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Thema: Multicopter zum Fliegenlernen und passendes Zubehör: Kaufempfehlung?

  1. #1
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    Frage Multicopter zum Fliegenlernen und passendes Zubehör: Kaufempfehlung?

    Hallo zusammen,

    ich bin neu in der Welt des Modellflugs und beschäftige mich seit einer Weile mit Multicoptern.
    Um herauszufinden ob das Fliegen als langfristiges Hobby in Frage kommt, möchte ich zunächst mit möglichst wenig Sensorik und überschaubaren Kosten (max. 100 € gesamt) üben.
    Nach dem Stöbern hier im Forum ist deshalb mein Favorit die Eachine E016H: https://www.banggood.com/Eachine-E01...r_warehouse=CN

    Sehr interessant finde ich auch die Eachine E58. Ist es bei dieser oder vergleichbaren Drohnen möglich einzelne Sensoren (z.B. GPS und Hallsensor/Kompass) zu deaktivieren?

    Zum Thema Zubehör:
    Geplant ist, dass ich mir zusätzlich LipoBags und vermutlich ein besseres Ladegerät hole. Einen LipoChecker benötige ich nicht unbedingt, da ich ein gutes Multimeter (Brymen BM257S) besitze.
    Vor allem die Ladegeräte der billigen Drohnen (z.B. Eachine E016H) stören mich deutlich. Habe ich richtig erkannt, dass diese immer auf etwa 4,2 V laden und einstellbare Teilladungen nicht möglich sind? Bezüglich Teilladungen geht es mir vor allem um das langfristige Lagern der Akkus bei 3,7 bis 3,75 V. Natürlich sind die Akkukosten der kleinen 1S überschaubar. Allerdings möchte ich das Risiko von defekten oder sogar brennenden Lipos möglichst reduzieren.
    Seht ihr ein begründetes Sicherheitsrisiko bei dem billigen mitgelieferten USB-Ladegerät und falls ja, könnt ihr günstigere Alternativen zu den unten gelisteten empfehlen? Das Gerät muss für den Anfang wirklich nur 1S Akkus laden können.

    Die meisten Geräte auf dem Markt sind für wesentlich höhere Ströme und mehr Zellen ausgelegt.
    Nach den Meinungen und Threads hier im Forum ist das ISDT Q6 eine Option: https://www.banggood.com/ISDT-Q6-Pro...r_warehouse=CN
    Allerdings gebe ich dann viel mehr Geld für das Ladegerät, als für die Drohne (falls es die E016H wird) aus. Als günstigere Alternativen hätte ich noch das ISDT H605 und das SkyRC B6 ins Auge gefasst.

    Eine weitere Frage: Um die Gesamtkosten für den Anfang zu drücken möchte ich unter Umständen mein Breadboard Labornetzgerät (max. 30 V/5 A) an den Charger hängen: https://www.reichelt.de/labornetzger...12_147301&&r=1
    Nach meinem Verständnis kann ich bei größeren Akkus die maximalen 14 A Ladestrom des Q6 nicht voll ausnutzen, funktionieren sollte es aber, oder?
    Eine Lötstation zum Löten der Stecker (4mm auf Molex) habe ich zu Hause.

    Abschließend bedanke ich mich bei allen Forenmitgliedern, die meine Fragen beantworten. Ich weiss, dass gewisse Fragen schon oft gestellt wurden, aber gerade bei dem Thema Ladegerät und Spannungsversorgung mit Labornetzgerät möchte ich mir die Meinung von Praktikern einholen. Schließlich geht es hier nicht um das Laden von mehrzelligen, großen Akkus mit aufwändigem Balancing, sondern zunächst nur um die Einzelligen.

