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Thema: Fokker Dreidecker DR 1 von Pichler-Modellbau mit 1,54m SpW

  1. #91
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    Daumen hoch weil ich grade...

    ...die schönen Zylinder sehe: irgendwann wird jemand eine Methode finden, dieselbigen sauber annen BL zu befestigen - perfekt ausgewuchtet natürlich - DAS wäre noch für´n gefakten Umlaufmotor das Sahnetüpfelchen auf´s "i" -> inklusive passendem Soundmodul...

    Andy
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  2. #92
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    Standard Attrappen

    Hier noch ein Bild der MG- und Sternmotorattrappen.

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  3. #93
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    Standard

    Die Motorattrappe direkt aus dem Motor zu befestigen ist nicht ratsam, der dreht sich viel zu schnell. Aber es gibt die Befestigung über ein Kugellager.
    Ein Kugellager wird auf die Motorwelle gesteckt und auf dieses Lager wiederum die Attrappe. Die Widerstand des Lagers lässt die Attrappe sich drehen, ohne zu schnell zu werden.
    Gruß Bernd
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  4. #94
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    Standard Umlaufmotor

    Aber das wäre eher für Standmodelle gut. Für ein fliegendes Modell hat doch eine Umlaufmotor-Attrappe keinen Nutzen. Man sieht sie ja nur kurz beim Start und dann nicht mehr.
    Genauso finde ich ein Cockpit total überflüssig. OK. Für scale-Modelle muß das vielleicht sein. Aber für den Normalbürger? Ich denke manchmal, durch einen Cockpitausbau drückt man sich nur vor dem Erstflug, oder?

    Ich habe ja selber in meinen Seglern ein Cockpit von Pavol Sloviak (siehe Signatur). Das hat aber seine Gründe.
    Da hat mir doch tatsächlich mal einer geschrieben, daß der Zeiger des Höhenmessers doch auf 0 m stehen müßte und nicht, wie auf dem Cockpitinstrument, auf 50 m oder so. Meine Meinung dazu werde ich hier nicht kund tun. Ich habe dann geantwortet, daß ich das Foto ja im Flug in 50 m Höhe gemacht habe.

    Zu den Attrappen des Dr 1.
    Ich verbaue einfach alles, was geliefert wurde. (Außer die Teile, die aus unerfindlichen Gründen übrig bleiben.)

    K.
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  5. #95
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    Standard Fahrwerk

    Die Fahrwergsstreben werden tropfenförmig verkleidet.

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  6. #96
    User Avatar von Dieter F.
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    Zitat Zitat von Franz Schmid Beitrag anzeigen
    Servus

    Mit den Farben hast Dich ein bisschen geirrt.
    Die Dr 1 Von Richthofen war gar nicht komplett Rot.
    Nur die obere Fläche, Motorhaube und das Leitwerk war Rot.
    Die unteren Flächen und der Mittelrumpf waren ein ganz streifig gepinseltes Grün.

    Das mit ganz Rot ist ähnlich wie das mit dem Baron.
    halt ein bisschen Legende und Fabel.

    Gruss Franz
    Richthofens Dr.1 425/17 war komplett rot, wobei es Fotos gibt, die eine hellere Unterseite zeigen (vermutlich hellblau). Seine Dr.1 152/17 war teilweise rot (Motorhaube und obere Tragfläche, Streben, Radverkleidungen, sowie Rumpfhinterteil.

    Hier ein Foto des original Hoheitszeichens der 425/17, der Dr.1, in der Richthofen am 21.04.1918 seinen letzten Flug antrat. Es ist ausgestellt im Omaka Aviation Heritage Centre.

    Klicken Sie auf die Grafik für eine größere Ansicht 

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  7. #97
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    Standard Jetzt wird's kompiiziert!

    Im post #4 hat der Franz ein Foto von seinem Dr. 1 eingestellt.
    Danach noch den Link zum Luftwaffenmuseum: http://www.bredow-web.de/Luftwaffenm...kker_dr_i.html

    Im Spielfilm "Richthofen" war er in einem komplett rot angestrichenen Dr. 1 zu sehen.

    Was stimmt denn nun?

    Ich wußte noch nicht mal, daß der Freiherr 2 oder mehrere Dreidecker geflogen hat.

    Ein komplett rotes Modell wäre für mich natürlich rel. einfach zu machen, auch wenn die Flügelunterseite hellblau gewesen wäre.
    Die teilweise rote und grüne Version ist schon aufwendiger herzustellen, wenn dann auch noch die Flügelunterseite hellblau/hellgrau war.

    Jetzt bin ich total verunsichert. Den einzig wahren Experten gibt es wohl auch hier nicht, oder?

    Stellt doch mal ein paar Fotos von den möglichen Versionen hier ein. So als Entscheidungshilfe für das Finish.

    Mann mann mann, ist das kompliziert. Man will doch schließlich nichts falsch machen.

    Danke einstweilen für die Mühe.
    Knut
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  8. #98
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    Hallo Knut. Tatsächlich war auch die Hauptmaschine von Richthofen eine Albatros die einfach komplett mit Pinsel und Farbe rot überstreichen wurde.
    Und wer hätte gedacht, dass der Freiherr mal als schnöder kundschafterpilot für die Artillerie seine Karriere in einer dfw begonnen hat.
    Tatsächlich wirst du nie ein einheitliches Schema finden, wobei man sich zumindest mit den Kreuzen also den Hoheitszeichen klar belegbar einig ist, dass es Balkenkreuze und keine Eisernen waren.
    Tatsächlich sind die Maschinen nach und nach angestrichen worden. So daß es zu stande kam, dass er seine ersten Flüge noch im Standard Fokker Anstrich absolvierte, während die Maschine nach jedem Fronteinsatz immer roter gestrichen wurde.

