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Thema: TEK Düse selbst bauen

  1. #16
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    Hallo Niklaus,

    Ist sicher auch eine Lösung aber ich bevorzuge (wie auch alle führenden Modell-Varioanbieter) die klassische TEK-Düse.
    In der Theorie mag beides funktionieren, in der Praxis hat die TEK-Düse für mich klare Vorteile.

    Das Prandtl-Rohr ist fest am Modell und nicht gerade filigran (Vorstand, Loch im Leitwerk etc.). Das schreit nach Transportschaden. Die TEK-Düse kann ich abnehmen und hab so keine Probleme beim Transport.
    Ich hab eine versenkbare Lösung gebaut aber die ist auch nicht der Bringer.
    Ich nutze ein Braunschweiger Rohr für alle meine TEK-Varios. Hab mir aber mal Edelstahl-Kapillarrohr (2mm AD und 2,5mm AD) bestellt um einen Selbstbauversuch einer Nicks-Düse für meinen Skywalker zu starten.
    Wie würdet ihr das 0,8er Loch in die Kapillare bohren? Hab ein paar Platinenbohrer in dem Maß und meine MF-70 Fräse dafür im Blick.

    Gruß
    Onki
    Gruß aus dem Nordschwarzwald
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  2. #17
    User Avatar von Steffen
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    Zitat Zitat von onki Beitrag anzeigen
    In der Theorie mag beides funktionieren, in der Praxis hat die TEK-Düse für mich klare Vorteile.
    In der Praxis funktioniert beides, wobei die TEK-Düse erheblich mehr Widerstand hat.
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  3. #18
    User Avatar von Niklaus
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    ws-tech hat auf seiner Homepage eine Übersicht von verschiedenen Düsen:
    http://www.wstech.de/index.htm?tek_theo.htm

    Um dünne (0.5 ... 0.8 mm) Löcher in Rohre zu bohren braucht man keine Fräse. Ich mache das mit einem "0815" Proxon Bohrständer, wobei ich folgenden Trick anwende:

    1. In ein Hartholzklötzchen bohrt man längs ein Loch für das Werkstück. In meinem Fall verwendete ich einen Bohrer mit Durchmesser 5.3 mm.
    2. In das selbe Hartholzklötzchen bohrt man quer das dünne Loch, in meinem Fall ein Bohrer mit 0.6 mm, sodass es senkrecht in den vorher gebohrten dicken Kanal (Durchmesser 5.3 mm) mündet.
    3. Den Hartholzblock fixiert man in einem kleinen Schraubstock, welchen man auf dem Bohrständer so fixiert, dass der dünne Bohrer in der Bohrmaschine mit dem dünnen Loch im Hartholdblock exakt fluchtet.
    4. Nun das Werkstück einführen
    5. Ein Frontanschlag hilft, wenn mehrere Löcher gebohrt werden müssen.
    6. Bohre das 1. dünne Loch
    7. Das Werkstück axial um beispielsweise 30° drehen und das nächste dünne Loch, eins nach dem anderen in das Werkstück bohren.



    @onki
    Zitat Zitat von onki Beitrag anzeigen
    ...
    Das Prandtl-Rohr ist fest am Modell und nicht gerade filigran (Vorstand, Loch im Leitwerk etc.). Das schreit nach Transportschaden.
    ...
    Onki
    Eben weil das Prandtl-rohr nicht filigran ist, ist es robust und ist recht unempfindlich gegen Transportschäden.
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  4. #19
    User Avatar von Marc K.
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    Hier mal die Bohrvorrichtung.

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    Das Biegen mit eingeschobener Kupferlitze hat nicht funktioniert. Mit einem 2mm Kohlestab geht es einigermaßen.

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    Hier die gebogene Düse

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    Nun muss ich mir noch über eine Aufnahme für die Düse Gedanken machen.

    Gruß Marc
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