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Thema: Berechnung der Watt Zahl

  1. #1
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    Standard Berechnung der Watt Zahl

    Hallo

    Ich habe einen E Motor mit 3500 Watt. der treibt ein Riemen Getriebe mit 6:1 an.
    Verändert sich dann die Watt Zahl? und wie berechne ich das?

    Sorry an dem Tag habe ich in der Schule gefehlt
    Gruß Thomas
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  2. #2
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    Für Deine Überlegung bleibt die Wattzahl (die Leistung) durch das Getriebe unverändert. Du musst lediglich den Wirkungsgrad des Getriebes abziehen. Immerhin verursacht es Reibungsverluste und hat Massenträgheit. Aber das dürfte im Großen und Ganzen fast vernachlässigbar sein.
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  3. #3
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    Standard xxx

    Danke das ist das was ich wissen wollte
    Gruß Thomas
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  4. #4
    User Avatar von lastdownxxl
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    Hallo Thoma

    der Gesamtwirkungsgrad vom Antrieb berechnet sich wie folgt:

    etaMotor x etaGetriebe. Für das Getriebe kannst Du um die 0.95 bis 0.98 annehmen. Die Leistung am Getriebeausgang ist dann Pelektrisch x etaMotor x etaGetriebe.

    Gruss Micha
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  5. #5
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    Und Luftschraube??

    Durch die Verwendung eine deutlich grösseren Luftschraube wird auch der Gesamtwirkungsgrad deutlich besser. Da kannst du den Verlust des Getriebes vernachlässigen...
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  6. #6
    User Avatar von steve
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    Hallo Thomas,
    Watt (Leistung P) ist das Produkt aus Spannung (Volt V) und Strom (Ampere A) also P = V x A

    Die Wattangabe beim Motor ist in der Regel eine max. Leistung des Motor, bei der er betrieben werden kann, eine Art Referenzgröße.

    Wenn Du also wissen willst, welche Leistung dein Motor schafft, benötigst Du die Spannung und den Strom beim Betrieb. Kann man mit einfachen Mittel messen, ermitteln.


    Noch ein paar Verhältnismäßigkeiten:

    Bei einem gegebenen System reduziert sich der Strom, wenn die Ausgangsdrehzahl am Getriebeausgang niedriger ist und erhöht sich, wenn die Ausgangsdrehzahl höher ist als am Getriebeeingang.

    Wird der Motor am Getriebeausgang bzw. an der Welle höher belastet, steigt sein Strom. Wird bei gleicher Last die Spannung erhöht, steigt der Strom und damit immer auch die Leistung. Umgekehrt dann umgekehrt.

    VG
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  7. #7
    User Avatar von Matze7779
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    Zitat Zitat von steve Beitrag anzeigen
    Wenn Du also wissen willst, welche Leistung dein Motor schafft, benötigst Du die Spannung und den Strom beim Betrieb. Kann man mit einfachen Mittel messen, ermitteln.
    Das ist ganz und gar nicht einfach zu ermitteln!
    Weil eigentlich sind die Leistungsangaben bei Motoren die Ausgangsleistung an der Welle!
    Nur bei uns Modellbauern hat sich das "andere" eingebürgert. Obwohl es total schwachsinnig ist.

    Verglichen mit einem Auto wäre das: Mein Motor hat eine Leistung von 2 Liter Benzin Verbrauch pro Minute.
    Über die Ausgangsleistung hätte das auch NULL Aussagekraft.
    Gruß
    Matze
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  8. #8
    User Avatar von lastdownxxl
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    Zitat Zitat von Matze7779 Beitrag anzeigen
    Weil eigentlich sind die Leistungsangaben bei Motoren die Ausgangsleistung an der Welle!
    Nur bei uns Modellbauern hat sich das "andere" eingebürgert. Obwohl es total schwachsinnig ist.
    Hallo Matze,

    die Angabe der Wellenleistung macht auch nicht so arg viel Sinn. Betrieben werden unsere Modellbaumotoren
    mit einer nicht konstanten Klemmenspannung sowie einer recht variablen Last. Zudem hängt die Wellenleistung
    auch stark vom Drehzahlsteller und dem Timing ab. Ich hab neulich bei einem neuen Kira 600-24 den Leerlaufstrom
    und das KV mit 3 unterschiedlichen Drehzahlstellern gemessen. Jeweils mit dem niedrigsten einstellbaren Timing.
    Der Leerlaufstrom bei 14.8 Volt lag bei den 3 Reglern zwischen 3.2 A und 5 A.
    Das KV lag zwischen 2445 rpm/V und 2608 rpm/V. Da kommen beim gleichen Prop schon recht unterschiedliche
    Wellenleistungen zustande.

    Kontronik gibt die elektrische Dauerleistung über der Drehzahl an. Dies kann ich recht einfach messen.
    Die Wellenleistung zu messen ist dagegen nicht so einfach.

    Gruß
    Micha
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  9. #9
    User Avatar von steve
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    Die Ausgangsleistung ist im E-Bereich eine interessante aber im Hinblick auf die Abstimmung ziemlich bedeutungslose Größe. Einige Motorenhersteller haben ihr Antriebe vermessen und geben im typischen Arbeitsbereich für jede Spannung und jeden Strom den zu erwartenden Wirkungsgrad an. Dieser liegt bei den meisten aktuellen Antrieben um 80%. Gute und sehr gute Antriebe schaffen es auf 85-95%. Damit kann man aus der Eingangsleistung die Ausgangsleistung bestimmen. Ein Wirkungsgrad von 80% bedeutet, dass von zB 100 Watt elektrischer Eingangsleistung dann 80 Watt mechanischer Leistung an der Welle herauskommen. 20% gehen durch Umwandlung in Wärme verloren.

    Interessanter ist eigentlich, bei welcher Drehzahl die Nennleistung vom E-Motor abgegeben werden kann. Dies ist deshalb wichtig, weil die Leistungsfähigkeit mit der Drehzahl steigt. Die Drehzahl wiederum kann über die kv-Angabe des Motors gut eingeschätzt werden. Das kv gibt an, wie hoch ein Motor pro Volt Spannung dreht. Zum Teil muss unter Last davon auch ca. 20% abgezogen werden aber das ist etwas akademisch.
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