    Zu meiner Person: Ich bin Maschinenbaustudent und schreibe demnächst meine Abschlussarbeit im Bereich des elektrischen Fliegens. Deshalb wurde nun auch mein Interesse am Üben des Fliegens geweckt.
    Konkret geht es um eine komplette Neuentwicklung mit der Auslegung von Komponenten. Dementsprechend bin ich mit einigen Grundlagen (allg. Strömungsmaschinen Literatur, Der Standschub von Propellern und Rotoren, Faszination Multikopter, LiPo-Wissen, Regelungstechnik) bereits vertraut. Trotzdem ersetzt das Praxiskenntnisse nicht. Zumal ich gerade im Bereich von Microcontrollern/Arduino bereits die Erfahrung gemacht habe, dass Herstellerangaben nicht immer verlässlich sind.
    Dementsprechend ist es durchaus wahrscheinlich, dass ich im Lauf der nächsten Monate ein bis zwei Praxismeinungen zu verschiedenen Herstellern einholen werde.
    Gleichzeitig kann ich mir auch vorstellen, dass ich nach meiner Abschlussarbeit einen kleinen Beitrag, beispielsweise zum Thema Auslegung von Propellern, verfasse.
    Falls ich bis dahin weiterhin Freude am Fliegen haben sollte, werde ich eine eigene Drohne entwickeln (evtl. einen Flugschrauber).
    Aufgrund meiner vielen weiteren Hobbys und dem eher begrenzten Budget eines Studenten werde ich aber zunächst klein beginnen.
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  2. #2
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    Zitat Zitat von MechEng Beitrag anzeigen
    Eine weitere Frage: Um die Gesamtkosten für den Anfang zu drücken möchte ich unter Umständen mein Breadboard Labornetzgerät (max. 30 V/5 A) an den Charger hängen: https://www.reichelt.de/labornetzger...12_147301&&r=1
    Ich habe soeben ein Review auf Youtube gesehen, welches die Frage nach der Nutzung des Netzgerätes beantwortet hat.
    Die Eingangsspannung und -leistung lässt sich im Menu einstellen.

    Dann bleiben die beiden Hauptfragen übrig: Ist das Ersetzen des mitgelieferten Chargers bei den günstigen Eachine notwendig?
    Sowie ob eine vergleichbare Drohne zur E58 existiert, bei welcher die Sensorik (GPS, Kompass, Luftdrucksensor) zum Teil deaktiviert werden kann.
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  3. #3
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    Erst mal Herzlich Willkommen!
    Ich hoffe ich kann dir ein paar Fragen beantworten.

    Erstmal muss man sich die Frage stellen: Was möchte ich mit meinem Modell machen. Ich denke mal, dass es bei dir ums reine Fliegen geht und die Kamera reichlich egal ist.

    Dann ist es bei den günstigen "Spielzeugkoptern" recht schwer, welche zu finden, wo man eine breite Auswahl an Modi hat. Die meisten Kopter sind für Kunden gebaut, die sich über die Teile nicht viele Gedanken machen wollen. Die Kopter sollen direkt aus der Box raus beherschbar sein. Deshalb haben die meisten Kopter auch so einen schönen Schnick-Schnack wie den Headless Mode oder sowas. Aber nur bei den wenigsten kann Sensoren komplett deaktivieren. Wenn man sowas möchte, ist es schon eher ratsam, den Kopter selber zu bauen. Da bin ich mir aber nicht sicher, ob man unter den 100€ bleibt. Würdest du dir den Eigenbau denn zutrauen?

    Kopter, wo man ordentlich Freiheiten bei der Steuerung hat, sind in der Regel Renn-Kopter. Die haben dann aber nur selten einen Höhenmesser, Kompass und GPS. Man kann sowas zwar meistens selber dran bauen, das ist aber mit sehr viel Arbeit verbunden.

