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Thema: OLC-Hilfestellung HoTT Viewer2

  1. #1
    User Avatar von Messknecht
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    Standard OLC-Hilfestellung HoTT Viewer2

    Im Traum bin ich begeisterter OLC-Teilnehmer, in der Realität hingegen bekomme ich von meinen vielen geflogenen Dreiecken eine gültige Runde als Ergebnis. Leider gibt mein Fluggebiet solche Bedingungen, wie von den prominenten RC-OLC Berichterstattern mit großflächiger Thermik über das gesamte Dreieck, berichtet, nicht her. Ich habe eher das Problem überhaupt oben zu bleiben. Auch habe ich große Probleme, weil ich immer wieder in klein flächiger Thermik Höhe machen muss den Start/Ziel-Kreis (SZK) zu treffen. Eine der größten Herausforderungen aber die Regel "4.2.5 Höhenbedingung (jede Runde): Die Ankunftshöhe nach der Runde (= Zielfix) muss größer oder gleich der Abflughöhe beim Beginn der jeweiligen Runden sein (= Startfix)". Da ich das Graupner System nutze fehlen bei meinem aktuellen Sender, die Möglichkeit, mehrere Ansagen auf einen extra Schalter zu legen, um mir die gewünschten Werte auf einen Knopfdruck ansagen zu lassen. Warnungen gibt es, für den OLC ist aber lediglich das Entfernungsmaximum, für die minimale Schenkellänge eingesetzt werden kann, möglich. Hierzu benötigt man dann ein GPS das 2D Entfernungsausgaben hergibt.

    Nun gibt es OLC Hilfestellungen über den Graupner HoTT Viewer2 für Android. Hier wird auf Grund einer Konfiguration automatisch ein SZK erstellt. Auch werden Kreise mit minimaler Dreieck-Schenkellänge (gelb) und maximaler Dreieck-Schenkellänge (rot) um den SZK gezeichnet. Hinzu kommen Ansagen welche Entfernung bis zum möglichen Wendepunkt zu fliegen sind. Ist die Wende eingeleitet berechnet die Software aus der erkannten breits zurückgelegten Schenkellänge und der noch zu fliegenden Strecke eine Gerade zwischen der minimalen und maximalen Schenkellänge, die den zweiten Wendepunkt markiert. Hier wird ebenfalls die noch zurück zu legende Entfernung angesagt. Fliegt man in Richtung SZK bekommt man als Ansage die noch fehlende Entfernung, Höhe gegenüber dem letzten SZK Durchflug und Speed. Hier hilft mir ein Blick auf das Smartphone-Display, damit ich den SZK auch treffe. Das geht bei schlechtem Smartphone-Displays-Kontrast noch ganz gut. Das erfordert aber, das das Samrtphone im Sichtbereich angebracht wird. Beim Überschreiten der Entfernung des maximalen Dreiecksschenkels kommt eine Entfernungswarnung. Alle Entfernungen werden ohne Höheneinfluss vom SZK aus über die GPS-Koordinaten berechnet.

    Ich habe die SW ausprobiert. Dabei habe ich mir die Sache für den Test erleichtert und ein kleines Dreieck, außerhalb jeglicher Wertung, in beiden Richtungen abgeflogen. Ich wollte ja lediglich die Hilfestellung, die ich bekomme, testen und keinen Flug einreichen. Für mich sieht es vielversprechend aus. Hier ist der Link zu dem Ergebnis:
    https://www.dropbox.com/s/3co5uo26zz..._Nord.mov?dl=0

    Hier kann ich auch gleich meine Fehler sehen, die ich so beim OLC-Flug mache:
    1. Anflug des ersten Wendepunktes erfolgt in einem Bogen, der Flieger war bei niedriger Höhe von hinten fast nicht mehr zu sehen.
    2. Anflug des zweiten Wendepunktes erfolgt auch nicht gradlinig, hier müsste ich den Flieger einfach in konstanter Entfernung selber fliegen lassen und weniger korrigieren
    3. Durchflug des SZK erfolgt nicht gradlinig mit einer anschließenden Q-Wende. Dadurch fehlt mir die Möglichkeit den SZK als Start-Fix mit geringerer Höhe und maximalem Speed, wieder gradlinig zu durch fliegen



    Mit dem HoTT Viewer2 habe ich jetzt Möglichkeiten das OLC-FLiegen besser zu trainieren. Der SZK muss nicht genau über mir liegen, da es dafür eine Anzeige gibt. DIe relativen Höhenansagen, wenn auch schwer zu verstehen, helfen die Höhe für das Ziel-Fix im Auge zu behalten. Mein nächstes Ziel ist, beim Einreichen des nächsten Fluges, mehr wie eine gültige Runde auf dem Konto zu haben.

    Die Frage, die sich mir hier stellt, sehe ich das nur so oder ist diese HoTT Viewer2 Funktion auch für andere brauchbar und hilfreich?

    Da sich das Smartphone in Sender-Nähe befindet, schalte ich nach dem Laden der Kartendaten (mit Standortfreigabe) das Smartphone in den Flugmodus. Dadurch werden Sender und Empfänger des Telefons abgeschaltet und es sollte keine störende HF-Abstrahlung geben. Wird Bluetooth für die Verbindung zum Sender benutzt muss das wieder eingeschaltet werden. Ich vermeide möglichst Bluetooth und nutze eine Kabelverbindung mittels OTG-Kabel zwischen Smartphone und Sender. Dadurch bleiben auch meine gewohnten akustischen Ausgaben vom Sender erhalten.

