Anzeige Anzeige
Hobbydirekt
  www.fliegerlandshop.de
Seite 3 von 10 ErsteErste 12345678910 LetzteLetzte
Ergebnis 31 bis 45 von 136

Thema: Modellflieger und der Wind

  1. #31
    User Avatar von turbohartl
    Registriert seit
    03.01.2005
    Ort
    Bayern
    Beiträge
    423
    Daumen erhalten
    10
    Daumen vergeben
    0
    0 Nicht erlaubt!

    Zwinkern Eigentlich ganz einfach.

    Der einzige Unterschied ist die Kinetische Energie die im Segler steckt.
    Wenn ich mit dem Segler 100 Km/h fliege und ziehe am Höhenruder dann setzt er die Geschwindigkeit in Höhe um.
    Stehe ich mit dem Segler in einer 100 Km/h Windströmung und ziehe am Höhenruder fällt der Flieger runter.
    Gruß Leonhard
    Die schönste Sache der Welt.....der Sound einer Turbine
    Mein Verein: www.mfv-peissenberg.de meine Homepage: www.turbinen-flieger.de
    Like it!

  2. #32
    User
    Registriert seit
    02.10.2011
    Ort
    Berchtesgaden
    Beiträge
    86
    Daumen erhalten
    3
    Daumen vergeben
    1
    0 Nicht erlaubt!

    Standard

    Hallo,

    Ich gebe jetzt auch mal meinen Senf dazu.

    Der gemeine Modellflieger neigt dazu, das Flugmodell nur aus seiner Sicht zu betrachten.

    Claus hat es ja genau richtig beschrieben.

    Versucht euch doch mal folgendes vorzustellen:

    Man fliegt runde, gleichmäßige Kreise mit konstantem Ruderausschlag, der Flieger wird sich bei Wind (bewegte Luftmasse) über Grund also vom Piloten und dem Flugplatz mit jedem Kreis weiter wegbewegen. Er hat aber immer die gleiche Anströmung und der Wind hat keinen Einfluss auf das Flugzeug. Daher kann der vorher beschriebene Airlinerpilot seinen Vogel auch einfach wenden, die Fluggeschwindigkeit zur umgebenen Luft wird sich nicht ändern, lediglich die Geschwindigkeit und die Position über Grund ändert sich, was aber keinen Einfluss auf das Flugverhalten hat.

    Jetzt kommt aber der Modellpilot am Boden dazu ins Spiel. Er will den Kreis ja gleichmäßige und rund vor sich fliegen. Wenn sich jetzt die Luftmasse bewegt, er aber still am Boden steht, muss sein Flugzeug jetzt, je nach Kurs, im Verhältnis zur sich bewegende Luftmasse die Geschwindigkeit ändert. Also wirkt sich der Wind sehr wohl auf das Modell aus, da der Pilot das Modell ja in seinem Bereich halten will und er es entgegen der sich bewegenden Luftmasse steuert.

    Ein anderes Beispiel: man nehme einen Drachen an einer Schnur, hält man den Drachen bei genügend Wind an Schnur fest und steht ruhig am Boden, wird er sich durch die sich bewegende Luftmasse in Luft halten, lässt man die Schnur aber los, wird der Drachen sich mit der Luft nach Lee bewegen und zu Boden sinken.

    Ist jetzt doch etwas länger geworden als gedacht...

    Schönes Wochenende und viele Grüße


    Eric
    Like it!

  3. #33
    User Avatar von UweH
    Registriert seit
    25.06.2006
    Ort
    Bayerischer Hochspessart
    Beiträge
    7.731
    Daumen erhalten
    872
    Daumen vergeben
    365
    0 Nicht erlaubt!

    Standard

    Zitat Zitat von Eisvogel
    Einen gleichmäßigen Wind ohne Turbulenzen hab ich ehrlich gesagt noch nie gehabt / gesehen
    Noch nie an einer Meeresküste gesegelt? Da erlebt man das öfter.....
    ...Hangflug bei mir ist das ohne Motor....
    ....wer nichts weiß muss alles glauben...... - Ein Flügel genügt -
    Like it!

  4. #34
    User Avatar von UweH
    Registriert seit
    25.06.2006
    Ort
    Bayerischer Hochspessart
    Beiträge
    7.731
    Daumen erhalten
    872
    Daumen vergeben
    365
    0 Nicht erlaubt!

