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Thema: Tiefe Delle in DLG-Fläche reparieren?

  1. #1
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    Frage Tiefe Delle in DLG-Fläche reparieren?

    Hallo,

    mein "neuer gebrauchter" Mini-DLG in GFK/Rohacell-Schalenbauweise hat auf der Flächenunterseite, beginnend hinter dem Holm eine tiefe, furchenförmige Delle (ev. von einer Baumlandung) - knappe 10cm lang.

    Das Glasgewebe dürfte auf 1-2cm Länge gebrochen sein - am Holm ist keine Beschädigung erkennbar.

    Kann man so etwas, zumindest teilweise, wieder rauskriegen - ev. vorsichtig mit heißem Wasser o.Ä.?

    Oder soll ich besser entspannen und damit leben ?

    Danke im Voraus für Eure Expertise!


    Franz
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  2. #2
    Vereinsmitglied Avatar von Gideon
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    Rohacell kann zwischen 175 und 220 °C thermisch verformt werden, ein Nachexpandieren dürfte bei ähnlichen Temperaturen passieren. Allerdings nicht so, wie es bei XPS der Fall ist. Hierbei ist dann allerdings mit einem deutlichen Abzeichnen der Gewebestruktur zu rechnen. Hör besser auf Gerald Taylor:

    https://www.rcgroups.com/forums/show...acell-DLG-Wing
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  3. #3
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    Hallo,

    wenn es dich stört Aufkleber entwerfen und drauf damit, wenn die Struktur noch fest genug ist.
    Sonst vorher anschleifen , Plätzli drauf und dann den Aufkleber.

    Hans
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  4. #4
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    Guckux Hans

    Zitat Zitat von Hans Rupp Beitrag anzeigen
    Sonst vorher anschleifen , Plätzli drauf und dann den Aufkleber.
    Ich habe einen Q12X von Horejsi, der hat ein Rad geschlagen in ner Leewalze... (ich habe ihn zu langsam gemacht). Ein Knick am Ohr hat das Gewebe etwas eingerissen. Die Füllung ist mir nicht bekannt, aber ein Test mit Folienföhn an nem kleinem Stückchen aus dem Servoschacht meinte zumindest, weder auf unseren Seku reagieren zu muessen, noch zusammenzuschmelzen. Also mit dem Föhn drauf und die Delletiefe damit verringert, teils etwas nachgeholfen mit der Nadel Hebeltechnisch das GfK angehoben.
    Den Riss dann mit Seku verschlossen.

    Gegen Plätzli haben wir uns entschieden, weil wir nicht wissen, inwieweit vielleicht noch Trennmittel aus der Form an den Flächen sich befindet und ein "Anrauhen" damit schwierig ist und das Gewebe zu tief zerstört, da "ultraleicht und dünn"
    Bye
    Stefan
    =======
    Fotos für das Wiki werden benötigt - weisse Löcher im Wiki - Gewußt wo, mach mit!
    =======
    Bei der falschen Person kannst du nichts richtig machen. Bei der richtigen Person kannst du nichts falsch machen.
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  5. #5
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    Hallo,

    Danke für Eure Einschätzung!- Sehe mein Bauchgefühl somit bestätigt - wenn da mit heißem Wasser oder Dampf nix geht, lass ich es lieber, ehe ich für den gelben Sack produziere ..

    Werde ev. einen Sticker drüberkleben als Seelenpflaster und gut isses..

    Danke nochmal!

    Franz
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  6. #6
    Vereinsmitglied Avatar von Gideon
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    Zitat Zitat von guckux Beitrag anzeigen
    Die Füllung ist mir nicht bekannt, aber ein Test mit Folienföhn an nem kleinem Stückchen aus dem Servoschacht meinte zumindest, weder auf unseren Seku reagieren zu muessen, noch zusammenzuschmelzen.
    Hořejší verwendet XPS als Kernmaterial, sodass die Methode mittels Wasserdampf hier ebenfalls funktionieren sollte.

    Zitat Zitat von guckux Beitrag anzeigen
    Gegen Plätzli haben wir uns entschieden, weil wir nicht wissen, inwieweit vielleicht noch Trennmittel aus der Form an den Flächen sich befindet und ein "Anrauhen" damit schwierig ist und das Gewebe zu tief zerstört, da "ultraleicht und dünn"
    Plätzli haben hier (und meiner Meinung nach auch grundsätzlich bei strukturellen Reparaturen) nichts verloren, da die Faserorientierung zentral wichtig ist. Ein Übertrag von Trennmittel halte ich indes für unwahrscheinlich und ein Aufrauen mit Schleifvlies für sehr gut möglich. Die (harzreiche) Oberfläche muss lediglich mattiert sein.

    Wird ein kleiner Patch Glasgewebe mit etwas Überstand (ca. 5 mm allseitig) auf eine steife Folie (z.B. aus PET oder PA) als Träger laminiert, dann hält sich die Nacharbeit in Grenzen. Die Folie wird nachträglich natürlich wieder entfernt.
    Viele Grüße,
    Stefan
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  7. #7
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    Hallo Stefan,

    Danke für den Tip (Gewebe auf Trägerfolie) - scheint mir im konkreten Fall gut und umsetzbar.

    Gruß
    Franz
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