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Thema: Stromaufnahme von HV Servos

  1. #16
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    Hi Holger, leider nicht.
    Eher langsamer und das nicht linear sondern teilweise priorisiert!
    Und darauf hat man zumindest bei Jeti keinen Einfluss. Wie es bei anderen Firmen
    aussieht ist mir nicht bekannt.
    (/OT)
    Gruß Gerd und alles Watt ihr Volt
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  2. #17
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    Hi,

    OT
    Jeti überträgt das was vom Sensor kommt etwa mit 9Hz und nimmt keinen Einfluß auf das was der Sensor schickt ( EX-Protokoll ).
    Je Paket können mehrere Werte übertragen werden.
    Welcher Wert in diesem Rahmen wie oft übertragen wird bestimmt also der Sensor(hersteller).
    Das sieht allerdings anders aus wenn ein Expander und mehrere Sensoren im Spiel sind.
    /OT


    Gruß

    gecko
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  3. #18
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    Ein üblicher Elko kann nur eine verschwindend kleine Energiemenge speichern. Damit lassen sich Lastspitzen nur etwas abrunden. Letztlich hilft er nur dem BEC, dessen Über-& UntersteuerungsFehler etwas zu verringern(BEC wird weniger warm). Spätestens wenn alle Servos gleichzeitig ihre Drehrichtung ändern(maximale Peakbelastung), hat der Elko praktisch kaum noch ein Einfluss auf die Spannungsstabilität.

    Um solche extremen Bedingungen zu vermeiden(wo sich die PeakImpulse aller Servos addieren), kann man das SenderProtokoll so einstellen das nicht alle Servos in einem einzellenen Protokoll Frame ihre Drehrichtung ändern. Damit muß das BEC nicht einen großen Peak leisten, sondern mehrere klein kurz hintereinander. In dem Fall kann dann auch ein Elko wieder seinen Zweck erfüllen, und die vielen kleinen kurz aufeinander folgenden Peaks zu einem etwas längeren "Dauerimpuls" verschleiern. Ob die dadurch zusätzlich entstehenden Verzögerungszeit beim Kunstflug auffallen, kann ich aber nicht einschätzen. Bei einem E-Segler mit etwas knapp dimensionierten BEC hat das zeitlich versetzte Ansteuern der Servos jedenfalls zu deutlich exakter arbeitenden Servoverhalten geführt.

    Zwei in Reihe betriebene Schaltregler(BEC,ServoTreiber) neigen bei Lastwechseln immer dazu, sich gegenseitig zu beeinflussen, und die Spannungsschwankungen gegenseitig zu verstärken. Das Verhalten könnte man aber vielleicht mit einem LinearRegler zwischen Versorgungsspannung(RX-Akku/BEC) und den Servos minimieren, indem der LinearRegler die Versorgungsspannung um 0.5V absenkt. Weil ein LinearRegler idR deutlich schneller und exakter arbeitet als ein Schaltregler. Der Ruheverbrauch würde dadurch zwar etwas ansteigen, aber die Servoversorgung wäre auch bei gleichzeitig angesteuerten Servos noch sehr stabil. So ähnlich macht man das auch bei der Stromversorgung von hochwertigen Audioverstärkern.
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  4. #19
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    Zitat Zitat von s.nase Beitrag anzeigen
    ... hat der Elko praktisch kaum noch ein Einfluss auf die Spannungsstabilität. ...
    Nur bedingt richtig ... immerhin besteht auch eine zeitl. Abhängigkeit aus: I = C * ΔU/Δt. ... stelle mal nach ΔU um,
    dann erkennst Du, dass die Wirkung des Kondensator mit <-> ohne zu 100% erhalten bleibt gerade wenn wir
    hier über kurze Impulse reden - also sehr kleines Δt!

    ... für mich ist ein LowESR als "Glättungspuffer" seit 2G4 Standard im RC Modellbau!

    Damit bin ich durch mit OT ...
    Gruß Gerd und alles Watt ihr Volt
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  5. #20
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    Hallo,

    irgendwie werden hier Lösungen angeboten, für Probleme, die in der Realität nicht oder nur so verschwindend gering vorhanden sind, das sie keine Rolle spielen.

