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Thema: Diskussion Klapptriebwerke

  1. #1
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    Die Diskussion um versch. Klapptriebwerkmechaniken wurde offenbar aus dem Forum herausgenommen, da gewisse Beiträge ins Untragbare eskalierten. Meiner Meinung nach sollten nur jene einen Beitrag leisten, die auch tatsächlich Triebwerke getestet haben. Also nicht der Kollege vom Kollegen hat einmal gesagt...! Aus meiner Erfahrung ist der Betrieb eines Klapptriebwerks eine komplexe Angelegenheit, die nicht nur von der Mechanik des Triebwerks abhängt, sondern auch vom gewählten Modell, und wie man das Triebwerk einbaut. Ich selber habe das Graupner up and Go, Robbe, JK und versch. Elicker Triebwerke getestet und bin gerne bereit meine Erfahrungen mit Euch auszutauschen. Momentan bei mir im Betrieb sind: Ventus 2cM, 6m, mit 22', ASH-26E,6m,mit 21', Ventus 2cM, 4.5m mit 14' Triebwerk von Elicker.
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  2. #2
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    Dein Diskussionsverständnis finde ich sympathisch.

    Ich plane mit einem Fliegerkollegen zusammen einen Flieger, der ungefähr in der Mitte von Deinen Modellen liegt.

    Eine ASH26 mit ca. 5,05 Spannweite (Rumpf Gewalt, Flächen selbst). Ich denke derzeit an das JK Triebwerk (Vertrieb über Braekler ).



    Quelle: http://rsonst.bei.t-online.de/jk_modelltechnik.html



    Der Web-Auftritt ist nicht so doll, die Reaktion auf meine Mail war aber nett und kam prompt.

    Manche der anderen Triebwerke sind mir zu teuer (Bitte nicht falsch verstehen - der mechanische Aufwand, der teilweise getrieben wird ist enorm und viel Geld wert - die Preise sind jedoch MIR zu hoch). Oder die Mechanik überzeugt mich nicht. Das JK Triebwerk bei Braeckler könnte da eine gute Lösung sein.

    Ich will einen Lehner 1930/10 mit Reisenauer Getriebe einbauen (1:6,7 nach meiner Erinnerung). 17*9 cam carbon Zwei- oder Dreiblatt.
    Versorgung über Ex-Konions 6s3p. Also etwa 20 Volt, ca. 45 Amps.
    Reicht die Eingangsleistung?
    Über die Grenzen der Meinungsfreiheit: Was in einem Internetforum gesagt werden darf - und was nicht. Sehr lesenswert: Modellflug und Luftrecht
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    "Fliegen ist zu schön, als dass man es den Militärs überlassen darf." (Hans Werner Grosse, WeltkriegsII- und Weltrekordsegelflieger, *29.11.1922)
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    "Relativierung ist die Mutter der Verhältnismäßigkeit. Ein Mückenstich ist unangenehm; der Angriff eines Eisbären ist es auch. Um zu entscheiden, auf welches der beiden Tiere man schießen soll, muss man die Sache aber relativieren, denn sonst vergeudet man Munition für Löcher in die warme Luft und hat keine übrig für eiskalte Raubtiere." (Thomas Fischer, Rechtswissenschaftler, ehemaliger Bundesrichter)
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  3. #3
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    Hallo Klapptriebwerkfans,
    ich habe seit Samstag meinen Duo Discus von Krause im Einsatz und bin vom Fliegen absolut begeistert.
    Bei mir ist auch ein JK-Triebwerk drin mit einem Torcman 430/30 und 24 Zellen RC 2400. Die Steigleistung hat alle meine Kollegen am Hang überzeugt, die Meinungen waren alle positiv -Steigwinkel ca. 20 Grad.
    Mit 30 GP 220 ist sicherlich einiges mehr an Dampf dahinter aber 24 Zellen reichen aus und Lipos kamen erstens wegen dem Gewicht ca. 1,5 Kg und zweitens dem Preis nicht in Frage. Ich habe das Modell zuerst komplett fertig gebaut und dann ausgewogen und erst dann kann man genau sagen ob Lipos und wieviel Zellen reinmüssen.
    Auch zu empfehlen ist es vor dem heraustrennen der Klappen den Rumpfrücken abzuformen um sie seperat laminieren zu können und später einmal Ersatz zu haben, falls eine verloren geht.
    Das JK funktioniert tadellos, und das Preis/Leistungsverhältnis stimmt bei dieser Konstruktion. Als Steuerung kommt nur die von Stefan März in Frage die auch 1 A funktioniert, allerdings muss bei der Klappenlagerung und Anlenkung sehr sauber gearbeitet werden, sonst kommen die Sicherheitsschalter nicht und der Antrieb fährt zurecht nicht hoch.
    Auch ganz wichtig die Bremse des Reglers stark genung einzustellen und vor dem Start zu kontrollieren, sonst schlägt der Propeller beim Einfahren die Klappen ab (man lernt eben nie aus).
    Ich habe noch einen weiteren Schalter am Rumpfspant befestigt der mit meinem Skypanel verbunden ist und mir das Signal Schalter 1 ein signaliesiert. So habe ich eine zusätzliche Absicherung das der Einklappvorgang geklappt hat und nichts klemmt.

