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Thema: Albatros DVa von Fun-Modellbau in 1:4

  1. #1
    User Avatar von Fredcarl
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    Standard Albatros DVa von Fun-Modellbau in 1:4

    Hallo Kollegen,

    ich habe im September angefangen einen Albatros DVa zu bauen. Dazu habe ich auch im WBF einen Baubericht angefangen, den ich aber jetzt "migrieren" möchte weil das Nachbarforum leider zum 31.12.2019. schließt. Ich werde jetzt also das zusammenfassen, was bisher geschehen ist, etwas kürzer und dann ab nächster Woche möglichst aktuell über den Baufortschritt berichten.

    Der Albatros wird elektrisch mit Soundmodul von Benedini, Motor Hacker Q80 9M V2, 12 S 5000mAh von SLS. Damit ist er sicher übermotorisiert, aber niemand zwingt mich, ständig den Knüppel nach vorne zu drücken. Dafür kann ich eine recht große Latte drehen, die von den Abmessungen her fast scale ist.

    Da der September noch Flugsaison ist, habe ich mit den MGs angefangen. Sie liegen dem Bausatz als Laserteile bei.

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  2. #2
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    Liebe Grüße,
    Tobias
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  3. #3
    User Avatar von Fredcarl
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    Zunächst werden die Kühlmäntel ordentlich gewässert - ich habe einen ganzen Tag dafür genutzt.

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    In der Zwischenzeit kann man sich schon über die übrigen Teile hermachen. Ich habe die Scheiben meistens mit Sekundenkleber zusammengeklebt.

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    Das Kabel ist für die Mündungsfeuer-LEDs

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    Die Läufe sind aus Carbonröhrchen, den Mündungsfeuerdämpfer hat mir mein Vereinskollege Christoph gedreht, die Holz-Kontermuttern
    habe ich gefräst.

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  4. #4
    User Avatar von Fredcarl
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    Schließlich habe ich sie seidenmatt lackiert

    Klicken Sie auf die Grafik für eine größere Ansicht 

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    Ich habe auf Youtube dazu ein kleines Video eingestellt, der Rabatz geht gegen Schlus so richtig los

    https://www.youtube.com/watch?v=7wACSEti-d4
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  5. #5
    User Avatar von Fredcarl
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    Die MGs waren im Bausatz enthalten, der Motordummy nicht, den habe ich nachgekauft. Auch er besteht im Grunde aus Sperrholzscheiben.

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    Hier meine Zylinderbauvorrichtung

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    Viel Spachteln und Schleifen

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    Der Auspuff sowie die Zuluft sind nicht im Kit enthalten. Es wird empfohlen, diese aus Dübeln zu erstellen. Ich wollte es was leichter machen und habe Alu-Röhrchen genommen. Den Auspuff werde ich erst bauen, wenn Rumpf und Flächenaufnahme soweit sind, dass ich ausschließen kann die Streben zu tangieren.

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    zusammengesetzt

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    Nockenwelle

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    Zündkerzen

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    Zündkabelführung

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    Wickeln der Ventilfedern aus 1 mm Messingdraht

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    der Motordummy in der Totalen, vorne Vergaser, hinten der kardanische Antrieb der Nockenwelle

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    Die Asbestwicklung der Zuluft vom Vergaser sieht man in unterschiedlichen Varianten- von Band bis Schnur. Ich habe mich an der Doku des STROPP gehalten - Schnur -

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    Alles zusammengebaut und lackiert

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    Leider hatte ich nicht bedacht, wie groß der Q80 ist, deshalb werde ich den Motordummy über dem Vergaser kürzen müssen. Positiver Effekt:
    Er wird leichter ! Aktuell hat er 440 Gramm
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  6. #6
    User Avatar von Fredcarl
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    Los ging es mit dem Rumpf

    Zunächst habe ich mal alle Rumpfspanten gesichtet. Dabei fällt auf, dass einige doppelt sind. Hier Spant 3, der u.a. das Fahrwerk aufnimmt. Einmal in 3 mm Pappel und einmal in 6 mm Birke.