    Mal zu deinen vorgeschlagenen Kopter: Von dem kleinen E016 rate ich dir ab. Da wirst du wahrscheinlich nicht glücklich mit. Fliegen kann man den eigentlich nur drinnen. Wenn den mal eine Windböe erwischt... Und wenn man in der Wohnung fliegt, kommt ziemlich schnell die nächste Wand. Auch sieht es so aus, als ob man bei dem Kopter nur die Geschwindigkeit (max. Schräglage) einstellen kann.
    Der Größere sieht für draußen schon besser geeignet aus. Aber sonst ist auch dieser Kopter eher ein Spielzeug.

    Die mitgelieferten Ladegeräte werden ihren Job machen. Wenn du den Akku auf Lagerspannung bringen möchtest, könntest du auch entweder das Laden abbrechen, oder den Akku auf die gewünschte Spannung entladen. Falls aber dann irgendwann ein größerer Kopter ansteht, ist dann ein ordentliches Ladegerät schon sehr empfehlenswert (z.b. das ISDT Q6).

    Ich weiß, das übersteigt dein Bugget, aber vielleicht ist das ja trotzdem was:
    https://hobbyking.com/en_us/dys-250-...___store=en_us
    https://hobbyking.com/en_us/turnigy-...___store=en_us
    https://hobbyking.com/en_us/imax-b6-...___store=en_us
    https://hobbyking.com/en_us/turnigy-...___store=en_us
    So ein Kopter ist dann aber auch mit etwas Arbeit verbunden. Auspacken, Akku rein und fliegen geht hier nicht. Auch ist hier kein Höhenmesser/Kompass/GPS dabei.

    Gebrauchtes wäre vielleicht noch eine Idee.

    Bei einem Akku mit mehreren Zellen macht ein LipoChecker dann schon sein. Wenn man versucht, denn Akku mit nem Multimeter auszumessen, berühren sich zu schnell die Messspitzen und der Akku ist hin.

    LG Patrik

    PS: Studierst du zufälliger Weise in Aachen?
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  4. #4
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    Danke für deine Antwort.
    Richtig, die Kamera ist mir zunächst egal. Es geht mir darum das Fliegen zu lernen und Fertigkeiten zu trainieren.
    Ein Lufthaken ist mir im Moment zu langweilig.
    Das kaum Kopter auf dem Markt sind, welche dem Kunden die Wahl lassen, welche Sensorik eingreift, musste ich leider auch schon feststellen. Hobbyking ist mir bereits ein Begriff und ich werde mir die Sets mal ansehen. Trotzdem sind nach meinem bisherigen Überblick in diesen Preisklassen einige China-Drohnen hinsichtlich der P/L besser als ein Selbstbau.
    Ein Selbstbau ist grundsätzlich möglich und sofern ich Spaß am Fliegen haben sollte auch die erste Wahl. Dann bin ich in jeglicher Hinsicht flexibel. Trotzdem ist es praktisch, wenn ich bis dahin bereits geübt habe. So lässt sich die Anzahl von teuren Abstürzen reduzieren.
    Ich war bislang gegenüber den Spielzeugdrohnen auch skeptisch. Nachdem ich ein paar Videos gesehen habe, bin ich aber durchaus optimistisch, dass ich damit bei wenig Wind eine Weile Spaß haben werde. Große Räume und eine Scheune zum Fliegen stehen mir als Alternative sogar zur Verfügung. So kann ich mit einfachen Mitteln einen Indoorparcours aufbauen und üben. Was mir an der E016 gefällt sind die kompakten Abmessungen und der Propellerschutz so macht das Fliegen in eingeschränkten Umgebungen halbwegs Sinn. Außerdem ist die E016 wirklich günstig. Die Herstellerangabe lautet 6-axis gyro. Damit ist normalerweise ein dreidimensionaler Gyro + Beschleunigungssensor (in Verbindung mit Kalmanfilter oder modellbasiertem Ansatz) gemeint. Wenn dies zutrifft, dann ist das genau mein Wunsch. Maximal sollte noch ein Luftdrucksensor an Bord sein, alles andere will ich erlernen. Am ehesten mache ich mir da noch sorgen um eine evtl. hakelige unpräzise Fernsteuerung. Langfristig ist eine bessere Funke (FrSky etc.) sicherlich eine Option.