    Jetzt muss es wieder schön bei mir im Allgäu werden und dann geht es wieder ans Wolkenvermessen.

    m.f.G. Michael
    Jetzt flieg` mer erscht mohl, land`e dimmer später!
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  4. #4
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    Hallo Michael,

    verrätst Du uns noch die eingesetzte Luftschraube und den Strom und/oder Drehzahl?

    Hast Du schon Bodenstarts gemacht ?

    Hans
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  5. #5
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    Die Beiträge scheinen richtig konstruktiv in die gute Richtung zu zielen. Was Jan betrifft, so ist am JK nichts asuzusetzen. Vorallem mit der neuen Mechanik mit Zugpropeller. Das Einzige, wo ich darauf achten würde, ist ein genug starkes Servo (z.B. Becker) einzusetzen. Was die Motorisierung betrifft würde ich für einen 5m Segler eher in Richtung 24 - 28 Zellen gehen. 800 W sind etwas zu mager um unkritische Bodenstarts aus dem Rasen zu machen. Auch die bereits erwähnte Abformung der Klappen ist zu empfehlen, nicht nur wegen dem Verlust aber auch wegen der Steifigkeit. Ich empfehle diese etwas dicker zu machen. Andere Möglichkeit ist, im Bereich des Ausschnitts, von Innen, eine Kohlematte einzulaminieren. Dies macht die ausgeschnittenen Klappen steifer und den Bereich des Ausschnitts stärker.
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  6. #6
    User Avatar von matteusel
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    Hallo,

    die positive Resonanz für das JK Klapptriebwerk höre ich gerne. Ich plane gerade eine DG505 mit 6,3 Meter Spannweite von Schüler damit auszurüsten.

    Das Ganze dauert noch etwas da ich mich entschlossen habe den vorhandenen Rumpf als reinen Segler auszubauen. Dieser besitzt schon ein Einziehfahrwerk. Beim E-Rumpf möchte ich ein starres Rad in Verbindung mit einem rel. großen Spornrad einsetzen. Damit müsste ich es hinkriegen, dass der Flieger beim Start nicht auf die Nase geht.
    Matthias

    Ich glaube an das Leben meines Modells nach der nächsten Landung.
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  7. #7
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    Hallo Matthias,

    wie wäre es, wenn Du das Rad etwas nach vorne verlagerst. Ich habe alle meine EZFW etwa 4-5cm weiter nach vorne eingebaut. So geht der Segler mit feinfühligen Gasgeben nicht auf die Nase.

    Peter
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  8. #8

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    Hinweis

    Original erstellt von pnemec:
    Die Diskussion um versch. Klapptriebwerkmechaniken wurde offenbar aus dem Forum herausgenommen (...)
    Der Thread wird im Laufe der nächsten Tage wieder online sein, aber vorher sind noch ein paar Dinge zu klären.

    Danke für Euer Verständnis!
    RCN-Team
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  9. #9
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    Beedenbostel
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    Hallo!

    Sehr interessant über Eure Erfahrungen zu lesen. So kann man sich ein gutes Bild machen, was geht und was nicht. Da in KTW-Projekte nicht unwesentliche Mühe und Geld einfließt, wäre es schade, wenn es am Ende nicht funktioniert.