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    Spant 8a - 8 gibt es nicht -ist ebenfalls zweimal vorhanden - beide in 3 mm Pappel. Der rechte Spant ist originalgetreu, beim linken sind wohl Aussparungen für Servoaufnahmen gelasert. Da ich die Servos anders einbauen möchte, habe ich den rechten Spant gewählt.

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    Spant 7 hat korrespondierende Aussparungen

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    Hier habe ich auch den Spant angepasst

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    Spant 3 - natürlich wird der aus 6 mm Birke genommen, habe ich für die Aufnahme der Akkus ausgespart

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    Die Spanten 6,7 und 8a nehmen die Rohre für den Pilotensitz auf. Bei 8a fehlen dazu leider die Löcher, ist aber schnell korrigiert

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    Spant 1 wurde auch modifiziert, weil hier der Motor durchlaufen wird. Da war ich was vorschnell : Den Steg hätte ich auch nach dem Einleimen der Stringer raustrennen können. Dann brauch man nicht abstützen.

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    Spant 2 nimmt die eigentliche Motorhalterung auf - 6 mm Birke. Das ist die einfachste Lösung. Der Q80 M wird dann auf Alustützen gesetzt.

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  7. #7
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    Im Bausatz sind Hellingleisten enthalten, auf die die Spanten aufgefädelt werden. Die Aussparungen sind etwas zu klein, so dass hier etwas Feilarbeit zu leisten ist. Bei der Gelegenheit habe ich auch bei den Aussparungen der Stringer die (sehr schwache) Brandschicht entfernt.

    Spant 3 wird mit einer Schräge von 80 Grad eingebracht allerdings ist der Sockel für die Helling viel zu hoch. Die Stringer fluchten nicht.

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    ..von vorne

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    Das ist jetzt zwar nicht schön, stellt aber auch kein ernsthaftes Problem dar. Ich habe den Sockel entfernt und Spant drei erst im Nachhinein eingemessen und verleimt. Man kann ihn gut von oben einfädeln.

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    Die Stringer habe ich in zwei Schritten eingeleimt :

    1. Bis Spant 1 - dann über Nacht trocknen lassen

    2. den starken Bogen zu Spant A die Stringer mit der Blumenspritze nass gemacht.

    3. Einwirken lassen und dann gebogen.

    Das hat ganz gut gefunzt.

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  8. #8
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    die Rohre für den Pilotensitz sind nicht im Bausatz enthalten. Hier in Position. Sie laufen leider nicht ganz parallel - das hätte sich nur durch Neubau der Spanten beheben lassen. Da es ein Fehler ist, den man nur sieht, wenn man danach sucht hab ich die vorhanden Spanten verbaut.

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    Die Blocks für die Fahrwerksaufnahme. Jeweils drei Stück aus 6 mm Birke. Ich habe sie zunächst mit langsamen Epoxy verharzt, dann eingepasst und die Löcher nachgebohrt. Das Fahrwerk selbst ist eine mit Holz verkleidete Drahtkonstruktion. Hier habe ich auch noch eine kleine Denksportaufgabe, weil ich das Fahrwerk gerne abnehmbar bauen möchte - nicht für den Transport, sondern um es ggfs nach einer ruppigen Landung einfacher wieder richten zu können.

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    Die Dämpfungsflosse für das Seitenleitwerk. Ich habe den eigentlichen Bogen aus Balsaleisten laminiert um dann festzustellen, das er als Laserteil beiliegt. Naja, die gewonnene Stabilität schadet sicher nicht. Die kleinen Verstärkungen aus Balsa habe ich eingesetzt - das Original hatte sie ebenfalls und sie schade sicher nicht.

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    Die Laserteile für das Höhenleitwerk im Überblick. In dieser Auslegung kann man, mit den entsprechenden Blocks, die Höhenruderflosse mittels handelsüblicher Scharniere anschlagen. Im Plan ist sehr gut dargestellt, wie der originalgetreue Anschlag funktioniert. Damit ist aber die Endleiste aus dem Rennen. Ich bin beim Aufbau so vorgegangen, dass ich zunächst die Wurzelrippen aus 3 mm Sperrhloz an den Rumpf geleimt habe. Das ist aus verschiedenen Gründen nicht besonders schlau. Zum einen bin ich bei einer Wurzelrippe etwass niedrig rausgekommen. Der Fehler ist beim Nachfeilen der Schlitze entstanden. Zum anderen sind die Endleiste und das Ruderblatt genau um die Stärke der Wurzelrippen untermassig. Baut man also erst das Gerüst der Dämpfungsflosse auf der Wurzelrippe auf und bringt das dann an den Rumpf, kann man leichter hinterher alles ausrichten.