    Daher nochmal die Frage. Gibt es da draußen denn keine Kunstflieger, der hier ein Log (BEC-Spannung / Strom) einstellen kann?
    Grau ist alle Theorie. Und wenn das mit den vermeintlichen Spannungseinbrüchen wirklich so schlimm wäre, würden die Kisten reihenweise vom Himmel fallen.
    Was ich bisher gesehen hab lag aber bisher immer am Piloten.
    Das ist für mich in etwa die gleiche Panikmache, wie man sie bei den sagenumwobenen Rückströmen sieht. Ist wieder der Yeti (der ohne Fernsteuerung) keiner hat ihn gesehen aber alle reden davon.

    Natürlich fliege ich solche Modelle nicht mit einem 3A China BEC. Aber wie bei den Servo-Stellkräften ist hier eine Inflation im Gange die nicht wirklich nachvollziehbar ist.

    Gruß
    Onki
    Gruß aus dem Nordschwarzwald
    Rainer
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  6. #21
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    Äh ...
    ... irgendwie werden hier Lösungen angeboten, für Probleme, die in der Realität nicht oder nur so verschwindend gering vorhanden sind ...
    ... bis hier kann ich konform gehen aber dann:
    ... das sie keine Rolle spielen.
    Fängst du an Schlüsse zu ziehen, wo du scheinbar keinerlei Messungen zu hast!

    Onki, kannst dir sicher sein, dass ich nicht umsonst "zart" darauf hinweise, dass es nie ein Nachteil ist, präventiv zu arbeiten!
    Darfst dir gerne hier mal was ansehen - was sich i.Ü. auch mit meinen Messungen gut deckt: https://www.vstabi.info/de/node/1316
    ( ... allerdings schon mit kleineren Kapazitäten ab 2700µF bzw. 4700µF oder 6800µF ...)
    Gruß Gerd und alles Watt ihr Volt
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  7. #22
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    Moin,
    Zitat Zitat von onki Beitrag anzeigen
    Gibt es da draußen denn keine Kunstflieger, der hier ein Log (BEC-Spannung / Strom) einstellen kann?
    wenn es dir um Informationen über Servos geht dann ist der norwegische F3A-Flieger Ola Fremming immer noch eine gute Adresse, auch wenn die Messungen schon älter sind. Er hat z. B. neben vielen 5/6Volt-Servos einige wenige Hochvoltservos von MKS und Graupner HBS mit einer Last von 2 kg vermessen. Dort sind -wenn ich mich recht erinnere - zb. beim HBS Spitzenströme von 2,9 A verzeichnet.

    Aber schau selbst:
    http://www.ofremmi.info/F3A/Technic/...st_results.htm
    http://www.ofremmi.info/F3A/Technic/...%20HBS-760.JPG

    Ich versorge meine Lowvolt-Servos mit dem HV2Bec mit 5,6 Volt direkt aus dem 10S-Antriebsakku und am Empfänger ist ein 4700pF LowESR-Kondi angehängt. Im Log eines Programmflugs klebt die Anzeige der Batteriespannung unverrückbar bei 5,6 Volt. Die Stromaufnahme wird von mir nicht extra geloggt da dafür ein extra Sensor zusätzlich zum UniSensE installiert werden müßte, der Erkenntnisgewinn für mich aber zu gering wäre.
    Freundliche Grüße
    aus Niedersachsen
    Hans

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  8. #23
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    Hallo,

    um mal wieder auf den Kern des Threads zu kommen. Es geht um ein Modell mit weniger als 2,4m Spannweite.
    Darin sollen Servos arbeiten, die offenbar mehr als 40kg stemmen können, wobei wir mal wieder beim Thema Überschätzung bzw. komplette Überdimensionierung sind.
    Nun kann man hergehen und alles konsequent auslegen und ein 30A Dauerstrom BEC einsetzen mit 100A Impulslast.

    Herzlichen Glückwunsch.

    Wenn man die Sache aus der Praxis angeht und mal so durch die Reihen schaut, reichen hier Standardkomponenten, denn viel hilft leider nicht viel.
    Sicher kann man auch die gewünschten Servos einsetzen, die werden sich dann halt gescheit langweilen. Eine CB200 mit einem BEC das dauerhaft 10-15A stemmt, sehe ich hier als ausreichend, ebenso wie einen Regler mit BEC (wie z.B. den Mezon.). Der wird in der Szene ja auch gerne eingesetzt, sicher nicht weil er nix taugt.
    Wer ein externes BEC einsetzen möchte soll auch dies tun. Ich sehe darin aber nur die erfolgreiche Konditionierung von vermeintlichen "Experten" die Regler BEC verteufeln weil grundsätzlich böse. Wären wir noch in der Zeit der Linear-BEC wäre ich auch noch etwas bei denen, wir leben aber im Zeitalter moderner Schaltregler-BEC.
    Und wie Gerd schon sagt ein schnuckeliger Puffer-Elko findet in so einem Modell auch noch problemlos sein Plätzchen. Ich nutze die nur wenn vorgeschrieben bzw. wenn sie dem Regler beiliegen da die Stromlasten im Segler eher beschaulich sind und somit auch die Spannungseinbrüche. Und max. 200mV gehen mir an gewissen Körperteilen vorbei.. Wer dabei schon Schweißperlen auf die Stirn bekommt sollte entweder über Hallen-Halma als Hobby nachdenken oder zur ganz oben genannten Konfiguration greifen.

    Und da der Teufel manchmal ein Eichhörnchen ist, kann man für alle Fälle noch einen Angstakku reinpacken, vorzugsweise einen A123 LiFePO, weil der ordentlich belastbar ist. Damit kann man das ggf. brennende Modell noch prima landen. Hat mir selbst schon mal das Modell gerettet bei einem unbeabsichtigten Antriebsakku-Abwurf.

    Gruß
    Onki
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  9. #24
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    Ein PC-Netzteil ist als spannungsfeste Stromversorgung nicht geeignet. Das wäre ihm bei seinen Servotests bestimmt auch aufgefallen, wenn er die Spannungskurven mit aufgezeichnet hätte.

    Extremflight extra 2.3m ist ein Segelflieger?
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  10. #25
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    Ola Fremmings statement zu Spannungsstabilität seines Testaufbaus bei Lowvolt-Servos:

    "When making the test-rig I have made an effort to supply the servos with as stable voltage as I could. To verify this the graph below shows the current consumed and the voltage deviation from 5.0[V] during start of movement. The voltage drop is just above 20[mV] (that's 0.02V) during a 1.7[A] current pulse, which is far better than to be expected in a real life situation in our models. Our batteries and cable resistance makes it far worse leading to slower and weaker servos than what my test results indicate (unless if you run a higher voltage initially, of course)."


    Für die - hier interessierenden - Hochvolt-Messungen hat er 2s-Lipos eingesetzt.
    Freundliche Grüße
    aus Niedersachsen
    Hans

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  11. #26
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    Trotzdem schade das er die Spannungskurve von seinen Stromversorgungen nicht mit in seine Grafiken aufgenommen hat.

    Strom direkt aus einem LiAkku(inkl ausreichend Steck-&Kabelquerschnitt) ist bei mir immer die stabilste ServoStromversorgung gewesen. Wenn man den LiAkku dann auch noch über ein BEC oder Laderegler puffert(nachläd), muß der ServoLiAkku und das BEC auch nicht so groß sein. Dann noch ein Elko zwischen Servos und Lipo, um die Rückströme aus den Servos ab zu fangen, und ne Diode zwischen BEC(Laderegler) und ServoLiAkku, schon wirkt der ServoLiAkku auch als Backupversorgung für Notlandung. Damit arbeiten die Servos alle mal exakter als direkt an einem externen HochstromBEC. Aus dem einfachen Grund, weil der LiAkku die SpannungsSpitzen schön abflacht, so das nur noch Spannungshügel übrig bleiben.
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