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Thema: Kleben von Elapor?

  1. #1
    User Avatar von waterman
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    Standard Kleben von Elapor?

    Hallo,
    ich will mir eine Funcub XL zusamenbauen und hatte an Fermacell Estrichkleber Orange gedacht. Einmal wegen des Preises(1kg ca.16,-) und der längeren Verarbeitunszeit zum Ausrichten der Teile. Alle anderen Schnellkleber, wie Zacki Elapor oder Sekundenkleber(spröde Klebstellen) müssen relativ schnell verarbeitet werden und sind preisintensiv. Welche anderen Erfahrungen habt ihr gemacht? Gibt es ev. eine Verarbeitungsfibel für Elapor? Ich bin gespannt auf eure Tipps und Hinweise.
    Gruß Thomas
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  2. #2
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    Nimm am besten Sekundenkleber in dünnflüssig,mittel und dick und den entsprechenden Aktivator. Habe schon etliche MPX Modelle gebaut und würde nix anderes nehmen. Je mehr Zeit dein Ausrichten braucht, desto zähflüssiger sollte dann der Kleber sein.


    Sebastian
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  3. #3
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    Hi,

    wir haben im Vereinsbastelkeller schon unzählige Schaumwaffeln zusammen gebaut und dabei auch diverse Kleber getestet.

    Fazit: Dickflüssiger CA Kleber sonst nichts.

    Bei Rumpfhälften zusammen kleben sind wir wie folgt vorgegangen...(2 Mann Methode)

    Eine Rumpfhälfte mit Aktivator besprühen und ablüften lassen. Die andere Rumpfhälfte gleichmäßig mit CA bestreichen.
    Dann einen 2. Mann herbei gerufen, damit der Rumpf in einem Rutsch passend zusammen geht. Dann hört man nach einiger Zeit ein kurzes Knistern und fertig ist die Laube.
    Danach nur noch mit dünnen CA die Nähte lang gehen, sofern da noch ein feiner Spalt vorhanden ist.

    Hat man keinen 2. Mann, dann das Besprühen der einen Rumpfhälfte mit Aktivator sein lassen, sonst geht es zu schnell.
    Teile zusammen fügen und am besten mit Kreppband oder Gummis sichern, bis der Kleber gepackt hat.
    Gruß
    Hans Willi


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  4. #4
    User Avatar von Robinhood
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    Die aufschäumenden PU-Kleber habe ich vor ein paar Jahren auch für meine Schaumwaffeln sowie RC-Einbauten in Rümpfen und Flächen verwendet, würde ich jetzt nie wieder machen. Die Dosierung ist nicht so leicht, weil das Volumen größer wird und über die Klebestelle quellen kann. Der Kleber ist leicht bräunlich und man sieht später immer den Kleber. Zudem ist die Trockenzeit sehr lang, da kommt man ja schier nicht voran. Der Kleber ist auch relativ schwer. Bei einem 10 Jahre alten Modell bemerkte ich kürzlich, daß der Kleber bröselig wurde. Hier ist Sekukleber tatsächlich die erste Wahl.

    Bei Rumpfeinbauten, die nicht bockhart eingeklebt werden sollen oder müssen verwende ich zunehmend Konstruktionskleber (z.B. Pattex Kleben statt Bohren). Hält super, ist spaltfüllend, dauerelastisch und überlackierbar. Servobretter, Akkurutschen etc. sind damit gut verklebt. Auch Schaumwaffeln gehen damit zu kleben, wenn man genügend Zeit für die Trocknungsphase hat und es nicht auf jedes Gramm ankommt.
    Gruß Robin
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  5. #5
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    Preisintensiv ist sehr relativ. 20g dicker Sekundenkleber kosten unter 3 EUR und ein Döschen Aktivator vielleicht 5 Eur. Damit kannst du mehr als eine Schaumwaffel zusammenkleben. Der Aktivator langt vielleicht für 20 Flieger. Sekukleber im Kühlschrank lagern, dann hält er ein Jahr.

    Das Fermazellzeug geht schon irgendwie, hat aber das Problem, dass der Schaum zu wenig Feuchtigkeit enthält, um optimale Aushärtung zu gewähren. Außerdem ist auch die Riesendose Kleber nach einem halben Jahr kaputt, obwohl Du nur 20 Gramm herausgenommen hast...
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  6. #6
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    (gestern wurde ich ins Bett gerufen, also heute weiter

    ...und wenn man sich mal mit der Chemie befasst, dann wird klar, dass Elapor ein CoPolymer ist, das zum erheblichen Teil aus PE besteht, also einem unpolaren Kunststoff, der sich nicht adhäsiv kleben lässt. Drum fühlt sich das Material auch so merkwürdig "fettig" an und ist so schlecht dauerhaft lackierbar. Sekundenkleber schafft es als einer der Wenigen, sich dennoch quasi mechanisch in der Molekülstruktur zu verhaken. Das kann man noch steigern, indem man den zu klebenden Kunststoff vorher mit Hexan/Heptan primert. Auch Abwischen mit reinem Alkohol bringt schon etwas. In der Praxis klebt der Sekundenkleber aber auch ohne Vorbehandlung für unsere Zwecke allemal gut genug.

