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Thema: Tipp für kleine Harzmengen

  1. #1
    User Avatar von Pano
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    Idee Tipp für kleine Harzmengen

    Hi, ich nutze meist für Reparaturen Laminierharz L und Härter L. In dem kleinen Plastikbecher, in dem ich es anmische, ist die Reaktionszeit sehr viel kürzer als angegeben und es fängt schneller an Einzudicken. Die Lösung war natürlich ein größeres Behältnis mit mehr Fläche und weniger Wärmeentwicklung. Dabei habe ich zufällig herausgefunden, dass sich die Deckel von Lebensmittelgläsern dafür super eignen, da sie so beschichtet sind, dass das Harz nach dem Aushärten einfach rausgedrückt werden kann. Also keine Einmallösung für kleine Harzmengen. Angerührt wird das Harz jedoch nach wie vor in den kleinen Plastikbechern und danach schütte ich es in den Deckel (Deckel natürlich vor Erstgebrauch reinigen ).

    Klicken Sie auf die Grafik für eine größere Ansicht 

Name:	Harz Tipp.jpg 
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ID:	2107677

    Viele Grüße,

    Pano
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  2. #2
    User Avatar von depronator.
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    Hallo Pano.
    Für Kleinstmengen klebe ich einen kurzen Streifen Klebeband auf den Arbeitstisch. Darauf wird gemischt und, nach Aushärtung, entsorgt durch Abziehen. Sollen 50mm Bandesbreite zu wenig erscheinen, dann zwei parallel mit kleiner Überlappung. Da hat man große Fläche und keine nennenswerte Wärmeentwicklung. Twist Off Deckel ist aber eine gute Idee, wenn man ein widerverwendbares Behältnis braucht.


    Gruß
    Juri
    ich bin ein Berliner. 19-12-2016
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  3. #3
    User Avatar von Pano
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    Hi Juri, auch eine gute Lösung.

    Viele Grüße,

    Pano
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  4. #4
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    Zitat Zitat von depronator. Beitrag anzeigen
    Für Kleinstmengen klebe ich einen kurzen Streifen Klebeband auf den Arbeitstisch. Darauf wird gemischt und, nach Aushärtung, entsorgt durch Abziehen. Sollen 50mm Bandesbreite zu wenig erscheinen, dann zwei parallel mit kleiner Überlappung. Da hat man große Fläche und keine nennenswerte Wärmeentwicklung. Twist Off Deckel ist aber eine gute Idee, wenn man ein widerverwendbares Behältnis braucht.
    Für 1:1 oder 2:1 gemischte Klebstoffe ist das völlig ok, da nach Augenmaß gemischt werden kann. Für dünnflüssige Laminierharze eher weniger, da die Komponenten hier sinnvoll mittels Feinwaage nach Gewichtsteilen genauestens abgewogen werden müssen. Alternativ nach Volumenteilen mittels Spritze. Hier sind aber oftmals die Verhältnisse recht unpraktikabel, beim z.B, L 285 (LG 285) 100 : 50, da funktionierts sehr simpel.
    Geändert von Gideon (22.03.2019 um 07:29 Uhr)
    Viele Grüße,
    Stefan
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  5. #5
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    Avatar von Claus Eckert
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    Hallo

    Bei Kleinmengen verwende ich auch zwei markierte Spritzen. Es spricht nichts dagegen Harz und Härter aus den Spritzen auf einen Deckel zu geben. Man muss nur gut mischen.
    Die Klebebandmethode verwende ich für zähflüssiges Harz.
    Viele Grüße
    Claus
    "Der Rand des Universums wird früher entdeckt werden, als die Grenzen menschlicher Dummheit."
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  6. #6
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    Avatar von guckux
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    Guckux

    Ich handhabe es nach den Tipps meines Werkstattkollegen: 10g Harz auf der Feinwaage zzgl Härter...
    Brauche ich weniger (bei 1:1 oder 2:1 Harzmischungen), findet ein kariertes Blatt Verwendung, die Karos dienen dann als Orientierung für die Menge. Und im Zweifelsfall lieber nen Tupfen zuviel Härter als zuwenig
    Bye
    Stefan
    =======
    Fotos für das Wiki werden benötigt - weisse Löcher im Wiki - Gewußt wo, mach mit!
    =======
    Um ein tadelloses Mitglied einer Schafherde sein zu können, muss man vor allem ein Schaf sein. (A. Einstein)
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  7. #7
    User Avatar von pylonrazor
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    Standard Kommt drauf an...

    ... welches Harzsystem du verwendest.

    Zitat Zitat von guckux Beitrag anzeigen
    Und im Zweifelsfall lieber nen Tupfen zuviel Härter als zuwenig
    Das gilt vor allem für Polyester. Bei Polyurethan gilt das eingeschränkt auch. Bei Epoxidharz bewirkt aber mehr Härter als nötig eine Verweichlichung. Es wir zäher, wie Hartgummi. Also mehr Härter macht weicher. Klingt komisch – ist aber so.