    Wenn ihr größere Drohnen (< 100 €) mit wenig Sensorik kennt, welche für Outdoor gut geeignet sind, dann bin ich für weitere Hinweise dankbar. Ich sehe dann die E016H eher als Ergänzung zur Outdoor Drohne und werde gegebenenfalls mit dem Kauf der zweiten Drohne noch etwas warten.

    Zum Thema Laden/Entladen: Auf das Teilladen durch frühes abbrechen des Ladevorganges habe ich ehrlich gesagt keine Lust. Zum Einen braucht man einen Wecker oder eine Zeitschaltuhr, zum Anderen wird das angepeilte Ladeziel häufig verfehlt werden. Das Entladen des Akkus erachte ich persönlich als gefährlicher als das Laden.
    Das ich die Spannung nicht direkt am Stecker des Akkus abgreifen sollte ist mir bewusst. Ich werde an einem Gegenstecker zwei kurze Drahtenden anlöten/crimpen und an diesen die Spannung abgreifen. Natürlich werde ich auch den Spannungsfehler der Konstruktion aufgrund des el. Widerstandes kurz abschätzen. Aber das Kabel muss ja nicht gleich einen Meter lang sein.

    Zu deinem letzten Punkt: Nein, ich studiere im schönen Bayern.
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  5. #5
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    Bei 20€ kann man natürlich nicht all zu viel falsch machen. Und wenn der Kopter einem nicht gefällt ist man auch nicht gleich arm. Allerdings sieht es für mich so aus, als ob der Kopter nur einen Self-Level Modus hat. Heißt, dass er sich bei neutralem Knüppel immer selbst aufrichtet und man mit dem Knüppel nur die Schräglage vorgibt. In einem komplett manuellen Modus würde man die Drehrate auf den jeweiligen Achsen vorgeben. Den Kopter im manuellen Modus zu beherschen ist deutlich schwieriger, macht aber (meiner Meinung nach) mehr Spaß. Wenn dir aber fürs erste der Self-Level Modus reicht, ist das natürlich vollkommen ok.

    Sonst könnte ich dir noch den hier vorschlagen: https://www.horizonhobby.de/de/inductrix-rtf-blh8700
    Der hat nen manuellen Modus, ist aber halt auch wieder deutlich teurer.
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  6. #6
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    Du hast recht, die billigen Eachine Drohnen können nicht ohne weiteres im Acro-Mode betrieben werden. Für die H8 und die E010 gibt es aber immerhin Anleitungen zum Flashen.
    Wobei Flashen auch schief gehen kann...
    Die Inductrix gefällt mir sehr gut. Wobei ich gelesen habe, dass die Lebensdauer der Brushed Motoren gering sein soll (wobei mich da eine geschätzte quantitative Angabe in Stunden mehr interessiert hätte).
    Einen Brushless Clone der FPV Inductrix gibt es auch von Eachine, aber dann muss ich inklusive Funke über 100 € ausgeben:
    https://www.banggood.com/Eachine-TRA...r_warehouse=CN

    Und in der Preisklasse kann ich mir dann gleich überlegen eine Outdoor Drohne, wie den Hobbyking Bausatz oder einen der folgenden Bausätze zu kaufen:
    https://www.banggood.com/Eachine-Tyr...r_warehouse=CN
    https://www.gearbest.com/multi-rotor...SABEgInqfD_BwE

    Unterm Strich muss ich zunächst die Preisfrage endgültig klären. Im günstigsten Fall wird es statt den billigen Eachine eher die Inductrix.
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  7. #7
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    Meine Flugerfahrungen mit dem normalen Inductrix BLH8700/BLH8780 (rote/blaue Haube):

    http://www.rc-network.de/forum/showt...e-blaue-Haube)

    "Gelernt" hab ich es natürlich mit dem Inductrix nicht sondern kann schon seit mehreren Jahren fliegen, sowohl Quad (Blade 200QX, Brushless) als auch Helis (NanoCPX, Blade 4503D).