    Was übrigens auf dem Schaumwaffelzeug gar nicht geht, ist Epoxykleber. Wir haben da ein paar Kandidaten am Flugplatz, die ihre Motorspanten wieder und wieder mit "Endfest 300" einkleben, weil der ja der beste Kleber überhaupt sein soll. Nur leider fliegen die Spanten jedesmal wieder heraus und so werden die Modelle schwere und schwerer und immer häßlicher. Aber über Endfest ist keine Diskussion erlaubt. Oder so. Soll jeder kleben, wie er will.
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  7. #7
    User Avatar von Robinhood
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    Zitat Zitat von Jonas Kessler Beitrag anzeigen
    (gestern wurde ich ins Bett gerufen, also heute weiter
    Die Pflicht ruft?

    Zitat Zitat von Jonas Kessler Beitrag anzeigen
    Was übrigens auf dem Schaumwaffelzeug gar nicht geht, ist Epoxykleber. Wir haben da ein paar Kandidaten am Flugplatz, die ihre Motorspanten wieder und wieder mit "Endfest 300" einkleben, weil der ja der beste Kleber überhaupt sein soll. Nur leider fliegen die Spanten jedesmal wieder heraus und so werden die Modelle schwere und schwerer und immer häßlicher.
    Woher kenne ich das bloß auch?

    Elapor-Oberflächen wische ich vor der Verklebung oder Lackierung mit einem Acton-befeuchteten Lappen ab. Ich habe das Gefühl, daß dadurch die Oberfläche noch etwas "griffiger" wird als mit Alkohol. Wahrscheinlich reicht Alk aber auch aus.
    Gruß Robin
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  8. #8
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    Zitat Zitat von Robinhood Beitrag anzeigen
    Die aufschäumenden PU-Kleber habe ich vor ein paar Jahren auch für meine Schaumwaffeln sowie RC-Einbauten in Rümpfen und Flächen verwendet, würde ich jetzt nie wieder machen. Die Dosierung ist nicht so leicht, weil das Volumen größer wird und über die Klebestelle quellen kann.
    Für flache Klebestellen ist er nicht ideal. Auch weil man die Teile gut fixieren muß, damit der Kleber sie nicht auseinanderdrückt. Ich nehme ihn gern für das Kleben von Brüchen, wenn schon was fehlt oder durch Stauchung nicht mehr sauber anliegt, weil er die freien Stellen gut überbrückt und an fast allem hält. Oder bei Shockies z.B. um CfK Streben etwas mehr Fläche zum Halt zu geben.

    Der Kleber ist leicht bräunlich und man sieht später immer den Kleber.
    Stimmt, schön ist er nicht.

    Zudem ist die Trockenzeit sehr lang, da kommt man ja schier nicht voran.
    Das ist relativ. Gegenüber normalem Weißleim geht es schnell, gegen Sekundenkleber nicht.

    Der Kleber ist auch relativ schwer.
    Durch das Aufschäumen finde ich das eigentlich nicht.

    Bei einem 10 Jahre alten Modell bemerkte ich kürzlich, daß der Kleber bröselig wurde. Hier ist Sekukleber tatsächlich die erste Wahl.
    Habe ich noch nicht bemerkt. Aber wie gut hält sich Seku über die Jahre ?

    Zitat Zitat von Jonas Kessler Beitrag anzeigen
    20g dicker Sekundenkleber kosten unter 3 EUR und ein Döschen Aktivator vielleicht 5 Eur. Damit kannst du mehr als eine Schaumwaffel zusammenkleben.
    Kommt auch den Flieger an. Für meinen Cularis habe ich damals etwa 2,5 Fläschchen Seku gebraucht !

    Das Fermazellzeug geht schon irgendwie, hat aber das Problem, dass der Schaum zu wenig Feuchtigkeit enthält, um optimale Aushärtung zu gewähren. Außerdem ist auch die Riesendose Kleber nach einem halben Jahr kaputt, obwohl Du nur 20 Gramm herausgenommen hast...
    Die Zeit ist ein Problem. Für gutes Schäumen sprühe ich manchmal Wasser drüber oder vorher drauf. Dann geht es gleich besser.

    RK
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