    Standard

    Zitat Zitat von Ericson106 Beitrag anzeigen
    Er will den Kreis ja gleichmäßige und rund vor sich fliegen. Wenn sich jetzt die Luftmasse bewegt, er aber still steht, muss sein Flugzeug jetzt, je nach Kurs, im Verhältnis zur sich bewegende Luftmasse die Geschwindigkeit ändert.
    Hallo Eric, nein, die Geschwindigkeit des Flugzeugs zur Luftmasse sollte sich nicht ändern, sonst fällt der Flieger in der aus Pilotensicht Rückenwindphase mangels Fahrt runter. Das ist der typische Landefehler, für den die Rückenwindkurve verantwortlich gemacht wird obwohl nur der Pilot den Fehler gemacht hat.

    Will der Pilot bei Wind gleichmäßig runde Kreise fliegen, dann ändert sich für dass Flugmodell nicht die Geschwindigkeit, sondern der Weg und damit die Zeit die es (vereinfacht) jeweils für die Rücken- und Gegenwindphase benötigt. Die windrichtungsabhängigen Abschnitte des Kreisflugs existieren nur für den Piloten, nicht für das Modell.

    Gruß,

    Uwe.
    ...Hangflug bei mir ist das ohne Motor....
    ....wer nichts weiß muss alles glauben...... - Ein Flügel genügt -
    Like it!

  5. #35
    User
    Registriert seit
    02.10.2011
    Ort
    Berchtesgaden
    Beiträge
    86
    Daumen erhalten
    3
    Daumen vergeben
    1
    0 Nicht erlaubt!

    Standard

    Hi Uwe,

    Ich habe ja geschrieben, wenn er einen runden, gleichmäßigen Kreis vor sich fliegen will, wirkt sich der Wind sehr wohl auf den Flieger aus, was wie du geschrieben hast, zum Strömungsabriss führen kann, wenn der Flieger dann, im Verhältnis zur bewegten Luft zu langsam fliegt.

    Gruß Eric
    Like it!

  6. #36
    User
    Registriert seit
    23.01.2012
    Ort
    München
    Beiträge
    75
    Daumen erhalten
    7
    Daumen vergeben
    4
    0 Nicht erlaubt!

    Standard

    Zitat Zitat von Jürgen Heilig Beitrag anzeigen
    Gerade das ist nicht der Fall. Das Modell fliegt konstant mit 50km/h gegenüber der umgebenden Luftmasse. Da gibt es nichts auszugleichen.
    Servus Jürgen,

    Die Luftmasse ist aber nicht der einzige Teil der Betrachtung.
    Dieser Zustand ist in meiner Schilderung mit dem Unendlich großen Radius und der unendlich kleinen Drehgeschwindigkeit beschrieben.
    Der entscheidende Knackpunkt bei der engen Kurve ist nämlich immer noch die Massenträgheit und der erhöhte Auftriebsbedarf in der Kurve (den wir in der Betrachtung hier aber unbeachtet lassen).

    Zur Verdeutlichung die Betrachtung bei Westwind mit 20km/h.
    Unsere Schleppmaschine fliegt (über Grund) genau nach Norden mit einer Geschwindigkeit gegenüber der Luftmasse von 50km/h. Sie gleicht den Wind mit entsprechendem Vorhaltewinkel aus.
    Dreht die Maschine nun nach Osten ein, muss das Flugzeug zum Bezugssystem Erde beschleunigt werden, damit es gegenüber der Luftmasse bei 50km/h bleibt.

    Bitte korrigiert mich, wenn ich auf dem Holzweg mit meinen weiteren Betrachtungen bin.

    1. Entscheidend für das Anligen der Strömung ist zweifelsfrei die Geschwindigkeit gegenüber der Luftmasse in der sich das Flugzeug befindet (Bezugssystem Luftmasse)
    2. Entscheidend für die kinetische Energie des Flugzeugs ist das Bezzugssystem Erde.
    3. Beim Beschleunigen eines Körpers gegenüber dem Bezugssystem Erde wirkt ihm seine Massenträgheit entgegen.


    Beste Grüße,

    Martin
    Like it!

  7. #37
    User
    Registriert seit
    12.04.2002
    Ort
    München
    Beiträge
    1.002
    Daumen erhalten
    52
    Daumen vergeben
    3
    0 Nicht erlaubt!