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    Ausrichten, peilen, peilen, peilen.


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    Ich werde ein Ruderscharnier - Masse nach Plan

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    weich verlötet, noch unverputzt auf dem Carbonrohr für die Höhenruderflosse

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    Eine neue Endleiste aus drei Lagen 10x3 Kiefer

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    Die Flosse wird zunächst genauso aufgebaut, wie der Bausatz es vorsieht

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    Endleiste an der Dämpfungsflosse einpassen

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    Aus der Frontleiste der Flosse genau 10 mm rausgetrennt. Kohlerohr mit Scharnieren nur mit drei Tropfen Sekundenkleber fixiert. Die Bohrungen in der Endleiste hatte ich schon vor dem Einbau vorgenommen. Man sieht auch die kleine Untermaßigkeit der Flosse -ist aber echt wenig und wird ohnehin weggeschliffen.

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    Von der Seite . Funktionstest - läuft super leicht und absolut spielfrei. Die zwei inneren Felder des Höhenruderblattes habe ich mit Diagonalleisten versteift. Ist erstens wie das Original und erhöht zweitens die Torsionssteifigkeit.

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    alles wieder abgebaut und das Rohr mit langsamen Epoxy und Baumwollflocken verharzt. Baumwollflocken sind wichtig ! Fehlen sie, zieht sich das Epoxy zwischen Messingrohr und Carbonrohr. Das hält zwar super ist aber beim Steuern doof.

    Im Ergebnis ist das Ruder sehr stabil und torsionssteif. Allerdings habe ich eine hübsche Sollbruchstelle eingebaut.

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    Das Original ist aus Stahlrohr. So, wie es aussieht zu den Enden hin flach ausgeformt. Mit dieser Abschrägung werde ich die Sollbruchstelle heilen. Das kommt aber erst später. Ich möchte zunächst alle Anlenkungen und Innen -ausbauten fertig haben, dann wird beplant, geschliffen.....

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  9. #9
    User Avatar von Fredcarl
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    Das Seitenleitwerk. Ich habe es innen verdeckt angelenkt und abnehmbar aufgebaut. Die Scharniere sind identisch zu denen, die ich beim Höhenruder verwendet habe. Im Rumpf ist dann die Mimik für die Anlenkung. Natürlich brauche ich dafür später eine funktionsfähige Revisionsklappe im Rumpf. Das Messingrohr hat 10 mm Innendurchmesser, den Anlenkhebel habe ich aus 3 mm Pertinax gefräst.

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    Innen habe ich das Kohlerohr mit einem passenden Dübel aufgefüttert. Die M3 - Imbus-Schraube hält darin so gut, dass ich wohle keine Mutter benötigen werde.

    So sitzt das Führungsrohr dann am Rumpf.

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    Die Ruderhörner für das Höhenleitwerk habe ich auch aus Pertinax gefräst. Es werde zwei benötigt. Dem Bausatz liegen welche aus Stahl gelasert bei - ich habe mich etwas stärker an der Form des Originals orientiert.

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    So greifen sie dann kraftschlüssig in das Höhenruder

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    Da wurde noch nix verharzt. Das erfolgt erst, wenn die Anlenkung fertig ist. Zum Testen halten die auch so.

    Zunächst zum Seitenleitwerk. Der Hauptholm ( Kohlerohr ) endet eigentlich mit der Dämpfungsflosse. Das kann man so machen, muss man aber nicht. Ich wäre nicht der Erste und ganz bestimmt nicht der Letzte, der sich mit einem Doppeldecker überschlägt. Deshalb habe ich das Kohlerohr mit zwei verleimten 3x10 mm Kiefernleisten bis zum Randbogen verlängert. Die leisten sind so flach, das sie sich (hoffentlich), nicht unter der Bespannung abzeichnen.

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    Die gelaserten Balsateile aus dem Bausatz habe ich angepasst und mit Sekundenkleber verklebt. Kohlerohr und Kiefernverlängerung mit langsamen Epoxy eingeharzt. Den Randbogen habe ich unterlegt, bis er mittig zum Kohlerohr stand. Dabei muss auf die Dicke der Scharniere geachtet werden.

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    Schöner Ausschlag

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  10. #10
    User Avatar von Fredcarl
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    Die Lautsprecher werden vorne im Rumpf und hinter dem Pilotensitz eingebaut, um den Rabatz gleichmäßig zu verteilen. Hier vorne

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    Die 4 mm Innensechskant werde ich noch gegen Nylonschrauben tauschen - Lautsprecher hinten. Die hohe Position ist den Steuerseilen geschuldet.

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    Es folgen Steuerknüppel und Pedale. Beide sollen mit den Ruder Bewegungen mitlaufen. Will man weitestgehend auf Hebelei verzichten, muss man die Servos in die Flucht der Steuerseile bringen. Das ist dankenswerter Weise im Plan eingezeichnet, ebenso wie der Steuerknüppel (schematisch) Allerdings wäre die Rudermaschine für das Seitenleitwerk um 90 Grad verdreht, was mir nicht gefallen hat. Ich hab deshalb Seite und Höhe in einer Flucht eingebaut. Das Seitenruderservo sitzt hinter dem Höhenruderservo, das ist schlecht für den Schwerpunkt, ließ sich platzmäßig aber nicht anders machen.

    Die Steuerleinen für das Höhenruder kreuzen hinter dem Servo, damit ist auch eine korrekte Bewegung des Steuerknüppels gewährleistet.
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  11. #11
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    Dann stand der Steuerknüppel im Mittelpunkt. Metallarbeiten sind nicht meine Kernkompetenz. Immer, wenn ich eine Feile in die Hand nehme, denke ich : "Hättest Du bloss was Anständiges gelernt"

    Der Steuerknüppel wird in Alurohr und Messing aufgebaut. Das Messing habe ich gelötet, Verbindungen Alu / Messing mit UHU-plus verklebt. Jetzt ging es erst mal um die Grundkonstruktion. Die wollte ich erst hinkriegen, bevor hoher Aufwand in die Detaillierung geht.

    Alle Maße, Rohrdurchmesser, Rollenabmessungen …. habe ich aus dem Plan des Bausatzes - das war eine Riesenhilfe.

    Hier mal eine Übersichtszeichnung aus der Doku

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    Mit dem Steuerknüppel habe ich mich erstmalig an einer Drehbank versucht

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    meine ersten produktiven Drehteile - die Rollen für die Steuerkabel

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    Den Grundkörper für den Steuerknüppel bildet ein 10 mm Alurohr. Die Halterung für die Bremse geht durch und ist einfach eine Messing-Augenschraube aus dem Schiffsmodellbau.

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    atürlich kommt ein Pilot ins Cockpit. Auch wenn der Arm am Steuerknüppel beweglich ist, wird er, beding durch den langen Hebel doch ziemlich am Knüppel zerren. Deswegen habe ich die Lagerung des Knüppel robuster ausgelegt. Das sieht jetzt noch ziemlich "russisch" aus, wird aber noch entsprechend verkleidet. Jetzt im Rohbau ist der ganze Knüppel noch demontierbar, damit ich problemlos Komponenten ersetzen kann, falls es mal im wörtlichen Sinne , klemmt

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    verlötet und Knüppel eingesteckt

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    Der Schlitten für die Bremse ist aus Messingrohr. Das Rohr habe ich durchgebohrt und eine 2 mm Schraube an zwei Stellen fast durchgeflext. Dann mit dem Rohr verlötet. Anschließend konnte ich innen die Schraube rausbrechen und die Stummel verschleifen.

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    Die Bremse selbst ist aus Messingblech, und Gabelköpfen gelötet. Der Bogen liess sich ganz gut aus dünnem Messingrohr biegen

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    Die Drehachse liegt am unteren Rand des Grundkörpers. Die Flanken, die den Steuerknüppel führen habe ich auch aus 2 mm GFK gefräst

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    Knüppel vor
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  12. #12
    User Avatar von Fredcarl
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    Die Halter für die Rollen sind aus Messingrohr und -Blech aufgebaut. Die vordere Rolle ist etwas schmaler gehalten als die hintere (bei mir, ob beim Original - nix Ahnung) weil die vordere Rolle noch eingehaust wird.