    Das ist auch die einfachste Erklärung dafür, warum es von so vielen Flugzeugen noch mehr überlieferte Anstriche gab. Nach meinem Kenntnisstand steckten die Piloten viel Zeit in die Wartung und wir würden heute sagen "Personalisierung".
    Das benötigt Zeit, die man an der Front nicht im Überfluss hat und so lässt sich hier nichts einheitliches ableiten. Auch Reparaturen nach Unfällen oder Feindeinwirkung haben das Erscheinungsbild immer wieder geändert.

    Tatsächlich kommst du mit einem schönen Matten Rot und viel Schmutz dem Original wohl sehr nahe.

    Liebe Grüße,
    Tobias
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  9. #99
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    Standard Na also.

    Hallo Tobias.

    Das ist doch mal eine erschöpfende Auskunft. Jetzt lerne ich auch noch eine Menge in Geschichte. Eigentlich wollte ich einfach nur einen außergewöhnlichen Flieger bauen.
    Aber ich bin auch der Meinung, um das Hintergrundwissen kommt man nicht herum.

    Mal sehen, ob ich ein schmutziges Rot finde.

    Danke für die Infos.
    Knut
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  10. #100
    User Avatar von Hayabusa55
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    Standard Insignia

    Zitat Zitat von thompson77 Beitrag anzeigen
    Tatsächlich wirst du nie ein einheitliches Schema finden, wobei man sich zumindest mit den Kreuzen also den Hoheitszeichen klar belegbar einig ist, dass es Balkenkreuze und keine Eisernen waren.
    Hallo Tobias,
    es gibt schon etliche Fotos der Dr I mit "Eisernen Kreuzen". Erst durch die Direktive v.17.03.2018 wurden die Balkenkreuze mit 15cm breitem Rand vorgeschrieben.
    Literatur- Tipp: Arms and Armour Press, Vintage Warbirds No.6, Fokker Fighters of WW I, Autor Alex Imrie, ISBN O-85368-782-X.

    Bzgl. Farbgebung wird es wohl bis in alle Zukunft Diskussionen geben, aber deine Recherche trifft es wohl ziemlich genau!

    @ Knut: schön gebaut mit viel Sorgfalt & Überlegungen, weiterhin gutes Gelingen!

    Anbei ein Foto meiner Dr I (von Flair, etwas scaler umgebaut) nach Vorbild des Lt. Friedrich Kempf....
    Beste Grüße
    Frieder
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  11. #101
    User Avatar von Dieter F.
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    Wie schon geschrieben, das Balkenkreuz, das im Museum in Omaka ausgestellt ist, ist das Original von Richthofens rotem Dreidecker.
    Die Kreuze wurden des öfteren geändert. Zuerst waren Eiserne Kreuze auf den Fliegern, später dann die Balkenkreuze, am Ende dann die dünnen Balkenkreuze mit dem schmalen weißen Rand.

    Zur Farbe von Richthofens Flugzeug hat er selbst was geschrieben, und zwar in seinem Buch "Der rote Kampfflieger", Erstausgabe von 1917.
    Hier ein Auszug der 3. Auflage von 1933, Deutscher Verlag, Berlin:

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    Auch ein Bericht seines Bruders Lothar von Richthofen findet sich in diesem Buch:

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    Heute ist die gute alte Zeit von morgen. Karl Valentin
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  12. #102
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    Vielen Dank für die Berichtigung und tolle Recherche.
    Tatsächlich einer der blutigsten Kriege. Dennoch die Epoche meines größten Interesses.

    Liebe Grüße,
    Tobias
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  13. #103
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    Standard Rumpfboden

    Ich habe mich endlich dazu aufgerafft, den Deckel im Rumpfboden zu befestigen.
    Dafür sind 4 Magnete vorgesehen. Hinten wird der Deckel eingehängt.
    Ich bin mir nicht sicher, daß die Magneten den Deckel im Flug oder gar bei einer nicht butterweichen Landung ausreichend festhalten können. Im Flug gäbe das eine sehr große Bremsklappe, bei der Landung Kleinholz.
    Ich werde da noch einen Riegel oder so einbauen müssen.

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  14. #104
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    ich würde den Deckel anders herum einbauen, sodass er vorne eingesteckt wird und hinten auf geht. Dann ist ein sich öffnender Deckel nicht so kritisch während des Fluges.
    Gruß Bernd
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  15. #105
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    Standard Rumpfdeckel

    Ist schon klar, hätte ich auch machen wollen.
    Aber für die Magneten sind extra Formteile im Rumpf vorgesehen (Mitte und vorne) und dann hätte das alles umgebaut werden müssen.
    Warum das der Konstrukteur so vorgesehen hat - das wissen die (buddhistischen?) Götter.
    Ich werde halt einen kleinen Riegel vorne anbringen. Oder Tesa?
    Wenn es akut wird, schreibe ich es hier.

    K.
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