    Standard

    Servus

    Wir erklären das unseren Schülern so.

    Ein Schiffchen, 10 kmh schnell auf dem See fährt runde Kreise mit 10 kmh, ok ein bisserl weniger wegen Rumpfwiederstand beim Kurven.

    Das gleich Schiff auf einem ruhigen Fluss fährt logischerweise auch runde Kreise.

    Nur mit der Strömungsgeschwindigkeit des Flusses wir es abgetrieben.

    Für den Betrachter am Ufer sind die Kreise aber nicht rund sondern langgezogen.

    Mit Steuerung muss man also viel länger gegen die Strömung fahren als mit der Strömung.

    Mit ein bischen Übung werdens wieder runde Kreise, vom Ufer aus betrachtet.

    Da das Schiffchen nur 10 kmh kann wirds ab einer Strömungsgeschwindigkeit des Flusses von größer 10 kmh

    nicht mehr möglich vom Ufer aus gesehene runde Kreise zu fahren.

    Gruss Franz
    Like it!

  8. #38
    User Avatar von Jürgen Heilig
    Registriert seit
    10.04.2002
    Ort
    Niederkassel
    Beiträge
    14.633
    Daumen erhalten
    259
    Daumen vergeben
    108
    0 Nicht erlaubt!

    Standard

    Zitat Zitat von Holzfäller Beitrag anzeigen
    ...
    Die Luftmasse ist aber nicht der einzige Teil der Betrachtung.
    Dieser Zustand ist in meiner Schilderung mit dem Unendlich großen Radius und der unendlich kleinen Drehgeschwindigkeit beschrieben.
    ...
    Tipp: Nimmˋ ein Freiflugmodell mit Gummimotor oder Elektromotor. Trimm es bei Windstille, dass es einfache Kreise fliegt. Dann lassˋ es bei Wind fliegen und beobachte die Flugbahn.

    Die scheinbaren Probleme beim ferngesteuerten Flug ergeben sich lediglich dadurch, dass der Pilot oft seinen Standort zum Bezugspunkt macht, statt das Modell als Bezugspunkt zu nehmen.

    Jürgen
    Like it!

  9. #39
    User
    Registriert seit
    22.05.2009
    Ort
    Waldkirchen
    Beiträge
    325
    Daumen erhalten
    22
    Daumen vergeben
    237
    1 Nicht erlaubt!

    Standard

    Ihr diskutiert etwas aneinander vorbei. Weil ihr den Betrachtungswinkel vermischt. Modell - fester Standpunkt.
    Man könnte auch noch die zeitdilatation berücksichtigen. Das modell, das sich in Bezug zum steuernden bewegt, altert langsamer. Und bei der Landung, wenn es wieder neben einem liegt, ist es wieder gleich alt. Auch schwer vorstellbar, ist aber so.

    Lg franz
    Franz
    Negative Affirmation "Die stärkste Kraft des Widerstands ist das Ja-Sagen." Bazon Brock
    Like it!

  10. #40
    User Avatar von Jürgen Heilig
    Registriert seit
    10.04.2002
    Ort
    Niederkassel
    Beiträge
    14.633
    Daumen erhalten
    259
    Daumen vergeben
    108
    0 Nicht erlaubt!

    Standard

    Zitat Zitat von franz hintermann Beitrag anzeigen
    Ihr diskutiert etwas aneinander vorbei. Weil ihr den Betrachtungswinkel vermischt. Modell - fester Standpunkt.
    Man könnte auch noch die zeitdilatation berücksichtigen. ...
    Also ich vermische da bestimmt nichts. Ich kann die beiden Betrachtungsweisen gut unterscheiden.

    Und die Zeitdilatation brauchen wir hier ganz bestimmt nicht berücksichtigen. Im Vergleich zur Lichtgeschwindigkeit sind die Geschwindigkeit des Modells und die Windgeschwindigkeit zu gering um sich auch nur ansatzweise bemerkbar zu machen.

    Wer Probleme hat, sich die Flugbahn eines kreisenden Flugmodells bei Wind vorzustellen, sollte sich vielleicht dieses Beispiel 'mal anschauen: http://slideplayer.org/slide/637330/...d+Rotation.jpg

    Für den Radfahrer, der auf dem Rad sitzt, machen die Pedale einfach nur kreisende Bewegungen (Rotation). Für einen außenstehenden Betrachter der die Bahn der Pedale verfolgt, beschreiben diese ganz andere Bahnen. Wir haben hier eine Überlagerung von Rotation und Translation.