    Der HoTT Viewer2 hat auf den ersten Blick unüberschaubar viele Konfigurationen. Man muss sich schon ein wenig damit beschäftigen, um ihn sinnvoll einsetzen zu können. Deshalb hier eine kurze Zusammenfassung der von mir getroffenen Einstellungen:

    Allgemeine Einstellungen
    1. Anzeige angeschaltet belassen, ein - nur damit gelingt ein Kontrollblick auf die Anzeige
    2. Bildschirmausrichtung, vertikal, am Smartphone automatisch drehen ausschalten. Das Kartenbild lässt sich für mich passen drehen
    3. Bluetooth möglichst nicht benutzen, sondern ein OTG-fähiges Smartphone und direktem Anschluss mit OTG Kabel zwischen Smartphone und Sender (bei eine Bluetooth Verbindung geht der Sender von einem Headset aus und alle akustischen Ausgaben müssen von der SW kommen, das bedeutet zusätzliche Konfigurationen. Außerdem wird der Rückkanal geringfügig gestört, das erhöht die Telemetrieverzögerung)
    4. Übertragungsprotokoll wird von der SW selbst herausgefunden, vorzugsweise aber 115200 Baud, nur hierüber sind Schalterabfragen möglich, deshalb auch 5.
    5. Abfrageoptimierung aus, sonst wird die Schalterabfrage übersprungen, warum wird später erklärt
    6. Sensor Abfrage-Priorität, GPS - für den OLC braucht man ein GPS und möglichst oft neue Koordinaten
    7. Sensor für Geschwindigkeit, GPS
    8. Warnung über Inverse-Bits, ein, wenn Bluetooth für die Kommunikation mit dem Sender benutzt wird. Mit USB OTG Kabel, aus. Hier kommen die Ansagen und Warnungen, die man sowieso eingestellt hat weiterhin vom Sender
    9. Die Sprachdateien müssen herunter geladen sein, sonst fehlen ein paar Ansagen
    10. Sichere DataExplorer Dateien, ein - wenn man den Flug über den DataExplorer analysieren möchte.



    Kurveneinstellungen
    1. Rücksetzen des Datensatzes vor jeder Aufnahme, ein
    2. Scope-Mode, 180 Punkte - hiermit bekommt der Flieger auf der Kartenansicht einen Schweif, sonst sieht man vor lauter Linien nichts mehr
    3. Kurvendaten, ich nehme Höhe, Steigen1, Geschwindigkeit


    Kartenansicht
    1. Ansichtshintergrund, Standard
    2. Initialer Zoom-Wert, 15 je nach Größe des Smartphones
    3. Pfaddarstellung, ein
    4. Flugplan Bearbeitungsmodus , Einfache Wegpunkte und Flugfeldbegrenzung - ohne diese Einstellung kommen keine OLC-Ansagen
    5. AirMap Nutzung, aus oder nur Statuscheck, wenn man es braucht


    IGC OnLine Contest
    1. OnLine Contest (OLC/IGC), ein - damit wird eine IGC-Datei geschrieben, ob diese zur Einreichung beim OLC genutzt wird ist jedem selbst überlassen. Der DataExplorer kann diese lesen und ermöglicht eine weitergehende Analyse des Fluges
    2. alle Relevanten Einträge, wichtig die Seglerklasse, welche Spannweite hat mein Flieger das definiert die Größe der daraus folgenden Dreiecke
    3. Start/Ziel-Kreisdefinition, Steigen > 4 m/s über > 5 Sekunden. Hierüber wird das Abschalten des Motors durch die fallende Steigungsflanke erkannt, wenn ein Eigenstart mit Motor erfolgt. Am Hang, > 20 km/h, also nach Abwurf des Fliegers, verwenden.
    4. Wird ein Eigenstart mit Motor durchgeführt kann es nötig sein den Motor erneut zu starten. Hierbei muss eine Höhe unterschritten werden, damit die SW den vorhandenen SZK entfernt. Etwa eine Höhe, ab der der Einstieg in das Dreieck Fliegen nicht mehr möglich ist oder keine weitere Thermik zu erwarten ist.
    5. OLC Ansagenschalter, hier kann, bei laufender Datensammlung und 115200 Baud Protokoll, eine Schalter definiert werden, der bis auf die SZK Aktivitäten, OLC Ausgaben unterdrückt. Praktisch wenn man Höhe kurbeln muss und die Ansagen stören.


    Der HoTT Viewer kann mehrere Flugzeug-Konfigurationen halten. Bin ich mit den Einstellungen soweit zufrieden, ändere ich den Namen der Konfiguration, dem Flugzeug Namen entsprechen, ab und exportiere sofort ein Backup davon.
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  2. #2
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    Standard OLC-Fliegen

    Hallo,

    ich bin auch Graupner-User und fliege seit diesem Jahr auch gerne OLC-Dreiecke; leider war das Vergnügen in letzter Zeit durch eine defekte SD-Karte im Logger stark eingeschränkt (hat etwas gedauert, bis ich das erkannt habe)

    Ich benutze von SM-Modellbau den GPS-Logger. Der hat ein integriertes Vario und bietet einige nützliche Einstellmöglichkeiten speziell für das OLC-Fliegen. Man kann u.a. den SKZ im GPS-Logger über einen Schalter via RC setzen (z.B.: Motor aus). Weiter kann man den Durchmesser des SZK festlegen. Sobald man dann beim Fliegen im SZK ist, wird ein Entfernungsalarm ausgelöst.

    Meines Wissens erwartet onlinecontest.org eine sichere Erkennung Motor EIN/AUS über einen Geräuschsensor; dieser ist im GPS-Logger vorhanden. Ob da die Funktionalität der HottViewer-Software reicht, weiß ich nicht.

    Grundsätzlich verwende ich beim OLC-Fliegen nur die Telemetrie-Ansagen für Höhe und Entfernung. Das kann man "schaltertechnisch" bei Graupner noch vernünftig handhaben.