    Jetzt habe ich noch eine konkrete Frage. Ich überlege mir auch ein Modell mit KTW zuzulegen. Ich dachte an den Graupner Ventus mit 4m Spw. (Nicht zu Groß > geringere Kosten) und dem bereits angesprochenen JK-KTW. Hat da schon jemand Erfahrung oder kann mir Tips geben?
    Das Modell soll fertig 4,5 kg als Segler wiegen. Ist das zu schwer um es mit KTW auszurüsten? Wie ich hier lesen kann, nehmt Ihr ja größer Modelle um sie mit KTW auszurüsten.

    Gruß

    Frank
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  10. #10
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    Hallo,

    hier wird gesschrieben, dass ein Start vom Gras mit 2.500gr. Schub bei 6.200 Modellgewicht gelingt.
    Das ist ein Verhältnis von rd. 1:2,5.

    Für ein 5m Modell mit 9kg würde das ungefähr 3.600gr. Standschub bedeuten.

    @pnemec
    20V * 45A ergibt auf meinem Taschenrechner 900W

    @Jan,

    hast Du schon mal mit dem Rechentool von Lehner gespielt:

    Kannst Du testen, was bei den Werten an Standschub rauskommt?
    Wenn nicht, ich habe einen RC2400-20 Zeller und Steller der der das abkann. Dann messen wir mal den Standschub. Aus 20 Zellen und 38A kommen an einer 12*8 bei mir über 3kg Standschub raus (Modell E-Akrobat, Motor 67-11 an 2:1). D.h. Deine Daten sollten daher bei größerer Luftschaube (17 Zoll z.B.) für 3,5kg Standschub gut sein. Die Frage ist, ob der Motor das mitmacht.

    Hans

    P.S.
    Und noch was gefunden:
    http://www.maltemedia.de/schub/

    ergibt für Jan:


    [ 09. April 2005, 15:32: Beitrag editiert von: Hans Rupp ]
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  11. #11
    Vereinsmitglied Avatar von Jan
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    Jau, ich habe gespielt.
    Ein paar Minuten vor Dir. Achte mal auf den Zähler...



    Der Motor kann Ströme von ca. 50 Amps ohne Probleme. Erst bei Strömen über 80 Amps braucht man wohl diese speziellen Versionen (high-Amp oder so ähnlich). Das Problem ist nach meiner Einschätzung immer die Erwärmung. Wir haben Volllastbetrieb, da ist bei den Brushless-Motoren das Problem nicht so groß. Hinzu kommt, dass die Lehners ohnehin relativ unkritisch sind da sie segmentierte Magnete haben. Außerdem hängt der Motor im Luftstrom. Ich werde auch den Steller in den Luftstrom hängen. Sieht zwar übel aus aber das ist mir die Betriebssicherheit wert.

    Muss mal die alten Zettel raussuchen. Aber wir hatten mehr als 4kp Standschub bei ca. 700 Watt (14 Zeller bei ca. 45 Amps). Prop war damals 17*9 aeronaut cam carbon. Diesen Prop würde ich gerne verwenden, da er auffällig gut war.

    Bin gerade wieder etwas zuversichtlicher. So langsam steht mein Antrieb.

    (Dank auch an Gerhard für die Bestätigung )
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  12. #12
    Vereinsmitglied Avatar von Jan
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    Hallo Hans,
    eben Dein edit gesehen.

    Die Berechnung aus diesem Schubprogramm ist vorsichtig. Ich tippe mal auf ca. 6 kp Schub mit der 17*9 und 1000 Watt. Das wird reichen.
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  13. #13
    Vereinsmitglied Avatar von Jan
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    Zum Thema Fahrwerksposition ein Bildchen:



    Das ist unser Flieger mit eingebautem EZFW.

    An praktisch genau der gleichen Stelle sitzt bei der Original ASH26 auch das Fahrwerk. Ich kenne keinen Original-Segler mit einem so weit vorne sitzenden Fahrwerk. Ist halt im Original auch ein Motorsegler...
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  14. #14
    Vereinsmitglied Avatar von Ingo Seibert
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    Stimmt!



    Gruß,
    Gruß

    Ingo

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  15. #15
    Vereinsmitglied Avatar von Jan
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    oder so:

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