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    erstes Probesitzen im Rumpf. Meine Vermutung hinsichtlich der Seildurchführung im Spant war falsch. Die Befestigung des Grundkörpers im Rumpf erfolgt über zwei Halterungen aus Messingblech und Rohr. Bis ich das im Winkel und leichtgängig hatte hat es echt gedauert - ich sag ja : "hätte ich mal was anständiges gelernt...."

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    alles mit UHU-plus verklebt

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    Verkabelt und Servo für Querruder-Simulation provisorisch befestigt

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    Es funzt Alles sehr leichtgängig - mir fällt ein Stein vom Herzen.
    Das Knurren des Höhenruderservos hängt mit der Stellgenauigkeit zusammen - gerade die Knüppelfunktion "Höhe" ist sehr leichtgängig.

    https://www.youtube.com/watch?v=Kf1J...wogNPfVKw3cRJA
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  13. #13
    User Avatar von Fredcarl
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    Die Einhausung für die vordere Umlenkrolle habe ich aus 0.4 mm Sperrholz und 1 mm GFK gefräst. Das Sperrholz anschließend wässern und mit der Rolle als Form trocknen lassen.

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    Anschließend mit dickflüssigem Sekundenkleber verklebt

    ...angepasst, war zu klein, musste ich neue Rolle drehen - geht schneller als fräsen.

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    Die Griffe am Steuerknüppel waren eine Herausforderung. Ich hab ziemlich rumprobiert. Schließlich habe ich die Metallteile aus Messingrohr gebogen ( mit Lötlampe erhitzt und dann frei Hand gebogen) und die Griffe aus Buchendübeln hergestellt. In die Griffe Bohrungen angebracht und 1,5 mm Stahlstifte eingesetzt

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    mit UHU-plus verklebt

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    von der Seite

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    Die Abzüge habe ich frei Hand aus 3 mm Sperrholz gesägt und dann mit einem Kugelkopffräser geformt

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    Am Knüppel

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    Der Bremshebel ist auch aus einem Buchendübel geschliffen. Innen eine M2-Schraube

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    von hinten

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    Alles gespachtelt, geschliffen, grundiert und das erste Mal zusammengesetzt

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  14. #14
    User Avatar von Fredcarl
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    Für die Pedale habe ich zunächst die Aufnahme aus Messingrohr gelötet.
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    Der eigentliche Bügel wurde aus 6 mm Sperrholz gefräst, der Abtrieb aus 2 mm GFK. Das ganze wird auf ein Kohlerohr geklemmt

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    Sitzprobe

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    im Rumpf von oben

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    ..und Seitenansicht

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    Verschliffen und detailliert. Die Bügen sind aus 1,5 mm Messingdraht. Meine Versuche Stahldraht in Form zu bringen waren ein Desaster
    Die Farbe auf den Wicklungen ist zumindest beim Original Stropp genauso-sieht irgendwie falsch aus.

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  15. #15
    User Avatar von Fredcarl
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    An den hinteren MG-Halterungen habe ich auch viel rumprobiert. Ich wollte zunächst Messingrohr vorsichtig oval drücken - big fail
    Schließlich habe ich den Kern aus 3mm Pappel gefräst und alles mit Strebenleisten von der Toni-Clark Piper verkleidet. Ist etwas schwerer aber oval.

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    Die Aufnahmen für die MGs, hier vorne und hinten, sind aus GFK Plättchen gefräst und mit Epoxy verklebt

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    Verklebt und verspachtelt

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    Grundiert. Die Beschläge habe ich aus Litho-Blech gefräst

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    Fixiert habe ich sie mit Pattex. Die Schrauben sind M2 und im Verhältnis wohl zu groß. Die Abstandshalter sind aus Bowdenzugröhrchen.

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    Die MG-Aufnahme ist mit UHU-plus aufgeklebt. Sie wird zusätzlich noch verschraubt.

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