    Am besten einfach im richtigen Verhältnis mischen.

    Gruß Andreas
    ... uuuuuuund rumm!
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  8. #8
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    Hallo,

    Ich sag dazu nur Toffifee.
    Da hab man was für vor dem Harzen und die kleinen Töpfchen der Verpackung sind prima für kleinste Harzmegen.

    Gruß und ein schönes WE

    Onki
    Gruß aus dem Nordschwarzwald
    Rainer
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  9. #9
    User Avatar von Robinhood
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    Standard Das Problem mit diesen Kleinmengen...

    ...habe ich schon mit den üblichen Flaschen von r&g. Die großen Öffnungen lassen ein dosiertes Tröpfeln nicht zu und Reste laufen über das Gewinde auf die Außenseite der Flaschen ab, was immer klebrige Flaschen und Hände bedeutet. Ein Umweg geht dann über die bereits erwähnten Spritzen. Aber warum so umständlich? Da finde ich die Flaschen wie sie ZAP anbietet schon viel praktischer, die haben eine spitz zulaufende Dosiertülle. Deshalb kaufe ich nur noch die.
    Gruß Robin
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  10. #10
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    Da habe ich Letztens was Kluges gesehen.

    Der Deckel einer Flasche wurde auf der Oberseite mit dem Heißluftfön erwärmt. Nachdem die Oberseite weich war, wurde mit einem dünnen, runden Holzstäbchen (dicker Nagel geht auch) von unten in den erwärmten Kunststoff gedrückt und damit eine Spitze erzeugt. Abkühlen und abschneiden, fertig ist die Dosierspitze.
    Vielleicht geht das bei Deinen Flaschen auch?
    Viele Grüße
    Claus
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  11. #11
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    Hallo Robin,

    für dein Problem gibt es einfache Abhilfe von R&G.
    https://shop1.r-g.de/art/980410

    Hab ich seit jahren im Einsatz und kann damit kleinste Mengen zumischen.

    Gruß
    Onki
    Gruß aus dem Nordschwarzwald
    Rainer
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  12. #12
    User Avatar von Robinhood
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    Zitat Zitat von Claus Eckert Beitrag anzeigen
    Da habe ich Letztens was Kluges gesehen.

    Der Deckel einer Flasche wurde auf der Oberseite mit dem Heißluftfön erwärmt. Nachdem die Oberseite weich war, wurde mit einem dünnen, runden Holzstäbchen (dicker Nagel geht auch) von unten in den erwärmten Kunststoff gedrückt und damit eine Spitze erzeugt. Abkühlen und abschneiden, fertig ist die Dosierspitze.
    Vielleicht geht das bei Deinen Flaschen auch?
    Ich probiere das mal an einem alten Deckel aus.

    Zitat Zitat von onki Beitrag anzeigen
    Hallo Robin,

    für dein Problem gibt es einfache Abhilfe von R&G.
    https://shop1.r-g.de/art/980410

    Hab ich seit jahren im Einsatz und kann damit kleinste Mengen zumischen.

    Gruß
    Onki
    Danke Onki für den Hinweis. Ich habe diesen Deckel auf einer Flasche, aber die Feinheit der Dosierung und Sauberkeit beim Arbeiten ist mit den spitz zulaufenden Dosiertüllen nicht zu vergleichen. Es läuft bei mir immer Harz oder Härter daneben vorbei ins Gewinde und die Flasche runter. Evtl. bin ich aber einfach nur zu grobmotorisch...
    Gruß Robin
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  13. #13
    User Avatar von Wattsi
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    Zwei Spritzen
    Loch in Deckel mit dem Durchmasser den der Kanülenanschluss am unteren Ende hat
    Die Spritzen dichten dann automatisch ab und bleiben nach Gebrauch immer im Deckel.
    Für den Härter eine Spritze mit 50% der Harzspritze wählen, dann lässt sich das Mischungsverhältnis am besten einstellen
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  14. #14
    User Avatar von Robinhood
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    Zitat Zitat von Wattsi Beitrag anzeigen
    Zwei Spritzen
    Loch in Deckel mit dem Durchmasser den der Kanülenanschluss am unteren Ende hat
    Die Spritzen dichten dann automatisch ab und bleiben nach Gebrauch immer im Deckel.
    Für den Härter eine Spritze mit 50% der Harzspritze wählen, dann lässt sich das Mischungsverhältnis am besten einstellen
    Auch eine super Idee
    Gruß Robin
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  15. #15
    User Avatar von Techmaster
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    Hallo,
    welches System auch super funktioniert, ist vorher
    Spaghetti - Eis zu essen...
    Diese kleinen Kunstoffschalen aus dem Supermarkt mit passenden Deckel und das Material hat so eine Oberfläche das, man nach dem Trocken, das harte Harz einfach herausziehen kann.
    Kann man danach auch gut als Schraubenschale mit Deckel wiederverwenden.
    Gruß Alex
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