    Die Kunst besteht darin, den SZK sinnvoll so zu legen, dass er z.B. in eine Linie mit einem markanten Geländemerkmal liegt. Da hilft abhängig vom Gelände und Wetter (Hang, Ebene, …) nur Übung und Erfahrung. Für die minimale Dreickecksgröße habe ich relativ schnell ein sicheres Gefühl entwickelt.

    Ich würde gerne den HoTT Viewer2 mal testen. Der Einarbeitungsaufwand ist aber wohl nicht zu unterschätzen, sodass ich das auf den kommenden Winter verschieben werde. Was mich aber ein wenig stört ist, dass man während des Fluges auf das Handy-Display schauen muss. Vielleicht könnte man die Ansagen ja noch ergänzen um "SZK x° rechts von der Flugrichtung in ym Entfernung".

    LG
    Hannes

    PS:
    Bei den neuen MZ / MZ16 soll man wohl Ansagen auf beliebige Schalter legen können.
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  3. #3
    User Avatar von Messknecht
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    Zitat Zitat von Hannes Kolks Beitrag anzeigen
    Meines Wissens erwartet onlinecontest.org eine sichere Erkennung Motor EIN/AUS über einen Geräuschsensor; dieser ist im GPS-Logger vorhanden.
    Der GPS-Logger(1) den ich auch noch im Einsatz habe hat keinen ENL-Wert, das Geräusche anzeigt. Ich denke auch, das an den Steig-Werten die OLC-Organisation sehr gut in der Lage ist einen eingeschalteten Motor zu erkennen. Es gibt also zugelassene GPS-Logger ohne ENL.

    Auch ist Motor-Aus plus 1 Sekunde nur ein Anhaltspunkt. Die Regeln sagen ja in 4.2.6.1 "Der Beginn des antriebslosen Fluges nach dem ‘Motor aus‘ muss klar erkennbar sein, z.B. in Form eines Peak oder deutlichem Nachdrücken, oder optisch im Barogramm als Motorlaufzeitdarstellung (ENL). Der antriebslose Flug beginnt eine Sekunde nach dem Verlassen von ENL=999."

    Bei einigen meiner Flieger steigt der Flieger durch Fahrtüberschuss weitere 10-15 Meter nach Mortor aus. Ich vermute deshalb dieser Teil der Regel "in Form eines Peak oder deutlichem Nachdrücken". Deshalb wurde bei Motor-Start die fallende Flanke des Steigwertes für das Setzen des SZK gewählt.
    Name:  Screenshot 2019-06-25 at 10.20.13.png
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    Zitat Zitat von Hannes Kolks Beitrag anzeigen
    Ich würde gerne den HoTT Viewer2 mal testen. Der Einarbeitungsaufwand ist aber wohl nicht zu unterschätzen, sodass ich das auf den kommenden Winter verschieben werde.
    Um die Sache zu vereinfachen hatte ich die nötigen Einstellungen aufgezählt. Der HoTT Viewer hat von Anfang an einen Simulations-Feature, das kann man in den "Allgemeinen Einstellungen" ganz unten aktivieren und funktioniert nur bei ausgeschaltetem BT. Beim herunterladen der Sprachdateien bekommt man so eine Simulationsdatei mit. Bei der Simulation gibt es keine Aufzeichnung von IGC oder OSD.

    Zitat Zitat von Hannes Kolks Beitrag anzeigen
    Was mich aber ein wenig stört ist, dass man während des Fluges auf das Handy-Display schauen muss.
    Das sehe ich auch als Problem an, man muss das Smartphone so platzieren, das man es ohne Verrenkung sehen kann. Ich habe mir schon die unterschiedlichsten Vorrichtungen gebastelt, bin aber noch nicht glücklich damit. Zur Abschätzung der Flugrichtung reicht wirklich ein kurzer Blick, alles Andere geht über Ansagen. GPS-Triangle Flieger haben richtige Vorrichtungen mit Abschattung und sogar Tablets am Sender befestigt.

    Zitat Zitat von Hannes Kolks Beitrag anzeigen
    Vielleicht könnte man die Ansagen ja noch ergänzen um "SZK x° rechts von der Flugrichtung in ym Entfernung".
    Über solche Vorschläge bin ich dankbar. Verbesserungen sind immer möglich. Dennoch ist die Ansage beim Anflug auf den SZK schon überfüllt und die wichtigen Daten können von mir kaum erfasst werden. Hier könnte evtl. etwas weggelassen werden, um Anderes dazuzufügen.
    Rechts und links muss dann durch "innen" oder "aussen" ersetzt werden, sonst muss die SW die Flugrichtung kennen, die ist aber beliebig.
    Hast Du mal überlegt, wie lange die von Dir vorgeschlagene Ansage dauert? Der Flieger legt ja > 15 m/s zurück.
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  4. #4
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    Zitat Zitat von Hannes Kolks Beitrag anzeigen


    Vielleicht könnte man die Ansagen ja noch ergänzen um "SZK x° rechts von der Flugrichtung in ym Entfernung".

    ....
    Damit meinte ich eine "taktile" Ansage wie: Wenn du deine aktuelle Flugbahn um 30° nach links änderst, erreichst du in 150m den SZK". Die Ansage könnte recht kurz sein: "30 links 150". Wenn der angesagte Winkel >90° ist, entfernt man sich vom SZK. Als Pilot muss man dann "nur" noch gedanklich eine passende Windkorrektur berücksichtigen . Vielleicht könnte man diese Ansage noch um die Höhendifferenz seit dem letzten Dreieckstart ergänzen ("delta -10" für "aktuell fehlen dir noch 10m Höhe für ein gültiges Dreieck")

    Man könnte das noch so verfeinern, dass diese Ansage nur dann kommt, wenn das Modell offensichtlich auf dem Weg zum SZK ist (beispielsweise erkennbar daran, dass es sich seit mehr als x sek. unter einer Abweichung <30° auf den SZK zubewegt).