    Die gleichen Bahnen macht auch ein kreisendes Freiflugmodell, welches im Wind dahintreibt.

    Aus Kreisen werden so genannte Zykloiden:

    https://upload.wikimedia.org/wikiped...loiden.svg.png
    Like it!

  11. #41
    User
    Registriert seit
    22.05.2009
    Ort
    Waldkirchen
    Beiträge
    325
    Daumen erhalten
    22
    Daumen vergeben
    237
    0 Nicht erlaubt!

    Standard

    War nicht so ernst gemeint. Die Erklärung von franz hat mich lediglich an eine Erklärung der zeitdilalation erinnert.
    Gemeint habe ich, dass jeder von was anderem redet.
    Je nachdem ob ich vom flieger oder vom Betrachter aus denke.
    Franz
    Negative Affirmation "Die stärkste Kraft des Widerstands ist das Ja-Sagen." Bazon Brock
    Like it!

  12. #42
    User
    Registriert seit
    07.01.2012
    Ort
    -
    Beiträge
    154
    Daumen erhalten
    10
    Daumen vergeben
    0
    1 Nicht erlaubt!

    Standard Optische Täuschung und Illusion

    Ein Beispiel mit zwei Betrachtern: Das Flugzeug ist schwach motorisiert, aber sauber ausgetrimmt und steigt bei Vollgas eigenstabil mit einem Neigungswinkel von 10° gegenüber der Erdoberfläche. So gewinnt es in einer Minute 100 Meter an Höhe. Die optimale Steiggeschwindigkeit beträgt 50km/h und ist auch gleich die Minimalgeschwindigkeit. Es weht ein gleichmässiger Wind mit 50km/h aus Norden.

    Betrachter 1:
    Steht am Boden und wirft seinen Modellflieger gegen den Wind. Er hat den Eindruck, dass sein Flieger fast Senkrecht steigt, dieser befindet sich nach einer Minute 100 Meter über dem Betrachter. Nun macht er eine Kurve von 180° und fliegt für eine Minute nach Süden. Die optimale Steigfluggeschwindigkeit gegenüber dem Medium Luft wird beibehalten, der Neigungswinkel bleibt gleich (abgesehen von der Kurve!). Nun wird sich aber für den Betrachter das Modellflugzeug rasend schnell wegbewegen, nämlich mit 100 km/h. Nach einer Minute ist nur noch ein kleiner Punkt, tief am Horizont sichtbar. Es sieht so aus, wie wenn das Flugzeug sinken würde. In Wirklichkeit hat es aber weitere 100 Meter gewonnen und ist nun über 200 Meter hoch!

    Betrachter 2:
    Gleiche Bedingungen wie bei Betrachter 1, nur steht er in einem Ballon und bewegt sich im Medium "Luft" mit 50 km/h über den Boden. Er wirft sein Flugzeug aus dem Korb und fliegt zunächst ebenfalls eine Minute nach Norden. Danach eine Kurve von 180° und wieder eine Minute gerade aus. Für den Betrachter im Ballon sieht der Flugweg völlig normal aus, das Flugzeug steigt gleichmässig und wird sich nach einer weiteren 180° Kurve wieder über dem Ballon befinden, es hat ebenfalls etwas über 200 Meter an Höhe gewonnen.

    Fazit: Ein Modellflug Neuling am Standort des Betrachter 1 wird spätestens nach der Kurve versuchen, sein Modellflugzeug optisch wieder in einen Steigflug zu bringen. Ebenfalls geht es ihm nun viel zu schnell, so dass er das Modellflugzeug entgegen der Flugphysik noch zusätzlich hochziehen wird, was dann wiederum zum Abschmieren führt. Etwa nach dem dritten Modellverlust kommt dann irgendwann die Frage: Wie kann ich das verhindern? Der Ratschlag eines erfahrenen Modellflugkollegen, doch einfach vor dem Eindrehen in den Rückenwind etwas zu stossen (Verminderung des Neigewinkels) ist zwar falsch, bringt ihn aber insofern weiter, dass das Flugzeug nicht mehr abschmiert nach der Kurve. Etwas Uebergeschwindigkeit ist bei der Fliegerei bekanntlich selten schädlich. Der richtige Ratschlag aber lautet: --> Steigflug sauber austrimmen und nach der Kurve mit der exakt gleichen Knüppelstellung (Höhenruder) weiterfliegen!

    Gruss, Walter
    Like it!

  13. #43
    User Avatar von Peter Stöhr
    Registriert seit
    17.06.2004
    Ort
    Scheßlitz
    Beiträge
    2.009
    Daumen erhalten
    91
    Daumen vergeben
    35
    0 Nicht erlaubt!

    Standard

    Hi,
    Zitat Zitat von Holzfäller Beitrag anzeigen
    Servus Jürgen,
    ...
    Bitte korrigiert mich, wenn ich auf dem Holzweg mit meinen weiteren Betrachtungen bin.

    1. Entscheidend für das Anligen der Strömung ist zweifelsfrei die Geschwindigkeit gegenüber der Luftmasse in der sich das Flugzeug befindet (Bezugssystem Luftmasse)
    2. Entscheidend für die kinetische Energie des Flugzeugs ist das Bezzugssystem Erde.
    3. Beim Beschleunigen eines Körpers gegenüber dem Bezugssystem Erde wirkt ihm seine Massenträgheit entgegen.
    ...
    Punkt 2 stimmt so leider nicht!
    Die kinetische Energie wird auch immer bezüglich eines Bezugssystems berechnet! In deinem Beispiel vermischt du aber schon wieder zwei Bezugssysteme!

    Viele Grüße
    Peter
    Like it!

  14. #44
    User
    Registriert seit
    22.07.2019
    Ort
    -
    Beiträge
    169
    Daumen erhalten
    17
    Daumen vergeben
    9
    0 Nicht erlaubt!

    Standard

    im idealen Raum mit laminarer Strömung passt das ja mit "das Flugmodell bekommt vom Wind nichts mit", zumindest wenn es mit konstanter Airspeed unterwegs ist. Vom Piloten am Boden sieht das wie Rasen oder Rückwärtsflug aus. Oder Abdriften mit dem Wind.

    Aber erstens ist in Bodennähe mit nicht homogener Oberfläche (Erhebungen/Senken/Bäume... zumindest im Binnenland) die Strömung selten laminar (Leewirbel) und zweitens fliegt kaum ein Modell konstant in die gleiche Richtung noch mit konstanter Geschwindigkeit.

    Aber auch ein Verkehrsflugzeug ist nicht unbeeinflusst von der Umgebungsluft. Turbulenzen durch Thermik oder Wirbelschleppen bekommt man als Passagier durchaus mit.

    Spätestens in Bodennähe (Landen) ist die Groundspeed wieder von elementarer Bedeutung. Wer landet schon gern mit dem Sturm. Oder Seitenwind.

    Grüße Stefan
    Like it!

  15. #45
    User Avatar von Jürgen Heilig
    Registriert seit
    10.04.2002
    Ort
    Niederkassel
    Beiträge
    14.633
    Daumen erhalten
    259
    Daumen vergeben
    108
    0 Nicht erlaubt!

    Standard

    Zitat Zitat von S_a_S Beitrag anzeigen
    ...
    Aber erstens ist in Bodennähe mit nicht homogener Oberfläche (Erhebungen/Senken/Bäume... zumindest im Binnenland) die Strömung selten laminar (Leewirbel) und zweitens fliegt kaum ein Modell konstant in die gleiche Richtung noch mit konstanter Geschwindigkeit.
    ...
    Für die Abhängigkeit der Windgeschwindigkeit von der Höhe gibt es Formeln:

    http://scienceblogs.de/frischer-wind...eschwindigkeit

    Ein gut getrimmtes Modell fliegt durchaus mit einer recht konstanten Geschwindigkeit und wer gegen den Wind bzw. mit dem Wind keine saubere Linie fliegen kann ... der muss das halt noch üben.
    Like it!

Ähnliche Themen

  1. Antworten: 0
    Letzter Beitrag: 29.07.2013, 13:18
  2. AC und der Wind - eine unendliche Geschichte
    Von Walter Ludwig im Forum Segelschiffe allgemein
    Antworten: 8
    Letzter Beitrag: 26.02.2003, 22:17

Lesezeichen

Lesezeichen

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •