Autokorrektur...
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  14. #44
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    Zitat Zitat von mipme_kampfkoloss Beitrag anzeigen
    Hier noch das Endergebnis der Operation - scheint gerade geworden zu sein...

    Name:  rumpf-rohbau-web.jpeg
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    Hallo Kjell,

    das schaut schon sehr gut aus . . . und wirklich gerade.

    Die ganzen "Kleinigkeiten" werden bereits nebenbei eingearbeitet/umgezeichnet und auch die Ergänzungen und Änderungen am Plan werden laufend upgedatet.
    Ebenso in der Anleitung.

    Ja, der Bau des 4K erfordert schon etwas Erfahrung. Ist zwar keine Hexerei, aber man muss schon wissen wie.
    Daher wird die Anleitung nochmal umfangreich erweitert und auch mit Bildern vernünftig ergänzt, damit (hoffentlich) keine Fragen beim Bau offen bleiben.

    . . und ja , der volle Service ist immer dabei.
    Soll heißen, es wird auch bei diesem Modell ein "rundum Sorglospaket" mit Motorset, Servoset und Pickerl geben.

    Also dann Kjell, weiter geht's . . .
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  15. #45
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    Standard Habe fertig

    Ja, da war ja wohl nimmer so viel zu tun!? Aber es zog sich und das und jenes und meist hatte es nix mitm Flieger zu tun!

    Was war denn noch übrig?
    - Rumpf oben und unten beplanken
    - "Kabinenhaube"
    - Motorspant – [ja, er baut die elektrovariante!!]

    Dazu gibt es eigentlich nicht viel zu sagen, vielleicht 3 Punkte:
    - Untere Beplankung erst schließen (unter dem Rumpfvorderteil) wenn man sich die Kabelverlegung überlegt und gegebenenfalls eingelegt hat!
    - Kabinenhaube am besten am Rumpf aufbauen und nicht vorher schon. Die Passform ist einfach besser!
    - Motorspant/block: Robert empfiehlt gleich Motor und Regler einbauen und dann ankleben. Bei mir leider nicht möglich, da der Regler noch am Seeweg weilt.
    Ist aber kein Problem wenn man vorher RumpfSpant 2 entsprechend anpasst, sodass der Murrl durchpasst...

    So, nun die Bilder:

    ## Obere beplankung

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    ## Untere Beplankung - bei den hier ausgelassenen sollte man kurz innehalten und über die Kabel für QR und WK nachdenken...

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    ## Aufbau der Kabinenhaube

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    ## Einkleben hintere Arretierung der Haube

    Die Lagerung mit Hilfe der Haube ausrichten und ganz an den Spant (RD4) ranschieben.
    Dann die Lagerung für das Röhrchen am Rumpf mit Seku anheften, dann den Rumpfdeckel RD2 aufkleben und Gleichzeitig alles mit dem Rumpf verbinden.

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    Dann kann man auch den vorderen Rumpfdeckel verkleben - oder man macht es als erstes.
    Wichtig hier: Spalt/Abstand lassen zwischen Haube und Beplankung, da ja noch die Bespannfolie dazwischen kommt!

    ## Motorsport ausrichten, verkleben und das ganze ran an den Rumpf

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    ## Schließlich - Flächenausschnitt versteifen und verschönern:
    Außen Einscheiden bis man das Fähnchen ohne Gewalt nach innen knicken kann.
    Dann hab ich mir einen Keil (zB. Balsarest der Nasenleiste) geschliffen und hineingedrückt.
    Alles mit Seku tränken und an RD2 ankleben, abschneiden, fertig.

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    ## Finale:

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    Kampfgewicht: ca. 127g verschliffen mit Bowdenzug und Stahl... I like!
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