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Thema: Formenbau Fahrwerksgehäuse

  1. #46
    Vereinsmitglied Avatar von Gideon
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    Zitat Zitat von Matthias_Siemes Beitrag anzeigen
    Das Infusionsharz soll nach Herstellerangaben bei Raumtemperatur aushärten und dann 5h bei 60° und 6h bei 80° getempert werden.
    Das sind die üblichen Vorgaben, um konform mit dem Germanischen Lloyd (GL) zu sein. Natürlich kann das damit hergestellte Bauteil auch bereits bei deutlich geringeren Temperaturen nachgehärtet werden, um später sinnvoll einsetzbar zu sein.

    Zitat Zitat von Matthias_Siemes Beitrag anzeigen
    Meine Form ist aber mit Formenharz und Epoxidharz gebaut, welcher beim Formenharz 70° und bei L-Harz/Härter nur 60° Wärmeformbeständigkeit aufweist. Mir ist klar, dass man alles besser aufeinander abstimmen hätte müssen....
    Dir muss vor allem klar sein, dass derartig hohe Glasübergangstemperaturen (Tg) nur mit vorangegangener Warmhärtung erreicht werden können. Realistisch sind eher 50 - 55 °C bei 23 °C. Je reaktiver ein Harzsystem ist, desto eher bildet es eine hohe Tg bei Raumtemperatur aus.

    Zitat Zitat von Matthias_Siemes Beitrag anzeigen
    Ich würde nun das Bauteil in der Form so wie es im Sack ist in den Ofen bei 55° Tempern, da ich im Netz gelesen habe, dass bei mehr als 45° Tempern die Sprödheit bereits reduziert wird!?
    Muss man dann einfach länger bei 55° Tempern als die beiden empfohlenen Intervalle, um auch gute Eigenschaften zu erhalten?
    Wenn über 40 °C gehärtet wird, ist die Sprödphase bei den allermeisten Harzsystemen mit Topfzeiten ≥ 60 min bereits überwunden.
    Viele Grüße,
    Stefan
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  2. #47
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    So zum Abschluss nochmal mein erstes Ergebnis:

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    Es ist sicherlich nicht perfekt, aber ich bin für den Ersten Versuch der Vakuuminfusion zufrieden und für meinen Zweck reicht es auf jeden Fall.

    Optimieren könnte man u.a.:
    - das Gewicht (aktuell 50g), da es mit den aus Angst verwendeten 3 Gewebelagen sehr stabil ist und 2 Lagen auch reichen könnten.
    - das Einbringen der Gewebelagen für eine gleichmäßigere Struktur auf der Sichtseite.
    - weniger Sprühkleber (vermutlich hat dies zu den leicht weißlichen Stellen in den Kantenbereichen und den winzigen Lufteinschlüssen hinter dem IMC-Lack an den Kanten geführt?!

    Hat jemand eine andere Erklärung für die milchigen bzw. "Schaum"-Bereiche in Teilbereichen der Kanten des Bauteils (siehe Beispielsbereich im letztes Foto)?

    Abschließend nochmals ganz herzlichen Dank für die umfangreiche Hilfestellungen!!! Ich habe sehr viel gelernt und ich bin froh, dass es solche Plattformen zum Austausch gibt!

    Gruß
    Matthias
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  3. #48
    Vereinsmitglied Avatar von Gideon
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    Ich vermute, dass dies Bereiche sind, die vom Gewebe etwas überspannt sind. Dies ist meist in Radien der Fall. Der Harzfilm hin zur Oberfläche sollte auch dicker sein.

    Kannst Du das bestätigen?
    Viele Grüße,
    Stefan
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  4. #49
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    Hallo Stefan,

    für die leicht schaumigen Bereiche könnte deine Vermutung passen. Dort scheint das Gewebe trotz in die Kanten drücken eine minimale Überspannung möglich zu sein.

    Die weißlichen bzw. milchigen Bereiche scheinen eine andere Ursache zu haben. Sie sind auch nicht unbedingt direkt in den Kanten.

    Grüße
    Matthias
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