    Wenn Du den wirklich Indoor im Wohnzimmer fliegen willst (auch blauer Stability Mode) brauchst Du dafür meines Erachtens unablässlich einen Computer Sender um die Dual-/Rate und Expo Raten vernünftig einstellen zu können.

    Timer ist meines Erachtens beim Sender auch absolute Pflicht, denn sonst aktiviert sich am Ende das LVC und schaltet einfach den Inductrix mitten im Flug aus!

    Vergleich: Der Boldclash B03-Pro (Altitude Hold) hat einen automatischen Landemodus auf Knopfdruck.


    Für Könner und "CP-Heli" RC Piloten macht so ein Inductrix schon Spaß, vor allem wenn man bereits fliegen kann und nicht überall dagegen knallt.

    Die Blade Controllers (FCs) von den späteren Modellen wie Inductrix Switch oder Inductrix Pro (Betaflight) habe ich bzgl. LVC-Optimierungen (LED blinken für Landen wie 200QX) und Acro-/Agility Modus bisher nicht geflogen.

    Der Inductrix Plus (rote Haube, 8,5mm Brushed Motoren) soll laut Internet Reviews einen ganz anderen Acro-Modus verbaut haben.

    Ich hab mit dem Inductrix eher einen Acro-/Agility (Rate-) Modus gesucht der sich wie ein CP-Heli verhält und fliegt.

    Gruß
    Geändert von Eckart Müller (19.01.2019 um 09:43 Uhr)
    Walkera Devo 10/DeviationTX (12CH DSMx)...Ex-DX8...Blade 4503D...Walkera V120D02s...StrykerQ (LEDs, QR M2 Umbau)...Ex-NanoCPX...Ex-120SR...Ex-MPX EGP...PPZ P51-D Mustang mit LEDs (crashed)...PZ Wildcat (crashed, Rumpf-Firewall suchend)
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  8. #8
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    Vielen Dank für eure Antworten.
    Ich habe mich in der Zwischenzeit auf Brushless -Motoren festgelegt und werde dementsprechend mehr Geld einplanen.
    Möglichkeiten wären zum Beispiel der Hobbyking Flyegg 130, Tarot 130 oder ein gebrauchter mit 210/220er Rahmen in gebrauchtem Zustand.
    Zeitdruck habe ich im Moment keinen, dementsprechend fällt die Entscheidung im Lauf der nächsten Wochen.
    Dazu dann eine SkyRC oder FrSky Funke, sowie das ISDT Ladegrät. Eine FPV-Brille kann warten, zuerst will ich den Copter von "außen" beherrschen.

    Es wurde nun festgelegt, dass der Hauptteil meiner weiteren Abschlussarbeit eine einfache Regelung (mittels Gyro, Beschleunigungs- und Höhensensor) für einen Multicopter umfasst.
    Abgesehen vom Kalmanfilter habe ich die meisten Grundlagen schon im Studium vermittelt bekommen.
    Dementsprechend werde ich langfristig den Flightcontroller des Copters durch einen Microcontroller ersetzen oder einen zweiten Copter aufbauen. Das ist allerdings ein anderes Thema.
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  9. #9
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    Wenn du mit dem Kopter hauptsächlich auf Sicht fliegst, würde ich dir eher größere Kopter empfehlen. 250mm Diagonale Minimum, lieber noch mehr. Da ist die Sichtbarkeit einfach besser und vor allem als Anfänger wird man sonst schnell Probleme mit der Orientierung bekommen. Und wenn du dann deinen eigenen Mikrocontroller drauf schraubst, ist etwas mehr Platz bestimmt auch nicht verkehrt.
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  10. #10
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    Zitat Zitat von Thomas.Heiss Beitrag anzeigen
    Vergleich: Der Boldclash B03-Pro (Altitude Hold) hat einen automatischen Landemodus auf Knopfdruck.
    Ich habe gerade bemerkt dass sich ein kleiner Fehler hier in diesem Satz eingeschlichen hat.
    Das "-Pro" muß durchgestrichen sein.

