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Thema: Gibt wohl keine wirklich sicheren Servos für's Leitwerk bei F3X-Modellen

  1. #1
    User Avatar von Pano
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    Hinweis Gibt wohl keine wirklich sicheren Servos für's Leitwerk bei F3X-Modellen

    Ich bin davon ausgegangen, dass das KST X12 aufgrund seiner Größe und Stellkraft am V-Leitwerk eines F3B-Modells keine Probleme machen würde. Doch heute ist ein LW-Servo einfach auf neutral stehengeblieben. Mit einem X08 hätte ich damit ja noch gerechnet. Sieht wohl so aus als ob es egal ist ob man MKS oder KST nimmt, wirklich sicher ist man beim heutigen Stand der Technik wohl nicht.

    Konnte sicher landen, worüber ich sehr froh bin.

    Viele Grüße,

    Pano
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  2. #2
    User Avatar von savage28
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    Nunja,jedes Servo kann mal defekt gehen,ob es nun 10 oder 150 Euronen kostet is dabei wurscht.
    Rare Bear VQ Model -----AT6 CmPro-
    Airworld Muschti P51-----Critical Mass-
    P38-----P47-----Corsair----RC-1 Princess und anderes Gefliech im Hangar
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  3. #3
    User Avatar von steve
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    Zitat Zitat von savage28 Beitrag anzeigen
    Nunja,jedes Servo kann mal defekt gehen,ob es nun 10 oder 150 Euronen kostet is dabei wurscht.
    Aber aus irgendeinen Grund nimmt man an, dass mit dem höheren Preis auch einen bessere Qualität zusammenhängt. Irgendwie denkt man auch, dass die bessere Qualität die Lebensdauer verlängert.
    Leider ist das ein Irrglaube...Qualität hat seinen Preis aber ein hoher Preis produziert nicht automatisch eine hohe Qualität. Auch weniger gute Qualität kann zu einen höheren Preis angeboten werden. Die Praxis trennt dann Spreu von Weizen. Deshalb finde ich solche Beiträge über Ausfälle sehr wichtig. Einmal ist keinmal aber wenn es sich häuft, sollte man schon hinschauen.

    VG
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  4. #4
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    So herum ist es richtig: Höhere Qualität hat einen höheren Preis.

    Sicherheit vor Ausfällen gibt es nicht und nirgendwo. (Auch ein Space-Shuttle fällt mal runter, weil ein Bauteil versagt). Es gibt nur Ausfallwahrscheinlichkeiten. Und die kann man vor allem durch Redundanz kleinmultiplizieren. Aber eben nie auf Null.
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  5. #5
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    zuhause... :-)
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    Standard Preis/Qualität

    Hmmmm... was das Getriebespiel und die Rückstellgenauigkeit angeht, stimme ich bedingt zu: Höherer Preise, höhere Qualität!
    Was Elektronik und Motor betrifft, bin ich absolut der Meinung, dass es hier weniger bzw, keine Unterschiede gibt! Brushless vielleicht mal aussen vor, was den Motor betrifft.
    Und trotzdem kommen die Bauteile alle aus Fernost....
    Ich hab schon ein paar mal hochpreisige Servos abrauchen sehen, selbst sind mir auch schon namhafte Servos urplötzlich für immer stehen geblieben....
    Für mich steht fest, wenn ein Servo nicht sehr genau rückstellen soll, tuts auch ein günstiges Servo, das nicht von den "top 5" Herstellern ist.
    Gruss Simon
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  6. #6
    User Avatar von FAG_1975
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    Zitat Zitat von d.düsentrieb Beitrag anzeigen
    Und trotzdem kommen die Bauteile alle aus Fernost....
    "Früher war mehr Lametta!"

    Ich habe noch aus meiner Anfangszeit (ca. 1979) Servos von Krick/Sanwa (Made in Japan), die nach 37 Jahren auf dem Dachboden immer noch funktionieren, ebenso Empfänger und Sender (35MHz). Ein Servodefekt hatte ich nur beim (Kunststoff) Ritzel im Cirrus 75 (T-Leitwerk), aber ich kann mich nicht erinnern dass ein Servo den Dienst verweigerte, obwohl ich die damals auch in einem (übermotorisierten) Modell-Jeep im Gelände hart rangenommen habe.

    Besser nie verkaufen ...
    VG
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  7. #7
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    Wie kann man Servos denn prüfen? Möglichst eingebaut.... Habe neulich aus Spass mal ein viel benutztes, funktionierendes 3150 mit nem nagelneuen aus der Box verglichen: wenn man es mit nem Servotester hin/her laufen lässt und den Servo ans Ohr drückt, gibts nen riesen Unterschied, das neue surrt nur gleichmässig, das alte singt ein Lied. Wohlgemerkt, beide funktionieren....

    Ich glaube, zumindest auf HR (evtl. + QR) gönne ich mir spätestens nach 2 Jahren einfach neue zur Saison
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  8. #8
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    ...und riskierst dabei einen Frühausfall des neuen Servos, obwohl die Alten schon betriebsbewährt sind. Stichwort Badewannenkurve. Bei neuen Geräten ist die Ausfallwahrscheinlichkeit erst mal am höchsten. Erst nach einiger Betriebszeit wird die minimale Ausfallwahrscheinlichkeit erreicht. Und bei ganz alten steigt sie wieder an. Das ist die allgemeine statistische Erfahrung. Jetzt müsste man nur noch wissen, ab wann ein Servo "alt" ist.

    Präventiver Servotausch macht aus Sicht des Technikers nur Sinn bei - Getriebeverschleiß = Spiel, sichtbarem Potiverschleiß = Nichtlinearitäten oder allgemeinen mechanischen Problemen wie Gehäuserissen. Oder aber bei Vertrauensverlust, wenn also bei Kollegen genau dieser Servotyp in letzter Zeit schon ein paarmal ausgefallen ist. Das könnte auf einen systematischen Fehler hinweisen.

    Ansonsten gibt es noch zu überlegen, dass Servos theoretisch anfälliger werden, je kleiner sie gebaut sind. Denn gleiche Leistung bei kleinerer Bauform = höhere Belastung der Einzelteile. Zur Erhöhung der Zuverlässiglkeit würde der Konstrukteur lieber alle Teile mehrfach überdimensionieren. Und da ist also schon mal ein Widerspruch, wenn immer kleinere Servos immer höhere Stellkräfte leisten sollen.

    ---

    Leider haben wir alle mit dem offensichtlichen Phänomen zu kämpfen, dass die Qualität aller elektronischen Geräte von Jahr zu Jahr abnimmt. Egal was es ist. Gilt eigentlich sogar für alle Industrieprodukte, wenn man ehrlich ist. In den letzten Jahren schon mal Autoersatzteile gekauft? Oder Gummiteile? Oder Lacke? Oder Wäscheständer? Oder gar Servos? ...
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  9. #9
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    Ist das Problem aber nicht zum Teil Hausgemacht, es soll leicht, klein stark und schnell sein und die Servos fahren am Limit, KST hat 15mm Servos die 20 Kilo halten sollen!!

    Wenn ein 10 mm Servo 8 Kilo halten soll ist das mit bestimmten Strömen verbunden, die von den Bürsten auf den Kollektor geleitet werden müssen, die Motoren haben dabei 10mm Durchmesser. Das kann auf die Dauer nicht gut gehen. Ich habe das Gefühl das davon am meisten die F3F Leute betroffen sind weil sie sehr große Klappen haben und schnell unterwegs sind oder die F5Jer die die KST08 Servos fliegen. Die fahren ja am Limit.

    Würde da nicht helfen wenn man an das Thema etwas konservativer rangeht und auf HR das Servo Immer etwas Überdimensioniert?

    Ich bin gerade dabei ein 1:3 Arcus zu bestücken, und auf´s HR kommen auf jeden Fall 2 Servos zum Einsatz, große Kräfte werden da nicht gebraucht, und die Frage die sich stellt ist nehme ich den bewährten Oldi (2x Futaba 3150) ist nich das neuste hippste aber es läuft halt, oder zwei Ditex die so Programmiert werden können, dass sie bei Überlast runter regeln, oder nehme ich zwei Futaba 173 brushless? Auf den Querrudern habe ich MKS 6625 - wegen Brushless
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  10. #10
    User Avatar von Karl Hinsch
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    Naja, bei F3X Modellen mit den immer schmaler ausgeführten Rümpfen gibt´s nunmal ein zunehmendes Platzproblem, daher werden natürlich für die Anlenkung des V-Leitwerkes Servos gesucht, die möglichst klein bauen.
    Beispiel: Ich verwende aktuell im F3B Modell Device Servos von KST, konkret die DS215MG. Die passen aber auch nur gerade so noch rein und auch nur wenn man sich einiger Tricks bedient. Die Anlenkung jedenfalls passt nur ganz knapp unter die Abziehschnauze, da geht´s bereits um Abstände im 1/10 mm Bereich. Es ist einfach kein Platz für ein 15 mm breites Servo. Bei einem 1:3 Arcus ist das natürlich alles kein Problem.

    Gruß, Karl Hinsch
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  11. #11
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    Ich habe die 12mm Servo- Grösse seit den ersten Modellen damals (2010) ds95 von mks als V- Leitwerkservos in Betrieb. Bisher weder bei Mks noch Kst einen Ausfall gehabt.
    Gruss Hannes
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