    Das könnte das Finden des SZK vor allem in Umgebungen mit problematischen optischen Fixpunkten erleichtern. Die Telemetrieansagen des Senders kann man ja noch weiter benutzen. Ein Blick auf das Smartphone-Display ist dann vielleicht gar nicht mehr nötig.

    LG
    Hannes
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  5. #5
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    Standard Anmerkungne zum SZK

    Hallo Messknecht (Winfried?),

    ich habe mir deine Simulationen noch mal genauer angeschaut und mir weitere Gedanken gemacht.

    Der HoTT Viewer V2 geht anscheinend davon aus, dass der SZK ein Wendepunkt des Dreiecks ist. Im OLC ist die Lage des SZK aber völlig unabhängig von der Lage des Dreiecks und bestimmt "nur" Anfang und Ende einer Wertungsrunde mit den bekannten Bedingungen bzgl. Speed und Höhe.

    Bei diesem Flug https://www.onlinecontest.org/olc-3....l?dsId=7009813 habe ich geländebedingt den SZK etwa auf die halbe Schenkellänge der geflogenen Dreiecke gelegt; hier liegt der SZK an der Hangkante. Der SZK war leicht zu finden, weil ich als Pilot mitten im SZK stehe. Der ganze Flug fand fast auf Augenhöhe statt.

    Ander sieht es hier aus https://www.onlinecontest.org/olc-3....?dsId=7363027: Da fliege ich wesentlich höher, und da ein SZK direkt über Kopf sehr unangenehm anzufliegen ist, habe ich den SZK in Verlängerung eines markanten einfach anzupeilenden Geländepunktes (z.B. ein Baum) gelegt. Der Pilotenstandort dürfte das schwarze Kästchen in der OLC-Grafik sein.

    Hier https://www.onlinecontest.org/olc-3....l?dsId=7300291 habe ich den SZK wirklich dämlich mitten in die Dreiecke gelegt Aber ich bin da lernfähig.

    Nach mittlerweile etwa 20 OLC-Wertungsflügen habe ich soviel Erfahrung, dass ich die geforderte Größe eines Dreiecks ganz gut abschätzen kann und kaum noch auf die Entfernungsangaben der Telemetrie angewiesen bin.

    Deshalb hat sich für mich das "Wunschprofil" für den HoTT Viewer V2 ein wenig geändert. Eine große Hilfe wäre für mich eine Ansage mit folgendem Inhalt:
    "Wenn du jetzt auf kürzestem Weg zum SZK zurückfliegst, werden die Bedingungen für die minimale Dreiecksgröße und die Anforderungen an die minimale Schenkellänge des Dreiecks von 28% des Umfangs erfüllt. Du befindest dich xm über / unter der Höhe des SZK beim letzten Ausflug aus dem SZK.". Dann könnte man sich evtl. so manchen zeitraubenden "Umweg" ersparen.

    In Verbindung mit der in meinem vorigen Post skizzierten Unterstützung zum Finden des SZK sehe ich da einiges Potential zur Optimierung des OLC-Punktekontos.

    Mir ist schon klar, dass ich bisher nur grob skizziert habe, da fehlt sicher noch der Feinschliff. Eine Realisierung müsste aber machbar sein.

    VG
    Hannes
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  6. #6
    User Avatar von Messknecht
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    Hallo Hannes,
    Zitat Zitat von Hannes Kolks Beitrag anzeigen
    Der HoTT Viewer V2 geht anscheinend davon aus, dass der SZK ein Wendepunkt des Dreiecks ist. Im OLC ist die Lage des SZK aber völlig unabhängig von der Lage des Dreiecks und bestimmt "nur" Anfang und Ende einer Wertungsrunde mit den bekannten Bedingungen bzgl. Speed und Höhe.
    Das stimmt. Ich war bisher der Meinung, dass das so ist. Ich hatte mir viele Wertungsflüge angesehen und habe daraus geschlossen, dass dem so ist, mein Fehler. Daraus ergeben sich ganz andere Perspektiven. Nachteil dabei ist, dass die Durchflughöhe beim beenden der Runde in den meisten Fällen, die Anfangshöhe der darauf folgenden Runde darstellt. Um das zu unterbrechen muss man so etwas wie einen Kreis fliegen. Welche Einstellungen im GPS-Logger helfen Dir bei so einem Szenario?

    Es freut mich sehr, dass es wenigstens einen gibt, der sich mit dem HoTT Viewer beschäftigt und mit hilft diesen für den OLC Wettbewerb hilfreicher zu gestalten.

    Ich hatte mich schon daran gemacht die von Dir vorgeschlagenen Ansagen zu implementieren. Also brauche ich einen kleinen Plan, in etwa, wie folgend:

    1. Es scheint ja so zu sein, dass die Geschwindigkeit beim Anflug auf den SZK nicht so relevant ist und durch Warnungen des GPS/Senders realisiert werden kann. Also nehmen wir das mal heraus, das verkürzt die Ansage
    2. Man braucht einen zweiten Flugmodus, einen, bei dem der SZK einen Dreieckspunkt darstellt und einen Modus, bei dem der SZK beliebig platziert werden kann
    2.1. SZK ein Dreieckspunkt keine weiteren Änderungen, außer der Optimierung der Ansagen
    2.2. SZK beliebig. Aktuell fehlt mir da eine Idee, wie das programmatisch ausgenutzt werden kann, die Dreieckspunkte können ja beliebig platziert werden. Hier können nur die Ansagen beim Anflug auf den SZK verwendet werden. Diese werden vermutlich genau so sein, wie im Fall 2.1. Hier stellt sich die Frage, wird der SZK nach dem selben Verfahren gesetzt?

    viele Grüße, Winfried
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  7. #7
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    Hallo Winfried,

    Zitat Zitat von Messknecht Beitrag anzeigen
    Hallo Hannes,

    Das stimmt. Ich war bisher der Meinung, dass das so ist. Ich hatte mir viele Wertungsflüge angesehen und habe daraus geschlossen, dass dem so ist, mein Fehler. Daraus ergeben sich ganz andere Perspektiven. Nachteil dabei ist, dass die Durchflughöhe beim beenden der Runde in den meisten Fällen, die Anfangshöhe der darauf folgenden Runde darstellt. Um das zu unterbrechen muss man so etwas wie einen Kreis fliegen. Welche Einstellungen im GPS-Logger helfen Dir bei so einem Szenario?
    Hier https://www.onlinecontest.org/olc-3....l?dsId=7009813 siehst du viele "kleine" Dreiecke rund um den SZK; diese dienen nur dazu, Höhe für das folgende Dreieck abzubauen. An dem Tag gab es keine Thermik sondern nur Hangaufwind, sodass fliegen auf Augenhöhe angesagt war. Nach OLC-Reglement kannst du beliebig viele "ungültige" (hier zu kleine) Dreiecke fliegen. Nur gültige Dreiecke gehen in die Wertung ein. Hilfreich wäre eine automatische Ansage der Höhe beim Start eines neuen Dreiecks.
    Nur wer nix macht, der macht auch keine Fehler


    Zitat Zitat von Messknecht Beitrag anzeigen
    ...

    Es freut mich sehr, dass es wenigstens einen gibt, der sich mit dem HoTT Viewer beschäftigt und mit hilft diesen für den OLC Wettbewerb hilfreicher zu gestalten.
    Danke, gerne geschehen. Ich freue mich meinerseits sehr über deine Bemühungen


    Zitat Zitat von Messknecht Beitrag anzeigen
    ...
    Ich hatte mich schon daran gemacht die von Dir vorgeschlagenen Ansagen zu implementieren. Also brauche ich einen kleinen Plan, in etwa, wie folgend:

    1. Es scheint ja so zu sein, dass die Geschwindigkeit beim Anflug auf den SZK nicht so relevant ist und durch Warnungen des GPS/Senders realisiert werden kann. Also nehmen wir das mal heraus, das verkürzt die Ansage
    2. Man braucht einen zweiten Flugmodus, einen, bei dem der SZK einen Dreieckspunkt darstellt und einen Modus, bei dem der SZK beliebig platziert werden kann
    2.1. SZK ein Dreieckspunkt keine weiteren Änderungen, außer der Optimierung der Ansagen
    2.2. SZK beliebig. Aktuell fehlt mir da eine Idee, wie das programmatisch ausgenutzt werden kann, die Dreieckspunkte können ja beliebig platziert werden. Hier können nur die Ansagen beim Anflug auf den SZK verwendet werden. Diese werden vermutlich genau so sein, wie im Fall 2.1. Hier stellt sich die Frage, wird der SZK nach dem selben Verfahren gesetzt?

    viele Grüße, Winfried
    Zu 1: Geschwindigkeit beim Anflug auf den SZK ist nicht relevant, wohl aber beim Ausflug aus dem SZK. Vielleicht kannst du da ja eine Ansage machen, wenn das Speedlimit beim Starten eines neuen Dreiecks überschritten ist; dann kann man immer noch eine Dummyrunde einlegen.

    Zu 2: Ich glaube nicht, dass man einen zusätzlichen Modus braucht. Der SZK als Dreieckspunkt ist ein Sonderfall des allgemeinen Falls "beliebige Position der Dreiecke und des SZK". Laut OLC darf im Motorbetrieb der Motor nur eingesetzt werden, um ein Absaufen zu verhindern. Beim Hand- und Windenstart sowie F-Schlepp bin ich nicht so regelsicher in Bezug auf die Festlegung des SZK. Meiner Meinung nach brauchst du erst mal am Setzen des SZK nix zu ändern.

    Die größte Herausforderung ist es wohl, einen Algorithmus für die Berechnung von Dreieckspunkten zu finden. Das Wissen dazu ist bei mir >30 Jahre nach dem Studium irgendwo in den Tiefen meines Alzheimerhirns verloren gegangen.

    Was wann genau unter der Prämisse "sowenig wie möglich so viel wie nötig" angesagt wird, müssten wir noch mal aus den vergangenen Beiträgen diskutieren. Im "OLC-Alltag" ist für mich das Treffen des SZK unter Einhaltung der Höhen- und Speedbeschränkungen am schwierigsten. Wenn man das vereinfachen kann, wäre es super. Realistische Ansätze dazu sind je jetzt vorhanden

    LG
    Hannes
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  8. #8
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    Standard Gedanken zu den Ansagen

    Grundsätzlich sollte so wenig wie möglich "gelabert" werden. Einige Ansagen sollten wie bisher auf Abruf über die Telemetrie bei Bedarf abgerufen werden (Höhe, Entfernung zum SZK und aktuelle Geschwindigkeit). Andere sollen zum passenden Zeitpunkt automatisch vom HoTT Viewer gemacht werden. Diese automatischen Ansagen sollten aus meiner Sicht sein:

    1) Beim Verlassen des SZK sollte automatisch "START" sowie die Höhe und ggfls. eine Warnung angesagt werden, wenn die zulässige Startgeschwindigkeit überschritten ist.

    2) Sobald die Software erkennt, dass man ein gültiges Dreieck auf direktem Weg erreichen kann, sollen ständig folgende Informationen angesagt werden:
    2a) den Winkel zum Ziel: 180°: das Ziel liegt genau im "Rücken" der Flugrichtung, der Pilot muss also eine 180°-Kehre fliegen, um den SZK zu erreichen. Positive Winkel: der Pilot muss eine Rechtskurv fliegen, analog dazu negative Winkel für eine Linkskurve
    2b) Die Entfernung zum SZK
    2c) Die relative Höhe zum SZK: negative Werte bedeuten, es fehlt noch Höhe zum SZK
    2d) Die Geschwindigkeit als wertvolle Information, ob bis zum SZK noch etwas Höhe gemacht werden kann und / oder ob ich Gefahr laufe, den SZK mit zu hoher Geschwindigkeit zu verlassen.

    3) Der Einflug in den SZK sollte mit "ENDE" gemeldet werden.

    Die "Manntragenden" haben es da wesentlich einfacher: Sie haben Navigationsrechner mit tollen Displays, viel mehr Zeit zur Erfassung dieser Informationen und vor allem: sie laufen nicht Gefahr, ihr Modell aus den Augen zu verlieren..

    Ich freue mich auf weitere konstruktive Beiträge.

    Liebe Grüße
    Hannes
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  9. #9
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    Zitat Zitat von Hannes Kolks Beitrag anzeigen
    Grundsätzlich sollte so wenig wie möglich "gelabert" werden. Einige Ansagen sollten wie bisher auf Abruf über die Telemetrie bei Bedarf abgerufen werden (Höhe, Entfernung zum SZK und aktuelle Geschwindigkeit). Andere sollen zum passenden Zeitpunkt automatisch vom HoTT Viewer gemacht werden. Diese automatischen Ansagen sollten aus meiner Sicht sein:

    1) Beim Verlassen des SZK sollte automatisch "START" sowie die Höhe und ggfls. eine Warnung angesagt werden, wenn die zulässige Startgeschwindigkeit überschritten ist.

    2) Sobald die Software erkennt, dass man ein gültiges Dreieck auf direktem Weg erreichen kann, sollen ständig folgende Informationen angesagt werden:
    2a) den Winkel zum Ziel: 180°: das Ziel liegt genau im "Rücken" der Flugrichtung, der Pilot muss also eine 180°-Kehre fliegen, um den SZK zu erreichen. Positive Winkel: der Pilot muss eine Rechtskurv fliegen, analog dazu negative Winkel für eine Linkskurve
    2b) Die Entfernung zum SZK
    2c) Die relative Höhe zum SZK: negative Werte bedeuten, es fehlt noch Höhe zum SZK
    2d) Die Geschwindigkeit als wertvolle Information, ob bis zum SZK noch etwas Höhe gemacht werden kann und / oder ob ich Gefahr laufe, den SZK mit zu hoher Geschwindigkeit zu verlassen.

    3) Der Einflug in den SZK sollte mit "ENDE" gemeldet werden.

    Die "Manntragenden" haben es da wesentlich einfacher: Sie haben Navigationsrechner mit tollen Displays, viel mehr Zeit zur Erfassung dieser Informationen und vor allem: sie laufen nicht Gefahr, ihr Modell aus den Augen zu verlieren..

    Ich freue mich auf weitere konstruktive Beiträge.

    Liebe Grüße
    Hannes
    Hallo Hannes,
    wenn du dir einige Flüge anschaust, siehst du, dass viele Teilnehmer wenn möglich mit High Speed (unter Einhaltung der Höhe) in den Kreis einfliegen, um das Dreieck zu schließen. Anschließend wird eine Art "Kringel" geflogen, also ein erneuter Einflug in den SZK, um die nächste Runde ohne Überschreitung der Max. Speed zu starten. Wer diese Taktik nicht verfolgt (ich z.B.) und mit dem Ein- und Ausflug direkt die nächste Runde startet, wird zwangsläufig vor dem Einflug bremsen müssen, um die max. Speed nicht zu überschreiten, was natürlich Speed und Punkte kostet

    Edit: Oh, das Thema habt ihr schon diskutiert weiter oben :-)
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  10. #10
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    Zitat Zitat von Scaer Beitrag anzeigen
    Hallo Hannes,
    wenn du dir einige Flüge anschaust, siehst du, dass viele Teilnehmer wenn möglich mit High Speed (unter Einhaltung der Höhe) in den Kreis einfliegen, um das Dreieck zu schließen. Anschließend wird eine Art "Kringel" geflogen, also ein erneuter Einflug in den SZK, um die nächste Runde ohne Überschreitung der Max. Speed zu starten. Wer diese Taktik nicht verfolgt (ich z.B.) und mit dem Ein- und Ausflug direkt die nächste Runde startet, wird zwangsläufig vor dem Einflug bremsen müssen, um die max. Speed nicht zu überschreiten, was natürlich Speed und Punkte kostet

    Edit: Oh, das Thema habt ihr schon diskutiert weiter oben :-)
    ... und dann wären wir ganz schnell bei der McCready-Theorie...
    Demnach kurbelt man so lange und / oder fliegt so schnell, dass man zeitoptimiert am Ziel ankommt. Oder anders ausgedrückt: Es bringt nix, wenn man einen starken Bart ganz hoch auskurbelt und dann mit HIIIIIGH-Speed zum SZK fliegt. Besser ist es, den Bart nur so hoch auszukurbeln und anschließend so schnell zu fliegen, dass man in der kürzest möglichen Zeit am Ziel ankommt. Also: alles ganz einfach

    LG
    Hannes
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  11. #11
    User Avatar von Messknecht
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    Hallo Hannes,

    ich fasse mal zusammen:

    0) So wenig gelabert, wie nötig, deshalb gibt es den Schalter, der alle Ansagen zum OLC abschaltet. Einen Schalter der OLC-Ansagen abruft würde ich nicht für gut heißen, das kann eine Verzögerung von 1 Sekunde bedeuten. Manche Sender unterstützen die Schalterabfrage auch nicht.
    Deshalb auch der zweite Modus, bei dem der SZK irgendwo auf einem Schenkel liegt nur mit SZK bezogenen Ansagen. Da in diesem Fall die Dreiecks-Wendepunkte noch mehr Freiheitsgrade haben, kann ich mir nicht vorstellen wie hier die Wendepunkte erkannt werden. Dazu braucht man die fertige Runde.

    1) Geschwindigkeit nur ansagen, wenn die maximal Zulässige überschritten wird. Das würde ich gerne dem Sender überlassen, der erkennt das schneller, wie eine SW, die nochmals die Telemetriedaten auslesen und auswerten muss. Ansonsten wäre das keine Änderung gegenüber dem aktuellen Stand. Die aktuelle Geschwindigkeit wird beim Anflug auf den SZK angesagt. Die Geschwindigkeit wird sich vermutlich auch nicht groß beim Durchflug ändern, dazu ist die Strecke zu kurz.

    2) ein gültiges Dreieck wird man schwer erkennen können, dazu müsste die Software vom OLC-Server auf dem Smartphone laufen. Es müssen Ansagen genügen, wenn man sich dem SZK nähert, bzw. durch fliegt.

    2a) ist durch 2) ausgeschlossen oder abgedeckt

    2b) Die Entfernung zum SZK hielt ich bisher für unnötig, der Punkt muss ja irgendwie dem Piloten annähernd bekannt sein, reicht das nicht?

    2c) wird heute schon angesagt, ich würde es gerne reduzieren und nur ansagen wenn es relativ unterhalb zum SZK liegt? Ich hielt aber die wiederholende Ansage für hilfreich, wenn die Geschwindigkeit noch erhöht werden kann und Überhöhung gegenüber dem SZK vorhanden ist. Keine negative Höhe bedeutet, es gibt eine Überhöhung, nur wie viel ist ohne Ansage unbekannt.

    2d) wird die Überschreitung der maximalen Geschwindigkeit angesagt habe ich die Information, dass ich auf jeden Fall Höhe aus der Geschwindigkeit machen muss. Bekommt man diese Ansage nicht, dafür aber eine negative Höhe, muss ich in jedem Fall aus der vorhandenen Geschwindigkeit Höhe machen solange es das Flugzeug zulässt. Das Gleiche gilt auch anders herum

    3) Eine Ende-Ansage gibt es bisher nicht. Wie erkenne ich, dass es der Einflug nach dem Dreieck ist?, Wie erkenne ich, dass es nicht der Schlenker zum Höhe Abbauen ist? Die gleichen Fragen auch anders herum. Wie erkenne ich, dass es der Anfang eine neuen Runde ist, und nicht der Ausflug in den Schlenker, um Höhe abzubauen und Geschwindigkeit zu tanken. Lasse ich mir die Überschreitung der maximalen Geschwindigkeit vom Sender als Warnung ansagen habe ich diese Information.

    Noch ein Gedanke, wenn ich den SZK nur ein wenig anschneide, könnte die Sehne sehr kurz sein und bei 15 m/s unter einer Sekunde durchflogen werden. Aus diesem Grund hatte ich mich darauf geeinigt nur eine Ansage beim Passieren des SZK zu haben "Start" für "Start Ziel Kreis".

    4) Beim Anflug auf den SZK ist die Abweichung diesen zu treffen etwas aus dem Fokus gekommen. Das halte ich aber für wichtig und würde es nur Ansagen, wenn der aktuelle Kurs dazu führen könnte den SZK nicht zu treffen.

    Auf zur nächsten Runde, Winfried
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  12. #12
    User Avatar von Nevermeggs
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    Hallo Winfried,
    Ich liebäugel schon seit wenigstens 2-Jahren damit OLC zu fliegen. Dein kürzlicher Beitrag in der GHL und nun hier bei RCN, hat bei mir nun den Startschuss ausgelöst. Im August bin ich nochmals für eine Woche im Modellflugurlaub und dann werde ich es probieren.
    Herzlichen Dank für die HoTT Viewer App und das Eröffnen der Diskussion hier, wie auch auf der GHL.

    Lieber Gruß aus Graz
    Volker
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  13. #13
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    Hallo Winfried,

    erst mal Danke für deine konstruktive Antwort! Also ab in die nächste Runde

    Da das Finden eines Dreiecks wohl problematisch ist, lassen wir das vielleicht erst mal außen vor und konzentrieren uns darauf, das finden des SZK zu optimieren.

    Natürlich weiß ich etwa, wo der SZK liegt. Bei größeren Höhen finde ich ihn aber nur dann zuverlässig, wenn er in Verlängerung eines markanten optischen Merkmals liegt; dies hat zur Folge, dass der Pilotenstandort während des Fluges nicht verändert werden darf. Beim seitlichen Anfliegen ist ein Treffer oft reine Glückssache. Dies führt manchmal zu einem suboptimal liegenden SZK.

    Weiter fliegt man "unterwegs" oft mit deutlich höheren Geschwindigkeiten als der zulässigen beim Verlassen des SZK. Deshalb fallen auch die automatischen Senderansagen beim Erreichen des Speedlimits aus.

    Kurz vor Erreichen des SZK ist wichtig zu wissen, ob man noch mal Gas geben kann (Höhenreserve) oder Speed durch Ziehen noch in Höhe umsetzen muss (Geschwindigkeitsreserve). Weiter ist wichtig zu wissen, ob beim Verlassen des SZK wegen Geschwindigkeitsüberschreitung noch ein Kringel geflogen werden muss.

    Deshalb korrigiere ich mal wie unten beschrieben (Hervorhebungen durch mich).

    Zitat Zitat von Hannes Kolks Beitrag anzeigen
    Grundsätzlich sollte so wenig wie möglich "gelabert" werden. Einige Ansagen sollten wie bisher auf Abruf über die Telemetrie bei Bedarf abgerufen werden (Höhe, Entfernung zum SZK und aktuelle Geschwindigkeit). Andere sollen zum passenden Zeitpunkt automatisch vom HoTT Viewer gemacht werden. Diese automatischen Ansagen sollten aus meiner Sicht sein:
    Vielleicht kann der "passende Zeitpunkt" zum Start der unten beschriebenen Ansagen ja auch vom Piloten ausgewählt werden. Auf dem Smartphone wird ein fast bildschirmfüllender Button angelegt, der die unten beschrieben Ansagen dauerhaft ein- oder ausschaltet. In den Settings der Software könnte das Wiederholungsintervall eingestellt werden.

    Zitat Zitat von Hannes Kolks Beitrag anzeigen
    1) Beim Verlassen des SZK sollte automatisch "START" sowie die Höhe und ggfls. eine Warnung angesagt werden, wenn die zulässige Startgeschwindigkeit überschritten ist.
    Dieser Punkt kann ersatzlos gestrichen werden.

    Zitat Zitat von Hannes Kolks Beitrag anzeigen
    2) Sobald die Software erkennt, dass man ein gültiges Dreieck auf direktem Weg erreichen kann, sollen ständig folgende Informationen angesagt werden:
    Vorerst wird auf die Erkennung des gültigen Dreiecks verzichtet. Ansonsten Starten der Ansagen wie oben: Vielleicht kann der "passende Zeitpunkt" zum Start der unten beschriebenen Ansagen ja auch vom Piloten ausgewählt werden. Auf dem Smartphone wird ein fast bildschirmfüllender Button angelegt, der die unten beschrieben Ansagen dauerhaft ein- oder ausschaltet. In den Settings der Software könnte das Wiederholungsintervall eingestellt werden.

    Zitat Zitat von Hannes Kolks Beitrag anzeigen
    2a) den Winkel zum Ziel: 180°: das Ziel liegt genau im "Rücken" der Flugrichtung, der Pilot muss also eine 180°-Kehre fliegen, um den SZK zu erreichen. Positive Winkel: der Pilot muss eine Rechtskurv fliegen, analog dazu negative Winkel für eine Linkskurve
    2b) Die Entfernung zum SZK
    2c) Die Geschwindigkeit als wertvolle Information, ob bis zum SZK noch etwas Höhe gemacht werden kann und / oder ob ich Gefahr laufe, den SZK mit zu hoher Geschwindigkeit zu verlassen.
    2d) Die relative Höhe zum SZK: negative Werte bedeuten, es fehlt noch Höhe zum SZK
    Das würde ich so stehen lassen, ich habe nur die Reihenfolge geändert, damit Höhen und Entfernungsangaben besser auseinandergehalten werden können.
    Beispiel für eine Ansage: 80grad 150m 95kmh -30m bedeutet: du musst eine 80Grad-Rechtskurve fliegen, um den SZK zu treffen. Die Entfernung zum SZK beträgt 150m, dein Modell ist 30m zu tief.

    Zitat Zitat von Hannes Kolks Beitrag anzeigen
    3) Der Einflug in den SZK sollte mit "ENDE" gemeldet werden.
    Ich ändere wie folgt: Jeder Einflug in den SZK sollte automatische mit "HIGH SPEED" oder "SPEED OK" gemeldet werden. So weiß man sofort, ob man für das folgende Dreieck noch einen Kringel zum Geschwindigkeitsabbau fliegen muss.

    Liebe Grüße
    Hannes
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  14. #14
    User Avatar von Messknecht
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    Danke Hannes, ich nehme das jetzt als Arbeitsvorlage, lasse damit die Flugsimulation laufen und stelle davon wieder Film bereit. Ich mache dann auch ein Bild, wie ich das mit dem Smartphone am Sender gelöst habe. Button Bildschirm füllend, die Idee ist gut, da der HV dann nicht auf die teuren Schalterabfragen von Sender angewiesen ist. BTW die Kartenansicht hat bereits ein "touch event handler", der zentriert zur Position wenn Standortabfragen erlaubt sind, den kann ich umbiegen.

    Volker, ich dachte zuerst die GHL wäre der richtige Ort, weil der HoTT Viewer ja Graupner Protokoll gebunden ist. Erst hier im RCN hat sich eine Diskussion entwickelt. Ich hoffe, dass die Einstiegshürde durch die HV Hilfestellung etwas reduziert wird. Das OLC Regelwerk ist einigermaßen kompliziert. Bis man da die Feinheiten verstanden hat dauert es ein Weilchen. Es ist ein Wettbewerb, ja, es geht aber nicht unbedingt ums Gewinnen, eher darum dabei zu sein und sich selbst eine Flugaufgabe zu stellen.
    Leider ist die Einstiegshürde beim HV auch ganz schön hoch.

    viele Grüße, Winfried
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  15. #15
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    Standard Teure Schalterabfragen?

    Hallo Winfried,

    was verstehst du unter "teuren Schalterabfragen". Kann der HV direkt Schalter am Sender verarbeiten, oder geht das nur über den Umweg Telemetrie?

    LG
    Hannes
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