Anzeige Anzeige
www.woodwings.de   www.balsabar.de
Seite 2 von 2 ErsteErste 12
Ergebnis 16 bis 24 von 24

Thema: Hawker Hurricane (Semiscale-Projekt): Baubericht

  1. #16
    User
    Registriert seit
    30.05.2002
    Ort
    Dresden
    Beiträge
    314
    Daumen erhalten
    6
    Daumen vergeben
    5
    1 Nicht erlaubt!

    Standard Lackieren 1

    Vielen Dank für die Glückwünsche!! Jetzt geht es mit Basteln weiter:

    Nach dem Erstflug steht jetzt ein weiterer entscheidender Arbeitsschritt an; das Finish. Das ist für den Eindruck des Modells vielleicht der wichtigste Schritt. Trotzdem muss ich hier zu Gunsten der Zeit und des Aufwandes immer wieder Kompromisse eingehen.

    Ich habe die Hurri nach dem Erstflug weitgehend zerlegt und Oberflächendefekte soweit mir möglich mit einfachem 1k-Spachtel gefüllt und geschliffen. Dabei habe ich erstmals komplett auf Trockenschliff mit dem Dreikantschleifer gesetzt. Es ist halt Winter und ich kann nicht so einfach mit Wasser panschen, wie sonst, wenn es draußen warm ist und das Arbeiten im Freien so viel mehr Spaß macht.
    Nach dem Ausbessern und Schleifen wird das Modell mit 1k-Grundierung (Rumpf Noname-Füller grau, sonst ColorMatic 1k-Füller in beige) gleichmäßig grundiert und gleich wieder mit dem Eisensägeblatt malträtiert und ein paar Blechstöße eingearbeitet. An harten Stellen (GFK-Beschichtung der Fläche) habe ich fast ausschließlich mit dem steil angestellten Sägeblatt und dem ersten Zahn entlang eines Lineals oder frei geritzt und bei weichen Untergründen mit der Rückseite des Sägeblattes eher gedrückt. Das war an 2-3 Abenden relativ schnell erledigt.

    Etwas mehr Zeit haben dann die Niete benötigt. Wenn ich die walk-arounds aus dem Internet richtig interpretiere, war die Hurri weitgehend mit herausstehenden Nietköpfen gearbeitet. Nur an der Nasenleiste wurden Senkkopfniete eingesetzt. Daher habe ich weitgehend mit Weißleim gearbeitet und an der Nasenleiste einfach gar keine Nietapplikation gemacht. Den Weißleim habe ich jeweils in Kleinstmengen in einem Kronkorken mit der gleichen Menge Wasser aus der Dosierspritze verdünnt und dann mit einem abgeschnittenen Zahnstocher tupfend auf die Fläche und den Rumpf gebracht. Je dünner desto flacher und größer wurden die Nietköpfe. Für die großen, richtig herausstehenden, Niete habe ich den Weißleim unverdünnt und sogar mehrfach getupft aufgebracht.

    Name:  Niete_Leitwerk.jpg
Hits: 820
Größe:  28,0 KB Name:  Niete_Flaeche.jpg
Hits: 817
Größe:  29,2 KB

    Die aerodynamische Verkleidung wurde bei einigen Varianten mit irgendetwas splintähnlichem angebracht. Ich habe das versucht nachzubilden. Es wirkt aber im Nachhinein etwas grob und klobig.
    Die Schnellverschlüsse der Rumpfbeplankung ließen sich mit einem passenden Messingrohr und einem Kreuzschlitzschraubendreher in die Balsabeplankung einprägen. Für einige Griffe, Einstiegshilfen, Verschlüsse und die Tür eignet sich Lithoblech, das ich mit Klebefilm/Transferklebeband aufgeklebt habe.

    Name:  Niete_Rumpf2.jpg
Hits: 817
Größe:  37,3 KB Name:  Niete_Rumpf1.jpg
Hits: 818
Größe:  32,0 KB

    Jetzt muss Farbe drauf…

    Ilja

    PS: Die Kabinenhaube lag als Tiefziehteil dem Bausatz bei. Ich habe sie mit einem Gitter aus Lithoblechstreifen und dem besagten Klebefilm beklebt, um einen Rahmen zu simulieren. Oben im Thread beim Erstflug sieht man das Ergebnis bereits im Einsatz.
    ...leicht wirds teurer...
    Like it!

  2. #17
    User
    Registriert seit
    04.10.2006
    Ort
    Ginsheim
    Beiträge
    438
    Daumen erhalten
    134
    Daumen vergeben
    351
    0 Nicht erlaubt!

    Standard

    Na, da gab´s eben nen Daumen hoch von mir für Deine schöne Hurry, prima.
    Viele schöne Flüge wünsche ich Euch
    Andy
    Like it!

  3. #18
    User
    Registriert seit
    30.05.2002
    Ort
    Dresden
    Beiträge
    314
    Daumen erhalten
    6
    Daumen vergeben
    5
    0 Nicht erlaubt!

    Standard Lackieren 2

    So geht es jetzt weiter:

    1.) Original wählen und Bilder aus dem Internet raussuchen (G-AMAU mit Rennnummer 41, https://www.tapatalk.com/groups/greg...ges/G-AMAU.jpg ; https://static.rcgroups.net/forums/a...-G-AMAU-01.jpg )

    2.) Kennungen und Linien in richtiger Größe zeichnen, dabei Vereinfachungen passend zu Fähigkeiten und Zeit machen

    3.) Für eine Farbreihenfolge (hell nach dunkel, Komplexität beim Abkleben etc.) entscheiden
    Bei mir heißt das: Blattgold, Weiß, Enzianblau RAL 5010, Schwarz (alle Acryl, Duplicolor)

    4.) Plottservice Angebote einholen, Fähigkeiten erfragen (Es gibt wirklich große Unterschiede. Bei mir passte ein lokaler großer Autobeschrifter und Werbeservice am besten.)

    5.) Für einen entscheiden und Maskierfolie schneiden und entgittern lassen

    6.) Bereiche für die goldfarbenen Kennungen grob anzeichnen und mit Gold vorlackieren

    7.) Bereiche für die Rennnummer kennzeichnen, Reste grob abdecken, Weiß lackieren

    8.) Maskierfolien „Kennung und Linien“ und „41“ (positiv) auftragen und bei Blechstößen und Nieten einmassieren

    Name:  Lackieren_1.jpg
Hits: 590
Größe:  52,6 KB Name:  Lackieren_2.jpg
Hits: 590
Größe:  44,6 KB

    9.) Blau lackieren

    Name:  Lackieren_3.jpg
Hits: 593
Größe:  53,8 KB

    10.) Maskierfolien „schwarzer Untergrund“ (negativ) aufbringen

    11.) Abkleben und lokal Schwarz lackieren

    Name:  Lackieren_4a.jpg
Hits: 590
Größe:  69,0 KB

    12.) Maskierfolien abziehen und dabei hoffen, dass der Untergrund am Modell bleibt.

    Name:  Lackieren_4b.jpg
Hits: 589
Größe:  59,5 KB Name:  Lackieren_5.jpg
Hits: 588
Größe:  54,9 KB

    Im Ergebnis sieht das schon nicht schlecht aus. Leider sieht man insbesondere bei den weißen Bereichen Übergänge in der Oberflächenrauigkeit. Der weiße Lack hat noch mal glättend gewirkt, so dass die Randbögen jetzt glänzender sind als die Innenbereiche der Fläche. Vielleicht scheint das Weiß auch etwas durch. Das muss ich entweder aushalten oder mit Politur kaschieren. Inwieweit man den Lack sinnvoll polieren kann, muss ich erst ausprobieren.

    Nerviger sind Klebstoffreste der Maskierfolie. Vielleicht war es zu kalt beim Abziehen, oder der Lack nicht perfekt abgelüftet. Ich habe jedenfalls alles ausprobiert um die Klebstoffreste zu entfernen: Wodka, Olivenöl, Wasser, Radiergummi, Spiritus... Bei Terpentinersatz bin ich dann fündig geworden. Damit ließ sich der Klebstoff mit Küchentuch und Geduld entfernen, ohne den Lack anzulösen.

    Name:  Lackieren_6.jpg
Hits: 587
Größe:  48,5 KB

    Ilja
    ...leicht wirds teurer...
    Like it!

  4. #19
    User Avatar von Timo Starkloff
    Registriert seit
    28.08.2007
    Ort
    Brettach
    Beiträge
    1.601
    Daumen erhalten
    77
    Daumen vergeben
    7
    0 Nicht erlaubt!

    Standard

    Sauber :-)

    Man braucht eine Weile bis man sich an bunte Warbirds gewöhnt hat, aber dann gefallen die einem oft besser als die Militärlackierungen. Da gibts klasse Geschichten aus den USA der fünfziger Jahre, als man sich für den Materialwert eine Mustang, Hellcat oder Lightning ausgesucht hat, vollgetankt und losgeflogen ist.

    Grüße, Timo
    Like it!

  5. #20
    User
    Registriert seit
    17.12.2011
    Ort
    -
    Beiträge
    8
    Daumen erhalten
    3
    Daumen vergeben
    8
    0 Nicht erlaubt!

    Daumen hoch Hurricane

    Hallo Ilia
    Sieht super aus, sehr gut gemacht
    Interessante Lackierung
    Lg Peter
    Like it!

  6. #21
    User
    Registriert seit
    17.12.2011
    Ort
    -
    Beiträge
    8
    Daumen erhalten
    3
    Daumen vergeben
    8
    0 Nicht erlaubt!

    Standard

    Meine Hurricane mit 60 ccm Laser V Motor
    Miniaturansichten angehängter Grafiken Miniaturansichten angehängter Grafiken Klicken Sie auf die Grafik für eine größere Ansicht 

Name:	5B6882CE-E479-485F-AFC8-CB35024ED401.jpeg 
Hits:	5 
Größe:	16,8 KB 
ID:	2104919  
    Angehängte Grafiken  
    Like it!

  7. #22
    User
    Registriert seit
    30.05.2002
    Ort
    Dresden
    Beiträge
    314
    Daumen erhalten
    6
    Daumen vergeben
    5
    0 Nicht erlaubt!

    Standard Gratuliere

    Klasse Maschine Peter. Schön verranzt, direkt aus dem Einsatz.

    Das werde ich bei meiner Rennvariante eher vermeiden. Ich habe gesehen wie Toni Eichhorns T-28 nach der Landung sofort gewienert wurde. Früher war das bestimmt kaum anders. Zu viele Abplatzer, Kratzer oder Ölstriemen kann ich mir demnach nicht erlauben. Aber hier und da könnte ich damit Lackierfehlerchen überdecken. Mal sehen.

    Ilja
    ...leicht wirds teurer...
    Like it!

  8. #23
    User
    Registriert seit
    30.05.2002
    Ort
    Dresden
    Beiträge
    314
    Daumen erhalten
    6
    Daumen vergeben
    5
    2 Nicht erlaubt!

    Standard ein bisschen Zeit

    Hi, weiter geht es. Die Erkältungswelle hatte mich vor einigen Wochen erwischt. Raus sollte ich nicht, immer schön drin bleiben, ausruhen und Ingwersud trinken. So tat ich und hatte prompt Langeweile. Ich habe daher die Zeit genutzt, einen Cockpitausbau zu kreieren. Das war so nicht geplant, so dass ich erstmal schauen muss was rein geht. Alles muss oberhalb der Gestänge angeordnet werden, ausbaubar und leicht muss es sein.

    Name:  Cockpit_Vermessung.jpg
Hits: 121
Größe:  63,2 KB

    Da die Hurri auf einem Stahlrohrrahmen aufbaut, sind das die charakteristischen Elemente im Cockpit. Ich habe mit Trinkhalmen einen ähnlichen Rahmen in den verfügbaren Raum gebastelt. Alle Verklebungen sind mit Sekundenkleber und Aktivator gemacht. Dazu kommen die Fußbretter in Balsa, die Fußschlaufen aus Draht und das Seitenpaneel aus Lithoblech. Der Steuerknüppel ist sogar beweglich und adaptiv in der Länge. Die Knickstelle des Trinkhalmes macht es möglich.

    Name:  Cockpit_Gestell1.jpg
Hits: 121
Größe:  69,5 KB Name:  Cockpit_Gestell2.jpg
Hits: 121
Größe:  51,3 KB

    Lackiert habe ich mit Felgenspray, Revell-Farbtöpchen und, das Grün, mit eigenhändig angemischtem Acryl. Das sieht alles ganz hübsch aus, nur hinten raus rächt sich der fehlende Platz. Das Armaturenbrett aus Balsa mit aufgeklebten Papieruhren muss extrem schrumpfen. Viel ist nicht übrig geblieben. Immerhin wiegt alles inklusive Sitz und Rückwand lediglich < 20 g.

    Name:  Cockpit_wiegen.jpg
Hits: 121
Größe:  70,5 KB

    Mit ein paar kleinen Holztreibschrauben und etwas Geschick beim Puzzeln passt alles rein und ist auch wieder demontierbar.

    Name:  Cockpit_Ansicht1.jpg
Hits: 121
Größe:  67,9 KB Name:  Cockpit_Ansicht2.jpg
Hits: 121
Größe:  63,3 KB

    Mit dem Piloten geht es weiter..

    bis dann

    Ilja
    ...leicht wirds teurer...
    Like it!

  9. #24
    User Avatar von deti
    Registriert seit
    23.10.2011
    Ort
    Bünde
    Beiträge
    2.566
    Daumen erhalten
    203
    Daumen vergeben
    236
    0 Nicht erlaubt!

    Standard

    Moin,,das sieht ja Toll aus,,Klasse Idee mit den Strohhalmenhabe auch mal wieder was gelernt
    Gruss Detlef,
    Like it!

Seite 2 von 2 ErsteErste 12

Ähnliche Themen

  1. Hawker Hurricane
    Von Andreas U. im Forum Scalemodellbau
    Antworten: 4
    Letzter Beitrag: 24.11.2004, 20:36
  2. Hawker Hurricane
    Von Andreas U. im Forum Scalemodellbau
    Antworten: 0
    Letzter Beitrag: 01.09.2004, 23:53

Lesezeichen

Lesezeichen

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •