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Thema: LiIon Windenbatterie von TUD, Hilfe bzw. Tipps zum Löten/Schweißen gesucht

  1. #16
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    ja da bin ich eher durch Zufall drauf gestoßen. Hatte nach den üblichen Punktschweißgeräten gesucht, aber die sind nicht billig und die meisten Hausstromnetze sind mit denen überfordert.

    Ich habe die "Kfz-Batterie" Version da ich keinen passenden 3S Lipo habe, praktischer und handlicher wäre die Lipo-Version defintiv. Zumal meine 44AH Batterie mit 400A Kurzschlussstrom etwas zu schwach dafür ist. Aber ist kein Problem gewesen, für saubere Schweisspunkte habe ich einfach die Schweißdauer erhöht auf glaube ich 45ms, normal liegt man wohl so zwischen 20-30ms.

    Nach ungefähr 10 Punkten sollte man eine kurze Pause einlegen, da die Elektroden sehr heiss werden können. Benutzt man einen Lipo sollte man auch von Zeit zu Zeit eine Pause einlegen, immerhin schließt man ihn ja kurz, auch wenn nicht lange ist. Ansonsten hatte ich keinerlei Probleme.

    Der Bausatz ist durchdacht und schnell zusammengebaut, der passende Scetch ist schon auf dem Arduino ,sodass man sich um nichts kümmern muss und direkt loslegen kann.
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  2. #17
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    Für sowas hab ich ein Punktschweissgerät selbst gebastelt... ein Ringkerntrafo, ein Zeitrelais, das mS kann und ein Fußschalter.
    Vom Trafo die sekundäre wicklung runter, 4 Windungen 16mm2 drauf und das Relais in die primäre Wicklung (230V Seite) rein...
    Ein wenig mit der Zeit spielen und schon funktioniert es.
    Elektroden sind 2 geschliffene 20x5mm Kupferschienen...
    Gruss Simon
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  3. #18
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    Hallo Simon,

    tolle Idee mit dem DIY Punktschweissgerät.
    Gibt es weitere Infos und Bilder dazu?

    Albert
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  4. #19
    User Avatar von Karl Hinsch
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    Tja, Punktschweißen statt Löten geht meiner Ansicht nach schon mal in die richtige Richtung, scheint insgesamt problemloser und auch vom Übergangswiderstand her besser zu sein. Auf den Zellen mit dem Lötkolben rumzubraten gefällt mir eher weniger, vor allem wenn man die entsprechende Löttechnik nicht drauf hat.

    Allerdings möchte ich mir für eine einmalige Aktion (Zusammenbau des Bausatzes) nicht extra ein passendes Punktschweißgerät besorgen bzw. zusammen bauen und die passende Vorgehensweise ausknobeln. Um es mit einem Spruch auszudrücken: "Warum soll ich mir eine Kuh kaufen, wenn ich nur ein Glas Milch benötige."

    Daher also zurück zu meiner Eingangsfrage: Wer sieht sich in der Lage die im genannten Bausatz enthaltenen 42 LiIon Zellen zusammen zu löten bzw. punktzuschweißen und wäre bereit dies für mich zu übernehmen?

    Gruß, Karl Hinsch
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  5. #20
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    @Albert
    ich habe die Idee aus dem Netz..... musst mal googlen, gibt jede Menge Infos dazu. Von professionell bis ganz einfach für 3 Schweisspunkte im Jahr.
    Meines gehör eher zu 2Schweisspunkte im Jahr
    Hab mal ein Schubrohr verlängert damit, hat einwandfrei geklappt!!
    Gruss Simon
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  6. #21
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    Auf diese selbstgebauten Punktschweissgeräte aus z.B. Microwellentrafos bin ich auch aufmerksam geworden. Vom Prinzip halt "schnell" gemacht und zur Zeitsteurung gibt es schon fertige Platinen beim freundlichen Chinesen. Dafür hat man dann ein Punktschweissgerät was mehrere hundert Ampere Strom liefern kann. Allerdings wird hier hier auf der Primärseite vom Microwellentrafo mit 230V gearbeitet, ist also nicht ungefährlich und für den Laien zum Nachbau eher nicht geeignet.
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  7. #22
    User Avatar von Peter Stöhr
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    Hallo Karl,

    falls es mit dem Löten/Schweißen nix wird, könnten 3 davon (https://www.hoelleinshop.com/akkus-h...=41362&p=41362) nicht vielleicht ne Alternative sein?
    Ich vermute auch mal, dass hier die Sache mit der Verbindung der Akkus untereinander einfacher zu lösen ist. Und wenn man 3 dieser Akkus parallel schaltet sollten Ströme bis 600A machbar sein.

    Viele Grüße
    Peter
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  8. #23
    User Avatar von Karl Hinsch
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    Hallo Peter,

    hm, der genannte LiFe Akkupack hat eine recht geringe Nennspannung (9,9 V) und auch drei Packs ergeben nur eine Gesamtkapazität von ca. 12 Ah. Ist etwas wenig für so einige Starts an einer Winde. Außerdem ist 80 Euro für ein Pack schon ne Ansage.

    Übrigens, ich habe den o.g. Bausatz bereits und möchte daher erst mal nicht auf die Suche nach Alternativen gehen. Mir geht es vorrangig um jemanden, der in der Lage ist die 42 genannten Einzelzellen fachgerecht zusammenzulöten oder auch punktzuschweißen. Mir fehlt da die notwendige Erfahrung und auch die nötige Ausrüstung, z.B. ein leistungsfähiger Lötkolben.

    Gruß, Karl Hinsch
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  9. #24
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    Standard wie wärs mit LiFes

    Schade das du schon den Bausatz gekauft hast .Allen anderen empfehle ich 4 von diesen Akkus.
    http://www.litrade.de/shop/Akkus,Zub...,LYP40AHA.html
    Ballancer gibt auch dafür.Ich benutze seit 7 Jahren die 60Ah Version für Windenbetrieb und führs laden auf dem Fluggelände bis jetzt ohne Probleme.
    Gruß Holger
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  10. #25
    User Avatar von Karl Hinsch
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    Hallo Holger,

    die Dinger kenne ich doch, werden bei uns ebenfalls genutzt, allerdings eher zum Nachladen der Bleiakkus auf dem Platz. Die Belastungsgrenzen werden allerdings beim Windenstart überschritten.

    Gruß, Karl Hinsch
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  11. #26
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    Zitat Zitat von Karl Hinsch Beitrag anzeigen
    ...
    Mir geht es vorrangig um jemanden, der in der Lage ist die 42 genannten Einzelzellen fachgerecht zusammenzulöten oder auch punktzuschweißen.
    ...
    Hallo Karl,

    das wäre doch ein tolles Löt-Projekt für die Jugendgruppe in deinem Verein oder Nachbarverein.

    Albert
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  12. #27
    User Avatar von Karl Hinsch
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    Hallo Albert,

    zunächst, in unserem Verein gibt es keine Jugendgruppe. Ist sowieso extrem schwer geworden Jugendliche für Modellflug zu interessieren.

    Ansonsten, gerade beim fachgerechten Verlöten so vieler Zellen kann man ne Menge Mist bauen, sollte also schon genau wissen was man tut, denn sonst beschädigt bzw. zerstört man einzelne Zellen oder produziert kalte Lötstellen mit teilweise hohen Übergangswiderständen. All das kann ich bei den hohen Strömen gar nicht gebrauchen. Ich möchte das Pack möglichst nicht nach der Lötaktion entsorgen müssen.

    Gruß, Karl Hinsch
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  13. #28
    User Avatar von e-yello
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    Hallo Karl,

    Ist das Thema noch aktuell?

    Eventuell noch ein paar Anmerkungen dazu...

    42 Zellen Li-ion als Ersatz für 12V/6S Blei ergibt einen 3S 14 P Pack......

    3S ist ein bisschen knapp bei der Spannung.... nominell 12,6 V Leerlauf vollgeladen... unter (hoher) Last ist das dann eventuell über 1,5 Volt weniger als eine 12V Starterbatterie in Blei.....

    Typischerweise ersetzt man für Starterbatterieen 6S Blei gegen 4S Lifepo.... 3S Li-ion ist zu wenig Spannung, 4S Li-ion wäre zu viel...möglicherweise musst du (wenn du vergleichbare Ergebnisse wie mit der Normwinde anstrebst) den Durchmesser der Trommel anpassen...?



    Hab kürzlich eine defekte Lifepo Starterbatterie geschlachtet ..angeblich gut für 1698 "Cranking Amps..Pulse".....

    eventuell interessiert dich deren Aufbau...?


    Gruss
    Yello
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  14. #29
    User Avatar von Karl Hinsch
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    Hallo Yello,

    ich wollte mit meiner Anfrage eigentlich nicht die verschiedenen Vor- und Nachteile alternativer Akkutechniken neben der guten alten Bleibatterie ausloten, sondern eben nur eine Möglichkeit finden die 42 LiIon Zellen des von TUD angebotenen Akkubausatzes zusammen zu löten oder zu schweißen.

    Die Lösung über 42 zusammengestellte LiIon Industriezellen (3 * 14er Stränge) ist auch gar nicht so neu und wurde von etlichen Personen bereits seit über einem Jahr erfolgreich ausprobiert. Die Spannungslage ist bei der auftretenden Belastung eines Windenstarts interessanterweise gut vergleichbar. Sowohl das LiIon Batteriepack als auch ein 4s LiFe Pack bricht wie auch eine Bleibatterie auf ca. 10 bis 11 Volt ein. Der Vorteil eines LiIon oder auch LiFe Packs ist die deutlich bessere Belastbarkeit (mehr Starts bis der Akku wieder geladen werden muss) und natürlich auch praktische Vorteile (kompakter und deutlich leichter als eine Bleibatterie).

    Insgesamt ein interessantes Konzept, das natürlich derzeit nicht F3B regelkonform ist und daher nicht auf Wettbewerben zum Einsatz kommen kann. Für Trainingszwecke aber ne echte Alternative.

    Gruß, Karl Hinsch
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