    Der B03 Quad hat den Altitude Hold Modus und den "springloaded Center Throttle Knüppel" (Rückstellung mit Federkraft auf die Mitte wie der Roll/Nick Knüppel, oder wie auch immer man das in Deutsch ausdrücken könnte) im RTF Sender.

    Der B03-Pro Quad ist der Nachfolger ohne den Altitude Hold Modus / Chip und hat einen ganz normalen Throttle Knüppel von 0-100% im RTF B03-Pro Sender (die Sender sind jeweils unterschiedlich und innen nicht einfach verstellbar) und soll gleich mit dem 1s 300mah (statt 1s 260mah) Lipo kommen.

    Beide Modelle haben die 1.25 weiße Buchse auf dem Board bereits verlötet um mit dem ST-Link USB Adapter die Silverware/NFE Firmware zu flashen, die dann auch Acro-Modus kann, aber eher einen anständigen Multi-Protocol Sender erfordern wird.
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  11. #11
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    Vielen Dank für eure Antworten,

    die letzten Tage habe ich ein paar Drohnen bei Hobbyking und Gearbest zusammengestellt. Außerdem habe ich auf dem Gebrauchtmarkt einige Angebote angeschaut.
    Letzten Endes bin ich nun wieder zur alten Idee zurückgekehrt. Ich werde einen kleinen Kopter (130er/140er Rahmen) mit einem Abfluggewicht von knapp unter 250 g kaufen.
    Wenn mich das Fliegen auf Sicht auf Dauer stören sollte ist auch eine gebrauchte Eachine FPV-Brille denkbar (wobei ich dann als Brillenträger gegebenenfalls zusätzliche Linseneinsätze brauche).
    Außerdem habe ich mein Budget weiter aufgestockt und werde als Funke eine Taranis X-Lite oder X9D Plus kaufen.
    Die X9D Plus hielt ich am Wochenende schon in den Händen und irgendwie hatte ich das Gefühl, dass ich eher ein Thumber bin. Das liegt sicherlich auch am Konsolen-Gaming in meiner Kindheit.
    Zurück zur Drohne. Die BNF-Preise bei Gearbest sind so niedrig, dass meine Konfigurationen teurer waren. Dementsprechend sind das aktuelle meine Favoriten:
    https://www.gearbest.com/brushless-f...ml?wid=1214279
    https://www.gearbest.com/brushless-f...88#goodsDetail
    https://www.gearbest.com/brush-fpv-r...63#goodsDetail
    https://www.gearbest.com/brush-fpv-r...63#goodsDetail

    An sich gefällt mir der Rahmen und die Robustheit des Helifars sehr gut. Allerdings ist dieser mit 163 g (ohne Akku) auch nicht gerade der leichteste.
    Und die meisten 4S Akkus mit knapp unter 1000 mAh haben 90 - 100 g Gewicht.
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  12. #12
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    Mach dir bei den Koptern um das Gewicht keine Sorge. Die werden genug Leistung haben.
    Ich möchte noch drauf hinweisen, dass man bei solch kleinen Kopter, vor allem als Anfänger, sehr schnell die Orientierung verlieren kann. Wenn man nicht zu weit weg fliegt, hält sich das Problem natürlich in Grenzen, aber mit den kleinen Koptern passiert das doch recht schnell. Mit FPV erübrigt sich das Problem dann natürlich.
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  13. #13
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    Ich hab mir vor längerer Zeit mal einen Armattan Quad Morphite 180 3mm Carbon Rahmen bestellt.
    Der hat eine Lifetime Warranty.

    Zwischenzeitlich sind einige andere Quads bei Armattan dazugekommen.
    Hab leider keinen Überblick bei welchen Rahmen / Modellen überall so eine Warranty greift....

    War für mich damals nach einem MicroHeli Rahmen Debakel vom 200QX mit viel zu dünnem Carbon und sehr schnell brechenden Seitenhaltern wegen Konstruktionsmängeln (bewegbare Arme = zu viele Langlöcher) das Kaufargument.

    Wenn der stabile 3mm Rahmen doch mal brechen sollte (was ich eigentlich nicht glaube dass das so schnell passiert, der ist eher wie ein Panzer und ist aus einem Guß) dann bekomme ich eben kostenfreien Ersatz.
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  14. #14
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    Hallo,
    ich hab mir lange überlegt, ob ich auch noch meinen "Senf" dazu gebe, denn ich weiß, manchmal ist "gut gemeint" das Gegenteil von "gut"

    Dennoch ein paar Hinweise von mir:
    1. Kauf Dir einen guten Sender, z.B. von Taranis (QX7 schon unter 100€) oder Spektrum. Das erleichtert das Fliegenlernen enorm und Du kannst das Hobby ggf. immer weiter ausbauen.
    2. Kauf Dir einen Kopter, der einen Rotorschutz hat - das senkt die Angst, etwas kaputt zu machen oder sich selbst zu verletzen enorm (z.B. LDARC ET 115 V2 - ist nicht zu klein und nicht zu groß - schau mal auf youtube oder auch einen UK65, der fliegt super stabil)
    3. Lade- Equipment gibt es massenweise für ein paar € gebraucht.
    4. Sollte die Hobbykasse noch was hergeben, kauf genügend passende Akkus.

    So, dann viel Spaß

    Gruß
    Gerhard
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  15. #15
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    Erneut vielen Dank für eure Beiträge,

    die Armattan Rahmen sehen toll und hochwertig aus. Das ist eine Möglichkeit für einen späteren Eigenbau.
    kürzlich habe ich mich mit Thomas Heiss per PN über empfehlenswerte Sender ausgetauscht.
    Nachdem ich dann das erste mal Velocidrone und DCL mit dem XBox One Controller geübt habe, habe ich festgelegt, dass ich mit dem Thumben beginnen möchte.
    Deshalb habe ich mir Anfang dieser Woche eine X-Lite mit Panasonic 18500 Akkus bestellt, die ich vorhin das erste mal getestet habe. Bereits das virtuelle Fliegen ist damit ein Genuss.

    Rotorschutz ist ein gutes Thema. Die meisten hochwertigen Kopter haben keinen. Durch den Schutz wird die Effizienz beim Schweben gesteigert, beim schnellen Flug ist dieser aufgrund der schlechteren Zuströmung nachteilig.
    Evtl. fertige ich mir einen Schutz aus dünnem Carbonrohr selbst an.
    Ich sehe mir gleich ein Video zum LDarc an. Im Moment ist jedoch die Diatone GT R349 eine meiner Favoriten:
    https://www.gearbest.com/brush-fpv-r...63#goodsDetail

    Oder falls ich noch etwas tiefer in die Tasche greife eine GEPRC Cygnet mit FHD 60 Fps Kamera (Runcam Split Mini 2): https://www.gearbest.com/brush-fpv-r...63#goodsDetail

    Da die Flugzeit dieser kleinen Raketen äußerst beschränkt ist (zwischen 3 und 6 Minuten), werde ich versuchen direkt 4 LiPos einzuplanen (vermutlich 3x 3s und 1x 4s).
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    Antworten: 2
    Letzter Beitrag: 03.06.2012, 11:49
  5. Passendes Modell zum Antrieb...
    Von Sushi im Forum Elektroflug
    Antworten: 4
    Letzter Beitrag: 01.05.2007, 01:49

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